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Alt 24.01.2015, 22:19   #1
Christian*78
 
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Standard unbekannte krankheit meiner platy - teilnahmslosigkeit

Hallo, ich habe ein riesen Problem...in kurzen Abständen erkranken nach und nach ein Platy nach dem anderen...mein AQ läuft nun sein 1 1/2 Jahren und ich hatte noch seit dem keinerlei Probleme, Wasserwerte habe ich regelm vom Fachhändler kontrollieren lassen...vor ca. einem halben Jahr hatte ein Platy (rot/schwarz) ein trübes Auge und nach ca 2 Wochen ist dieser eingegangen...danach war Ruhe.

Jetzt seit ca. 6 Wochen gehen vor allem meine Platy´s (salt und pepper) ein...sie klemmen ihre große Schwanzflosse, das Maul lässt sich nicht mehr schließen (sieht fast so aus, als ob der Oberkiefer weg wäre), sie haben Probleme mit der Nahrungsaufnahme, verkriechen sich teilnahmslos in Ecken oder legen sich auf den Boden und bekommen eingefallene Bäuche...

Was könnte das sein? den Jungfischen und Babys geht es dem Anschein nach gut....
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Alt 24.02.2015, 19:14   #2
Kueari
 
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Standard

Kann keiner helfen?

Habe leider genau das gleiche Problem mit genau dem gleichen Werdegang und seither geht mir ein Platy nach dem anderen ein.

5 der 6 großen Platys sind schon eingegangen.
Krankheitsbild: der Kot war teilweise weißlich/durchsichtig. Bei 3 der Fische haben sich die Schwanzflossen aufgelöst oder hatten Löcher. Das Maul schien nicht mehr zu schließen, als ob der Oberkörper zu kurz wäre. Die Bäuche fielen ein, da die Fische Probleme mit dem Fressen hatten (konnten ja nicht "zuschnappen").
Der letzte große hat nun (als einziger!) eine Beule am Kopf bekommen (bereits vor 2 Wochen), die wie ein Loch in sich zusammengefallen ist. Sieht nicht sehr schön aus. Der Platy klemmt und frisst seit einer Woche nicht...

Nun fangen auch die kleineren Jungtiere an.
Fische klemmen die Flossen und liegen nur noch teilnahmslos auf dem Boden. Nach einiger Zeit verweigern sie die Nahrungsaufnahme und magern ab. Einer hat ein weißes, trübes Auge.

Was ist nur los?


Die Wasserwerte sind ok. Kein Nitrat und Nitrit nachweisbar.

Besatz (ca. 135l Wasser):
- 9 kleine Nachzuchtplatys + 1 kranker großer
- 6 Schwarze Phantomsalmer
- 2 große Welse + ca. 13 Miniwelse (Nachwuchs)
(betroffen sind nur die Platys. Allen anderen gehts prächtig)

Ich mache wöchentlich ca. 20% Wasserwechsel.
Als Futter gibts Granulat abwechselnd mit Frostfutter und 1x wöchentlich Lebendfutter (die kleinen essen aber auch Gurke mit, wenn die Welse Ihnen was ausreißen).

Habe mit den vormals kranken Tieren Salzbäder gemacht. Das hatte aber keine Wirkung, die Platys sind alle ein paar Tage später eingegangen.
Will nicht wild mit Chemie um mich schmeißen, aber langsam weiß ich nicht mehr weiter...
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Alt 24.02.2015, 23:57   #3
Danilight
 
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hallo,

ehrlich gesagt bin ich grad ziemlich geschockt, dass du/ihr? den Fischen wochenlang beim Verhungern zuseht.

Nach der Beschreibung könnte es die Maul- und Flossenfäule sein. Als Grund wird auf den Internetseiten hauptsächlich eine unzureichende Wasserpflege vermutet.
Wenn ja, ist die hochansteckend, und auch die anderen Fische könnten erkranken und müssen sich dann genauso quälen wie die Gestorbenen.

Bezüglich der Diagnose hoffe ich, dass sich im Interesse der Fische noch jemand meldet, denn wenn es stimmt, dann muss schnellstens gehandelt werden, und vermutlich brauchst du dann auch ein entsprechendes Medikament.

Gruß, Dani

Geändert von Danilight (25.02.2015 um 00:00 Uhr)
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Alt 25.02.2015, 06:26   #4
Schneckinger
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Hallo zusammen,

erst mal an Christian UND Kueari trotz aller Probleme ein:
Herzlich willkommen im Forum!

Jetzt zu den Problemen ;-)

Gerade bei Krankheitsfällen sind INFORMATIONEN das Wichtigste. Da müsstet ihr beide noch etwas nachliefern. Am Besten an diesem Beitrag:
http://www.zierfischforum.info/krank...en-sollte.html
orientieren, damit Ihr nichts vergesst.

Bessonders wichtig in meinen Augen immer:
Die exakten Fischarten und -mengen. Möglichst mit Größen- und Altersangaben.

Bitte auch unbedingt Fotos des gesamten Beckens und der erkrankten Tiere einstellen damit wir uns "ein Bild machen können".

Bitte keine Angaben machen wie : Wasserwerte ok.
Nur wirkliche Werte helfen weiter. Neben den im Becken gemessenen Werten sind auch immer die Leitungswasserwerte interessant. Da reichen in fast allen Fällen schon die Angaben, die Euer Wasserversorger im Internet macht.

Die erste Notmaßnahme bei derartigen Krankheiten sollten immer vermehrte Wasserwechsel sein. Aktuell würde ich täglich 70-80% empfehlen. Dazu evt. Erlenzäpfchen oder Eichenherbstlaub oder Seemandelbaumblätter ins Wasser geben. Je nachdem, wie die weitere Diagnose läuft, werden wir aber kaum ohne Medikamenteneinsatz auskommen.

Vor allem wenn Dani mit der Verdachtsdiagnose "Maulfäule" (Columnaris) richtig liegt, was sehr gut möglich ist. Da ist dann auf jeden Fall tatsächlich der gesamte Fischbestand gefährdet. Bitte meldet Euch bald wieder, bei Euch ist zügiges Handeln angesagt.

Tschüß,
Schneckinger

P.S:
Eine kleine Moderatorenbemerkung:
Normalerweise ist es besser für zwei getrennte Probleme auch zwei getrennte Threads anzulegen. Da es hier tatsächlich einige Parallelen zu geben scheint, lasse ich erst mal alles beieinander. Wenn es zu unübersichtlich werden sollte, können wir später auch noch zwei getrennte Threads aus den beiden Fällen machen ;-)
Schneckinger ist offline   Mit Zitat antworten
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