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Alt 09.12.2021, 18:51   #11
Vanjimmy
 
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Zitat von Atlantis Beitrag anzeigen
Ich glaube nicht dass eine mangelnde Nachfrage etwas mit Corona zu tun hat. Meiner Meinung nach liegt das Problem eher daran,
dass der Kaudi nicht so bekannt ist, zu den Lebendgebärenden zählt und deshalb heutzutage weniger von Interesse ist, weil bei vielen Leuten die Denkfolge ist:

Kaudi = Lebendgebärende = Guppy = profaner Anfängerfisch und Massenvermehrung = will ich nicht, ich will den kunterbunten Eyecatcher den nicht jeder hat.

Leider interessieren sich immer mehr Leute nur für auffällige, bunte Fische und am besten noch für den ganz besonderen Fisch. Hat also eher etwas mit dem Tier/ Aquarium als Prestigeobjekt zu tun, als mit Interesse an der Tierhaltung. Die Anzahl der Aquarianer die lieber Wildformen halten und sich für die Tiere selbst und nicht vorrangig für deren „dekorativen Effekte“ interessieren sinkt nach meiner Feststellung immer weiter.
Hey

Naja, auffällig oder sagen wir eher selten sind für mich auch bei einigen Arten Ausschlagpunkte für den Erwerb gewesen. Meine Oscura heterospilia sind z. B. so bei mir gelandet.
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Alt 09.12.2021, 19:04   #12
GrundelFlow
 
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Ich finde es hängt stark von dem Fisch ab, welche man vermehrt. Und wie auch der Preis dieses Fisches im Handel ist.


Würde ich nun z.b. Antennenwelse Guppys, Platys Mollys oder RedFire garnelen halten und vermehren, muss ich mich nicht wundern wenn die niemand möchte. Da es davon mehr auf dem markt gibt als Menschen diese haben möchten, die vermehren sich einfach zu schnell. Und jedem "Anfänger" werden diese empfohlen, wodurch solch ein überangebot auch zu stande kommt...



Anders sieht es da bei teurern fischen aus. Wenn du jetzt z.b. L46 Welse erfolgreich vermehren würdest, eine stabile genetik besitzt bei der keine Mopsköpfe fallen.. da fahren auch mal Menschen gerne 500km und mehr für... (ich würde es direkt tuen, wenn der preis stimmt, sitzt ich schon im auto) Wobei das mittlerweile auch abnihmt, da die Preise der fische runtergehen.. Ähnich wie z.b. beim L134, der war auch mal teurer und begehrter, mittlerweile gibt es soviele die die privat vermehren und die Handelspreise sind auch nicht mehr so hoch, das es sich garnicht mehr Lohnt diese selbst zu vermehren, oder versuchen zu verkaufen..


Zu Privat gehe ich wenn ich fische möchte die es nicht im handel gibt, oder fische die aklimatisiert sind. Oder einfach weil mir die Fische im Handel zu teuer sind. oder wenn wir beim Wels bleiben, da spielt auch die Musterung eine Rolle, wenn die Tiere bei Privat eine schönere Zeichnung haben, als ihm handel. Gehe ich natürlich zu Privat...

Geändert von GrundelFlow (09.12.2021 um 19:09 Uhr)
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Alt 09.12.2021, 19:31   #13
Vanjimmy
 
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Zitat:
Zitat von GrundelFlow Beitrag anzeigen
Ich finde es hängt stark von dem Fisch ab, welche man vermehrt. Und wie auch der Preis dieses Fisches im Handel ist.


Würde ich nun z.b. Antennenwelse Guppys, Platys Mollys oder RedFire garnelen halten und vermehren, muss ich mich nicht wundern wenn die niemand möchte. Da es davon mehr auf dem markt gibt als Menschen diese haben möchten, die vermehren sich einfach zu schnell. Und jedem "Anfänger" werden diese empfohlen, wodurch solch ein überangebot auch zu stande kommt...



Anders sieht es da bei teurern fischen aus. Wenn du jetzt z.b. L46 Welse erfolgreich vermehren würdest, eine stabile genetik besitzt bei der keine Mopsköpfe fallen.. da fahren auch mal Menschen gerne 500km und mehr für... (ich würde es direkt tuen, wenn der preis stimmt, sitzt ich schon im auto) Wobei das mittlerweile auch abnihmt, da die Preise der fische runtergehen.. Ähnich wie z.b. beim L134, der war auch mal teurer und begehrter, mittlerweile gibt es soviele die die privat vermehren und die Handelspreise sind auch nicht mehr so hoch, das es sich garnicht mehr Lohnt diese selbst zu vermehren, oder versuchen zu verkaufen..


Zu Privat gehe ich wenn ich fische möchte die es nicht im handel gibt, oder fische die aklimatisiert sind. Oder einfach weil mir die Fische im Handel zu teuer sind. oder wenn wir beim Wels bleiben, da spielt auch die Musterung eine Rolle, wenn die Tiere bei Privat eine schönere Zeichnung haben, als ihm handel. Gehe ich natürlich zu Privat...

Moin.

Auch da steckt eine Menge Wahrheit drinnen.
Bei Lebendgebärenden kommt oft noch hinzu das das Arten sind die kaum einer kennt. Bei mittelamerikanischen Cichliden der schlechte Ruf aka alles totale Raufbolde. Und ja, wenn Du mit Raritäten machst und dann für die Tiere einen gewissen Preis willst wirst Du auch oft noch angefeindet. Ich habe seinerzeit einen Bekannten, der unbedingt die Rio Panaleopan Schwertträger haben wollte und nicht auf Geschlechtsreife warten wollte die Tiere für 2,50 angeboten. Nee, das ist ja wucher. Dem selben habe ich, als der A. myrnae in Deutschland noch nicht an jeder Ecke zu bekommen war das harmonieren de Paar für 25 angeboten. Bei ernsthaften Interesse deutlich günstiger. War den Typen bekannt. Nee, war die Aussage, da hohl ich mir dann Zebras oder so. Ist ja egal. Kosten viel weniger.

Danke: (1)
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Alt 10.12.2021, 09:22   #14
Atlantis
 
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Womit wir dann bei der Thematik 'Geiz ist geil' und Fischverbraucher angekommen wären und meiner Meinung aus #4
Zitat:
Zitat von Atlantis Beitrag anzeigen
Leider interessieren sich immer mehr Leute nur für auffällige, bunte Fische und am besten noch für den ganz besonderen Fisch. Hat also eher etwas mit dem Tier/ Aquarium als Prestigeobjekt zu tun, als mit Interesse an der Tierhaltung. Die Anzahl der Aquarianer die lieber Wildformen halten und sich für die Tiere selbst und nicht vorrangig für deren „dekorativen Effekte“ interessieren sinkt nach meiner Feststellung immer weiter.
Und kosten sollen die Tierchen natürlich auch nichts, jedenfalls sollten sie billiger sein als ein Kaffee to go.

Geändert von Atlantis (10.12.2021 um 09:27 Uhr)
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kaudi, nachzuchten

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