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Alt 17.12.2017, 00:22   #1
Sonnentänzerin
 
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Standard Sonne´s GRÜNALGENTAGEBUCH - Algen als Zierde

Hallo

Ich weiß nicht, warum es so ist, aber mich faszinieren Grünalgen in meinen Aquarien.
Und zwar nicht wild und alles überwuchernd, sondern gleichzeitig mit einem "ordentlich" aussehenden Aquarium.

Hier möchte ich immer mal wieder neue Ideen zeigen, die mir mit meiner Grünalge so in den Sinn kommen.
Und vielleicht auch ein wenig die Angst nehmen. Algen im Aquarium können viele Vorteile haben.
Natürlich nur, wenn sie brav dort wachsen, wo man sie haben will, und NUR dort.

Und ganz klar ist das Ganze schwere Geschmacksache.
Es ist mein Spleen!

.

Grünalgenrasen auf Wurzel. Ansitzfläche an der Strömungspumpe für meine Fächergarnelen:

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.


Ich dachte immer, ein Aquarium, in dem sich Algen befinden, hat Probleme und ist ein pflanzensterbendes Schauerbecken

Es ist komisch, aber das muss nicht so sein. Sie "tun" sich gar nichts gegenseitig, vielleicht, weil Algen fast dasselbe wollen wie Pflanzen, und wenn genügend für alle da ist, wächst auch einfach beides


Gesunde Pflanzen UND daneben ganz brav die Grünalge:

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So sah dieses Aquarium zu jener Zeit aus, als ich diese Wurzel mit dem Rasen so aufrecht stehen hatte.
Vor unserem Umzug

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.


Mein neuester Versuch sind KUGELN

Es sind ganz normale kleine Sytroporkugeln aus dem Bastelladen.
Ich habe Styropor jetzt mehrere Jahre in zwei Becken getestet, es hat nichts ans Wasser abgegeben, was Garnelen oder einen Cherax-Krebs gefährdet hätte.

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Ja genau, in diesem Becken befindet sich sogar überhaupt keine einzige Pflanze mehr - weil ich NUR Grünalgen haben will.
Es ist gerade etwas kahl, da ich etwas super bewachsene Dekoration herausgeklaut habe, ihr ahnt es schon:
für ein weiteres Becken, das halb mit Pflanzen, halb mit Algen ausgestattet ist.

Vorher gab es da noch mehr, zum Beispiel


Alge am Saugnapf

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Wenn mehr Platynachwuchs gewünscht ist, die Alge am Einzel- oder Doppelsaughalter (Heizstabhalterung) einfach etwas mehr nach oben schieben, am Besten noch in die Nähe einer Ecke, so können sich die kleinen Babyplatys besser verstecken.

Aber jetzt das Faszinierendste (für mich zumindest)
Egal, ob ich in diesem Platybecken die letzten Jahre noch ein paar wenige Pflanzen mit drinnen hatte, oder eben auch NUR die Grünalge,
das Becken läuft komplett FILTERLOS.
Und ansonsten ganz techniklos. Es steht an einem Nord-Ost-Fenster


Grünalge als Filter

Es lief die ganze Zeit ausschließlich eine Miniumwälzpumpe, mittags für wenige Stunden, und in der Nacht.

Wenn diese Grünalgen auch nur etwas Sonnenlicht abbekommen, beginnen sie so viel Sauerstoff abzugeben, dass ich viele Stunden am Tag überhaupt keine Wasserbewegung anstellen musste.

Immer klares Wasser, nie Probleme mit diesem Becken. Natürlich bei Sonneneinstrahlung dann manchmal veralgte Scheiben.
Vor einem Wasserwechsel ran an den Speck, und das war es.

Viele solcher Algenteppiche im Becken scheinen nicht nur Wohnort substratgebundener, nützlicher Bakterien zu sein, sie hält auch rein mechanisch Schwebstoffe und Dreck zurück.

Über gelegentliches Ausspülen unter dem Wasserhahn ist sie dankbar.
Gibt sich aber auch damit zufrieden, bei einem größeren Wasserwechsel einmal kurz frei zu liegen, um danach mit dem frisch einfließenden Wasser wieder sauber zu sein.
Garnelen mag sie auch sehr, sie halten die Algenteppiche sauber.

