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Alt 10.11.2019, 12:34   #1
dumdi65
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Standard Behandlung von Aquarienbewohnern mit Naturprodukten

Hallo.

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier noch einmal darauf hinweisen das man in der Natur durchaus Produkte findet die bei vielen Krankheiten unserer Aquarienbewohner teilweise besser weiterhelfen als die käuflichen Medikamente. Nur möchte ich mich hier nicht über alle zu verwendenden Pflanzen und Pflanzenteile auslassen, sondern eine Seite verlinken auf der schon über diese Sachen geschrieben wurde. Auch sind dort Anwendungsmethode und Wirksamkeit beschrieben.

https://www.garnelenhaus.de/wiki/hau...-aus-der-natur

Ich bin der Meinung das der Einsatz solcher Produkte auf jeden Fall einen Versuch Wert ist bevor man mit Medis anfängt zu bekämpfen

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Alt 10.11.2019, 12:46   #2
Mattenpaule
 
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Danke für diesen guten Tipp, Balu!

Auf diese verlinkte Seite stieß ich auch vor kurzem zufällig beim Herumsuchen und Schmökern im Netz ...

Grüße
Frank
Mattenpaule ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 12:48   #3
David Teichfloh
 
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Danke für den Beitrag.
Zu Bedenken ist ebenfalls, dass inzwischen so einige Erreger gegen unsere "chemischen Mittel" resistent geworden sind.
Dann helfen tatsächliche nun noch Naturmittel. Gegen die gibt es - komischerweise - keine bekannten Resistenzen.
Das ist so ähnlich wie unsere multiresistenten Keime...
David Teichfloh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 13:04   #4
dumdi65
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Ich weiß, wenn man von früher redet rollen viele mit den Augen. Doch eine Tatsache läßt sich nicht leugnen: die alten Aquarianer wußten noch um die Wirksamkeit von Naturprodukten. Dieses Wissen geht vielen jüngeren Aquarianern, den Neulingen erst recht, ab, leider auch mir. Ich belese mich da nach und nach um auch richtig reagieren zu können wenn mich es einmal betrifft.

Zum Glück hatte ich in den letzten 3 Jahren nur einen Fall von einem Pilzbefall, den ich aber frühzeitig bemerkte und mit Schwarzwasserbädern schon im Anfangsstadium bekämpfen konnte. Nur vergessen darf man bei dieser Sache nicht das alle Arten von Krankheiten ihre Zeit brauchen um bekämpft zu werden. z.B. dauerte es bei diesem Fisch trotzdem 3 Wochen bis man den Pilz mit der Lupe nicht mehr sehen konnte. Hier kommt eben wieder die Tugend eines jeden Aquarianers zum tragen, die Geduld.

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Alt 10.11.2019, 14:19   #5
Otocinclus2
 
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Zitat:
Zitat von David Teichfloh Beitrag anzeigen
Zu Bedenken ist ebenfalls, dass inzwischen so einige Erreger gegen unsere "chemischen Mittel" resistent geworden sind.
Oder aber zwar durchaus (noch) wirksam, aber nicht mehr frei verkäuflich sind.

Erste Reaktionen auf diese Situation sind in der Aquaristikbranche schon zu verzeichnen. So hat die Firma Sera mittlerweile 3 Medikamente mit Wirkstoffen auf pflanzlicher Basis unter der Bezeichnung "Phyto med" herausgebracht:
https://www.sera.de/de/suesswasseraq...heiten-heilen/

Eines sollte man m.E. auch bei der Anwendung natürlicher Mittel wie Blätter etc. beachten: Auch da muss man wissen, was man tut. So manch einer mag sich denken: Ist ja natürlich, also kann es nicht schaden! Und dann dem Motto verfahren: Viel hilft viel!

Aber natürlich () kann man auch natürliche Wirkstoffe überdosieren! Auch hier gilt: Die Dosis macht's, ob es Gift ist, oder Medizin.

Und in diesem Zusammenhang gibt es noch etwas zu bedenken:

Den Naturmitteln wie z.B. Erlenzäpchen ist gar nicht anzusehen, wieviele der maßgeblichen Wirkstoffe sie (noch) enthalten. Das fängt schon damit an, dass der ursprüngliche Gehalt natürlichen Schwankungen unterliegt. Vor allem aber hat die Sorgfalt der Verarbeitung (i.d.R. Trocknung) einen erheblichen Einfluss darauf, wie viele der Wirkstoffe erhalten bleiben. Schlechte Lagerung oder Überlagerung ebenso.

Der erfahrene Aquarianer wird mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickeln, wann er nachdosieren muss. Der Neuling ist da schnell überfordert. Vor dem Hintergrund ist es zu begrüßen, dass die Hersteller sich nun der Herstellung pflanzlich basierter Medikamente mit standardisiertem Wirkstoffgehalt und daraus folgend sicherer Dosierung widmen - auch wenn es wohl etwas mehr kosten wird.


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2019, 14:39   #6
carpenoctemtom
 
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Jupp, Oto. Ich empfehle eh das ca. eintägige Wässern von Blättern und Zäpfchen. Mit diesem Wasser gieße ich immer meine Pflanzen. Hat zwei Effekte, die Blätter schwimmen nicht mehr auf und evtl. nicht gewollte Stoffe werden teilweise ausgeschwemmt. Natürlich werden auch Wirkstoffe ausgeschwemmt, aber ich mußte bisher auch nie akut behandeln, toitoitoi, sondern nur profilaktisch und als Nährgrundlage für die Bewohner.
Bei normalem Laub stelle ich mir eine Überdosierung aber schwierig vor, mehr Blätter als Wasser oder wie? ...
Tom

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Alt 10.11.2019, 14:39   #7
dumdi65
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Genau Oto.

Deshalb empfehle ich ja jedem der gerne Huminstoffe einbringen will in sein Becken, aber nicht mit Torf hantieren möchte, das er sich ein Präparat kauft das diese Wirkstoffe enthält. Diese Garantieren ein sicheres Hantieren und meist sind diese Produkte so dosiert das man nicht so extrem große Mengen braucht und eine Flasche dementsprechend lange vorhält.

Danke: (1)
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Alt 10.11.2019, 14:42   #8
dumdi65
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Hi Tom,

bei Laub wird man wohl nur Überdosieren können wenn man einen Sud ansetzt den man ins Becken geben will. Ansonsten kann ich mir das auch schwer vorstellen.

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