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Alt 14.11.2013, 13:05   #1
Jeanna611
 
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Standard KakaduZBB am Ende seiner Kräfte

Besatz
20 Keilfleckbärblinge
10 Orgitterharnischwelse
9 Panzerwelse
9 Rotkopfsalmler
10 Garnelen
2 KakaduZBB

Wasserwerte alle super, 25°C im 250 l-Becken

Hallo Ihr Lieben,
habe ein riesen Problem und hoffe auf eure Hilfe.
Wir haben vor etwa 4,5 Wochen Kakaduzwergbuntbarschnachwuchs bekommen und haben die Mutter mit Ihren Babys in ein Aufzuchtbecken gesetzt. Gestern wollten wir Mama Lily wieder zurück zu Ihrem Mann Marshall setzen. Im Endeffekt wurde es zwangsweise so, dass wir sie zurücksetzen mussten, da sie an der Wasseroberfläche hing und ganz schwer geatmet hat. Farbe hatte sie auch keine mehr, sondern war eher blass. Bei genauerer Betrachtung konnte man erkennen, dass sie gequollende Augen hatte. Sie ließ sich ganz einfach einfangen und in das Gesellschaftsbecken zurücksetzen. Wir sind davon ausgegangen, dass ihr Zustand vielleicht von dem Aufzuchtbecken kommt und sie sich mit der wenigen Ausstattung einfach nicht wohlfühlt, jedoch war keine Besserung im Gesellschaftsbecken zu erkennen. Sie hing weiterhin oben in einer Ecke im Becken und schnappte nach Luft. Zwischendurch war sie braun gefärbt. Zu einem späteren Zeit war sie dann am Boden zu finden und unser Männchen Marshall hatte sie dann auch entdeckt und sich tierisch gefreut, dass sein Mädchen wieder da ist, Seine Rückenflosse ganz hoch gestellt und tanzte vor ihr her. Da sie nicht reagierte, stupste er sie an und sie hat es sich einfach gefallen lassen und taumelte von der Bewegung nur so dahin. Heute Morgen konnten wir sehen, dass sie die Nacht überstanden hat, jedoch ist keine Besserung zu erkennen, außer dass sie sich nicht mehr unter der großen Wurzel versteckt sondern vorne mittig im Becken in einer Tonröhre.
Die sieben Babys haben wir gestern noch in ein Ablaichkasten gesetzt und mit ins Becken gehängt. Denen geht es soweit gut.
Nun meine Fragen, habt ihr eine Ahnung was Lily hat, ob vielleicht doch noch Besserung in Sicht ist oder ob wir sie lieber rausholen und erlösen sollen? Und können wir die Jungen mit einem Alter von jetzt 4,5 Wochen und einer Größe von ca. 1 cm ohne Kasten und freischwimmend ins Gesellschaftsbecken lassen oder besteht noch die Gefahr dass sie von den anderen Fischen angegriffen und/oder verspeist werden.
Ich weiß Fernprognose ist immer schwierig aber vielleicht kann mir ja doch jemand helfen. Das wäre sehr schön.
Ganz liebe Grüße Jana
Jeanna611 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 14.11.2013, 13:44   #2
Marcel352
 
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Grüße,

erstmal sind Apistogramma keine langlebigen Fische. Allerdings klingen gequollene Augen schon sehr nach einer Krankheit vllt. sogar Glotzaugen? Vergleiche mal die Krankheitsbilder mit deinem Fisch. Zweitens muss ich doch kritisch feststellen, dass du Panzerwelse mit APistogramma hälst und das doch zu Stress bei den Cichliden führt und sich dadurch wiederum die Lebensdauer verkürt und das Immunsystem schwächer wird!! Desweiteren wo willst du die Jungtiere in zukunft pflegen? Sollten die auch in dem Gesellschaftbecken verweilen, musst du dich für die Corys oder Apistos entscheiden. Und nur weil die Wasserwerte super sind, bedeutet dies nicht, dass es die Beckenhygiene auch ist! Also Wasserwechsel erstmal und falls es die Glotzaugenkrankheit ist, solltest du den Fisch in Quarantäne stecken.

LG

Marcel
Marcel352 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2013, 13:52   #3
Jeanna611
 
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Danke, ich weiß sehr wohl dass KZBB nicht immer zusammen mit panzerwelche klappt, aber da wir ein sehr gut bepflanztest Becken haben, hatten wir noch keine Probleme. Verstehen sich alle prima miteinander. Wasserwechsel machen wir regelmäßig
Jeanna611 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2013, 16:44   #4
Katrin17
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Hi!
Ich würde das Weibchen wieder in ein extra Becken setzen, wenn du es behandeln musst (davon gehe ich bis jetzt noch aus), dann musst du nicht das riesige Becken behandeln. Das kannst du immer noch, falls die was abbekommen haben.
Ins Kleine Quarantäne-Becken würde ich Erlenzäpfchen und Seemandelbaumblätter reingeben, die wirken desinfizierend und heilen ein bisschen.
Im großen Becken einen großen Wasserwechsel machen, gerne 70-80 %. Falls Keime im Becken sind, werden die mal gut verdünnt und die Fische kommen vielleicht an der Krankheit vorbei, falls die ansteckend sein sollte. Den großen Wasserwechsel nach ein paar Tagen wiederholen, dann sollte das Wasser wieder annähernd keimfrei sein. (aber noch nicht ganz) (immer mit dem Gedanken, FALLS es denn doch was ansteckendes wäre)

So, und zu guter Letzt brauchen wir ein Foto von deinem Mädel, damit man genauer schauen kann was mit ihr los ist. Ne Beschreibung ist immer gut, aber ein Foto ist besser

Viel Glück
Katrin

PS: Marcel hat mit seiner Vergesellschaftung schon recht, das ist nicht so einfach für die Barsche, da die Corys die Barsch-Reviergrenzen nciht beachten, aber das kann man später noch besprechen
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2013, 17:43   #5
Marcel352
 
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Es geht nicht darum, dass du bisher keine Streitigkeiten entdecken konntest, wenn Apistos Jungtiere aufziehen, ist jeder Fisch eine Bedrohung und somit Stress. Bessonders auch RKS sind dann durch ihr wuseliges Verhalten ein nicht zu unterschätzender Stressfaktor. Und das schwächt halt das Immunsystem. Aber mach erstmal wie Katrin gesagt hat ein großzügigen Wasserwechsel in beiden Becken und setz die Dame wieder in das kleine Becken. Bei den Jungtieren musst du selbst abschätzen, weil passen in das Maul von einem Fisch, werden sie auch gefressen.


LG
Marcel352 ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
kakaduzwergbuntbarsch, krank, nachwuchs

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