.

Garnelen lieben Algenteppiche

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Und die Algen lieben die Garnelen.

Außerdem habe ich in diesem kleinen Kampffischbecken mit Beibesatz Schnecken und Garnelen diese Alge so platziert, dass sie den einlaufenden Wasserfall des kleinen Außenfilters kampffischgerecht abgeschwächt hat.

Wasserfluss mag diese Alge nämlich gerne.
Ich halte sie aber auch noch in zwei weiteren, komplett technikfreien Fensterbecken.

Heutiges Fazit:

Im Moment habe ich 7 Aquarien laufen, und in 6 davon habe ich absichtlich diese Grünalge.
Ja ich füttere sie sogar extra

Natürlich gibt es wirklich pestartige Algen in einem Aquarium, nicht über jede gibt es Grund zur Freude.

Ich habe da ein braves Algenexemplar zuhause, die ziemlich sicher auch nur zu den Grünalgen zählt, und die bezeichne ich durchaus als Freund eines Aquariums.

Leider finde ich im Netz immer nur sehr wenig darüber, was sie MAG, ständig geht es eher darum, wie man sie vernichten kann (ach was grins)
aber da sie den Wasser- und Landpflanzen wohl ähnlich ist, wird es etwas leichter.

.

Über diese Grünalge

Sie ist NICHT mikroskopiert, nicht identifiziert.

Außer irgendeiner Art von Grünalge ähnelt sie Bildern von Cladophora glomerata, aber auch Pithophora.
Falls es wirklich eine Cladophora-Art ist, dann eine eher weniger verzweigte, und vor allem eine wirklich liebe

Ja, ich habe auch "Moos"kugeln in manchen Becken (Aegagropila linnaei), manchmal sind diese Bälle Mitbringer von zusätzlichen Algen, die gerne auf ihnen wachsen.

Habe ich in einem Becken Schwierigkeiten, meine Grünalge absichtlich ANzusiedeln, nutze ich gerne eine Unterlage aus Mooskugeln als Starthilfe, und binde sie hier mit auf.

Das habe ich hier gemacht.


Grünalge auf Mooskugelunterlage, der linke Ast:

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.

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Geruch:
nach frischen Pilzen.
Aber nicht unangenehm! Allerdings habe ich bisher noch niemals sichtbare Blaualgen in meinen Aquarien gesehen.
Diese sollen da oft mit aufsitzen, und dann riecht auch die Alge bestialisch.

"Meine" scheint da aber sauber zu sein.

Verzweigung:
eher wenig. Scheinbar mehr, wenn es ihr schlecht geht, dann wirkt sie struppig und nicht so schön.

Anfassen:
sie ist weicher als die Moosbälle, feiner, glatter, nicht so drahtig

Farbe:
wenn es ihr gut geht, schön dunkelgrün. Bei zu viel Licht und gleichzeitig anderen Fehlern hell, struppig, verklumpt, und dann auch gerne mit Fadenalgen besiedelt.

Länge:
Wachstum hört nach ein paar cm auf. Besonders schön sieht sie für mich aus, wenn Garnelen sie kurz und gepflegt halten.
Vor allem Amanogarnelen können richtig davon abbeißen.

Ist kein Beißerchen im Becken, muss ich selber ran. Haarschnitt per Schere, danach kräftig spülen unter Leitungswasser.

Ach ja, und lieber nicht im Aquarium, abgeschnittene Teile der Alge können dann doch ziemlich böse enden.
Da ist sie sehr vermehrungsfreudig

.

Hier schön frisch gespült mit sehr frischem Grün: so geht es ihr blendend:

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Gruß Sonne


Geändert von Sonnentänzerin (17.12.2017 um 02:11 Uhr)
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Alt 17.12.2017, 12:10   #2
Schneewitchen
 
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Hallo Sonne!

Super Beitrag!

