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Alt 03.06.2016, 11:28   #61
Algerich
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Hallo Susanne,

ich weiß nicht, ob das hier schon erwähnt wurde, aber beim Futter ist meines Erachtens viel wichtiger, was Du fütterst, als wie oft. Gelegentliches Lebendfutter (Tubifex) dürfte die Tiere freuen - ansonsten achte bitte darauf, dass die Panzerwelse vor allem tierische Nahrung benötigen.

Gruß!

Algerich
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Alt 03.06.2016, 14:09   #62
Snausen
 
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Hallo Olaf,

danke für den Hinweis. Das Angebot ist meiner Meinung nach in Ordnung, die Zwergpanzerwelse haben nur anfangs nicht alles gefressen was ich angeboten habe. Seit ich das Futter immer an die selbe Stelle gebe, klappt es besser. Sie bekommen Artemia, Cyclops und Tubifex als Frostfutter, dann noch Artemia und Tubifex getrocknet. Beim Flocken- Granulat- und Tablettenfutter achte ich (auch wegen der Dornaugen) auf einen hohen Anteil an tierischen Bestandteilen.

Ciao Susanne
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Alt 09.06.2016, 11:00   #63
Snausen
 
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Moin,

hier sind noch mal ein paar Bilder vom Becken. Eine mit Anubias bestückte Wurzel habe ich wieder raus genommen. Sie hatte seit Monaten einen Belag und das hat mich einfach gestört. Eine Nacht mit einem Antennenharnischwels hat Wunder gewirkt. Alles ist weg. Jetzt gefällt sie mir aber im großen Becken besser und deshalb habe ich an Stelle der Wurzel einige Bacopa ins kleine Becken gesteckt.

Die Zwergpanzerwelse sind deutlich gewachsen und ein Weibchen ist richtig groß und rund.
Ich möchte gern noch ein paar kleine Schwimmer einsetzen und hatte mir Funkensalmler (H. amandae) ausgesucht. Ich kann sie beim kleinen F.napf bekommen. Dort werden die Wasserwerte mit KH 9, GH 14 und pH 8 angegeben. Ich schließe jetzt daraus, dass diese Werte dauerhaft vertragen werden, obwohl Funkensalmler in der Literatur als Weichwasserfische beschrieben werden.
Ist das richtig? Und passt das Becken so für die Funkensalmler?

Ciao Susanne
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Alt 09.06.2016, 20:11   #64
Shar
 
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Servus.

Wasserwerte und weiteres zum Hyphessobrycon amandae auch als Feuer- oder Funkensalmler genannt, aus zwei meiner Bücher:

Quelle 1:
Herkunft: Schwarzwasserbach in Region Mato Grosso
Wasserwerte: pH 4,5 -7,5; °dKH 0-8; 24-28°C
Dunkler Bodengrund, teilw. dichte Bepflanzung
AQ ab 60x30x30, intensive Rotfärbung nur in torfgef. weichen und saurem Wasser. In hartem und alkalischem Wasser werden Fische nicht alt.

Quelle 2:
Wasserwerte: pH 6,0 - 7,0; Weichwasser bis °dGH 8.
AQ ab 40cm, Bodengrund dunkel, teilw. dichte Bepflanzung, mit Schwimmpflanzen Licht abschatten.


Grüße ~Shar~


PS: Ich nutze diese Gelegenheit nun um dir zu sagen, daß ich deinen Avatar absolut genial finde; ich freue mich dann immer doppelt, wenn ich auf einen Beitrag von dir stoße. Würde mich sehr freuen, wenn du mir vielleicht sogar das Original-Bild zukommen lassen würdest.
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Alt 10.06.2016, 10:09   #65
Snausen
 
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Moin Shar,

freut mich, dass dir mein kleiner Drache gefällt. Annette hatte mir den Hinweis gegeben, dass er von Fiona Scott, einer britischen Künstlerin stammt. Ich schick dir das Foto gerne zu. Geht das über PN?

Die Funkensalmler werden im F.napf bei den von mir angegebenen Werten gehältert. Der Laden ist in meinem Stadtviertel, die Werte nahezu gleich. Allerdings habe ich auch immer wieder von der Kurzlebigkeit der Funkensalmler bei hartem, alkalischen Wasser gelesen. Hat da jetzt nur wieder jemand abgeschrieben?

In einem anderen Forum habe ich von zwei Aquarianern gehört, dass sie ihre Funkensalmler seit Jahren auch in eher mittelhartem Wasser halten. Aber auf Teufelkommraus muss ich sie nicht haben. Ich nehme auch gerne andere, die besser zum Wasser passen. Nur welche sind das?


Ciao Susanne
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Alt 10.06.2016, 22:25   #66
Shar
 
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Servus.

Wie wäre es als Alternative (rein auf die Wasserwerte bezogen) mit Hemigrammus erythrozonus?
Oder kleiner, mit Danio margaritatus?

Ich schicke dir eine PN bzgl. dem Bild.


Grüße ~Shar~
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Alt 10.06.2016, 23:24   #67
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Hm, Glühlichtsalmler und Perhuhnbärblingen gefallen mir schon ganz gut. Allerdings dachte ich, dass das Becken zu klein für Perlhühner ist und bei den Glühlichtsalmlern ist oft von Torffilterung die Rede. Oder sind es Nachzuchten, die nicht mehr so anspruchsvoll sind?

Neoheterandria elegans und die kleinen Oryzias-Arten gefallen mir auch sehr gut und passen vielleicht auch zum Wasser. Ob die aber so einfach zu bekommen sind?

Ciao Susanne
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Alt 11.06.2016, 08:18   #68
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Servus.

