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Alt 12.02.2016, 16:02   #1
Ysjoelfir
 
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Standard Planung meines 60l Beckens

Moin zusammen,

wie schon in meiner Vorstellung geschrieben möchte ich mir ein kleines Süßwasseraquarium zulegen. Kategorie Nano Cube, 40x40x40 -> 65l.
Vorkenntnisse sind schon reichlich veraltet (=mehr als 10 Jahre), entsprechend quasi Neueinstieg mit grobem Grundwissen, was in etwa so viel bedeutet wie das ich weiß, dass Wasser nass ist.

Ich habe noch einige Reste von den alten Aquarien meines Vaters, was genau ich entdeckt habe schreib ich gleich noch. Grundsätzlich: Ich hab es hierbei nicht eilig und lasse das ganze schön langsam angehen.

Geplant habe ich, wie gesagt, einen 40er Würfel. Bei Ebay fand ich ein nettes Becken was mir sehr robust erschien, da es trotz der relativ geringen Größe mit 6mm starken Scheiben ausgestattet ist.
Kostenpunkt etwa 40 Euro. Leider ist das Angebot beendet, aber ich denke, da sollte ein "Nachfolger" auftauchen.

Eine Heizung habe ich noch (nicht nur eine.... viele. Aber die kleinste vorhandene eine 50W Jäger TSRH 50. Leicht überdimensioniert so wie ich das verstanden habe (0,5 * Volumen = Optimale Leistung), aber noch innerhalb der Tolleranz und brauchbar?

Filter: Eheim 2011 ist noch da, allerdings mit abgebrochenem Auslaufrohr. Haben wir damals vom Sperrmüll gefischt, lief aber immer problemlos als Filter zur manuellen Reinigung mit nem angeklebten PVC Rohr. Leider finde ich kaum Daten, da das Modell wohl schon lange den "End of life" Status inne hat. Grob heraus gelesen (und an der Leistung von 6 Watt geschätzt) habe ich, das das Ding wohl ursprünglich für irgendwas zwischen 80 und 160l gedacht war, also wieder leicht überdimensioniert.

Alternativ baue ich gerne einen Filter selber. Als Pumpe habe ich noch diverse Eheim, u.a. solche Brummer wie die 1250, was vermutlich viel zu viel ist, aber auch die ein oder andere Eheim Compact und ne 1046. Außerdem eine Powerhead 802 und eine Marea 3200, wobei zumindest die Marea wohl auch wieder deutlich überdimensioniert sein dürfte. Achja, eine steuerbare Tunze Turbelle, genaues Modell weiß ich gerade nicht, da das meiste davon noch bei meiner Mutter im Keller liegt, ist auch noch vorhanden. Da das Ding aber im letzten Aquarium meines Vaters dafür genutzt wurde, ordentliche Wellen zu erzeugen, gehe ich davon aus das das Teil mehr als zu mächtig sein dürfte...
Ich denke es wäre da am besten den Eheim 2011 zu nutzen, sofern ich mit der Leistung nicht völlig daneben liege?

Eine Lampe wird selbst gebaut, LEDs habe ich von Vaterns Aquarium ebenfalls noch, ebenso KSQs und Netzteile wegen meinem Elektronikhobby so oder so mehr als genug. Ich denke da an eine Aufsatzlösung aus Aluminiumprofilen, da das Aquarium recht tief stehen wird und eine Hängelampe daher nicht möglich ist.
Abgedeckt wird das ganze nicht komplett, trotz Katzen.. Mal sehen ob das klappt. Notfalls... Was wäre da das Optimum? Habt ihr da Erfahrungen?

Zum Besatz habe ich noch keine genauen Vorstellungen, da das ganze ja eh noch dauern wird. Ich möchte die Technik erst (für meine Verhältnisse) perfekt stehen haben bevor ich ans einrichten gehe - auch die Einfahrphase soll entsprechend voll durchgezogen werden, ohne merkwürdige Zusätze und dergleichen

Das einzige was klar ist - es sollen Guppys rein. Hatte ich früher auch und ich liebe die Viecher einfach absolut.
Eventuell hat da jemand Tipps was da gut zu passen könnte, damit ich das schon mal im Hinterkopf haben kann?


Was habe ich vergessen? Was sind eure Meinungen zu den Teilen die ich noch habe? Würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen!
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Alt 12.02.2016, 16:46   #2
Thommy_Fisch
 
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Standard

Hey,

ich will dir ja nicht deine Planungen zunichte machen, aber für Guppys wäre mir der Würfel mit 40x40cm definitiv zu klein bzw. hätte er zu wenig Kantenlänge. Und dann noch eine weitere Fischart - das wird definitiv zu viel. Wie wäre es mit Garnelen (Neocaridina davidi)? Oder Schnecken? Aber ich besetze auch grundsätzlich eher weniger, als mehr...

Ein 50W-Heizer sollte für den Würfel allerdings gut reichen - 50W ist auch Standard in den herkömmlichen 60cm-Becken (60x30cm). Das sollte passen, wenn du nicht gerade dauerhaft 50 Grand Wassertemperatur halten musst...

Den Filter würde ich verwenden, wenn er seinen Dienst noch tut. Neues Fitermaterial rein und gut... Alternativ könntest du einen HMF einbauen.

Grüße

Thomas

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Alt 12.02.2016, 17:01   #3
Algerich
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Hallo,

wegen der Beckengröße solltest Du überlegen, ob Dich Du statt der Guppys mit den kleineren Endler-Guppys anfreunden kannst.

Gruß!

Algerich
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Alt 12.02.2016, 20:51   #4
Ysjoelfir
 
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Moin Algerich & Thommy!

