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Alt 13.10.2016, 20:40   #1
Dumdidum
 
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Standard Zebrabärblinge aufziehen - aber wie?

Ich gehe einfach mal davon aus, daß die Winzlinge, die ich im TB entdeckt habe (Oberflächenabsaugung), Zebras sind.
Einfach deshalb, weil ich erst vor 4 Wochen 20 Tiere eingesetzt habe und nun erst Nachwuchs aufgetaucht ist, der vorher nie da war.

Ich würde gerne noch so 20-30 großziehen, einfach des Hobbys wegen und weil ich dann keine mehr kaufen muss. Die bringen Leben ins Becken, sind hübsch und toll zu beobachten.

Aber womit füttere ich diese 3mm kleinen, nadeldünnen Viecher?

Gibt es eine Art Staubfutter?
Muss ich irgendwelchen Voodookram betreiben mit Fledermausflügel verbrennen und Hühnerbeinen und so Zeug, oder kann man relativ leicht kleinstes Lebendfutter selbst heranziehen?
Wenn ja, welches?
Meine Frau guckt eh schon manchmal komisch wegen meiner Hobbys, da will ich nicht auf dem Sofa sitzen und Ameiseneier ausbrüten oder sowas
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Alt 13.10.2016, 21:03   #2
Schneckinger
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Hi Björn,

schnapp Dir einen Pürierstab oder eine Moulinette oder ähnliches.

Da dann wenig Wasser rein und eine Prise eines üblichen Fischfutters. Bevorzugt fleischhaltig. Dann das Ganze so fein pürieren, dass Du mit blossem Auge keine Partikel mehr erkennen kannst. Mit dieser Futter"lösung" dann möglichst oft füttern. Einmal angemixt hält sich das Zeug aber nur wenige Stunden. Also möglichst oft frisch anmixen.
Das funktioniert mit fast jedem Futter: Flocken, Granulat, Frostfutter, eine zerquetschte Schnecke, ein Stück Fischfilet...

Wenn -wie bei Dir- eine Ehefrau vorhanden ist, ist es empfehlenswert ein Extrapüriergerät für die Aquaristik anzuschaffen. Die wenigsten Gattinnen goutieren es, wenn direkt hintereinander Regenwürmer und Kiwismoothies mit einem Gerät hergestellt werden. Frauen halt...

Tschüß,
Schneckinger
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Alt 13.10.2016, 21:42   #3
Rinkikäfer
 
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Hallo Björn,

herrlich lustige Fragestellung!

Ein stinknormaler Mörser tut's auch gut, gerade bei kleinen Mengen.

Liebe Grüße
Annette
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Alt 13.10.2016, 21:56   #4
Otocinclus2
 
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Hallo Björn,

wenn dir deine Frau den Pürierstab tatsächlich nicht geben will (Frauen sind ja manchmal etwas seltsam...), oder ein extra Pürierstab zu teuer ist:

Wenn Jungfische noch zu klein sind, um selbst kleinste frischgeschlüpte Artemia-Nauplien bewältigen zu können, sind Infusorien ein gutes Futter.

Am einfachsten, wie Uwe J. Splett es zurecht beschreibt, geht es mit Protogen-Granulat.
Schau mal hier: http://www.afizucht.de/html/infusorien.html

Protogen Granulat ist von Hobby (Dohse Aquaristik):
http://www.dohse-aquaristik.com/de/p...Protogen-20-ml

Es funktioniert tatsächlich sehr gut. Es ist zwar schon etliche Jahre her, dass ich es verwendet habe; damals war es von der Firma Brustman, die es auch entwickelt hatte. Dohse hat dann, als Brustmann (vermutlich) pleite ging, die besten Produkte von denen übernommen, u.a. auch das bekannte Ektozon.

Du musst dir dann nur noch mit deiner Frau einig werden, wo die Gläser mit den Infusorien-Kulturen (duften nicht unbedingt nach Chanel ) hingestellt werden dürfen!

Gruß
Otocinclus2
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Alt 13.10.2016, 22:04   #5
jope06
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Hi,
kannst du problemlos mit sera micron füttern und brauchst nicht rumzumörsern.

gruß jo
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Alt 14.10.2016, 00:59   #6
Dumdidum
 
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Danke für die Antworten, dann versuche ich mal mein Glück
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Alt 19.10.2016, 23:32   #7
Dumdidum
 
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Habe Sera Micron bekommen, haben alle sofort gefressen (auch wenn man quasi mit nem Fernglas beobachten muss...)

Es sind auch ständig neue Jungtiere im Technikbecken. Habe erstmal nur rund 20 rausgeholt.
Werde als nächstes wohl nach nem 54l Becken Ausschau halten, die können ja nicht lange im Laichkasten bleiben (mit sehr interessiert guckenden Skalaren davor...).
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