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Alt 06.03.2017, 22:48   #1
Jasonsbaba
 
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Standard Pickel und Glotzauge bei Ssb's

Folgende Angaben ermöglichen eine zeitnahe und umfassende Antwort deiner Frage. Bitte trage unterhalb der Punkte deine Antworten ein und vervollständige darunter deine Frage.:

- Genaue Beschreibung des Problems (am besten mit einem Foto)
Antwort:
Weiße Pickel die aufgehen, dann wie eine wunde mit fussel aussehen,aber sich wieder schließen,und ein Dickes Auge
Click the image to open in full size.

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- Maße des Beckens (L x B x H) ?
Antwort:
120/40/50
- Wie lange läuft das Becken?
Antwort:
März 2016
- Wasserwerte (pH-Wert, Nitritwert, KH-Wert, Gesamthärte, Nitratwert und Temperatur)
Antwort:
Ph 6,8 GH 10 KH6 No2 0,0 No3 Unter 25 Temperatur 25℃
- wie oft und wie viel Wasser wird gewechselt?
Antwort:
Wöchentlich 120 l
-wie viel und was genau wird gefüttert?
Antwort: Artemia lebend , weiße Müla , Cyclops Frost( aufgetaut und gespült.) Im Wechsel ein Würfel täglich, abends 1/4 Würfel rote Müla für Corydoras,Tera Flocken nur selten

- welche Symptome zeigt der Fisch?
Antwort:
Männlicher Ssb : ein weißer Pickel( erhaben) keine Veränderung, Weiblicher Ssb : 3 weiße Pickel am linken Kopfbereich, gehen auf wie loch mit fusseln,schließen sich wieder,gehen aber auch wieder auf.Glotzauge auf der linken Seite
- sind andere Tiere auch betroffen?
Antwort:
Nur die Ssb
- gab es evtl. vor kurzem ähnliche Probleme, bzw. andere Krankheiten, Todesfälle, etc?
Antwort:
Beginn 16.02 , glotzauge seit 03.03
- wurde evtl schon mit Medikamenten behandelt, wenn ja, mit was und wie lange?
Antwort:
Anfänglich nur Erlentee und Eichenlaub aufgestockt, am 04.03 Sera ectopur und Sera Omnipur
- welchen Erfolg brachte die Behandlung (falls bereits eine erfolgt ist)?
Antwort: heute 06.03. Keine Verbesserung

- wurden in letzter Zeit neue Fische eingesetzt, wenn ja, sind die neuen Fische oder der Altbestand betroffen?
Antwort:
Nein
- wurde sonst etwas gravierendes am Becken, bzw. der Technik verändert (zb Filter getauscht, Bodengrund gewechselt, neuer Dünger oder andere "chemische" Mittelchen (zb um Wasserwerte zu verändern) verwendet, etc.)?
Antwort:


Eigene Beschreibung vom Erkennen der Krankheit bis hin zu deren Auswirkungen und mehr:
Antwort: außer den genannten Symptomen,nichts,die Fische fressen,balzen laichen . Keine schnelle Atmung, der Mann hat sich mal gescheuert, aber bei ihm ist sonst noch nichts passiert.

Geändert von Jasonsbaba (06.03.2017 um 23:26 Uhr)
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Alt 07.03.2017, 18:27   #2
Jasonsbaba
 
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Hallo Leute,

Nachdem ich heute Morgen auf die Lochkrankheit gestubst worden bin, habe ich natürlich recherchiert.
Könnte durchaus sein, auch wurde es erklären warum der Restbesatz nicht einen Pickel hat.

Jetzt hab ich meinen Barschmann angerufen und nachgefragt,er würde mit Sera Flagelol behandeln.
Sonst würde nichts helfen.jetzt habe ich aber nachgelesen,das es nicht die eine Ursache für Lochkrankheit gibt,vielmehr weiß niemand nichts genaues,oder so.
Das geht bis zu;" zuckerfreier Multisaft ins Futter tun"

Hat jemand von euch auch schon Erfahrungen damit machen müssen?
Kann das dicke Auge wieder zurück gehen.

