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Alt 26.01.2017, 11:38   #1
Morfie
 
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Standard Unklare Todesfaelle bei C.anæus

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Antworten ein und vervollständige darunter deine Frage.:
Corydoras anæus verlieren das Gleichgewicht

- Genaue Beschreibung des Problems (am besten mit einem Foto)
Antwort:
Hallo zusammen,

in unserem 340er haben wir eine Gruppe Corydoras anæus, albino und die braune Form. In den letzten Wochen ist es vorgekommen, das immer mal wieder einer der Panzerwelse gestorben ist. Es fing damit an, das sie das Gleichgewicht verloren und nicht mehr richtig schwimmen konnten. Ich habe sie dann separiert, aber kurze Zeit spæter sind sie dann trotzdem gestorben. Es waren keine Verletzungen oder andere Auffælligkeiten zu erkennen.

Es sind nur die Panzerwelse betroffen, den anderen Mitbewohnern geht es gut und dort hatten wir keinerlei Ausfaelle.

- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort:
120x55x50

- Wie lange läuft das Becken?
Antwort:
Mindestens 1,5 Jahre

- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
pH:7,5
Nitrit: n.n.
kh: 3
Gesamthaerte: 10
Nitrat: ca. 10
Temperatur: 24 Grad
Antwort:

- wie oft und wie viel Wasser wird gewechselt?
Antwort:
alle zwei Wochen ca. 50%


-wie viel und was genau wird gefüttert?
Antwort:
Hauptsaechlich gefrorenes Lebendfutter, Cyclops, Wasserfloehe, Artemia, Mueckenlarven, zwischendurch Flockenfutter und Granulat, ab und zu getrocknete Tubifex.

tome zeigt der Fisch?[/B]
Antwort:
Der Wels beginnt pløtzlich zu taumeln, verliert das Gleichgewicht und stirbt kurze Zeit spaeter.

- sind andere Tiere auch betroffen?
Antwort:
Nein, nur die Panzerwelse, den anderen Bewohnern geht es gut und wir hatten keinerlei Ausfaelle

- gab es evtl. vor kurzem ähnliche Probleme, bzw. andere Krankheiten, Todesfälle, etc?
Antwort:
Es war immer mal wieder ein Wels betroffen, insgesamt 4 Stueck bis jetzt.

- wurde evtl schon mit Medikamenten behandelt, wenn ja, mit was und wie lange?
Antwort:
Nein

- welchen Erfolg brachte die Behandlung (falls bereits eine erfolgt ist)?
Antwort:

- wurden in letzter Zeit neue Fische eingesetzt, wenn ja, sind die neuen Fische oder der Altbestand betroffen?
Antwort:
Nein

- wurde sonst etwas gravierendes am Becken, bzw. der Technik verändert (zb Filter getauscht, Bodengrund gewechselt, neuer Dünger oder andere "chemische" Mittelchen (zb um Wasserwerte zu verändern) verwendet, etc.)?
Antwort:
Nein.


Eigene Beschreibung vom Erkennen der Krankheit bis hin zu deren Auswirkungen und mehr:
Antwort:
Wie schon geschrieben, der Wels liegt pløtzlich auf der Seite und wenn man ihn anstupst, schwimmt er weg, aber ohne Kontrolle ueber das Gleichgewicht.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 16343645_1489850727700811_2056709962_n.jpg (28,1 KB, 22x aufgerufen)

Geändert von Morfie (26.01.2017 um 11:52 Uhr)
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Alt 26.01.2017, 12:18   #2
Craftnexus
 
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Vielleicht eine Vergiftung? Quasi durch ein Stoff welches die Welse nicht vertragen. Giftstoffe können in normalen Wassertests nicht nachgewiesen werden.


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Alt 26.01.2017, 12:38   #3
Morfie
 
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Zitat:
Zitat von Craftnexus Beitrag anzeigen
Vielleicht eine Vergiftung? Quasi durch ein Stoff welches die Welse nicht vertragen. Giftstoffe können in normalen Wassertests nicht nachgewiesen werden.


Gesendet von meinem SM-G925F mit Tapatalk
Hast du eine Idee was es sein kønnte. Die Welse lebten ja seit 1.5 Jahren in dem AQ und ich habe nichts verændert.

LG Kirsten
Morfie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2017, 14:10   #4
Susanne2015
 
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Ist jetzt nur eine Vermutung meinerseits:
Da du ja viel Lebend/frostfutter gibst, das Zeug verdirbt viel schneller als Granulat/Flockenfutter. Zersetzt sich also und wird durch Fäulnisbakterien giftig.
Alles was frisch im Wasser schwimmend nicht gefressen wird, sinkt zu boden, in Ecken und Nischen, wo eben nur die welse hinkommen und es nicht sofort finden und erst fressen, wenn es schon verdorben ist. Das wäre ein grund, warum es nur die Welse betrifft.
Also lieber öfter und nur kleine Mengen füttern und wenn möglich, nur an freien Stellen, damit es schnell gefunden und aufgenommen wird. Ist natürlich nicht so einfach, weil die fische es meist aufwirbeln und es dann doch in unzugänglichere Bereiche gerät. Man kann mit kleinen steinen oder einen Keramikuntersetzer einen Futterplatz schaffen, der lässt sich auch gut reinigen.
Ich bevorzuge deshalb für die Welse spezielle Futtertabletten, die vergammeln nicht so schnell. wie Frostfutter. Gebe ich natürlich auch ab und zu, aber unter "strenger Aufsicht".