Empfinde diese Alge auch als Bereicherung fürs Aquarium und entferne sie nie - in einem Becken mit Dario Hysignon hatte sie mal einen Wurzelstumpf komplett überzogen, dort hielten sich dann auch immer die ganz kleinen JuFis auf. Gehe mal davon aus das sie dort Kleinstlebewesen aus den Algen rauspicken konnten.
Leider vermehrt sie sich nicht in jedem Aquarium so super. Seit dem ich besagte Wurzel in meinem großen Aquarium stehen habe ist sie fast komplett verschwunden.
Schneewitchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.12.2017, 12:40   #3
Birka
 
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@Sonne, hi

kenne ja schon Fotos und Berichte von deinen geliebten Grünalgen - aber diesmal alles so schön komprimiert .

Finde die Alge auch nur spitzenmäßig, kann dir voll und ganz zustimmen.

Ich hab mittlerweiel auch in beiden Becken Grünalgen - ob es die gleiche Art wie bei dir ist, weiß ich natürlich nicht.

Im 330 er Eheim wachsen sie vorwiegend an den Wurzeln - im 110 er Juwel Primo an den Pflanzen, da von allein teilweise kugelförmig.
(Algenmoosbälle halt! )
(Sie wohnen aber auch an den Saughaltern vom Mondlicht u.ä.)

Ich pflege sie garnicht extra, dass machen sicher die Fische und Schnecken .
Allerdings will meine Grünalgenart nicht beschnitten werden - hab ich versucht, aber dann mickert sie.
Deshalb darf sie bleiben , wie sie ist - auch wild und ungebärdig .

Bei Gelegenheit stelle ich auch mal ein paar Grünalgenfotos ein - hab ich eh schon länger vor .
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Alt 18.12.2017, 04:15   #4
Algerich
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Hallo Sonne,

faszinierende Bilder und ein hochinteressanter Bericht - ich bin gespannt, ob dieses neue Tagebuch noch weitere Einträge erhält!

Gruß!

Algerich
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Alt 18.12.2017, 11:49   #5
Sonnentänzerin
 
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Andrea
Ja, das IST dann wohl dieser sogenannte mysteriöse Aufwuchs?

Warum "Algenfresser" Algen "fressen", oder Jungfische damit besser aufwachsen.
Ich denke auch, der sogenannte Biofilm hält sich auf besiedelten Flächen.
Damit meine ich, die "guten" substratgebundenen Filterbakterien.

Es muss irgendwie so sein, da ich in dem Fensterbecken mit den neuen Kugeln versuchsweise immer mehr Platys zugelassen habe.
Alles ohne Filterung, ohne Bepflanzung.
NUR die Alge. Becken topstabil.

Tja, leider hier "denken, vermuten, glauben". Aber wenn ich nicht mit Fakten um mich werfen kann, bleibt es eben bei reinen Beobachtungen


Birka
DAS fand ich auch von Anfang an toll, dass man sie auf Saughalter bekommt.
Und dass die Grünalgen den ganzen hässlichen Kopf meines Kugelfilters im Schlafzimmerbecken überflutet haben, was mir definitiv besser gefällt als der schwarze Kunststoff.

Interessant, Deine hassen Haarschnitt?
Meine scheinen es zu mögen, wenn ich mich um sie "kümmere".
Waschen und schneiden... und danach wieder füttern

(Alge als Haustier? )


Algerich
Hallo, ja, ganz bestimmt.

Während der Beschäftigung mit dieser Alge und auf der Suche nach Gleichgesinnten, die sie ebenfalls nicht bekämpfen, sondern fördern wollen, habe ich zig Berichte über Algen und deren Bekämpfung durchgelesen.

Und manchmal war das einfach bei mir gerade anders herum.
Und Dinge, die empfohlen werden, scheinen mir völlig falsch zu sein.

Wenn man danach noch Pflanzen im Aquarium behalten mag zumindest.
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.12.2017, 11:55   #6
Sonnentänzerin
 
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Standard Grünalgen - was MÖGEN sie

Andrea,
ziemlich sicher bin ich mir mit Kalium.

Ich habe KaliumSULFAT aus der Apotheke.
Bekam es problemlos.

Da wir wegen unserer bescheidenen Wasserenthärtungsanlage im Wechsel gegen kostbares Calcium und Magnesium (das ich wieder zukaufen und ins Becken kippen darf grrr) leider eh schon zu viel Natrium im Wasser haben,
habe ich mich für -Sulfat entschieden.

