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Alt 16.02.2016, 19:38   #11
Rinkikäfer
 
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Ach, das ist schön, dass sie das kann. Mir war jetzt nicht klar wie groß ihre Einschränkungen sind.
Ich habe meine Rennschnecken noch nie an Futter oder Pflanzen gesehen. Sie sind unentwegt an Scheiben, Bodengrund und Einrichtung unterwegs und da wo sie waren ist alles blitzblank. Ich finde sie auch schön und die lustigen Eipaketpunkte stören mich überhaupt nicht.

Gutes Gelingen!

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Alt 16.02.2016, 19:49   #12
Mantes
 
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Hallo Algerich,
die Aggressionen von Makropoden konzentrieren sich fast ausschließlich auf artinterne Angelegenheiten und Einmischung anderer in diese ! Neon´s mischen sich glaub ich in garnichts ein, schon garnicht in testesteron gesteuerte Angelegenheiten und dass bei Zimmertemperatur !
Gibt hier im Forum aber einen Makropodenexperten, mußt mal gucken !
Hatte selbst als Kind immer Paradisfische (mangels Heitzung ) und nie ist was eskaliert ! LG Mantes

Danke: (1)
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Alt 16.02.2016, 20:35   #13
Algerich
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Hallo,

Schneckinger hat im Jahr 2013 in anderem Zusammenhang von Makropoden abgeraten und Zwergfadenfische empfohlen, weil Makropoden ruppig werden und schon mal ein Neon vershwinden könnte.

Unter den hiesigen Umständen, wo der Tod eines Fisches als persönliche Niederlage angesehen werden könnte und kein Ersatzbecken zur Verfügung steht, möchte ich mich nicht auf einen Versuch einlassen und werde daher schweren Herzens von den Makropoden Abstand nehmen.

Alternativen:
- Platy
- Guppy (Männchengruppe)
- Zwergfadenfisch
- Honiggurami

Weitere Vorschläge:

Anmerkung: Der Ancistruswels ist verstorben, dafür wurde ein vierter Neon entdeckt und vermutlich ein Goldmolly. Für den ist das Becken zwar eigentlich zu klein, er wird aber wohl dort sein Gnadenbrot bekommen.

Gruß!

Algerich
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Alt 16.02.2016, 20:44   #14
Shar
 
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Servus.

Für ein unkompliziertes Becken, daß wenig Arbeit machen würde ich folgendes machen:

- Langsam wachsende Pflanzen einsetzten, dafür aber viele. (entsprechend auf z.B. Valisnerien verzichten)
- (sofern der Besatz es zulässt) zusätzlich einen z.B. Bodendecker einsetzten, der große Wurzelareale ausbildet.
- Den Besatz gering halten und an die Pflanzenmenge anpassen, entsprechend nach Möglichkeit nichts nehmen, was sich (unkontrolliert) vermehren kann. Daher würde ich auch z.B. auf TDS verzichten.
- Wenn du den Besatz eher gering hältst, könntest du es auch hinbekommen, daß das Becken ohne weiteres ohne Filter laufen kann (s. nächster Absatz). Ansonsten zu dem bereits vorgeschlagenen HMF greifen. Ich teile die Ansicht von Heiko, für Strömung zu sorgen. An die "Strömungspumpe" würde ich dann noch so einen Sauerstroffdüse anbringen und darüber zusätzlich Sauerstoff ins AQ einbringen - also zusätzliche Sicherheit.


Bei uns läuft z.B. ein 50l-Cube ohne Filter (allerdings mit einem Eheim miniFlat ohne Inhalt als Strömungspumpe - nutze ich in meinem AQ in gleicher Weise). Im AQ schwimmen ca. 14 Danio margaritatus. Boden absaugen braucht es im Grunde nicht. WW wird allerdings spätestens alle zwei Wochen gemacht.


