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Alt 02.05.2016, 19:42   #1
Holger74
 
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Standard Unterschiede bei Lebendfutter

Liebe Mitglieder

Ich hab mal eine Frage an euch...es gibt ja zahlreiche Varianten: weise, schwarze oder rote Mückenlarven, Wasserflöhe etc.
Füttert ihr alles unabängig der Größe eurer Fische? Und gibt es eigentlich hinsichtlich Inhaltsstoffen wie z.b Vitaminen Unterschiede unter den verschiedene Lebendfuttersorten?

LG
Holger
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Alt 02.05.2016, 21:48   #2
Lendril
 
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Standard

Hey,

ich habe mich dabei schon nach der Größe der Fische gerichtet. Sonst macht das nur wenig Sinn.

Mein Kafi z.b fand junge Artemia total doof, die wurden erst ab einer gewissen Größe interessant.

Im allgemeinen haben die Fische die ICH gepflegt habe immer erst ab einer gwissen Größe interesse am Futter gezeigt.

Und wenns zu groß fürs Maul war... naja, die Guppys hats nicht gestört. Aber die Betta haben es beleidigt ausgespuckt und keines Blickes mehr gewürdigt (verwöhnte Biester! )

Zum Thema Nährwert und co kann ich leider nichts beitragen...

Danke: (1)
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Alt 02.05.2016, 22:17   #3
Otocinclus2
 
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Hallo Holger,

die Größe der Futtertiere sollte natürlich schon einigermassen zu den jeweiligen Fischen passen.

Und was die Inhaltsstoffe betrifft - nun ja, das ist schwierig zu beurteilen.
Die meisten Lebenfuttertiere werden ja mittlerweile gezüchtet, und da kommt es natürlich darauf an, wie sie vom Züchter ernährt wurden.

Die Firma Amtra z.B. nimmt für sich in Anspruch, die Futtertiere so zu züchten/ernähren, dass sie die bestmögliche Qualität haben. Ob´s stimmt, kann ich nicht beurteilen.

Man kann aber Lebendfutter gerade auch bzgl. des Vitamingehalts "pimpen" (wie es ja so schön neudeutsch heisst), indem man es eine ausreichende Zeit vor dem Verfüttern (am besten mehrere Stunden vorher) mit Vitaminpräparaten versorgt. Meiner Erfahrung nach ist JBL Atvitol eines der besten Präparate am Markt. Das ist jetzt natürlich keine wissenschaftlich belegbare Empfehlung von mir - sondern nur Erfahrung mit einigem "Bauchgefühl".

Gruß
Otocinclus2

Danke: (1)
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Alt 03.05.2016, 04:44   #4
Hugolinchen
 
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Hallo, es kommt wirklich darauf an welche Fische man hält und welche Eigenschaften das Futter haben sollte.
Weiße Mückenlarven sinken nicht so schnell, ist also für Welse eher ungeeignet aber für Freischwimmende Fische (Salmler, Lebendgebärdende, ..) toll.
Rote Mückenlarven sinken schneller zu Boden, ist also für Bodenorientierte Fische eher interessant (Welse, Zwergbuntbarsche, Garnelen, ..) es wurde mir mal eine Zeit lang von den roten abgeraten da sie recht oft in belasteten Gewässern vor kommen ... konnte aber nix negatives feststellen, somit gibts die weiterhin.
Zu den schwarzen kann ich nix sagen, die hatte ich leider noch nicht.
Anderes Lebendfutter konnte ich auch noch nicht beim Zooladen in DE kaufen.
Was mich eher ärgert war dies das es nicht lange hält.

Nun züchte ich selbst Grindalwürmer und Mikrowürmchen, hier gibt es bezüglich der Größe einen Unterschied. Die Mikros wären ja eigentlich eher als Aufzuchtfutter gedacht. Meine Guppys, Platys, Keilfleckbärblinge fressen sie aber auch liebend gern.
Mein neuer Kafi brauchte ne Zeit bis er es checkte, fraß sie aber auch.
Die Grindals dagegen finden auch die großen Fische interessant.
Man kann hier mit dem füttern des Lebendfutters die Vitamine via Vitamintropfen anreichern.

