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Alt 26.05.2016, 11:29   #11
Birka
 
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@Thargor, hi
Vielleicht drückst du dich einfach mißverständlich aus - warum sonst solltest du nicht verstehen können / wollen, was dir erfahrene Aquarianer anfänglich kompetent und höflich vermitteln wollten ?
Ich kann dir hiermit versichern, wenn du weiter so eigenartige und nicht nachvollziehbare Texte schreibst (starke Emotionen ?? - Nichtverstehen deiner Motivation ??), wird baldigst oder auch schon jetzt kein Forianer hier mehr mit dir "diskutieren" !
Du hast vernünftige, nachvollziehbare Informationen bekommen,- ganz im Sinne der artgerechten Haltung der von dir anvisierten Fischart - wenn du das nicht annehemen und umsetzen willst ist ein entsprechender Forenthread überflüssig !
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Alt 26.05.2016, 22:49   #12
Algerich
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Guten Abend,

mir ist die Aufregung, die hier entstanden ist, nicht recht klar.

Thargor hat zunächst eine Frage gestellt, beziehungsweise eine Idee präsentiert. Daran ist für sich genommen auch dann nichts vorwergar, wenn man die Idee für unsinnig oder schädlich hält.

Darauhin kamen Antworten, die sich gegen eine Haltung von zwei Kakadu-Männchen in 300 Litern aussprachen. Ich selbst habe Kakadu-Zwergbuntbarsche nie gehalten, kann daher inhaltlich nichts zu dem Thema beitrage. Für mich hätte der Hinweis von Heikow auch ausgereicht, um das Projekt zu beerdigen, aber was ist so verwerflich daran, nachzufragen, wenn eine konkrete Quelle, wie hier die von Thargor zitierte Seite etwas anderes sagt?
Auch ich fände interessant, ob die zitierte Seite generell Unsinn redet, oder nur die eine Aussage über das 250-Liter-Becken mit zwei Kakadu-Paaren zweifelhaft ist.

Statt dessen wird - auch für mich unverständliche emotional - reagiert: "Mach doch, was Du willst" oder "den Tieren beim Töten zuschauen".

Mein Hinweis wäre - wenn ich vom Thema Ahnung hätte - eher gewesen: "Bei mir haben Sie in x Litern keine abgegrenzten Reviere bilden können" gewesen, oder: "Du solltest es nur versuchen, wenn Du bei anhaltenden Unverträglichkeiten ein Ausweichbecken für das unterlegene Männch hast".

Natürlich kann und will ich niemandem vorschreiben, wie er auf Fragen reagiert. Ich bin aber sicher davon überzeugt, dass wir hier im Sinne der Wissensvermttlung nur weiterkommen, wenn wir Diskussionen möglichst offen führen und jedermann das Recht auf Irrtum zugestehen.

@Thargor: Wie gesagt, weiß ich über Kakadu-Zwergbuntbarsche zu wenig, um mich inhaltlich zu äußern. An Deiner Stelle würde ich mir überlegen, was für mich im Vordergrund steht:

a) Wenn Dich die Kakadus faszinieren und Du vor allem diesen Fisch halten willst, dann würde ich keine Experimente machen, sondern optimale Verhältnisse (= 1 Männchen) herstellen.

b) Wenn Du Revierverhalten beobachten willst und ein 300-Liter-Becken dafür hast, meine ich, mich zu erinnern, dass Kollege Schneckinger irgendwo ausgeführt hat, dass dies mit afrikanischen Buntbarschen (Pelvoachromis) sehr gut geht.

c) Wenn Du trotz der Bedenken erfahrenen Mitglieder an Deinem Plan festhalten möchtest, dann solltest Du jedenfalls reagieren können, wenn ein Männchen dauerhaft bedrängt und angegriffen wird, sprich: ein weiteres Becken in der Hinterhand haben.

Gruß!

Algerich
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Alt 27.05.2016, 09:25   #13
Heikow
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Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von Algerich Beitrag anzeigen
Mein Hinweis wäre - wenn ich vom Thema Ahnung hätte - eher gewesen: "Bei mir haben Sie in x Litern keine abgegrenzten Reviere bilden können" gewesen, oder: "Du solltest es nur versuchen, wenn Du bei anhaltenden Unverträglichkeiten ein Ausweichbecken für das unterlegene Männch hast".
in etwa so?