Geändert von Susanne2015 (26.01.2017 um 14:17 Uhr)
Susanne2015 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2017, 15:14   #5
Morfie
 
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Hallo Susanne,

das leuchtet mir ein, was du schreibst. Vielleicht ist da wirklich was dran, weil es ja nur die Panzers betrifft. Da habe ich es gut gemeint mit dem gefrorenen Futter, aber vielleicht sollte ich doch auf Futtertabletten fuer die Welse umsteigen.

Welche sind denn da empfehlenswert? Ich habe die Tabletten von Tetra, die ich ab und zu mal zufuetter.

LG, Kirsten
Morfie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2017, 15:25   #6
Schneckinger
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Hi miteinander,

Susannes Ansatz ist zwar in meinen Augen nicht völlig falsch.
Aber tendenziell dürften wesentlich mehr Panzerwelse aufgrund von Futtermangel (Menge und Qualität) verhungern/geschwächt werden als durch zu viel (verderbendes) Frostfutter.

Normal ist für Panzerwelse reichhaltiges Lebend- und Frostfutter die erste Wahl. Tabs sind bei mir immer nur eine (durchaus auch gerne genommene) Ergänzung. JBL Novo-Tabs werden bei beispielsweise von den meisten Bodenbewohnern sehr gut akzeptiert.

Was mir noch im Eingangsthread auffällt:
Morfie wechselt nur alle 14 Tage 50% Wasser. Panzerwelse sind kleine Dreckschweinchen und haben einen (für ihre Größe) enormen Stoffumsatz. Da würde ich häufiger und mehr wechseln. Mindestens 50% einmal JEDE Woche. Je nachdem was noch im Becken schwimmt, tendenziell sogar noch mehr/häufiger. Vielleicht würde schon durch diese eine "Maßnahme" das rätselhafte Panzerwelssterben aufhören.

Tschüß,
Schneckinger

Danke: (1)
Schneckinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2017, 15:32   #7
Morfie
 
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Hallo Schneckinger,

habe auf deine Antwort gewartet, die ist mir sehr wichtig .

Meine Gedanke war ja auch, das reichlich gefrorenes Lebendfutter das Beste ist, was ich den Panzern geben kann, deshalb gibt es Futtertabletten nur ab und zu. Ich passe auch immer auf, das genuegend unten ankommt.

Als weiteren besatz haben wir noch eine Gruppe Bitterlingsbarben (duerften so ca. 20 Stueck sein) und 16 marmorierte Beilbauchfische.

Ja und natuerlich jede Menge TDS, Blasen- und Posthornschnecken, nebst 4 Apfelschnecken.

Das mit den kleinen Dreckschweinchen stimmt vøllig. Im wasser schwimmen staendig aufgewirbelte Sand- und Mulmreste. dann werde ich den 50%igen WW versuchen.

LG, Kirsten
Morfie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2017, 17:13   #8
Öhrchen
 
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Hi,
bei dem Besatz und Beckengröße würde ich auch mehr/häufiger Wasser wechseln.
Ich drücke die Daumen, daß damit den verbleibenden Panzerwelsen geholfen ist!
Öhrchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2017, 19:52   #9
Inselmann
 
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God dag Morfie!

Wechsele häufiger das Wasser, vielleicht verwendest Du am besten etwas weniger hartes Wasser, falls möglich.

Frost- und Lebenfutter ist für Corydoras genau das richtige.

Hej hej,

Fabian
Inselmann ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.01.2017, 20:05   #10
Schneckinger
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Guten Abend Kirsten,

die Wühlerei der Corys ist aber sogar gut für Dein Becken. Die halten Mulm und Dreck so lange in Bewegung, bis er im Filter landet. In Becken mit Corys haben sich bei mir eigentlich nie größere Mulmecken gebildet. In Becken ohne so wuseligen Bodenbesatz schon eher.

Damit sind Corys dann doch wieder ein bischen die "Müllmänner" im Becken. Aber nicht weil sie alle Reste fressen, sondern weil sie sie in Bewegung halten und damit die Arbeit des Filters unterstützen.

Tschüß,
Schneckinger

P.S. Danke für die Blumen, ich werd ja rot hier, bei so dickem Lob

Danke: (1)
Schneckinger ist offline   Mit Zitat antworten
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