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Alt 17.11.2015, 06:45   #1
MalawiTropic
 
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Standard Frage zu Giraffenbuntbarsch

Hallo zusammen,
ich habe eine kurze Frage bezüglich des
Giraffenbuntbarsch - Nimbochromis Venustus

ist es normal, das diese Art (in meinem Fall ein Männchen) seine Farbintesität innerhalb weniger Sekunden (5-10 sek.) von blass-Gelb auf ein kräftiges schwarzes Rautenmuster wechseln kann? Ich habe bisher noch nichts darüber lesen können, deswegen wollte ich hier einfach mal nachfragen.


Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.



LG Thimo
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Alt 17.11.2015, 07:16   #2
Schneckinger
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Guten Morgen Malawitropic,

das Wichtigste als Erstes:
da dies -trotz Deiner langen, stillen Mitgliedschaft- Dein erster Beitrag im Forum ist, auch Dir natürlich ein ganz herzliches
Willkommen im Forum!
Wenn auch mit über zwei Jahren Verspätung

Dann muß ich noch zugeben, dass ich genau diese Buntbarschart noch nie gehalten habe. Allerdings sind sehr viele bis fast alle Buntbarscharten wahre Chamäleons, die -je nach Stimmungslage- sehr schnell und deutlich ihre Farbe ändern können.
Ein derartiger Farbwechsel ist also absolut nicht ungewöhnlich.

Und von diesem kräftigen Rautenmuster auf gelbem Grund hat diese Art ja sogar ihren Namen, da das Rautenmuster an die Fellfärbung von Giraffen erinnert.

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 17.11.2015, 08:10   #3
MalawiTropic
 
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Vielen Dank...und danke auch für die schnelle Antwort
Dazu muss ich sagen,...ich habe mich anfangs eigentlich nur im Zf Chat aufgehalten, aber das ist ebenfalls schon eine ganze weile her.

Mit dem Giraffenmuster, dass war mir bekannt, aber nicht dass dieses erst überhaupt nicht erkennbar ist und im nächsten moment ein gestochen schwarzes Muster hergezaubert wird. Wie erklärt sich das denn? Ich hatte derartig intensive Farbveränderungen bisher an noch keinem Buntbarsch wahrnehmen können. Mich wundert halt sehr, dass über diese sehr interessante Eigenschaft oder Merkmal nirgendwo etwas geschrieben wird...weder bei Wikipedia, noch auf anderen seriösen fachspezifischen Plattformen/Foren.
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Alt 17.11.2015, 11:06   #4
Rejoin
 
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Hi,
Farbveränderungen kannst du z.b. auch bei Apistogramma Arten sehen. Meine Nijsseni waren beim einfangen komplett grau, erst als sie sich an mein Becken gewöhnt hatten wurden sie gelb.
Meine Borellii Weibchen färben sich mal komplett gelb, mal mit schwarzer Zeichnung (z.b. balzverhalten).
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Alt 17.11.2015, 12:08   #5
Schneckinger
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Hi nochmal Malawi,

weil ich den Fall auch recht interessant fand, habe ich mal etwas recherchiert. Sowohl im Netz als auch bei einem befreundetem Malawipfleger. Hier das Ergebnis:

Das typische Giraffenmuster zeigen offensichtlich in erster Linie Jungtiere/subadulte und Weibchen. Die Männchen sind im "Idealfall" rein gelb.

Aber jetzt wird es wirklich interessant:
Die volle, typische Gelbfärbung zeigen nur dominante Männchen, denen es gelungen ist ein Revier zu besetzen. Unterlegene und subdominante Männchen "tarnen" sich häufig als Jungtiere/Weibchen, indem sie das Giraffenmuster behalten und so die Aggressivität des Bosses weniger herausfordern.

Zu einem sehr schnellen Farbwechsel kann es zum Beispiel in folgender Situation kommen:

In einem begrenztem Lebensraum (Aquarium!) gibt es ein dominantes Männchen (meist kräftig, gelb, kaum Musterung). Dzu kommen ein oder mehrere schwächer Männchen, denen es nicht gelingt ein eigenes Revier zu besetzen. Diese tarnen sich mit ihrem Fleckenmuster als harmlos für den Big Boss. Wenn jetzt aber eines der subdominanten Männchen eine Chance sieht, selber ein Revier zu besetzen, zeigt er sich sofort in voller Balzpracht.

Dieser Wechsel kann sehr schnell geschehen.

Szenario 1:
-Big Boss steht im Vordergrund des Beckens. Die Nummer zwei tarnt sich unterwürfig.
-Big Boss verschwindet irgendwo in/hinter den Felsaufbauten. Nr.2 erstrahlt (vorübergehend) in voller Balzpracht.

Szenario Nr.2
-Big Boss und seine Nr.2 sind fast gleich stark. Die Nr.2 wittert Morgenluft und fordert den Boss durch Balzkleidung heraus. Im Laufe des (Komment-)Kampfes stellt sich heraus wer der Stärkere ist. Dieser behält die dominante Balzfärbung. Der Unterlegene "unterwirft" sich durch die Tarnfärbung. Bei fast gleichstarken Männchen kann es zu mehreren/vielen, schnellen Farbwechseln kommen, bis die Situation endgültig geklärt ist. Oder zumindest bis zur nächsten Auseinandersetzung.

Wenn Du mehrere Männchen im Becken hast und nicht genug Platz für mehrere Balzreviere (dürfte bei den meisten Heimaquarien der Fall sein) könnten diese Szenarien bei Dir zutreffen.

Erzähl uns doch mal ein bischen mehr über Dein Becken. Dann könnte man die Situation bei Dir besser beurteilen. Keine Angst wir beissen (fast) nicht.

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 17.11.2015, 13:30   #6
Wasserwelt
 
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Hallo Thimo

Wie viele Giraffenbuntbarsche Männchen/Weibchen hast du im Becken?

Welche Fische sind noch im Becken?

Wie ist das Becken eingerichtet? (Foto?)

Wie groß ist das Becken?
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Alt 25.11.2015, 21:10   #7
Champsochromis
 
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Hi,

würde mich auch mal interessieren. Für meine 6 Nimbochromis venustus (aus der Jungfischgruppe kamen 5/1 raus) wurde mein 960er mit Beibesatz ziemlich schnell zu klein

MfG Frank
Champsochromis ist offline   Mit Zitat antworten
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