Zitat:
Zitat von Heikow
Ich rate dringend davon ab. A. cacatuoides Männchen sind gegenüber gleichgeschlechtlichen Artgenossen extrem ruppig. Sowie die dazugehörigen Mädels in Laichstimmung sind, versucht das stärkere Männchen, das/die unterlegene/n Männchen zu vertreiben. Da sind meiner Erfahrung nach auch 300 Liter viel zu klein. Ich bin bei dieser Art selbst mit 450l, also 150*50 Grundfläche gescheitert. Nach 3 Wochen waren 2 von 3 Männchen tot.
oder doch eher so:

Zitat:
Zitat von Heikow
Es geht schief, ein Männchen wird verenden. Vor allem in einem so kleinen Becken (ja 300 Liter sind für zwei Männchenreviere VIEL zu klein. Bei 3000 könnte man drüber reden) Recht junge und noch nicht geschlechtsreife Männchen werden etwas länger brauchen, bevor eines davon den anderen zu Tode scheucht.
Oder vielleicht mal jemand, der sich sehr eingehend mit den Tieren beschäftigt hat und auf die Gefahr hin, dass aus Unverständnis nun eine Fehldeutung kommt und man es wider besserem Rat dennoch ausprobiert:

Quelle: Dr. Jörg Vierke, http://www.fischreisen.de/Apistogramma_cacatuoides.html

Zitat:
In sehr großen Aquarien können unter Umständen auch zwei cacatuoides-Männchen miteinander vergesellschaftet wer*den, doch bleibt das immer riskant.
Zitat:
Mehr als ein Männchen soll man den Fischfrauen nicht beisetzen. Die Männ*chen können ihre Geschlechtsgenossen in ihrem Revier genauso wenig ertra*gen wie die Weibchen die ihren. Ihr Revier erstreckt sich - wie schon ge*sagt - über die Gesamtheit der Weibchenreviere. Platz für zwei oder gar drei Männchenreviere nebeneinander wäre nur in einem riesigen Aquarium. Bei unseren "Cacatuoides" gibt es also einen richtigen Harem, da wird ein Neben*buhler auf keinen Fall geduldet. Das Männchen laicht mit allen Weibchen ab, oft innerhalb weniger Stunden. Unter Umständen kann man bei diesen Tieren eine sehr interessante Beobachtung machen. In dem Harem gibt es manchmal "Weibchen", die niemals Eier legen. Es sind junge Männchen, die sich als Weibchen getarnt haben. Sie tragen die Brutpflegetracht der Weibchen und werden daher vom "Pascha" geduldet, oder besser gesagt, sie werden vom Reviermännchen nicht als Rivale erkannt. Sie können dem polygamen "Ober*männchen" durchaus Kuckuckseier ins Nest legen, also mit einem seiner Weibchen eine Familie gründen und bei der Aufzucht der Jungen helfen. Erstaunlich ist hieran vor allem auch, dass die Männchen sich aktiv an der Jungenpflege beteiligen können. Normalerweise ist das bei diesen Fischen ausschließlich Aufgabe der Mütter. Die gerade geschilderten Beobachtungen kann man nur in einem relativ großen Aquarium machen.
Bereits in diesem Thread vom TE wurde das Thema Gruppenhaltung von Apistogramma angeschnitten. Dort wurden auch schon Arten genannt, die funktionieren:

http://www.zierfischforum.info/einst...tbarschen.html

Muss das denn sein, dass man in einem so kleinen Aquarium eine der agressivsten und größten Apistogrammaarten in einer Kostellation pflegen will, gegen die sich jede ernstzunehmnde Quelle ausspricht? Da muss man weder diskutieren noch probieren.

Tatsächlich gibt es eine vorstellbare Konstellation, wie die Haltung einer größeren Gruppe mit vielen Männchen funktionieren könnte. Diese wurde bei anderen sehr territorialen und agressiven Apistogrammaarten bereits mehrfach erfolgreich angewandt, verspricht jedoch keinerlei Garantie:

Artenbecken, also wirklich nur die eine Art.

So ein Becken würde ich zu zwei Dritteln mit diffus gestapelten Hölzern füllen, den sehr feinen Sandboden mit einer Schicht Laub bedecken und dieses stellenweise mit sehr feinem Sand überstreuen, damit sich zwischen den Blättern ausreichend Rückzugsmöglichkeiten bilden. Wenn überhaupt nur seitlich und im Hintergrund oder an der Oberfläche etwas mit sehr anspruchslosen Pflanzen bepflanzen und das Licht gedimmt halten. Eventuell sogar die Leuchtmittel stellenweise mit Aluminiumfolie abdecken. Weiches und sehr sauberes Wasser, kein Dünger, kein CO2 und regelmäßige wöchentliche und sehr große Wasserwechsel.

Aus einer verlässlichen Quelle (im Sinne der Geschlechtsbestimmung) dann ca. 8-10 sehr junge männliche und dazu 3-4 ebenso junge weibliche Tiere besorgen und diese auf einen Schlag besetzen. Mit viel Glück geht das gut und es finden sich ein bis zwei Männchen in Alpharolle während alle anderen sich wie Weibchen tarnen und sehr versteckt leben. Aber auch das muss nicht funktionieren. Dann muss man eben alle Männchen herausfangen und nur eines im Becken belassen.

Mit dem natürlichen Verhalten hat das jedoch in meinen Augen nicht viel zu tun. Das wäre höchstens etwas, um den eignen Egoismus zu befriedigen und gleichzeitig die Chance zu wahren, dass die Männchen sich nicht gegenseitig killen.

Danke: (3)
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