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Alt 29.04.2018, 12:58   #1
Peyton
 
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Standard Weißpünktchenkrankheit

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Antworten ein und vervollständige darunter deine Frage.:

- Genaue Beschreibung des Problems (am besten mit einem Foto)
Antwort: Ausbruch Weißpünktchenkrankheit nach Neubesatz

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort:250 Liter

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: seit August 2015

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort: keine Veränderung der Wasserwerte seit Erstbesatz (kein Nitrit etc.).
Temperaturerhöhung auf >30 Grad seit einigen Tagen

- wie oft und wie viel Wasser wird gewechselt?
Antwort: alle 2 Wochen ca. 30-40 Prozent

-wie viel und was genau wird gefüttert?
Antwort: Frostfutter, Tabs, ab und zu Gemüse, ab und zu Lebendfutter, Flocken

- welche Symptome zeigt der Fisch?
Antwort: Weiße Pünktchen

- sind andere Tiere auch betroffen?
Antwort:

- gab es evtl. vor kurzem ähnliche Probleme, bzw. andere Krankheiten, Todesfälle, etc?
Antwort: Seit ca. 1 Jahr immer wieder einzelne Todesfälle (keine Pünktchen)

- wurde evtl schon mit Medikamenten behandelt, wenn ja, mit was und wie lange?
Antwort:

- welchen Erfolg brachte die Behandlung (falls bereits eine erfolgt ist)?
Antwort:

- wurden in letzter Zeit neue Fische eingesetzt, wenn ja, sind die neuen Fische oder der Altbestand betroffen?
Antwort: Ja. Neue betroffen, jetzt auch Altbestand

- wurde sonst etwas gravierendes am Becken, bzw. der Technik verändert (zb Filter getauscht, Bodengrund gewechselt, neuer Dünger oder andere "chemische" Mittelchen (zb um Wasserwerte zu verändern) verwendet, etc.)?
Antwort: neuer Dünger (Easy Life Profito)


Eigene Beschreibung vom Erkennen der Krankheit bis hin zu deren Auswirkungen und mehr:
Antwort:

Liebe Aquarienfreunde,

die wichtigste Frage vorweg: kann ich die Weißpünktchenkrankheit auch ohne malachitgrünhaltige Medikamente bekämpfen?

Lt. Infos aus dem Web kann dieser Stoff (Malachitgrün) bei Kontakt krebsfördernd wirken. Aufgrund Vorbelastung möchte ich dieses Risiko logischerweise vermeiden.

Selbst wenn man während der Behandlung Handschuhe trägt, so ist doch das AQ-Wasser damit belastet. Und ich komme täglich - wenn auch nur mit einigen Tropfen - mit dem Wasser in Kontakt, sei es wg. der Fütterung, des Wasserwechsels, kleineren Arbeiten im AQ, tropfendes Kondenswasser Abdeckung etc.

So habe ich vor einigen Tagen mit einer Temperaturerhöhung begonnen (teils Ü30 Grad).

Vor einer Woche habe ich neue Fische ins AQ gesetzt, aus vertrauenswürdiger Quelle (Zierfischprofi privat in der Umgebung). Panzerwelse und Rotmaulsalmler.

Beim Umsetzen gab es wider Erwarten ziemlichen Stress für die Tierchen (Loch im Beutel, kurze Zeit ohne Wasser, schnelles Notumsetzen...).

Nach 2 Tagen waren die Salmler dann mit lauter weißen Pünktchen übersät.
Ich habe dann im Web viel über diese Krankheit nachrecherchiert und teilweise gelesen, dass es auch ohne Medikation geht (mit Salzbehandlung, traue ich mich aber nicht so recht).

Und dass die Krankheit nicht unbedingt tödlich ist, sondern bei Überstehen zu einer Immunisierung des Fisches führt.

Ich habe gehofft, nun mit einer Erhöhung der Temperatur Wirkung zu erzielen, sehe jetzt aber, dass auch mein Altbestand diese Pünktchen (vorwiegend an den Flossen) aufweist.