Dosierung?
Tja... Ich gebe alle paar Wochen bis Monate, auf Sicht, wenn die Alge heller wird, einfach nach einem großen Wasserwechsel etwas Pulver mit in die Strömung.

Ich löse es nicht einmal vorher in destilliertem Wasser auf.
Achte nur darauf, dass sich die Fische nicht auf eine größere Portion davon stürzen.

WENIG auf jeden Fall. Sonst gibt es womöglich die falschen Algen im Aquarium.

Auf 300l verabreiche ich sicher nicht einmal einen Teelöffel auf einmal.

.

Immer wieder lese ich:
Grünalgen entstehen, wenn jemand (zu viel) NITRAT im Wasser hat (oder auch nicht)

In unserer alten Wohnung hatten wir ab Leitungswasser 50 mg pro Liter.

Da hatte ich ebenfalls eine Enthärtungsanlage, nur nicht im Haus aufgezwungen, sondern im Wasserwerk.
(jetzt tue ich mir wieder leid, ich will auch mal anständiges Wasser haben seufz)

Einem Baby hätte ich das schon nicht mehr zugemutet, auch wenn sie es gerade so mit Fremdwasser zugemischt hatten, dass dieser Grenzwert
eingehalten wurde - meistens...

Mit 50 mg /l NITRAT entstand das allererste Bild oben!!!

.

Komisch nur, dass jetzt in der aktuellen Wohnung GAR KEIN NITRAT im Leitungswasser ist.
Und ich habe immer noch schöne Grünalgen

Erst einmal, nach mehr als einem ganzen Jahr habe ich einen Volldünger mit Nitrat gekauft.
Ich dünge ja nur auf Sicht, und seitdem ich das große Becken wegen mehrerer Hand-OP´s leider auf langsamwachsende Pflanzen umstellen musste und meine herrliche Pracht aufgeben musste, dünge ich absichtlich sehr wenig.
Sonst wachsen mir die Pflanzen zu schnell, und ich muss wieder schauen, wie ich in dem 65 cm hohen Becken hantiere.

.

Allerdings gebe ich in das 300l Becken sehr viel Frostfutter.
Also vielleicht doch ausreichend Nitrat?

Andere Becken allerdings hatten zeitweise nur geringen Schneckenbesatz zu Aufzuchtzwecken, oder ich hatte absichtlich nur ein Trio Platys als Bewohner eingesetzt.
Also auch nur sehr wenig Futter.
Und die Grünalge wuchs trotzdem.


Verdacht:
Solange sie wenigstens kräftige Wasserwechsel bekommt, überlebt sie?
Denn sie blüht definitiv danach auf.
Sie kümmert und wird gelblich, wenn man ein Becken einmal für mindestens vier Wochen nicht anfasst.

Aber wird nicht immer gerade extremer Wasserwechsel empfohlen, wenn es Algenprobleme gibt?
Oder muss ich da aufpassen, und für Grünalgen gelten anderen Dinge?

Pflanzen wachsen besser. Wenn es ein Problem gibt, und jemand hält sich an den Tipp, mach doch erst einmal ganz normale, billige Wasserwechsel.
Dann erholen sich viele Pflanzen - aber da die Grünalge ihnen so ähnlich ist, profitiert sie genauso davon.


Wasserhärte - oder Calcium?

In nur EINEM Aquarium mag sie sich nur schwer halten.
Und das habe ich im Geschäft stehen.
WEICHWasser. Nitratfrei.

Ich hatte ihr einmal etwas Kalium mitgebracht, da hatte ich den Verdacht, es gehe ihr danach etwas besser.

Wir härten das Wasser dort auch auf.
Wegen der schönen Schnecken, und weil es meiner Meinung nach bei nur 27 Litern Wasser einfach sicherer ist.
(pH)
Falls mal jemand doch zu viel füttert.

Aber vielleicht ist ihr diese Aufhärtung zu wenig.

In reinem Weichwasser fühlt sie sich scheinbar nicht so wohl.


.

Phosphat-Nitrat-Verhältnis

Soll man so und so einstellen, oder aufpassen, dass, usw.
Dann verschwänden die Algen

Dank unserer elenden Hauswasserenthärtungsanlage bekommen wir frei Haus Phosphat zudosiert....
Rohrschutz, nachdem die Anlage das Wasser ja weicher macht.

