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Alt 08.10.2015, 01:53   #1
Fischfannele
 
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Standard Mysteriöses Guppysterben

Liebe Fischfreunde,

ich habe mittlerweile 2 60 Literbecken in meinem Zimmer.
Während das eine gut läuft, stellt sich im anderen seit ca. 4 Wochen ein mysteriöses Guppysterben ein.

Mittlerweile mussten an die 6 Fische daran glauben und ich bin mir noch nicht sicher, ob es ausgestanden ist.

Zum Krankheitsbild: Die Guppys fangen an zu taummeln, schwimmen senkrecht und versterben schließlich.

Ich habe bereits 2 Mal professionell beim Fachhändler meines Vertrauens die Wasserwerte testen lassen. Beide Male waren sie okay und es passiert immer nur in diesem einen Becken, während sich die Guppys im anderen bester Gesundheit erfreuen.

Ich habe bereits mehrfache Wasserwechsel hinter mir und bin langsam mit meinem Latein am Ende.

Ich kann auch nicht jede Woche 2 neue Guppys kaufen. Die denken ja in dem Geschäft ich würde die essen, wenn ich permanent anrücke.

Was kann ich machen?
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Alt 08.10.2015, 07:58   #2
Dion91
 
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Standard

Moin,
ja sowas liest man leider ständig!
Und genauso häufig wie mans liest, genauso viele Meinungen gibt es dazu.
Angefangen bei Bakterieller Infektion, über die Wasserwerte, bis zum defekt der Schwimmblase.
Da du schreibst das deine Werte okay sind,
wie stets mit der Temperatur im Becken und dem äußeren Erscheinungsbild deiner Fische?

Vielleicht solltest du dir das mit dem sofortigem Fisch-Neu-kauf auch überlegen solange die Ursache nicht geklärt ist, bringen diese Neuen eher neue Erreger ins Becken oder stecken sich direkt an, als für eine bessere Gruppendynamik zu sorgen.

LG Dion
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Alt 08.10.2015, 11:40   #3
Schneckinger
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Standard

Hi Fischfannele,

was Du da beschreibst, ist leider "typisch" für ein Guppybecken und auch nicht besonders mysteriös.

Lebendgebärende Zahnkarpfen (und ganz besonders Guppys) reagieren sehr empfindlich auf fremde, unbekannte Keime.

Bei Dir schaut es jetzt vermutlich so aus:

-Aus welchen Gründen auch immer, sind bei Dir einzelne Guppys gestorben.
-Prompt, oder nach recht kurzer Wartezeit, hast Du Dir "Ersatz" besorgt und ohne größere Quarantänemaßnahmen eingesetzt. Mit den neuen Fischen hast Du auch neue Keime (Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten...) ins Becken ins Becken gebracht. Und das zu Fischen, die durch die vorher abgelaufenen Krankheitsprozesse schon (nicht oder fast nicht sichtbar) geschwächt sind. Die "Neuen" müssen sich dagegen schlagartig mit den Keimen auseinandersetzen, die schon im Becken sind.

Das heißt, sowohl die Neuen als auch die Alten sind einem deutlich erhöhtem Infektionsdruck ausgesetzt. Und mit jedem Neukauf verschlechterst Du diese Situation weiter.

Mein Rat wäre jetzt.

Kurzfristig:
Viele, fast tägliche Wasserwechsel, bis die Stamm/Restbesatzung stabil ist.
Mittelfristig:
Mindestens 1 Monat abwarten, bevor Du wieder neue Fische zusetzt.
Langfristig:
Entweder
auf die eigene Vermehrung der Tiere setzen um den Bestand aufzustocken. Sollte ja bei Guppys kein Problem sein ;-)
oder
bei Neukauf eine konsequente mehrwöchige Quarantäne mit gegenseitiger Wasseranpassung in einem Extrabecken durchführen.

Wenn Du weitere Fragen hast, oder ich mal wieder unverständlich (weil zu abgehoben) geschrieben habe, einfach noch mal rühren ;-)

Tschüß,
Schneckinger
Schneckinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.10.2015, 12:35   #4
Fischfannele
 
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Jups, danke dafür. Du hast vermutlich recht.
Mit dem Neukauf habe ich alles jedes Mal nur schlimmer gemacht.
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