Hat jemand einen Rat?
Danke schon mal



Peyton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2018, 13:14   #2
Peyton
 
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Standard

Ich muss noch etwas hinzufügen, hat aber sicher mit der Pünktchenkrankheit nichts zu tun:

Seit ca. über 1 Jahr sind mir immer wieder Fische aus dem Altbestand gestorben. Letztendlich hatte ich jetzt nur noch 4 Tiere im Becken.

Nachdem nun wochenlang kein Todesfall, keine Krankheitsanzeichen etc. mehr aufgetreten sind, habe ich mich entschlossen, den Besatz wieder stufenweise zu erhöhen.
Zumal ich keine Bodenfische mehr hatte, die diesen von Futterresten frei halten konnten.

Die Tiere hatten unterschiedliche Krankheitsanzeichen:

- Mein Antennenwelsmännchen hing einige Zeit nur im oberen Bereich an der Scheibe, sein Bauch wurde immer aufgeblähter. In der Quarantäne ist er letztendlich verstorben.

- Die Panzerwelse (5), die ich von Beginn an hatte, haben nacheinander "die Orientierung verloren", schwammen ziellos im Becken herum und hatten kein Gleichgewicht mehr. Alle tot, im Abstand von ungefähr 2 Wochen letztes Jahr.

- Mein Feuerschwanz (einer meiner Lieblinge, der ebenfalls fast von Beginn an da war ) ist als Letzter bisher gestorben. Er hat nichts mehr gefressen. Es sah fast so aus, als wollte er und konnte aber nicht mehr Futter aufnehmen.
Trotzdem hat er bis fast zuletzt seinen "Konkurrenten", ein (friedliches) Regenbogenmännchen, versucht zu dominieren. Er ist abgemagert gestorben.

- Begonnen hat das Sterben letztes Jahr bei meinen Salmlern (White Fin, 5 Tiere), die ich ebenfalls von Beginn an hatte. Alle nacheinander im Abstand von wenigen Wochen.
Ich habe einige rote, fast blutunterlaufene Stellen im Kiemenbereich der Tiere bemerkt, übrigens auch bei meinen Panzerwelsen damals.

Wahrscheinlich habe ich mir durch einen Neubesatz letztes Jahr eine Krankheit ins Becken geholt, anders kann ich es nicht erklären. Kurz danach fing nämlich das Sterben an.
Von diesem Neubesatz verg. Jahr leben nur noch die Neons (die bis jetzt topfit waren, aber nun auch Pünktchen aufweisen).
Das Schmetterlingsbarschpärchen, die Beilbäuche (2 Tiere) und die Zebrabärblinge (5 Tiere) sind alle innerhalb weniger Monate gestorben!

Ich hatte allerdings auch über den Sommer einige Probleme immer wieder mit dem Filter. Dummerweise habe ich diesen über Monate nachts abgestellt (aufgrund eines Kabelbrands - durch einen PC - bei einem Bekannten nachts hatte ich fürchterliche Angst, dass die Steckdose des AQ ebenfalls unbemerkt durchschmort. Meine Tochter schläft im Zimmer des AQ. Wir haben zwar Brandmelder, aber bis die anschlagen....)

In dieser Zeit sind die Tiere auch in erster Linie gestorben. Vielleicht haben das die Filterbakterien nicht überlebt?
Die Wasserwerte sind jedoch konstant gut geblieben.
Damit der Sauerstoffgehalt über Nacht nicht zu stark sinkt, habe ich tagsüber mit einem 2. Filter Luft ins Becken gesprudelt (Eheim-Filter).

Der Filter läuft seit Herbst 2017 wieder durchgehend (neues Steckdosensystem etc.).

Ich habe einen dichten Pflanzenbesatz (in erster Linie Valisnerien), einen echten Urwald, Wurzeln und Steine.
Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen. Und Herbstlaub.
Ich sammle gern Naturmaterialien und bestücke mein AQ damit (dürfte aber nicht Auslöser für die beschriebene Problematik sein)

Geändert von Peyton (29.04.2018 um 13:33 Uhr)
Peyton ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 30.04.2018, 13:58   #3
dumdi65
 
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Standard

Hallo

Hier etwas um lesen.

http://www.afizucht.de/html/krankheiten.html

Gruß

Danke: (1)
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