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Alt 08.12.2018, 17:46   #21
gp14
 
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Hallo Frank,

2 Panzerwelse sind gestorben, beide am 2. Tag der Behandlung. Es waren 2 von den kleineren. Es ist noch ein "kleiner und schwacher" Panzerwels da.

Ich denke schon, dass Sie auf das Medikament reagieren. Ich dosiere alle 3-4 Stunden ein paar ml Ectol fluid nach bis ich auf die 80ml komme. Sollten das mal 3-4 ml anstatt 2 ml sein fängt der kleine an zu "taumeln" (steigt 10 cm reglos Richtung Wasseroberfläche und fängt sich wieder).
Bisher zeigt das Medikament noch keine große Wirkung. Die Flossenränder sind immer noch weiß.

Heute morgen habe ich beobachtet wie ein RKS bei noch abgeschalteter Beleuchtung andere balzende RKS in die Rückenflosse gezwickt hat, das hat er mehrfach gemacht. Kurz dachte ich, dass das der Grund sei, aber bei manchen ist die Flosse schon fast bis zur Wurzel weg und ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Rotkopfsalmler untereinander so aggresiv sein können.

Wöchentliche große Wasserwechsel und belüften der strömungsarmen Zone werde ich nach Abschluss der Behandlung machen. Aktuell belüfte ich wegen dem Medikament rund um die Uhr. Sollte ich dann zusätzlich einen Tag mit Aktivkohle filtern um das Medikament rauszufiltern?

Gruß
gp14

Geändert von gp14 (08.12.2018 um 17:48 Uhr)
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Alt Heute, 10:05   #22
gp14
 
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Hallo,

das gibt's doch nicht, schon wieder habe ich bei beobachtet (bei abgeschalteter Beleuchtung), wie balzende Rotköpfe von einem anderen RKS attackiert werden ! Und immer in die Rückenflosse. Einmal ging es über ein "Zwicken" hinaus und er/sie hat sich über 1-2 Sekunden in die fast nicht mehr vorhandene Rückenflosse verbissen.
Hat das schon mal jemand bei seinen Rotkopfsalmlern beobachten können?
Warum machen Sie das? Das habe ich bei meinen Vorherigen nie gesehen.
Und so langsam bekomme ich Zweifel ob es nun wirklich Flossenfäule ist...

Gruß
gp14
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Alt Heute, 12:05   #23
Mattenpaule
 
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Hallo, gp14,

was Du aktuell über das ausgeprägte Aggressionsverhalten ("nur" eines?) Deiner Rotkopfsalmler berichtest, ist für mich auch völlig neu!
Ehrlich gesagt bin ich da jetzt ziemlich sprach- und ratlos!

Gegen typische Bißverletzungen würde meines Erachtens aber doch sprechen, daß in Deinem Fall die Rückenflossen der betroffenen Exemplare jeweils bis zum Ansatz restlos weg sind, und man nirgends Verletzungen mit dem verräterischen Abdruck des Maulumrisses des Angreifers (der Angreifer?) sehen kann.
Korrigiere mich bitte, falls ich da falsch liege.

Daß Panzerwelse derart empfindlich wie bei Dir momentan auf sogar vorsichtigst dosierte Medikamentengaben reagieren, ist mir in meiner eigenen Praxis bislang nicht untergekommen.
Zumal in den frei verkäuflichen Arzneien für Wasserbewohner meines Wissens ja längst auf die Beimengung des giftigen Kupfers verzichtet werden muß.
Auch in diesem Punkt bin ich gerade ratlos.

Ja, die zeitlich befristete Filterung über Aktivkohle kombiniert mit einem anschließenden, sehr großen Teilwasserwechsel ist der gründlichste Weg, um Rückstände eines verabreichten Medikamentes aus einem Becken herauszubekommen.

Halte uns doch bitte weiter auf dem Laufenden!

Viele Grüße vom bezüglich Deiner Notlage ziemlich ratlosen
Frank
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Alt Heute, 12:47   #24
Mattenpaule
 
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P.S.

Versuche bitte mal die genaueren Umstände der Beißattacken bei den Rotkopfsalmlern - bestmöglich - genauer zu beobachten, und dann zu beschreiben.

* Attackiert immer nur ein und dasselbe Exemplar? (Sofern Du überhaupt gewisse "Charakteristika" an jenem Fisch in Aktion im Dunklen ausmachen kannst.)
* Besitzt der attackierende Fisch noch sämtliche Flossen?
* Werden nur balzende Artgenossen angegriffen?
* Wie verhält sich der Angreifer gegenüber Artgenossen, die noch im Vollbesitz ihrer Flossen sind?
* Unterscheiden sich die lädierten Fische von ihrem Ernährungszustand und ihrem allgemeinen Verhalten her auffällig von den nicht lädierten Individuen?
* Beansprucht der Angreifer eventuell (phasenweise) einen bestimmten Bereich des Beckens für sich?
* Finden die Attacken ausschließlich bei ausgeschalteter Beleuchtung statt?
* Wie verhält sich der Angreifer, sofern er sich denn überhaupt "wiedererkennen" läßt, bei eingeschaltetem Licht?
* Hast Du jeweils kurz vor den beobachteten Attacken irgendetwas am oder im Aquarium gemacht, gefüttert z.B.? ...

Grüße
Frank

Geändert von Mattenpaule (Heute um 13:38 Uhr)
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Alt Heute, 13:26   #25
dumdi65
 
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Hi.

Was die Beißattacken angeht wird wohl nur eine Aufstockung der Gruppe weiterhelfen. Dadurch wird die innerartliche Agressivität mehr verteilt. Bedenke: in der Balz kann der friedlichste Fisch zum Tyrannen werden, sprich Hormonschub.

Zur Vorbeugung von Verpilzungen aufgrund der Bissverletzungen könntest du noch mehr Laub und Erlenzapfen einbringen. Alternativ geht auch Seemandelbaumrinde, wirkt schneller und gibt mehr Huminstoffe ab. Bei deiner Beckengröße sollte ein 5x5cm Stück ausreichen. Kannst anschließend auch als Deko im Aquarium lassen.
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Alt Heute, 13:55   #26
Mattenpaule
 
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Hallo, Balu,

die Aufstockung der Zahl der Rotkopfsalmler wäre günstigstenfalls eine wirksame Option zur Behebung des Problems der Beißattacken.

Was aber ist, wenn dann trotzdem wieder dieselben und auch noch weitere Fische angegriffen und verletzt werden würden? ...

Ist die Existenz von Flossenfäule in gp14´s Becken wirklich zweifelsfrei auszuschließen? ...

Das sind Befürchtungen und Gedanken, die mir momentan dazu durch den Kopf gehen.

Sei gegrüßt
Frank
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Alt Heute, 14:25   #27
dumdi65
 
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Hi Frank.

Da müßte gp sagen ob ein Flaum an den verletzten Stellen zu sehen ist. Erst dann kann zumindest optisch eine Flossenfäule ausgeschlossen werden. Dann macht es auch sinn das Wasser dementsprechend mit Huminstoffen anzureichern.

Und wie gesagt, die Aggresivität in der Laichbereiten Gruppe kann man nur weiter verteilen, abschaffen kann man sie nicht.
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