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Alt 23.12.2014, 11:39   #1
Jansen89
 
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Standard Erfahrungen bei der Aufzucht von Metallpanzerwels (Corydoras aeneus)

Hallo zusammen

Ich habe am Wochenende die Entdeckung gemacht das meine Corys den drang zur Vermehrung verspüren

Nach einem etwas größerem Kaltwasserwechsel konnte ich das typische Balzverhalten erkennen und siehe da, einen Tag später konnte ich auch schon Eier auf meinen Großblatt entdecken. Sind ca. 40 Stück.

Diese habe ich jetzt in einen Laichkasten umgesiedelt. In diesem habe ich als Bodengrund etwas Sand gegeben.

Nun zu meiner Frage. Hat jemand Erfahrungen ob die Aufzucht in einem Laichkasten überhaupt klappt bzw. ob ich es überhaupt versuchen soll?
Gibt es Tricks oder Dinge die ich unbedingt beachten muss?

Ich habe nicht vor gezielt zu züchten. Dass heißt ich will jetzt nicht großartig irgendwelche Extra Becken aufstellen und riesen Aufwand betreiben. Aber die Eier einfach von den Schnecken fressen zu lassen und es nicht zu versuchen kann ich nicht.

Danke schon mal für die Mühen und die Erfahrungen
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Alt 23.12.2014, 11:51   #2
DarkPanther
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Moin.

Klick dich mal hier http://www.zierfischfreunde-erfurt.d...doraszucht.htm und hier http://www.zierfischzucht-mack.de/index.php?id=69 rein.
Das sind gute "Anleitungen"

Viel Erfolg.
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Alt 23.12.2014, 12:07   #3
Jansen89
 
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Danke
Aber die Seiten hab ich schon gefunden. Google sei dank.
Ziemlicher Aufwand den ich da betreiben müsste. Leider finde ich aber keinerlei Erfahrungsberichte bei denen es im Laichkasten geklappt hätte :/

Mal schauen was meine Frau heute sagt wenn sie nach Hause kommt. Vielleicht kommt es ja dann doch zu einem Aufzuchtbecken
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Alt 23.12.2014, 13:22   #4
ghhe
 
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Hallo,

die schon geposteten Erfahrungsberichte sind gut. Du kannst aber auch die Forensuche benutzen, denn wir hatten das Thema schon so oft. Ich zitiere mich deswegen mal in Kurzform hier:

Zitat:
Zitat von ghhe Beitrag anzeigen
- eine Plastikschale (1-2l) reichen um die Eier schlüpfen zu lassen
- Plastikschale aufs Aquarium stellen (wegen der Wärme)
- verpilzte Eier werden weiß und nicht verpilze grau/schwarz. Verpilzte Eier sofort entfernen
- nach 2-4 Tagen schlüfen die Larven
- ab dem Schlupf 1-2x täglich fast das ganze Wasser wechseln
- nach ca. 2-3 Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und du musst die Larven füttern. Das am besten mit Microwürmchen oder frisch geschlüpften Nauplien (Achtung: 24-48h vorher ansetzen)
- nach jeder Fütterung (2-3x täglich) das Wasser wechseln
- nach ca. einer Woche können die Larven in ein Aufzuchtbecken übersiedeln (ich mache das immer dann wenn sie selbstständig das Futter finden und ich es ihnen nicht vors Maul werfen muss). In diesem Becken eine sehr dünne (wirklich dünne) Schicht Sand ausbreiten damit sich kein Bakterienfilm bilden kann. Achtung hierbei: durch die ernorme Futtermenge gammelt der Boden sehr schnell wenn zu viel Sand drin ist.
- ab Woche 2 kannst du versuchen mit zerbröselten Futtertabs bzw. Granulat zu füttern. Aber bitte nur wenn sie es annehmen. In dieser Phase sterben die meisten Jungtiere.
- ab Woche 4 kannst du sie ruhig nur noch mit Tabs füttern.
- nach 10-12 Wochen sollten sie Abgabegröße (nicht unter 3cm!) haben
- je nachdem wie viele es sind musst du natürlich die Beckengröße mit der Zeit anpassen

Zusammengefasst: viel Futter und viele frisches Wasser
Natürlich ist die Fischaufzucht mit Arbeit verbunden. Es macht aber auch Freude die kleinen aufwachsen zu sehen. Du übernimmst allerdings dann auch eine gewisse Verantwortung.
Ich würde dir aber empfehlen du lasst die Eier einfach im Becken. Wenn deine Bepflanzung dicht genug ist kommt immer mal wieder einer durch. Daran kannst du dich dann erfreuen und hast keine zusätzliche Arbeit.

