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Alt 16.04.2016, 14:30   #1
Lyra0605
 
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Standard Panzerwels hat weissen Belag

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Antworten ein und vervollständige darunter deine Frage.:

- Genaue Beschreibung des Problems (am besten mit einem Foto)
Antwort: Hallo liebes Forum, dies ist mein erster Beitrag hier. Und zwar geht es einem meiner Pandas schlecht. Er bewegt sich kaum und das Hauptproblem ist aber so ein weisslicher Belag an einigen Stellen. Habe ihn jetzt mal separiert und auch Fotos für euch gemacht. Habe noch 5 weitere Pandas, an ihnen kann ich nichts derartiges erkennen! Was könnte das sein?

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort: Lido 120 61 x 41 x 58 cm (120l)

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort: Seit 6 Monaten

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort: Temperatur 25 Grad, GH 12, andere Werte hab ich im Moment nicht

- wie oft und wie viel Wasser wird gewechselt?
Antwort: 25%wöchentlich

-wie viel und was genau wird gefüttert?
Antwort: Flockenfutter und Shrimp Sticks von Söll, Pellets von New Era; abwechselnd an 5-6d die Woche. Manchmal gibt es auch Frostfutter (vorgestern z.B. weisse Mückenlarven als Frostfutter)

- welche Symptome zeigt der Fisch?
Antwort: siehe oben

- sind andere Tiere auch betroffen?
Antwort: Bisher nicht, vielleicht an einer Keilfleckbarbe ein weisser Fleck, aber die flitzen so schnell rum... Ich habe noch 5 weitere Pandas, 12 rote Keilfleckbarben und 4 Ohrgitterharnischwelse

- gab es evtl. vor kurzem ähnliche Probleme, bzw. andere Krankheiten, Todesfälle, etc?
Antwort: zu Beginn hatte ich 3 ungeklärte Todesfälle bei den Pandas, aber das ist bereits 4 Monate her und sie hatten auch andere/keine Symptome

- wurde evtl schon mit Medikamenten behandelt, wenn ja, mit was und wie lange?
Antwort: Nein

- welchen Erfolg brachte die Behandlung (falls bereits eine erfolgt ist)?
Antwort:

- wurden in letzter Zeit neue Fische eingesetzt, wenn ja, sind die neuen Fische oder der Altbestand betroffen?
Antwort: Nein

- wurde sonst etwas gravierendes am Becken, bzw. der Technik verändert (zb Filter getauscht, Bodengrund gewechselt, neuer Dünger oder andere "chemische" Mittelchen (zb um Wasserwerte zu verändern) verwendet, etc.)?
Antwort: Nein


Eigene Beschreibung vom Erkennen der Krankheit bis hin zu deren Auswirkungen und mehr:
Antwort:
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 20160416_141232.jpg (39,2 KB, 73x aufgerufen)
Dateityp: jpg 20160416_141215.jpg (31,4 KB, 61x aufgerufen)

Geändert von Lyra0605 (16.04.2016 um 14:35 Uhr)
Lyra0605 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 16.04.2016, 14:45   #2
sam 007
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Hallo,
Ich würde sagen dein Wels hat sich verletzt, wahrscheinlich durch eine hohe Keimzahl im Becken hat sich dann der sogenante schimmel gebildet gibs mal bei googel ein . Untersuche mal noch die Wasserwerte

Gruß sam

Geändert von sam 007 (16.04.2016 um 21:30 Uhr)
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Alt 16.04.2016, 14:56   #3
Danilight
 
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Hallo Lyra,

auf dem Bild kann man es nicht erkennen, aber hat der Wels noch Barteln? Generell sieht er sehr schlecht aus. Ich würde ihn mal separat halten, tägliche WW machen, Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen dazu geben.

Gerade bei solchen Hautproblemen habe ich gute Erfahrung mit Zimtstangen gemacht.
Dafür brauchst du Bio Ceylon-Zimtstangen aus dem Reformhaus. 1 Stange für 7 Tage ins Becken und dann entfernen.

Für dein Becken würde ich größere Wasserwechsel empfehlen. 50% wöchentlich. Jetzt gleich würde ich mal einen 80% WW machen. Auch da kannst du Seemandelbaumblätter und Erlenzapfen ins Becken geben.

Und die Temperatur würde ich auf 23° senken.
Danilight ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2016, 21:04   #4
Birka
 
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@Lyra, hallo hier im Forum !
kann deine Sorge um deinen Fisch gut nachvollziehen - da ist man froh, wenn man Rat und Hilfe bekommt.
Ja, ich stimme sam zu, es sieht nach Fischschimmel aus.
Die Ursachen für diese Pilzerkrankung können verschiedener Art sein, schau mal hier:
http://www.mein-guter-tierarzt.de/ve...he-180259.html
(ich persönlich würde allerdings nicht wie da empfohlen Salz zugeben - zumal Welse das garnicht gut vertragen - die Temperatur würde ich aus eigener Erfahrung bei 25 Grad lassen - eine Erhöhung bzw. Absenkung hat bei mir in solchen Fällen nie was
gebracht)
Wie Dani geschrieben hat - regelmäßige WW, 50 % wöchentlich auf jeden Fall,
die Zugabe von Seemandelbaumblättern und Erlenzapfen könnten sich schon positiv auswirken.
Ich hatte im Laufe der Jahre mehrmals Probleme mit Fischschimmel, (eigentlich nur bei neu eingesetzten und anscheinend schon geschwächten Tieren) und habe insgesamt recht gute Erfahrungen mit einer Kur mit dem Mittel" Easy Life Voogle "
gemacht.
https://www.easylife.nl/de/susswasser/voogle
Das Mittel ist im Fachhandel erhältlich und enthält keine Chemie.
Vor der Zugabe großen WW machen, nach der 5 Tage - Kur Mittel noch 3 Tage wirken lassen,dann WW wie immer.
Man kann Voogle auch über einen längeren Zeitraum bei jedem WW zugeben.
Fischschimmel kann man mit guter Wasserhygiene in einem ausreichend bepflanzten Becken und abwechslungsreicher Ernährung der Fische (machst du ja schon) nach meiner Erfahrung in den Griff bekommen !
Ich drücke dir die Daumen
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2016, 15:04   #5
Tierfreundin
 