Wie klein Cyclops sein können sah ich erst als ichs mal als Frostfutter gegeben habe, das war mir etwas zuu klein.
Lg

Danke: (1)
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Alt 08.05.2016, 00:17   #5
Katrin17
 
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Hallo Holger,

Hat ein paar Tage gedauert, aber jetzt habe ich endlich den link gefunden, den ich gesucht hatte:

http://www.kampffischnet.de/index.ph...228&Itemid=266

Grüße Katrin

Danke: (1)
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Alt 09.05.2016, 17:03   #6
Holger74
 
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Hallo Katrin17

Vielen Dank.

LG
Holger
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Alt 09.05.2016, 17:29   #7
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

Zitat:
*Hinweis: Rote Mückenlarven und Tubefex sind in der Aquarstik sehr Umstritten. Roto Mückenlarven sind - ähnlich wie Tubefex - in Freigewässern ein Anzeiger für mangelhafte Wasserqualität und können überdurchschnittlich viele Schwermetalle und andere Schadstoffe/Gifte aufnehmen. Man sollte daher auf die verfütterung dieser generell verzichten, oder nur sehr selten reichen.
Tja,wie wäre es denn mal mit einer AAS, um diese Schwermetallbelastung auch mal handfest zu belegen?
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Alt 09.05.2016, 17:43   #8
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

Zitat:
Es gibt so gut wie kein Flockenfutter im Handel welches wirklich für Betta geeignet ist. Zum einem haben Flockenfutter meistens zu viele Antteile an pflanzlichem zum anderen zu wenig Rohprotein und Rohfett.
Flockenfutter hat im Schnitt etwa 45% Rohprotein und 10 % Rohfett. Sowohl der Rohfett- als auch der Rohproteinanteil von Flockenfutter und Trockenfutter allgemein sind also deutlich höher als in vielen Futtertieren.

Quellenangaben sind auf der betreffenden Seite leidern icht zu finden.
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Alt 09.05.2016, 20:10   #9
Schneckinger
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Hi Dennis,

diese Werte sind allerdings bei Flockenfutter und Lebendfutter nicht vergleichbar, da den Flocken ja der größte Teil des Wassers entzogen wurde. Dadurch steígt dann naturgemäß der rechnerische %-Anteil der anderen Inhaltsstoffe.

Der Wasserentzug ändert nichts daran, das viele Trockenfutter, die als "Komplettfutter" angeboten werden, ca. 40-50% pflanzliche Bestandteile in der Trockenmasse enthalten. Teilweise mehr. Damit sind sie dann für Kafis wirklich nicht mehr geeignet (für viel andere Fische aber durchaus).

Selbst Deine Angabe von Rohfett und Rohprotein ist kritisch zu sehen. In vielen Trockenfuttern wird ein erheblicher Teil von tierischen Proteinen und Fetten durch pflanzliche Bestandteile ersetzt. Und ein weitgehender Carnivor wie ein Betta splendens kann nun mal mit Weizenkleber und Rapsöl nicht viel anfangen ;-)

Lebendfutter enthält pflanzliche Bestandteile nur im Darm der Futtertiere. Damit ist der tierische Anteil in der Trockenmasse naturgemäß nahe 100%.

Um zur ursprünglichen Frage zurückzukommen:

Ich bin begeisterter Tümpler und versuche meinen Fischen möglichst viel Abwechslung zu bieten. Zur Zeit kann ich in erheblichen Mengen
-Wasserflöhe
-Rote Mückenlarven
-Schwarze Mückenlarven
-Bachflohkrebse fangen.
-dazu ab und zu mal ein Regenwurm oder eine Assel für die Grundeln.
Damit wirken meine Pfleglinge im Großen und ganzen recht zufrieden ;-)

Tschüß,
Schneckinger

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 09.05.2016, 23:03   #10
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

Wenn schon Trockenfutter einen zu geringen Rohprotein und Rohfettgehalt aufweist, wie soll es dann erst bei Lebend- und Frostfutter aussehen, die einen erheblich höheren Wasseranteil besitzen und deren Rohprotein- und Rohfettgehalt noch viel niedriger ausfällt. Die dürften in der Bewertung entsprechend noch schlechter abschneiden.

Geändert von Dennis Furmanek (09.05.2016 um 23:13 Uhr)
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