Mein AQ stellte ich bzgl. Pflanzen um, da ich keine Lust mehr hatte, ständig viel Zeit ins Gärtnern investieren zu müssen. An Pflanzen habe ich aktuell im Becken:
- einiges an Microsorum pteropus "Windeløv" (wenn der viel Licht bekommt, wächst er richtig schön buschig, jedoch m.M.n. nicht nennenswert schneller)
- 2x Anubias barteri var. nana "petite"
- 2x Anubias barteri var. nana
- Cryptocoryne parva (bildet weitläufiges Wurzelgeflecht aus)
- Crinum calamistratum
- Fissidens fontanus
- Taxiphyllum barbieri

sowie:
- Eleocharis sp.
- 1x Bucephalandra spec. "wavy leaf"
- Najas guadalupensis
- Limnobium laevigatum (Bestand lässt sich schnell und einfach dezimieren)
- 5 Stängel Limnophila sessiliflora, einfach an geeigneter Stelle mit rein geklemmt

Bis auf Micronährstoffe einmal die Woche dünge ich sonst überhaupt nicht mehr nach. Boden sauge ich sporadisch mal ein wenig, aber eher selten bis nahe an gar nicht ab.
Gärtner muss ich so vielleicht einmal alle ca. drei Monate und selbst da ist nicht wirklich viel Zeit erforderlich. Gut, den Froschbiss dezimiere ich ca. alle zwei Wochen, wobei der bei mir aktuell eh nicht mehr so gut wächst.


Grüße ~Shar~

Danke: (1)
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Alt 16.02.2016, 21:42   #15
Stippo
 
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Ich halte Makropoden und Corrys in einem Becken gibt gar keine Probleme, mit anderen Fischen die in nähe des Schaumnestes kommen könnten möchte ich es nicht versuchen.
Gruß
Olli

Danke: (1)
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Alt 17.02.2016, 09:06   #16
Susanne2015
 
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Hi,
Nochwas zu den Schwimmpflanzen:
Die würde ich komplett weglassen!
Wenn die gute Frau da beim WW mit dem Messbecher furwerkt, erwischt sie garantiert die Pflanzen mit und das wäre dann schade drum. Selbst mich mit guten Augen nervt der Schwimmreis und Froschbiss, ich schubse den von einer Ecke in die andere, da ich oft gärtnern und den Arm ins Wasser rein muss. Und zu dem Filter, mal ehrlich, das reinigen geht doch zackig. Nicht so einen komplizierten mit verschied. Filtermedien nehmen, nur einfache Schaumstoffstücke rein. Kassette abnehmen, Schaumstoff ausspülen, Kassette wieder rein, fertig. Der Filter selber bleibt dabei im Becken. Auch das Bodengrund absaugen geht doch fix bei einem kleinen Becken. 2 Eimer hinstellen, ansaugen, mal überall rumfahren. Diesselben Eimer nehm ich wieder zum W einfüllen, ein Teller ins Becken, damit der Kies nicht wegstiebt. Das mach ich in 10 min. Man muss schon bedenken, das zuviel Mulm (grade bei reichlicher Fütterung!) das Wasser schnell verderben kann. Wenn das deine Frau 1x im Monat macht, reicht doch dicke.
Nochwas zur Vallisnerie, die sind öfters zickig, ich würde da lieber die Amazonas- Schwertpflanze nehmen. Die ist unverwüstlich! Meine ist schon 12 Jahre alt und hat so ziemlich alle Sünden überlebt, die es gibt. Dagegen sind Vallis Mimosen! Moos würde ich auch nicht empfehlen, wenn man das nicht öfters mal absaugt/abspült ist das nach kurzer Zeit völlig versifft und sieht dann sch... aus.
Auch diese Mooskugeln muss man öfters reinigen.
An Schnecken würde ich auch die Renn/ Napfschnecken empfehlen, die sehen doch schön aus und sind pflegeleicht. Und dann noch welche, die den Bodengrund säubern, wie hießen die gleich?? Die sich da so einbuddeln?

Danke: (1)
Susanne2015 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2016, 11:56   #17
Thommy_Fisch
 
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Hey,

mein Argument gegen die Platys (und für die Gruppe Guppy-Männer) wäre, dass die Platys tatsächlich sehr vermehrungsfreudig sind. Und selbst wenn du nur Weibchen kaufen möchtest, wird es schwer, tatsächlich NUR Weibchen zu bekommen. Manche Platy-Männer sind meister im Tarnen und Täuschen - und sind nicht immer gleich als solche zu erkennen. Und wie gesagt: bereits "geschwängerte" Weibchen setzen dir auch noch viel Nachwuchs ins Becken. Wenn du allerdings garantiert Abnehmer hast, dann könnte man es riskieren.
Wenn allerdings (anfangs) Nachwuchs im Becken durchkommt und dabei mehrere Männchen sind, dann könnte es in der Gruppe wieder Zoff geben. Platy-Männer sind nicht zu unterschätzen, wenn es um ihre Weibchen und um Konkurrenzdenken geht... Männer eben...