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Willkommen im Forum Lyra!
Ich habe gerade etwas ähnliches bei einem vor 3 Tagen neu eingesetzten Guppyweibchen gesehen. Sie verhält sich ganz normal hat aber einen, zum Glück sehr kleinen, weißen Schimmelfleck am Rücken.
Soll/darf (ist immerhin ein Schwarmfisch) sie separieren?

Mfg Tierfreundin
Tierfreundin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2016, 15:30   #6
Verena
 
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Hi,

das Tier ist völlig abgemagert.
Der ist schon länger erkrankt.

Die weissen Stellen können auch sekundär sein, aufgrund der extrem schwachen Konstitution.

Separieren in einem kleinen, flachen Behälter, täglich 2x frisches Wasser (ihn jedesmal vorsichtig Umsetzen, also sanftes "rüberschütten" wäre am besten), eventuell eine Zugabe von sera mycopur.
Warm stellen ( um 25 Grad)
Bei dem körperlichem Zustand kann aber auch ein Medikament schon zu viel sein.

Lebendfutter ( Enchyträen, Tubifex, rote Mücken, Artemia)geben oder Frost, der MUSS fressen.

Sollte er nicht mehr fressen, würde ich ihn erlösen.
Verena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.04.2016, 17:09   #7
Heikow
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Moin,

stimme Verena zu. Das Tier sieht extrem übel aus. Und ich vermute, dass es bereits beim Züchter ein zurück geblebenes Tier war, das schlecht ans Futter ging. Ich sehe bei dem Zustand nicht viele Chancen auf Besserung.

Wenn ich so einen Fisch retten wollte, würde ich ihn allerdings kühl halten. C. panda kann man sehr gut auf 18 bis 20 grad runter kühlen. Dann ist die Vermehrung jeglicher Bakterien/Erreger langsamer und der Fisch hat ne bessere Chance sich zu erholen.

Allerdings wird so ein Tier meiner Erfahrung nach nichts mehr. Es magert weiter ab, die Anzeichen werden schlimmer und schlussendlich verendet das Tier.

Lg
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Alt 19.04.2016, 21:16   #8
Otocinclus2
 
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Bei Pilzerkrankungen habe ich ausnahmslos gute Erfahrungen mit Ektozon gemacht.

Das Mittel ist schon seit Jahrzehnten bewährt; wurde damals von der Firma Brustmann entwickelt, hergestellt und vertrieben.
Brustmann gibt es schon seit einigen Jahren nicht mehr. Jetzt wird Ektozon von der Firma Hobby vertrieben.
Schau mal hier: http://www.dohse-aquaristik.com/de/p...ktozon-N-125-g
Da kannst du dir auch die Gebrauchsanweisung als PDF runterladen.

Seit Ektozon von Hobby vertrieben wird, ist es leider deutlich teurer, als zu Brustmann-Zeiten. Vielleicht ist da aber auch der Grund zu suchen, dass Brustmann pleite ging?
Ich kaufe es trotzdem, auch zu dem höheren Preis, denn es ist wirklich gut!

Gruß
Otocinclus2
Otocinclus2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2016, 09:38   #9
Inselmann
 
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Hallo,

ich denke auch, Corydoras panda sollte nicht zu warm gehalten werden, ebenso nicht das erkrankte Tier.

Viel Glück!

Fabian
Inselmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2016, 09:58   #10
Verena
 
Registriert seit: 03.06.2001
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Standard

Hi,

25 Grad sind nicht sehr hoch.
Hintergedanke ist der, daß der Stoffwechsel angekurbelt werden soll, und somit auch Appettit und Verdauung.

Bei 18-20 Grad halte ich die Aussichten, daß so ein angeschlagenes Tier wieder zu Kräften kommt noch geringer, auch wenn ich bei gesunden Tieren die Haltung bei diesen Temperaturen für (zeitweise) geeignet finde.


Aber eigentlich auch egal, Lyra meldet sich nicht mehr, Tier wird tot sein und die anderen werden es wohl in der Pflege auch nicht besser haben, denn die Besitzerin scheint kein Interesse daran zu haben ob sie Fehler macht, welche es sind und wie sie das verhindern kann.

Ist dann eben toter Panda Nr.4 und eventuell Keilfleckbarbe Nr.1 ... bald muß man wieder auffüllen.

Danke: (1)
Verena ist offline   Mit Zitat antworten
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