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Alt 21.01.2016, 21:32   #1
Rinkikäfer
 
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Standard Welche Fische vertragen keine Erlenzapfen?

Hallo,

in einem Facebookbeitrag bin ich über eine Aussage gestolpert. Da sagte jemand, dass Rotkopfsalmler empfindlich auf Erlenzapfen reagieren.

Bisher dachte ich, dass das eher auf Hartwasserfische zutreffen würde. Jetzt frage ich mich, ob wir allen unseren Fischen oder auch zukünftigen damit wirklich etwas gutes tun.

Liebe Grüße
Annette


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Alt 21.01.2016, 21:42   #2
Wasserwelt
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Rinkikäfer Beitrag anzeigen
Da sagte jemand, dass Rotkopfsalmler empfindlich auf Erlenzapfen reagieren.
Hallo

Was ich überhaupt nicht bestätigen kann, ich hatte etliche Jahre Hemigrammus bleheri und immer Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen im Aquarium und kann überhaupt nichts negatives darüber sagen.
Im Gegenteil, mir kamen diese Fische in dem bräunlichen Wasser agiler vor.
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Alt 21.01.2016, 21:46   #3
Rinkikäfer
 
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Verstehe ich das denn richtig, dass es einfach vom richtigen PH Wert abhängt?

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Alt 21.01.2016, 21:59   #4
Wasserwelt
 
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Das kann ich dir nicht sagen, ich messe die Wasserwerte so gut wie gar nicht. Ich beobachte meine Fische genau, dass reicht mir aus, um zu sehen ob etwas nicht stimmt.

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Alt 22.01.2016, 09:16   #5
Schneckinger
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Hi Annette,

mir ist kein einziger Fisch bekannt, der Erlenzäpfchen nicht "verträgt".

Wenig sinnvoll erscheinen mir Erlenzäpfchen, wenn sehr hartes und eher alkalisches Wasser erwünscht ist. Daher kommen sie beispielsweise in mein Tanganjikabecken nicht hinein.

Rotkopfsalmler kommen genau wie alle anderen mir bekannten Hemgrammus-Arten in den Amazonaszuflüssen vor. Dort leben sie in sehr weichem und eher saurem (teilweise sehr saurem) Wasser. In vielen der Herkunftsbiotope gibt es sehr wenige Pflanzen aber dafür Unmengen (abgestorbenes) Holz und Laub im Wasser.

Da sollten Erlenzäpfchen, Herbstlaub (und auch Seemandelbaumblätter) eigentlich optimale Ergänzungen der Beckeneinrichtung für diese Tiere sein. Ich habe es auf jeden Fall sowohl bei Hemigrammus bleheri als auch bei allen anderen südamerikanischen Salmlern immer so gehalten. Immer ohne die geringsten Probleme. Mit einigen, wenigen Erlenzäpfchen erreicht man den gleichen positiven Effekt auf das Wasser wie mit Unmengen von Ast- und Wurzelholz, ohne das man in der Einrichtung eingeschränkt wird. Und Erlenzäpfchen kann man bequem ergänzen, wenn sie sich erschöpft haben/ausgelaugt sind.

Was überhaupt nicht geht:
Erlenzäpfchen (oder irgendwelche anderen Mittelchen) verwenden, um auf Wasserwechsel verzichten zu können. Gerade Rotkopfsalmler wollen SEHR sauberes Wasser. Da habe ich statt der üblichen 30%/Woche immer 50-70% gewechselt.

Tschüß,
Schneckinger

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Alt 22.01.2016, 09:38   #6
Heikow
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Moin,

die Aussage hat, vermute ich, einen anderen Hintergrund. H. bleheri reagieren sehr empfindlich auf hohe Nitratwerte und andere Verunreinigungen des Wassers. Außerdem sind sie herkunftsbedingt sehr weiche Fische, denen man gern KH0 und PH um 6 und geringer bieten darf.

Erlenzapfen wirken nur wirklich gut in weichem Wasser. Wie alle anderen organischen Abfälle verrotten sie mit der Zeit und belasten dadurch das Wasser. Wenn man also mit Erlenzapfen und Laub das Becken dekorieren möchte, sollte man schon darauf achten, dass dabei das Wasser qualitativ hoch gehalten wird. Erlenzapfen und Laub sind daher eher nichts für Wechselfaule oder Altwasseraquarianer.

LG

Danke: (1)
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Alt 22.01.2016, 09:49   #7
Rinkikäfer
 
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Hallo Schneckinger,

dann können wir also weiterhin Erlenzapfen dazugeben. Rotkopfsalmler haben wir nicht. Bei uns sind es einmal Netzschmerlen, Kirschflecksalmler, Zwergziersalmler und im anderen Panda Panzerwelse, rote Neon und Guppy.

Selbst die Guppy sind quietschfidel und nicht blassblond sondern leuchtend gelb.

Keine Sorge, wir sparen nicht am Wasser, auch wenn wir im Moment nicht die Abwassergebühren sparen können.

Liebe Grüße
Annette

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Alt 22.01.2016, 10:15   #8
jope06
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Hi,

Zitat:
Wenig sinnvoll erscheinen mir Erlenzäpfchen, wenn sehr hartes und eher alkalisches Wasser erwünscht ist. Daher kommen sie beispielsweise in mein Tanganjikabecken nicht hinein.
Der Tanganjikasee hat aber kein sehr hartes Wasser.

gruß jo
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Alt 22.01.2016, 10:35   #9
Heikow
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Zitat:
Zitat von jope06 Beitrag anzeigen
Hi,


Der Tanganjikasee hat aber kein sehr hartes Wasser.

gruß jo

naja, kommt auf die Definition von hart an. Ich empfinde eine KH von durchschnittlich 17° als relativ hart, die Gesamthärte von durchschnittlich 12° jedoch wieder normal. Wobei ich hier die Begriffe "hart" und "normal" auf die Leitungswasserwerte meiner Umgebung beziehe. Würde ich mich auf die Weichwässer Amazoniens beziehen, spräche ich bei gleichen Werten von Beton.

Gruß
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Alt 22.01.2016, 10:42   #10
jope06
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Hallo Heiko,

Zitat:
naja, kommt auf die Definition von hart an. Ich empfinde eine KH von durchschnittlich 17° als relativ hart, die Gesamthärte von durchschnittlich 12° jedoch wieder normal. Wobei ich hier die Begriffe "hart" und "normal" auf die Leitungswasserwerte meiner Umgebung beziehe. Würde ich mich auf die Weichwässer Amazoniens beziehen, spräche ich bei gleichen Werten von Beton.
Die Härtebereiche sind festgelegt, sogar gesetzlich. Und der Härtebereich wird nicht von der KH bestimmt.
gruß jo
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