Grüße

Thomas

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Thommy_Fisch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2016, 11:56   #18
Heikow
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Zitat:
Zitat von Susanne2015 Beitrag anzeigen
Man muss schon bedenken, das zuviel Mulm (grade bei reichlicher Fütterung!) das Wasser schnell verderben kann.
Nein. Das ist schlicht und ergreifend eine falsche Annahme.

Mulm, selbst in sehr großen Mengen, verdirbt das Wasser nicht. Ganz im Gegenteil, er fördert den Abbau verschiedener Nährstoffe. Richtig guter Schlamm schafft sogar die Reduzierung von Nitrat zu elementarem Stickstoff.

LG

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Alt 17.02.2016, 16:09   #19
Sonnentänzerin
 
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Hallo

Eine Platygruppe NUR aus Männchen ist aber garantiert vermehrungssicher
So lange da wirklich KEIN einziges Weib dabei ist, vertragen sie sich sehr gut.

Man könnte dann ein sehr buntes Becken gestalten, von jeder Platyfarbe ein Tier.

(leider ist der Platy oft krankheitsanfällig, andererseits würde die Dame sicher nicht nachkaufen, DAS Risiko bei diesen Fischen)

Gruß Sonne

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Alt 17.02.2016, 20:14   #20
Algerich
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Hallo,

ein kurzer Zwischenbericht:

den Filter haben wir erst einmal deaktiviert, und mehrere große Wasserwechsel durchgeführt. Die Besitzerin freut sich, dass die noch vorhandenen Tiere sich wieder bewegen und auch sichtbar sind. So weit, so gut.

Übergangsweise habe ich aus meinem Bestand ein paar Muschelblumen eingesetzt. Ich habe die Warnungen hier durchaus gelesen, aber wenn der Wasserwechsel zu kompliziet wird, kann ich die Muschelblumen jederzeit zurücknehmen. Das gilt natürlich auch, wenn das Becken insgesamt zu dunkel wird.

Morgen werde ich eine Gruppe Turmdeckelschnecken einsetzen, vor allem die Genoppten Turmdeckelschnecken, aber das nur, weil ich in meinem Bestand hier den größten Überschuss habe. Wenn die Besitzerin sich an ein vernünftiges Futterkonzept hält, sollte sich die Vermehrung in Grenzen halten, ansonsten müssen eben die überzähligen Tiere abgesammelt werden.

Am Wochenende werde ich ebenfalls aus meinen Beständen Javafarn und Zwergcryptocorynen in das Becken geben. Leider hatte ich meine Anubias gerade geschnitten und verkauft, abe es dürfte nicht allzu lange dauern, bis ich auch davon wieder eine schöne Pflanze an das Becken abgeben kann.

Weiter haben wir angefangen, tägliche Wassserwechsel und kontrolliertes Füttern einzuüben. Wenn das die nächsten Tage gelingt, werde ich 12 Neonsalmler zukaufen, damit das eine richtige Gruppe wird.

Bis zum Monatsende ist das Programm damit ganz gut festgelegt - außer es kommen hier noch Ideen, die umgesetzt werden müssen.

Die Zeit werde ich nutzen, mich mit der Ernährung von Napf- und Rennschnecken zu befassen. Vielleicht bleibt es auch bei Posthornschnecken oder von hier kommen noch Vorschläge. Zur Erinnerung: ich brauche eine möglichst große Schnecke, die mit der Restverwertung zurecht kommt und nicht separat gefüttert werden muss, meine Pflanzen in Frieden lässt und allgemein robust ist.

Da das Becken für Mollys zu klein ist, wird der Goldmolly keinen Gefährten bekommen. Momentan scheint mir ein Paar Zwergfadenfische am sinnvollsten, aber ich freue mich über Anregungen und Diskussion.

Schließlich will ich einmal sehen, wie sehr der verstorbene Ancistrus vermisst wird. Eigentlich scheint mir ein Junggeselle, der in das Becken einzieht, ganz sinnvoll: robust und langlebig, ein Original, dem man einen Namen geben kann und der mit so ziemlich jedem Wasser zurecht kommt. Auf jeden Fall will ich den Pflanzen aber eine Chance geben, erst einmal Wurzeln auszubilden.

Meinungen? Ich freue mich über jeden Beitrag.

Gruß!

Algerich

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Algerich ist offline   Mit Zitat antworten
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