Ich wusste gar nicht, das Guppys so viel Platz brauchen Ich war mir sicher das das Becken damals kaum größer war, zumindest vom Volumen her... Wie man sich irren kann. Gegen Garnelen und Schnecken hab ich nichts, aber zumindest ein, zwei Fischarten wären schön - aber wenn es nicht geht, dann geht das halt nicht
Deswegen frag ich ja, um solche Fehler gleich auszuschließen.
Zu der Größe habe ich übrigens gerade auch in meinem Vorstellungsthema noch etwas geschrieben, wieso leider kein größeres Becken möglich ist.

HMF habe ich noch nie gehört, ich erkundige mich gleich mal. aber ja, funktionieren sollte der Eheim eigentlich schon. Würde halt den Anschluss nochmal neu verkleben.

Edit: achja, Endler Guppy habe ich gerade mal gegooglet. Ist doch optisch quasi identisch, also klar, dann nehm ich die Was verträgt sich mit denen denn? Oder sollte man es bei einer Rasse belassen, um das ganze nicht zu voll zu stopfen? Kann man sie mit Garnelen kombinieren?

Geändert von Ysjoelfir (12.02.2016 um 20:56 Uhr)
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Alt 12.02.2016, 21:08   #5
Algerich
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Hallo,

Du kannst Endler mit Garnelen kombinieren, soweit Dir keine Hochzuchttiere, die in extrem weichen Wasser gehalten werden müssen, vorschweben.

Gruß!

Algerich
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Alt 13.02.2016, 11:55   #6
Ysjoelfir
 
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Moin,

keine Sorge, ich denke da an das anspruchsloseste was es gibt. Was immer das ist, da muss ich mich noch schlau machen
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Alt 13.02.2016, 12:12   #7
Algerich
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Hallo,

das Einfachste ist hier schnell gefunden:

Entweder: neocaridina davidii in all ihren unterschiedlichen Farbschlägen einschließlich der Rilli-Formen (meist bekannt als Red Fire, Yellow Fire usw.)

Oder: Caridina parvidentata (Sulawesi-Inlandsgarnele).

Gruß!

Algerich

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Alt 13.02.2016, 17:50   #8
Ysjoelfir
 
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Alles klar, danke.
Also bisher stelle ich mir folgendes vor, anhand der Informationen, die ich erhalten habe:

Quasi fest steht:
- Ne Handvoll Guppys (Ich habe gelesen 4 W 1 M?), am besten Endler, ggf. auch die normalen möglich lt. einem Nutzer in einem anderen Forum. Aber da werde ich mir noch andere Erfahrungen durchlesen bevor ich eine Entscheidung treffe
- ca Drei (?) Neocaridina in beliebigen Farben. Ich hab hier keine Infos gefunden wie viele davon man minimal halten sollte...

Wäre damit die maximale Kapazität ausgeschöpft? Oder wären z.B. noch ein paar Perlhuhnbärblinge möglich, die ich als Tipp bei meiner Suche nach Nano Fischen gefunden habe?
Ysjoelfir ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2016, 18:50   #9
Algerich
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Standard

Hallo,
ehe ich über Perlhuhnbärblinge nachdenke möchte ich zu Gunsten meiner Neocaridina intervernieren:

ES ist umstritten, ob die sich nur in der Gruppe wohlfühlen. Sie treten zwar meist als Gruppe auf, aber das kann auch daran liegen, dass sie eben gleiche Vorlieben für Nahrungsplätze etc. haben. Vielleicht fühlen sich also auch nur drei Tiere wohl.

Aber bitte: warum: Jeder Fisch belastet Deinen Geldbeutel und Dein Wasser mehr als noch ein paar Garnelen. Drei Tiere in einem ordentlich bepflanzten und mit Fischen besetzten Becken sind mehr oder weniger unsichtbar und ob Du bei so geringen Stärken Vermehrungserfolge hast, ist auch ungewiss. Noch einmal: mein Rat ist unbedingt 10+!

Noch etwas: Es wäre ratsam, wenn Du Dich für eine Farbe entscheidest. Natürlich kreuzen sich gelbe, orange und rote Garnelen munte untereinander: es ist ja dieselbe Art. Teilweise entstehen dadurch auch ganz reizvoll gefärbte Einzeltiere, aber insgesamt geht die Farbqualität zurück. Nach mehreren Generationen hast Du dann eine grau/braune nahezu durchsichtige Garnele. Auch ganz nett, aber dann kauf gleich die Sulawesi-Inlandsgarnele, von der ich schrieb, die sieht von Haus aus so aus.

Auch wenn Dir die Farbe gleichgültig ist: es mag der Tag kommen, an dem Du so viele Garnelen hast, dass Du welche abgeben möchtest. Das geht bei reinerbigen Tieren eigentlich immer, bei Mischformen mehrerer Farbstämme aber nur schwer.

Gruß!

Algerich
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Alt 13.02.2016, 20:09   #10
Ansaj
 
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Hallo,
ich hatte schon befürchtet, dass Perlhuhnbärblinge früher oder später in diesem Thread auftauchen werden, da sie leider oft als Nano-Fische bezeichnet werden. Dem stimme ich aber absolut nicht zu. Sie sind sehr schwimmfreudig und da sind 40 cm Kantenlänge meiner Meinung nach Quälerei. Ich selber halte sie in einem Becken mit 300 l Brutto (120 cm). Unter 80 cm Kantenlänge würde ich sie nicht halten.
Ein Cube ist meiner Meinung nach für die wenigsten Fische sinnvoll (Ausnahmen mag es natürlich geben). Da haben die Fische bei gleichem Volumen in einem rechteckigen Aquarium mehr Freude, weil mehr Schwimmstrecke.

Danke: (1)
Ansaj ist offline   Mit Zitat antworten
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