M.M.n. kannst du Danio margaritatus problemlos in 600x300x300mm beherbergen.
Allerdings sind sie halt auch eher scheuer/zurückhaltender wie die Corydoras pygmaeus auch.

@Hemigrammus erythrozonus:

Quelle 1:
pH 4,5 bis 8,5; °dKH 0 bis >12; 23-26°C (bzw. genauer: Wassertyp 1- 5 wobei Typ 5 Werten von pH 7,2 - 8,5 und °dKH >12 entspricht)

Quelle 2:
pH 5,8 bis 7,2; °dGH 2 bis 12; 22-28°C
In dem Buch wird er jedoch auch als recht scheu beschrieben.


Grüße ~Shar~

Danke: (1)
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Alt 11.06.2016, 10:13   #69
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Moin!

Ich muss sagen, ich bin ganz schön unentschlossen. Die Perhuhnbärblinge finde ich sehr schön und wenn ich mich richtig erinnere, dann hält Dani auch Perlhühner mit Zwergpanzern zusammen. Das hatte wenigstens vorübergehend zur Ermutigung der Zwergpanzer geführt. Wäre interessant zu wissen, ob das immer noch so ist. Die Temperatur müsste ich dann wohl ein bisschen senken, die liegt jetzt bei 24-26°C.

(Wenn ich bei Aquarium-Guide oder Interaquaristik hartes Wasser, alkalischer pH und mittlere Temperatur eingebe, dann habe ich kaum noch eine Auswahl. Halte ich mich zu sehr an die Wasserwerte und gebe ihnen eine zu große Bedeutung?)

Am besten gefällt mir ein kleiner, nicht zu ängstlicher, aber auch nicht zu wuseliger und einfach zu ernährender Fisch, der gut mit eher hartem, alkalischen Wasser auskommt.


Ciao Susanne
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Alt 11.06.2016, 10:39   #70
Shar
 
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Servus.

In meinem AQ schwimmt eine große Gruppe Danio margaritatus (deutlich über 40) sowie eine kleinere Gruppe (knapp 20) Corydoras pygmaeus. Angefangen hatte ich ja mit 10 Corydoras pygmaeus und zwischen 10 und 15 Danio margaritatus. Ich konnte keine nennenswerte Verbesserung hinsichtlich dem eher zurückhaltenden Charakter beider erkennen.

Alle kommen schon heraus und schwimmen, im Rahmen der bevorzugten Bereiche, überall herum. Wenn man jedoch vor das AQ tritt, sind alle weg. Verhält man sich ruhig/still, kommen gerade die Danio margaritatus auch recht schnell (< 1min.) wieder heraus.

Ob bei deiner Anforderung dann Danio margaritatus wirklich eine Art wäre, mit der du zufrieden wirst, bleibt dann natürlich die Frage.
Würdest du bei mir in der Gegend wohnen, hätte ich dir ja angeboten mal vorbei zu kommen, dann hättest du sie dir mal live anschauen können, wie sie sich in einem richtigen AQ (also kein Verkaufsbecken) verhalten.

Anbei, meine Partnerin hat ja von dem Nachwuchs aus der Ursprungsgruppe der Danio margaritatus ca. 12 bis 14 Tiere in ihrem AQ (Cube mit 50l , 450x310x360mm).
Wenn man die Färbung der Tiere in Verbindung mit dem Wohlbefinden bringt, dann taugt es denen dort absolut. Die sind richtig schön gefärbt mit kräftigen Farben. Das AQ steht an einer Stelle, wo wir ständig dran vorbei laufen. Ich bilde mir ein, daß sich die Danio margaritatus laaaangsam an den "Verkehr" gewöhnen, zumindest sind sie nicht so schnell weg, wie jene in meinem AQ, welches fernab in einer ruhigen Ecke steht.

In meinem AQ bevorzugen die Danio margaritatus übrigens, wie ich bei der Planung meines aktuellen neuen Beckens dieses Jahres spekulierte, die Bereiche, die Decken von oben bieten.
Des Weiteren experimentiere ich aktuell noch etwas mit der Beleuchtungsstärke und meine, daß es ihnen besser taugt, wenn das Becken nicht zu hell ist. Über den LED-Controller reduziere ich in gewissen Abständen immer weitere die Beleuchtungsstärke und beobachte, wie die Fische und Pflanzen drauf reagieren. Da mein AQ noch nicht so alt ist, ist es ja noch in der Einfahrphase und ich schaue, daß sich so langsam ein gewisses Gleichgewicht (zw. Pflanzen, Wasser, Beleuchtung, Näherstoffe etc.) einstellt.


Grüße ~Shar~


edit: Bzgl. "leicht zu ernähren" - dahingehend habe ich mit den Danio margaritatus überhaupt keine Probleme. Die fressen bei mir eigentlich alles fressbare in sämtlichen Bereichen (Wasseroberfläche, freies Wasser, Boden). Total unkompliziert, wobei ich auch schon von Berichten las, in denen sie als eher heiklig beschrieben werden. ich hatte bei der Aufzucht aber auch darauf geachtet, alles mögliche zu verfüttern, sodaß sie möglichst viel "kennen lernen" - ob das was gebracht hat und dazu beigetragen hat, weiß ich jedoch nicht gesichert.
Im Quarantänebecken schwimmen aktuell ja noch Honigguramis (jetzt leider nur noch einer, weil einer aus unbekannten Gründen verstorben ist). Die erlebte ich als ziemlich anspruchsvoll - es hat schon einige Zeit gebraucht, daß die mir überhaupt Trockenfutter angerührt haben. Kein Vergleich zu den "Fressmaschinen", den Danio margaritatus in meinem "großen" AQ.

Danke: (1)

Geändert von Shar (11.06.2016 um 10:45 Uhr)
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