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Alt 11.08.2013, 10:40   #21
Schneckinger
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Hallo miteinander,

Ich will jetzt gar nicht das große Diskutieren anfangen, nur ein kleiner Erfahrungsbericht, der das Ganze vielleicht etwas entspannt.

Ich hatte/habe Guppys im Normalfall immer 1/3 bis 1/4 (M/W), eigentlich immer ohne Probleme.

Auch bei extremen Männerüberschuß, wie von Tom bechrieben, ging es den Damen gut. Da handelte es sich ebenfalls um ein relativ dicht besetztes "Männerselektionsbecken" mit einigen Zufallsdamen, wie bei Tom. In diesem Becken hatten die Kerle soviel damit zu tun sich gegenseitig zu bedrohen, das sie gar keine Zeit für häufigen, echten Sex oder Balz mit dem/den Weibchen hatten.

Kritisch wurde es immer bei einem Verhältnis vo 1/1 oder leichtem Männerüberschuß. Da wurden die Damen durch das permanente Treiben schnell scheu und blaß und trauten sich kaum zum Futter. Und zwar auch in für Guppyverhältnisse großen Becken (100+). Ich habe diese Situationen aber immer "bereinigt" bevor es zu Todesfällen kam.

In diesem Fall ist an dem Forenmythos in meinen Augen schon was dran.

Also meine Erfahrungen kurz zusammen gefasst:

-1 Männchen, mehrere Weibchen = Null Problemo
-Extremer Männerüberschuß = Null Problemo
-Leichter Männerüberschuß oder 1/1 = extremer Streß für die Mädels

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 11.08.2013, 20:51   #22
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Zitat:
Ist ja auch einfacher, als sich evtl. mal damit auseinander zusetzen, was es noch für andere Erfahrungen gibt.
Richtig Marc. Das schicke ich gern zurück an dich, zum einen weil es nicht mir gelten kann, vieleicht aber auch weil es ein Eigentor.
Die Beobachtung bei Pärchenhaltung konnte ich auch nicht machen schneckinger. Selbst da, manchmal weil mir die Zeit fehlte auch länger als Wochen, gabs nie Probleme. Das ist bei mir Pärchenhaltiung zur gezielten Zucht, in 50 Liter Becken. also je ein spezielles Mädel mir einem Kerl. Häufig auch über einen Wurfrythmus hinaus, da eine Befruchtug durch genau dieses Männchen nach dem Wurf eben am sichersten ist.
Ebenso, ich war dann extra nochmal bei Wolfgang im Keller, schildert mir das einer der größten Guppyzüchter der Gegend. Der macht tausende im Monat, mit mehrfachen internsationalen Urkunden. Das nur am Rande erwähnt um seine Erfahrungswerte hier auch als richtig dastehen zu lassen. Er setzt in unbepflanzeten Becken an, vieleicht mal mit einem Töpfchen Amazonaspfl. Also mit wenig bis keiner Deckung, Pärchen über Wochen/Monate in 30-40 Liter. auch da keine Ausfälle. Wobei er da auch kein Risiko eingeht, Hochzuchttiere von dem Kalieber sind mal schnell 100€ pro Paar und mehr.
Ich akzeptiere sehr wohl andere Beobachtungen. Speziell Marc und Joe. Aber es soll mir doch erlaubt sein meine eigenen, ohne dumme Anmache, zu schildern, ebenso die Erfahrungen die mir durch angesehene Züchter mitgeteilt werden. Da diese Werte sich nicht mit dem gesagten hier decken, steht es mir sicher auch frei diese anzuzweifeln, oder zu hinterfragen, ohne dafür verbale Tiefschläge hinnehmen zu müssen. Es gibt Leute die Behaupten, Wenn die Argumente ausgehen, schindet auch die Diskussionskultur.
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Alt 11.08.2013, 21:56   #23
Schneckinger
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Hi Tom,

Erst mal Thx, dass Du die Ruhe behälst und bei den Fakten bleibst.

Ich finde Deine Erfahrungsberichte sehr interessant, auch wenn sie meinen (nicht mehr ganz taufrischen) Guppyerfahrungen eher widersprechen. Vielleicht habe ich die 1:1 Ansätze in meiner Hauptguppyzeit auch zu früh getrennt, bevor sich die Pärchen einspielen konnten.

Ich hätte direkt Lust einen 1:1 Ansatz wie von Dir beschrieben zu starten. Leider habe ich zur Zeit kein Becken dafür frei. Aber das kann ja noch kommen ;-)

Es fasziniert mich auf jeden Fall immer wieder, was für verschiedene Erfahrungen es selbst bei "Allerweltsfischen" gibt die schon seit zig (menschlichen) Generationen in Aquarien gehalten werden.

Wieder ein Grund mehr für fleißigen (und zivilisierten) Erfahrungsaustausch unter Aquarianern. Egal ob persönlich, im Netz oder im Verein!

Tschüß,
Schneckinger
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