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Alt 23.02.2023, 22:07   #1
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Standard Perlhuhnbärblinge krank - Was könnte es nur sein?

Hallo zusammen,

Meine Perlhuhnbärblinge machen mir Sorgen. Sie sind wohl krank, aber ich bin unsicher was es ist und somit auch mit was ich behandeln kann. Vielleicht kann euer Erfahrungsschatz helfen. Wäre euch sehr dankbar.



- Genaue Beschreibung des Problems (am besten mit einem Foto)
Antwort: Einige meiner Perlhuhnbärblinge haben weiß Stellen am Körper. Einer hat diese eher an den Flossenspitzen, ein anderer direkt am Körper. Wieder ein anderer hat etwas abstehende Schuppen und auch solche Stellen am Körper. Leider wollen sie nicht fotografiert werden. immer wenn ich mit der Kamera komme sind sie weg. Daher ist das Foto im Anhang leider nicht so gut. Es sieht nicht aus wie eine Wunde eher wie leichter Flaum. Daher dachte ich tatsächlich an Schimmel oder einem Pilz. Aber ich bin noch recht neu auf dem Gebiet. Daher wollte ich hier um Rat fragen. Ich versuche es morgen nochmal mit fotografieren.


- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort: Juwel Lido 120 Liter 61x58x41

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: ca. 1/2 Jahr mit Besatz zuvor lange Einlaufzeit wollte auf Nummer sicher gehen.

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort: hab ich gerade nicht an der Hand. Temperatur liegt bei 21-22 Grad.

- wie oft und wie viel Wasser wird gewechselt?
Antwort: ca. 20- 40 Liter, circa alle 3 Wochen

-wie viel und was genau wird gefüttert?
Antwort: täglich etwas Tera Micro Granulat

- welche Symptome zeigt der Fisch?
Antwort: an sich sind sie noch recht fit, vielleicht minimal weniger aktiv und verfressen.

- sind andere Tiere auch betroffen?
Antwort: nur die Perlhuhnbärblinge und da nicht alle
Habe auch Garnelen im Becken die sind top fit.

- gab es evtl. vor kurzem ähnliche Probleme, bzw. andere Krankheiten, Todesfälle, etc?
Antwort: ja im alten Becken denk es war Fischtuberkulose. 1-2 Fische sind leider gestorben. Der Bestand ist vor ca. 1/2 Jahr ins neue Becken gezogen.

- wurde evtl schon mit Medikamenten behandelt, wenn ja, mit was und wie lange?
Antwort: bin unsicher auf was ich den behandeln soll also bisher nicht

- welchen Erfolg brachte die Behandlung (falls bereits eine erfolgt ist)?
Antwort:

- wurden in letzter Zeit neue Fische eingesetzt, wenn ja, sind die neuen Fische oder der Altbestand betroffen?
Antwort: Nein nur Altbestand

- wurde sonst etwas gravierendes am Becken, bzw. der Technik verändert (zb Filter getauscht, Bodengrund gewechselt, neuer Dünger oder andere "chemische" Mittelchen (zb um Wasserwerte zu verändern) verwendet, etc.)?
Antwort: nein, nur der übliche Wasserwechsel am letzten Wochenende und Zuschnitt der Pflanzen. Habe auch ein kleines Fadenalgenproblem keine Ahnung ob das zusammenhängen kann.


Eigene Beschreibung vom Erkennen der Krankheit bis hin zu deren Auswirkungen und mehr:
Antwort:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 20230223_084014.jpg (81,6 KB, 14x aufgerufen)
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Alt 24.02.2023, 11:57   #2
Forumsgast
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Standard

Hallo.

Ich sage es so wie ich es denke: deine Probleme im Becken sind auf mangelnde Hygiene zurückzuführen. Da in einem Aquarium, im Gegensatz zur NAtur, kein regelmäßiger Frischwasserzusatz herrscht muss man regelmäßig und öfter Wasser wechseln. Im besten Fall ein mal die Woche 50%. In deinem Fall würde ich dir raten die nächsten 2 Wochen jeweils 80% zu wechseln. Den Fischen würde ich auch noch anderes Futter anbieten wie Cyclops, lebend und gefrostet, sowie Artemia Nauplien.

Was deine Beschreibung der Symptome betrifft scheint es sich sowohl um Bauchwassersucht, gestreubte Schuppen, und die Weißpünktchen Krankheit zu handeln. Erstes ist nicht behandelbar, zweites schon. Beides hat aber seinen Ursprung in einer schlechten Wasserqualität welche die Wiederstandsfähigkeit der Fische absenkt.

Schlechte Wasserqualität entsteht durch zu wenig Wasserwechsel, wie oben schon geschrieben, und einer Überfütterung. Beides ist auch oft die Ursache von Algenbildung.
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