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Alt 27.02.2016, 22:35   #11
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

ich verfüttere mein Frostfutter seit Jahren regelmäßig unaufgetaut. Bei mir hat sich bisher weder ein Fisch den Magen verdorben noch sind die postulierten Auswirkungen auf die Wasserqualität eingetreten.

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Alt 27.02.2016, 22:48   #12
Dumdidum
 
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Naja, nimm mal einen Liter Wasser aus Deinem Becken (nicht aus dem Hahn), fülle dies in eine durchsichtige Flasche und gib das Abtropfwasser von einem halben Würfel rein.
Die Trübung siehst Du sofort.
Dann miss NO3 und PO4, warte 2 Tage und miss nochmal.

Dann bedenke die Menge Futter, die Du nutzt, Dein Beckenvolumen, WW und rechne das auf´s Jahr hoch.
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Alt 27.02.2016, 22:58   #13
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

letztlich sind das alles nur realitätsferne Zahlenspiele. Einen Anstieg von Stoffwechselprodukten habe ich wenn ich meine Fische füttere zwangsläufig. Da kommt es auf das Bisschen im Auftauwasser des Frostfutters auch nicht mehr an. Für eine realistische Beurteilung muss man nämlich die Gesamtmenge der anfallenden Stoffwechselprodukte aus dem Futter berücksichtigen. Schließlich verdaut der Fisch das Futter und scheidet Stoffwechselprdokte aus. Wenn ich meine Fische nicht mehr füttere, dann belasten deren nicht mehr vorhandenen Ausscheidungen das Wasser auch nicht mehr. Soll ich meine Fische also nicht mehr füttern, weil deren Ausscheidungen sich auf die Wasserqualität auswirken?

Geändert von Dennis Furmanek (27.02.2016 um 23:04 Uhr)
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Alt 27.02.2016, 23:01   #14
Rinkikäfer
 
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Hallo,

ich habe mir mal meinen superrobusten Magen verkühlt. Das ist kein Spaß.

Ich finde es für unsere kleinen, tropischen Fischlein total unnatürlich und kann mir einfach nicht vorstellen, dass es gut für sie ist.

Liebe Grüße
Annette

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Alt 27.02.2016, 23:06   #15
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

kein Fisch schluckt so einen Würfel Frostfutter am Stück herunter. Die Futtertiere, welche sich aus dem Würfel lösen, sind durch das Aquarienwasser ohnehin aufgetaut.
Selbst Fische, deren Größe es erlaubt, einen ganzen Würfel ins Maul zu nehmen, schlucken diesen nicht am Stück herunter.

Mit sich vorstellen und Vergleichen mit dem Menschen kann man ganz schnell daneben liegen.
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Alt 27.02.2016, 23:59   #16
merlins
 
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Zitat:
Zitat von Dennis Furmanek Beitrag anzeigen
Hallo,

letztlich sind das alles nur realitätsferne Zahlenspiele. Einen Anstieg von Stoffwechselprodukten habe ich wenn ich meine Fische füttere zwangsläufig. Da kommt es auf das Bisschen im Auftauwasser des Frostfutters auch nicht mehr an. Für eine realistische Beurteilung muss man nämlich die Gesamtmenge der anfallenden Stoffwechselprodukte aus dem Futter berücksichtigen. Schließlich verdaut der Fisch das Futter und scheidet Stoffwechselprdokte aus. Wenn ich meine Fische nicht mehr füttere, dann belasten deren nicht mehr vorhandenen Ausscheidungen das Wasser auch nicht mehr. Soll ich meine Fische also nicht mehr füttern, weil deren Ausscheidungen sich auf die Wasserqualität auswirken?
Interessante Sichtweise.

Der Anstieg von Stoffwechselprodukten beim Füttern meiner Fische empfinde ich als normal und will ich gar nicht vermeiden.
Ich schliesse jedoch daraus nicht, dass ich deswegen noch eine völlig unnötige Menge Abfallprodukte zusätzlich in den Becken kippen kann, zumal sich das mit sehr geringem Aufwand vermeiden lässt:

Frofu-Würfel in einer kleinen Schale geben, kaltes Wasser drauf, 2-3 Minuten warten (während der Wartezeit z.Bsp. das Lefu vorbereiten), dann Frofu durch Artemiasieb giessen, 1 mal ganz kurz unter dem Wasserhahn spülen, Frofu zurück in die Schale mit ein bisschen Frischwasser kippen, gut durchmischen und dann in den Becken verteilen.

Gruß,
Dana
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Alt 27.02.2016, 23:59   #17
Rinkikäfer
 
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Hallo Dennis,

ich wollte auch nicht vermenschlichen , sondern meine Bedenken äußern, dass es bei den Fischen doch noch erheblicher sein muss.

Meine Fische warten auch nicht bis sich was vom Würfel löst, der ist im nullkommanix auseinandergerupft und gefressen. Man sieht ja auch wie schnell sich der Bauch rundet.

Du hast sehr viel Erfahrung und ich bin noch Anfänger, da will ich bestimmt nicht mit dir über die Fütterung streiten. Aber ich mag es trotzdem nicht ganz gefroren verfüttern.