Danke
Joachim
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Alt 07.03.2017, 19:11   #3
Wasserwelt
 
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Hallo Joachim

Ich denke schon, dass das "Dicke Auge" wieder zurückgehen kann.
Wenn, die Wasserhygiene sollte stimmen.
Ich hatte mal einen Aulonocara der von heute auf morgen, ein dickes Auge bekam.
Etliche große Wasserwechsel, Futter mit Vitaminen (JBL Atvitol oder Multisanostol ohne Zucker!) angereichert, nach ein paar Tagen war das Auge wieder "normal".
Was es war, woher das so plötzlich kam, ich weiß es bis heute noch nicht.
Wegen der Vermutung *Lochkrankheit*, sieh dir mal den Link an.
Musst etwas nach unten scrollen, dann findest du Lochkrankheit.
http://www.thomas-pritzkow.de/Krankh...ankheiten.html

Danke: (1)
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Alt 07.03.2017, 19:54   #4
Jasonsbaba
 
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Hallo Wasserwelt,

Aus dem Zusammenhang heraus,das die Lochkrankheit wohl eine Mangelerkrankung ist, wäre der Rat es mit Flagulol auch zu behandeln auch sinnvoll?
Könnten Darmflagelaten da mitspielen, obwohl der Kot noch normal ist?
Was ich aber noch nicht lesen konnte ist,ab welchem Ausmaß diese Krankheit tödlich ist,ich nehme mal an,das schnelles handeln nötig ist.
Noch sind die Beiden fit,da möchte ich keine Zeit verschenken.

Gruß Joachim
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Alt 07.03.2017, 22:12   #5
Wasserwelt
 
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Hallo Joachim

Egal welche Krankheit die Fische letztendlich haben, ein schnelles Handeln ist auf jeden Fall immer nötig.
Darmflagellaten würde ich bei normalem Kot ausschließen.
Außer den "Pickel" sehen deine SBB "normal" aus.
Du könntest ja den Vorschlag von deinem Barschmann nachgehen.

Danke: (1)
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Alt 09.03.2017, 18:08   #6
Jasonsbaba
 
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Hallo,

Heute bin ich heimgekommen und als erstes direkt ans Becken.

Ergebnis,
Das Ssb männchen war total träge ,selbst als gefüttert wurde blieb er zwischen den Pflanzen stehen, dann kippte er um , auch bei im sind über Nacht die Pickel aufgegangen.
Bei ihr war es noch schlimmer,das Auge hing nur noch an einem Faden,direkt daneben ist ein Riesen Pickel aufgegangen, auch Sie taumelte nur noch.
Also, Ende gesetzt.
Jetzt hatte ich gestern noch Das Flagulol und Mineralien fürs Wasser gekauft und eingesetzt,aber natürlich die Aktivkohle vergessen,als ich diese vorhin noch gekauft habe und der Verkäuferin erzählt hab was los ist,bekam ich da auch noch mein Fett weg.
Meine Ssb's sind nur gestorben;
1. Weil ich nicht früh genug gehandelt habe. ( 16.02. Erste Pickel).
2. Habe ich die Mangelerscheinung( Lochkrankheit ) durch mein füttern mit Frostfutter und Artemia lebend verursacht, da dort sowieso keine Nährstoffe drin wären, ich sollte in Zukunft nur noch1 mal Wöchentlich sowas und ansonsten nur Flocken füttern,dann käme so was nicht vor.

Stimmt das So?

Gruß Joachim
.
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Alt 10.03.2017, 01:31   #7
little-joe
 
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Hallo Joachim

Eimfache Antwort: Nicht wirklich.

Grüssle
Jörg

Danke: (1)
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Alt 10.03.2017, 13:28   #8
Susanne2015
 
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Mein aufrichtiges Beileid zu dem Trauerfall.
Da hast du dich nun so bemüht und alles umsonst, die Krankheit war schneller.
Gute Tipps hab ich da leider auch nicht, nur die Feststellung, das SBBs wirklich sehr anfällig sind und wenig Widerstandskraft besitzen. Warum auch immer, hat wohl was mit Massenvermehrung und Überzüchtung zu tun. Bin da nicht der Fachmann, das ausreichend zu erklären. Wie ich mal hörte, sollte man die Tiere nur aus liebevoller Hobbyzucht kaufen, da man im Handel nie weiss, woher die kommen und bei Profi-Züchtern meist Antibiotika etc. eingesetzt wird und dadurch die Tiere im heimischen Becken überfordert sind mit dem Ansturm von (ansonsten durchaus normalen) Bakterien.
Edit:
Das was die Verkäuferin da von sich gab...vergiss es, so ein Quatsch!