Pfui Spinne...

Trotzdem laufen meine ganzen Aquarien sehr gut.

Ich kippe in ein Becken dazu ja noch extreme Mengen an Frostfutter.
Mein Phosphatwert muss manchmal grausam sein.

Natürlich wechsel ich meist auch alle zwei Wochen 80%
Aber in der letzten Zeit eben manchmal auch nicht. Über vier Wochen nicht und auch einmal zwangsweise noch länger nicht.

Keine Veränderung an der Grünalge.

Nur den Kirschblättern ging es schlechter.

Das könnte aber auch mit meiner absichtlich sparsamen Eisendüngung zusammenhängen.

.

Eisen??

Soll ja auch zu mehr Algen führen.
Wie praktisch.

Habe mir reines Eisenpulver gekauft.

Warum?
Weil ich nicht Geld aus dem Fenster werfe für einen Rohstoff, den ich scheinbar so billig bekomme,
UND
weil eine Firma ihren Eisendünger extra so bewirbt, dass er:

"es den Algen schwerer macht, und nur die Pflanzen unterstützt"

Wer weiß also, was da so manchmal drinnen sein könnte. (Kupferverdacht vielleicht)

Ich habe nämlich überhaupt kein Eisen gedüngt. Da ich ja fast nie dünge.

Jetzt habe ich zwei Becken einen Hauch an Eisen gegönnt.

Habe aber Angst... da gibt es irgendetwas (tut mir leid, meine Chemikenntnisse reichen nicht)

Eisen mit Phosphat, oder mit pH?

Und dann entsteht Schneckenkorn...

Oder gefährlich für meine Fächergarnelen.

Schwer zu sagen, es ist mir schon einmal passiert - und das soll auch gleich das letzte Mal bleiben... dass ich noch irgendeine Düngung vorgenommen habe,
danach hatten die Großschnecken in diesem Wasser ein Problem.

Es muss irgendeine Reaktion gewesen sein.

Vielleicht probiere ich es einmal in einem Minibecken ohne Besatz aus.
Wie sich Eisenzugabe auf die Grünalge auswirkt.

Gruß Sonne

Geändert von Sonnentänzerin (18.12.2017 um 12:18 Uhr)
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2017, 00:05   #7
little-joe
 
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Hallo Sonne

Das von dir erwähnte Schneckenkorn wäre Eisen(III)oxalat, Handelsbezeichnung "Ferramol". Das kriegste nicht so einfach erzeugt. Ist nebenher ein reines Fraßgift.

Grüssle
Jörg
little-joe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2017, 19:43   #8
Sonnentänzerin
 
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Hi (Big)Joe,

ja, doch, das meine ich:

Durch meine stoßweise sicher extrem hohen Phosphatwerte in diesem Becken, und Dauerberieselung damit durch Enthärtungsanlage

und dann Zugabe von Eisen

dürfte bei mir im Becken eine Fällung stattfinden.

Und dann habe ich doch Eisen III Phosphat,
und das ist modernes Schneckenkorn

Irgend so etwas muss mir damals passiert sein, als ich mit Düngung zig Apfelschnecken in den Himmel geschickt hatte.

Gruß Sonne
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.12.2017, 00:13   #9
little-joe
 
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Halo Sonne

Das wär dann aber schon eine extreme Anwendung von Murphy's Law.

Grüssle
Jörg
little-joe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2017, 10:28   #10
Rinkikäfer
 
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Hallo Sonne,

das sieht bei dir wunderschön aus. Bei mir geht es deinen Algen auch immernoch gut im techniklosen Cube.

Ehrlich gesagt mach ich da nur so unregelmäßig alle vierzehn Tage Wasserwechsel weil er in der Küche so abseits steht und bei der Wasserwechselaktion oft vergessen wird.

Sie sehen so schön dunkelgrün und flauschig aus. Leider kann ich über Tapatalk kein Foto hochladen.

Ich überleg noch, ob ich mal Fadenalgen irgendwo kultivieren soll. Die grüne Wolke mit den Red Sakura darin, die ich mal nach dem Urlaub vorgefunden habe, hat mir so gut gefallen.

Liebe Grüße
Annette

Gesendet von meinem SM-G800F mit Tapatalk
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