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Alt 11.01.2016, 22:10   #11
Gianni98
 
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Hi,

im Leitungswasser kann auch noch Blei, Zink und Eisen aus den Rohrleitungen sowie Asbest aus alten Leitungen sein.
Hier sind noch mehr Sachen die aber denk ich mal eher unwahrscheinlich sind: http://www.wasser-hilft.de/fremdstoffe.htm

Liebe Grüße,
Gianni
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Alt 12.01.2016, 18:46   #12
Fischfannele
 
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Hab mit meinem Wasserversorger telefoniert.
Der meint, er weiß von nichts.

Habe jetzt Wasser aus dem Supermarkt gekauft. Ist auf Dauer aber ein teurer Spaß.
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Alt 12.01.2016, 20:57   #13
Sonnentänzerin
 
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Hallo Fischfannele

Nach dem Umzug in die neue Wohnung mit dauerhafter Kupferauslösung im mehr als toxischen Bereich dachte ich auch kurz, jetzt kann ich das schöne Hobby stecken.

Dann bekam ich den Tipp mit einem Kohlefilter, unter dem Waschbecken oder wie ich mit Gardena Stecksystem lose direkt nach dem Wasserhahn angeschlossen.

Ich habe genau DIESEN hier:

http://diskus-direkt.de/RUND-UM-DEN-...ockfilter.html

Ja, 130 e tun kurz weh.
Folgekosten durch neue Patronen sind aber echt gering.

Das filtert alles heraus, was je im Trinkwasser sein könnte.

Wenn Du jetzt mit Wasserflaschen anfängst, wirst Du bald Probleme mit bakteriellen Erkrankungen bekommen, weil Du nie viel austauschen wirst damit.

Es kann auch sein, gehen wir mal von Kupfer aus, dass es sich im Aquarium rücklöst.

Außer Kupfer kann ich mir echt nichts vorstellen.
Unser Trinkwasser hat Lebensmittelqualität, da ist nichts Giftiges enthalten.
(etwas Chlor gelegentlich, aber nichts, dass alles Leben auslöscht)
Und mein dauerhaftes Kupferproblem ist sowas von SELTEN, weil Enthärtunganlage, ansonsten nur wenige Wochen nach Neubau möglich)

.

Könnten es eventuell auch Parasiten sein?
Z.B ein extremer Befall mit Saugwürmern bei den Garnelen.
Die siehst Du erst dann auf deren Kopf herumtanzen, wenn die Menge so groß geworden ist, dass sie nicht mehr nur in den Kiemen der Garnele wohnen.

Bleibt die Frage, ob gewisse Saugwürmer eben genauso an Fische gehen.

Also etwas, das sowohl Garnelen als auch Fische schwer schädigt.

1:
Lass im Laden Dein Leitungswasser auf Kupfer testen.
Ein Glas mit kaltem und ein Glas mit warmem Wasser.

2:
Das nächste kränkelnde Tier könntest Du an eine Fischtierärzin schicken.
Dann weißt Du nämlich genau, was für ein Problem Deine Tiere haben.
Auch eine Garnele mitschicken.

Sicher, es ist nicht fein für den Fisch... aber viel besser, als jetzt auf Verdacht, z.B als nächstes auf Parasiten, Medikament für Medikament einzusetzen.

Ich wäre zum Beispiel im Leben nicht selber drauf gekommen, dass mein gelegentliches Platysterben durch Kokzidien verursacht wird.
Sie schädigen die Tiere, und weil sie keinen Zwischenwirt benötigen, hätten sie sich bald in meinem Platybecken so sehr vermehrt, dass wohl der ganze Bestand krank geworden wäre.
So hab ich das noch recht am Anfang durch Untersuchung von 2 Tischen entdecken können.
Sie bekommen jetzt das richtige Medikament, und in 2 Wochen ist der ganze Spuk vorbei sein.

Alleine hätte ich bestimmt irgendwann Formaldehyd oder Esha 2000 getestet, wenn ich ehrlich bin und das wäre alles total falsch gewesen

Gruß Sonne

Geändert von Sonnentänzerin (12.01.2016 um 20:59 Uhr)
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Alt 13.01.2016, 11:23   #14
Fischfannele
 
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Nach langem hin und her, habe ich herausgefunden, dass der Nitratwert zu hoch ist. Ihr hört richtig. Nicht Nitrit, sondern Nitrat.
Ich hatte das schlichtweg ignoriert, weil ich davon ausgegangen war, dass ein hoher Nitratwert nicht schlimm ist.
Hatte das auch irgendwo im Internet gelesen. Da schrieb jemand von hohem Nitrat sterben keine Fische.
Jetzt überlege ich, mir Efeutute zu kaufen im Baumarkt. Wie senke ich das Nitrat?
Fischfannele ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2016, 11:36   #15
Öhrchen
 