Geändert von Susanne2015 (10.03.2017 um 13:31 Uhr)
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Alt 10.03.2017, 13:57   #9
Schneckinger
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Mahlzeit miteinander,

die unsägliche Behauptung der Verkäuferin (wenn sie denn wirklich so lautete) ist eigentlich keinen weiteren Kommentar wert.

Susanne letztem Beitrag möchte ich etwas widersprechen, bzw. ihn ergänzen:
zwar gibt es bei den Schmetterlingsproblemen auch tatsächlich ein gewisses "Überzüchtungsproblem". Viele der Sorgen mit diesen Tieren sind allerdings hausgemacht.

-Schmetterlingsbuntbarsche gehören zu den wenigen Arten, bei denen die Wasserwerte relativ wichtig sind. Leicht (-stark) sauer und möglichst weich sollte man ihnen schon bieten.

-Fast noch wichtiger ist absolut sauberes Wasser. Hier haben wr eine Art, bei der sich meiner Meinung nach sogar die Anschaffung eines Leitwertmessers anbietet. Und der Leitwert sollte immer möglichst niedrig sein.

-Schmetterlingsbuntbarsche sind sehr stressempfindlich. Am besten sind sie in einem -100%ig auf sie abgestimmten- Artenbecken aufgehoben. Einige Beifische sind unter unter Umständen möglich.

-Das sollte dann aber immer folgendermassen ablaufen:
Eingerichtet wird ein Schmetterlingsbuntbarschbecken und erst wenn das längere Zeit gut läuft, kann man einige sorgfältigst ausgesuchte, passende Fische dazusetzen.

-Nicht ablaufen sollte es so:
In einem fertig eingerichtetem Becken fehlt noch ein "Hingucker" und dann setzt man die Schmetterlingsbuntbarsche "einfach" dazu. Derartige Vergesellschaftungen klappen dann leider nur sehr selten auf Dauer.

Speziell von der Vergesellschaftung Schmetterlingsbuntbarsche/Corydoras (wie hier) halte ich gerade in kleinen und mittleren Aquarien wirklich nichts.

In dem hier beschriebenen Gesellschaftsbecken leben/lebten die Buntbarsche unter einem (gesellschaftsbedingtem) Dauerstress bei gerade noch akzeptablen Wasserwerten. Die Fütterung (wie im Eingangspost beschrieben) finde ich dagegen weitestgehend vorbildlich. Vorrausgesetzt von dem leckeren Futter ist aufgrund des Beibesatzes auch genug bei den Kleinen angekommen...

Langer Rede kurzer Sinn:
-Setzt Schmetterlingsbuntbarsche in Artbecken! Für ein Pärchen reicht da schon ein 54l Standardbecken. in einem 120cm Becken wie hier können schon mehrere Pärchen leben und wenn man mal ein richtig großes Becken mit einer zweistelligen Anzahl dieser tollen Tiere bestzt, merkt man erst was sie für ein tolles Potential haben.
-Sorgt für akzeptable Wasserchemie und erstklassige Wasserqualität.
-Füttert abwechslungsreich und viel mit Lebendfutter.

So werdet ihr viel Freude an diesen schönen Tieren haben. und zwar auch erstaunlich lange!

Tschüß,
Schneckinger

Danke: (2)
Schneckinger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2017, 15:36   #10
Jasonsbaba
 
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Hallo Leute,

Ich werde das Thema Ssb zwar vorläufig auf Eis legen,aber sobald ich wieder Platz für ein Becken habe,wird es wohl ein reines Ssb Becken geben.

Das gerade die Panzer doch mehr nerven als anfangs gedacht merkte man ja bei den Gelegen.

Jetzt muss ich erst einmal abwarten,in welche Richtung es geht,eigentlich wollte ich nicht mehr viele kleine,sondern ein großes Becken.

Danke an alle,

Gruß Joachim
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