EDIT: Es hält sich die Meinung, dass die Coryaufzucht in einem Aufzuchtbehälter einfach nicht funktioniert. Genau genommen funktioniert das nur ganz selten. Lass das also lieber.
ghhe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2014, 09:01   #5
Maja123
 
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Jetzt bin ich leider dieselbe Frage gestoßen,dann würde ich es versuchen......
Maja123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2014, 09:28   #6
Gerhard
 
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Hallo
bei mir hat es in einem eingehängten Netzablaichkasten ganz gut geklappt.
Der hängt so im Becken drin, daß er vom Filterauslass schon durchspült wird.
Damit hast du eigentlich gar keine Arbeit.
Dort kamen die Eier rein die ich von den Scheiben abnehmen konnte. Im Becken kommt bei mir nichts durch. Da sind die Schnecken und Garnelen viel zu scharf auf die Eier.

Bei mir sind von ca 25 Eiers dann 9 Panzerwelse durchgekommen.

Gerhard
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Alt 29.12.2014, 10:11   #7
Jansen89
 
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Bei mir hat es im Kasten leider nur eins geschafft. muss auch sagen das es im kasten sehr schwer ist verpilzte oder schlechte Eier aus zu sortieren. Darum werde ich es so nicht wieder versuchen.
Jansen89 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.12.2014, 11:16   #8
Gerhard
 
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Hallo
du kannst auch erst mal bis zum Schlupf die Eier in einer kleinen Glasschale lassen.
Täglich Wasserabsaugen und ein Erlenzäpfchen rein, das Wasser wird dann richtig braun.
Dazu evtl noch ein oder zwei Turmdeckschnecken mit rein.
So kommen sehr viele Junge zum Schlupf.

Gerhard
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Alt 02.01.2015, 09:22   #9
ghhe
 
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Zitat:
Zitat von Gerhard Beitrag anzeigen
Bei mir sind von ca 25 Eiers dann 9 Panzerwelse durchgekommen.
Naja, dass halte ich aber für keine gute Rate *g*. Kann zwar auch auf unbefruchtete Eier zurückzuführen sein aber mit ausgewachsenen Tieren sollte die Schlupfrate deutlich höher liegen. Mit meiner Methode schaffe ich da durchaus 80% bei C.panda Eiern.

Und selbst wenn du sie wo anders schlüpfen lässt: wie machst du das im Aufzuchtbehälter mit dem Füttern? Das Futter im Filterstrom wird dir weggeblasen. Jungen Corys muss das Futter vors Maul geworfen werden (zumindest wenn man keine hohen Ausfälle will). Artemianauplien und vor allem Mikrowürmchen gehen doch locker durch das Netz oder?
Was ist mit den Ausscheidungen? Fallen die durch? Muss da nix abgesaugt werden?

Ich würde ja gerne dran glauben, dass diese Methode gut funktioniert weil sie so praktisch ist. Aber so ganz überzeugt bin ich nicht .
Abgesehen davon braucht man nach 2-3 Wochen sowieso ein extra Becken (wegen der Größe).
ghhe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.01.2015, 11:02   #10
Gerhard
 
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Hallo
klar ist deine Methode effizeinter.
Aber ich wollte nur einen Weg aufzeigen, der auch funnktioniert.
Ich bin auch ab und und zu mal 3 bis 4 Tage nicht zuhause.

2 bis 3x täglich waserwechseln will ich dann meiner Frau nicht zumuten.

Ich freu mich dann wenn bei mir 5 bis 10 durchkommen.

Gruß

Gerhard
Gerhard ist offline   Mit Zitat antworten
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