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Hallo,
wie hoch ist denn das Nitrat?
Du hast richtig gelesen - von hohem Nitrat sterben nicht per se Fische. Wenn das also so aus der Leitung kommt, ich meine, bis zu 50mg/l sind zulässig, ist das nicht automatisch ein Problem.
Schwierig wird es nur dann, wenn das Nitrat durch andere Vorgänge so hoch ist. speziell durch zu wenig Wasserwechsel, dann ist Nitrat nur ein messbarer Wert, der darauf hinweist, daß sich viele Abbauprodukte, und damit mutmaßlich auch viele Keime im Wasser befinden. Sprich, nicht das Nitrat selber ist dann das Problem, sondern das allgemein belastete Wasser.
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Alt 13.01.2016, 12:21   #16
Sonnentänzerin
 
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Wir hatten 50 mgl / l Nitrat im TRINKWASSER.
Wie Öhrchen sagt, das ist gesetzlich erlaubt,
und außer Neugeborene schädigt das niemanden.

all meine Tiere haben in diesem Wasser gelebt, einfache, und auch empfindliche Arten.

Glaub mir das ist nicht die Ursache Deines Problems.

Ein zweite direkte Erfahrung:
Ich habe selber gemessen. In einem Becken, in das eine Gruppe Platymännchen von mir hineinkommen sollten.
Deshalb war ich vorher dort.

Der zukünftige Besitzer hatte um die 200 Nitrat in seinem Aquarium, Folge extrem seltener Wasserwechsel. Im Leitungswasser 0 Nitrat.
Den Fische, die noch im Becken waren, ging es prima. Alle in gutem Zustand.

Jetzt macht er natürlich mehr Wasserwechsel, aber sicher nicht so viele wie ich.
Meiner Platygruppe, die jetzt ihm gehört, geht es super.
(ich war selbst noch zwei Mal dort)

Zu Deiner Frage:
es gibt Nitrat absorbierende Filtermaterialen
(ich gebe zu, ich hatte auch mal kurz so einen Anfall, dass ich diesen Wert herunterbekommen muss, auch, weil ich versuchen wollte, ob dann zwei meiner Pflanzensorten, die Nitrat nicht so hoch mögen, besser wachsen würden)

Falls Nitrat in deinem Becken viel höher als im Trinkwasser, läge die Schuld allein beim zu sparsamen Wasserwechsler.

Ein Teil Nitrat reduziert sich in UNBERÜHRTEN, sehr tiefen, alten Kiesschichten von alleine wieder zu Nitrit.
Hier kann man dann hoffen, das manche Pflanzen, die darauf stehen, lieber einfachere Formen zu sich zu nehmen, auch davon Gebrauch machen.
Darauf würde ich mich nicht verlassen
(aber ist ja auch nicht wirklich nötig, solange NitrAt jetzt nicht über 70-10 mg/l vorhanden ist.
Und DAS, siehe Absatz direkt hier drüber, wäre alleine Schluderei, denn wie Öhrchen sagt, es DARF gar nicht mehr als 50 mg/l im Trinkwasser sein und glaube mir, das Wasser wird überprüft.

Um Efeutute, Tradescantien, Philodendron u co Nitrat abbauen zu lassen, kann man die Pflanzen mitnichten einfach im Aquaboden einsetzen.
Sie bräuchten nur flaches Wasser, also einen langen Blumentopf bepflanzen, diesen fluten und einen Kreislauf zum Aquarienwasser herstellen.
Oder eben die Methode, Wurzeln ins Aquarium wachsen zu lassen.

Achtung, alle aufgeführten Pflanzen sind durchaus auch giftig.
Wehe, Tiere fressen sie im Wasser an oder man steckt frischgeschnittene Triebe hinein.
Bei richtiger Anwendung natürlich ungefährlich.

Gruß Sonne

Danke: (1)

Geändert von Sonnentänzerin (13.01.2016 um 12:24 Uhr)
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2016, 12:48   #17
Öhrchen
 
Registriert seit: 17.02.2013
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Abgegebene Danke: 706
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Hallo,
auch, wenn ich nicht glauben mag, daß Nitrat dermaßene Probleme verursacht, das mit den Pflanzen sieht optisch ganz gut aus

Efeutute einfach in einen Topf oder Ampel außerhalb des Aquariums pflanzen, und die Pflanze ins Wasser hängen lassen. Dort bildet sie von alleine zusätzliche Wurzeln.
Das bedingt aber a) ein zumindest teilweise offenes Aqarium und b) genug Licht außerhalb des AQ für die Zimmerpflanze (die allerdings sehr genügsam diesbezüglich ist).
Man kann aber auch einfach IM Becken viele, schnell wachsende Aquarienpflanzen setzen, alles, was schnell wächst, (ver)braucht auch viel Nitrat.
Die ganzen Wasser-und Filterzusätze dagegen verursachen scheinbar mehr Probleme, als sie lösen, so zumindest das Fazit aus dem, was ich in Foren so gelesen habe. Damit meine ich nicht so einen Filter, wie Sonne ihn hat, sondern die chemischen Zusätze aus dem Aquarienbedarf.
Öhrchen ist offline   Mit Zitat antworten
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