Liebe Grüße
Annette
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Alt 28.02.2016, 00:21   #18
Otocinclus2
 
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Zitat:
Zitat von Dennis Furmanek Beitrag anzeigen
Hallo,

kein Fisch schluckt so einen Würfel Frostfutter am Stück herunter. Die Futtertiere, welche sich aus dem Würfel lösen, sind durch das Aquarienwasser ohnehin aufgetaut.
Selbst Fische, deren Größe es erlaubt, einen ganzen Würfel ins Maul zu nehmen, schlucken diesen nicht am Stück herunter.

Mit sich vorstellen und Vergleichen mit dem Menschen kann man ganz schnell daneben liegen.

Hallo Dennis,

bitte fass das jetzt nicht als "Schulmeistern" mit erhobenem Zeigefinger auf, aber ich meine, du solltest über deine Meinung vielleicht doch noch einmal nachdenken.

Unaufgetautes Frostfutter ist für tropische Zierfische wohl so ziemlich das unnatürlichste Futter, das es gibt.
Ich will hier nicht den Moralapostel herauskehren, aber ich halte jeden "anständigen" Aquarianer für verpflichtet, seinen Schützlingen das Bestmögliche zu bieten - schliesslich sind die Tiere uns (zu unserem Vergnügen!) im wahrsten Sinne des Wortes auf Gedeih und Verderb ausgeliefert!

In der Natur hat das Futter, das der Fisch aufnimmt (egal, ob lebende Beutetiere oder Algen), die gleiche Temperatur, wie das umgebende Wasser und damit auch die gleiche Temperatur, wie der Fisch selbst.
Das ist natürlicherweise das Normale und damit auch das Ideale für die Fische und das sollte auch unser Maßstab für die Pflege unserer Fische sein.

Jede Abweichung davon ist für die Fische belastend und unnötig.
Und gerade mal eben im Becken aufgetautes Futter hat nun einmal noch keine 24 - 26°.

Und was die Wasserbelastung angeht:
Natürlich belastet auch gefressenes Futter letztlich über die Verdauung der Fische auch das Wasser.
Das ist aber nun einmal die Belastung, die unvermeidlich ist.
Darüber hinausgehend sollten wir aber jede weitere Belastung vermeiden, vor allem, wenn es ganz einfach ist - wie z.B. bei Auftauwasser oder auch ungefressene Flocken wegen zu großer Futtergaben. Denn selbst die grössten Becken, die wir haben, sind im Vergleich zu den natürlichen Biotopen nur Pfützen.

Vielleicht fasse ich das ja falsch auf und mag sein, dass ich dir jetzt Unrecht tue, aber deine Beiträge kommen mir etwas "schnodderig" rüber, so nach dem Motto: "Bis jetzt haben´s alle überlebt, also was soll´s..."
Ich lasse mich aber da von dir auch wirklich gerne korrigieren!

Gruß
Otocinclus2
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Alt 28.02.2016, 00:33   #19
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

auch der Natürlichkeitsfehlschluss (natürlich = gut, unnatürlich = schlecht) ist weit verbreitet ist wird immer wieder gern angeführt. Dabei kommt es nicht darauf an, ob unaufgetautes Frostfutter natürlich oder unnatürlich ist (ist aufgetautes Frostfutter natürlicher, ist Trockenfutter natürlich?), sondern darauf, ob es den Tieren schadet. Das scheint augenscheinlich nicht der Fall zu sein, es gibt keine Gründe eine Schädigung anzunehmen. Man darf davon ausgehen, dass die tatsächlich gefressnen Futtertiere auch bei unaufgetaut ins Aquarium geworfenem Frostfutter zumindest annähernd die gleiche Temperatur wie das Wasser und der Fisch haben.


Beim Auftauen kommt noch die Frage des Verhältnisses von Aufwand und Nutzen hinzu. Wenn man einen Würfel Frostfutter verfüttert, mag es kein großer Aufwand sein, es vorher aufzutauen und zu spülen. Wenn man am Tag ein Kilo Frostfutter durch die Anlage bügelt, sieht das anders aus. Wasserwechseln muss ich sowieso.

Geändert von Dennis Furmanek (28.02.2016 um 00:35 Uhr)
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Alt 28.02.2016, 01:24   #20
Dumdidum
 
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Der Aufwand ist gleich, nur das Sieb ist größer und/oder man wartet etwas länger, bis es aufgetaut ist (eine Wärmequelle in der Nähe beschleunigt das Ganze, oder einfach 2 min Mikrowelle Auftaufunktion).

Bei 1kg Bedarf pro Tag ist die Siffwassermenge schon beachtlich, das erfordert noch mehr bzw größere WW. Dieser Aufwand ist deutlich größer als das Auftauen.

Der Vergleich mit den Stoffwechselprodukten hinkt auch. Je nach Qualität des FroFu ist ein hoher Anteil des Gewichts Wasser, mindestens 30%, bei billigen auch gerne 50% oder mehr.
Und dieses Wasser ist eine dunkelbraune Brühe, schlichtweg völliger Siff und keinem Wesen im Becken nützlich (außer Baks, aber die haben auch so genug...).
Man erspart einem Becken also schon große Mengen Müll, wenn man spült
Dumdidum ist offline   Mit Zitat antworten
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