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Alt 10.12.2016, 18:58   #1
Sk1nk
 
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Standard Moose für Zuchtbecken

Hallo Zierfischforum Community,

ich betreibe seit Mitte des Jahres ein ausrangiertes Aquarium meines Vaters, in welchem ich mich etwas im Aquascaping versucht habe. Auch wenn ich noch nicht 100% zufrieden bin (mein Soil bewegt sich trotz recht gutem Moosteppich immer noch etwas und landet an stellen, an die es nicht gehört), haben sich die Amanogarnelen gut eingewöhnt und auch meine Fische aus dem Asiatischen Raum schwimmen zufrieden durch das Becken.

Zeit für mehr. Ich habe des öfteren beobachtet, dass meine Garnelen trächtig sind, aufgrund meines Fischbesatzes, dem mächtigen Außenfilter und der fehlenden Brackwasserphase sind die Larven jedoch nie wirklich lang am Leben. Das möchte ich mit einem kleinen Zucht Cube ändern.

Ich habe ein paar Zuchtberichte gelesen und jener hier sowie youtube machen Mut, es selbst einmal zu versuchen. Mir ist jedoch ein Blankobecken zu langweilig, weshalb ich mich an euch wende.

Mama Garnele mag ihr Wasser gerne süß, die kleinen brauchen jedoch Brackwasser, um über die Runden zu kommen. Im Bericht wurden 25g Salz pro Liter ins Becken gegeben, wobei in den Anmerkungen von 17g/l bis 34g/l alles erfolgreich war. In beiden berichten blubbert ein wenig Luft, eine Mooskugel und ein halber Blumentopf sind alles, was im Becken rumliegt. Ich würde das kleine Becken aber gern ebenfalls bepflanzen, zunächst mit 50% Aquarium- und 50% Leitungswasser starten und im Falle einer schwangeren Garnele 50% des Cubes durch Aquariumwasser ersetzen, bevor sie rein kommt. Wenn Mama und die Kids groß sind und wieder ins Hauptbecken zurück kommen, würde ich den Salzgehalt durch Teilwasserwechsel wieder runter fahren wollen, bis die nächste Garnele soweit ist.

Meine Fragen:
- Gibt es Moose, die ich für die Bepflanzung nutzen könnte, die den Wechsel von Süß auf Salzwasser und zurück mitmachen?
- Hat vielleicht jemand Erfahrung mit der Amanogarnelen-Zucht und kann mir Gründe gegen ein voll ausgestattetes Becken (mit Pflanzen, Steinen etc.) nennen?

Vielen Dank schon mal.
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Alt 10.12.2016, 20:35   #2
Sini333
 
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Standard

Hallo und Willkommen

Ich habe mich vor Jahren mehrmals nach diesen Anleitungen an der Zucht versucht, bin aber erfolglos geblieben.

Das ideale Zuchtbecken ist gut veralgt. So ein Becken ist kein optisches Highlight, auch nicht wenn noch ein paar Moose zwischen den Algen wachsen

Ich würde dir raten, alles wirklich erst mal genau nach Anleitung zu versuchen. Oft genug geht es ja leider trotzdem schief. Und wenn du dann ein paar mal erfolgreich warst, kannst du ja deine Variante mit den Pflanzen austesten.
Es gibt Pflanzen die eine langsame Umstellung von Süß- auf Brackwasser verkraften. Die Betonung liegt auf langsam. Ich wüsste von keiner Pflanze die auf Dauer solche extremen Schwankungen wie von dir geplant verkraftet. Wenn es blöd läuft, himmelst du dir wegen einer Pflanze die sich auflöst dann die "Arbeit" einiger Wochen.

Ich in mir nicht sicher, ob ich deinen Text nur falsch interpretiert habe, aber um Missverständnissen vorzubeugen: Das Weibchen muß nach der Häutung aus dem Becken noch bevor du es für die Larven aufsalzt.

Danke: (1)
Sini333 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 10.12.2016, 23:25   #3
Sk1nk
 
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Standard

Ok, ich denke nicht, dass du mich falsch verstanden hast.

Ich fand Plasteblume und halber Tontopf irgendwie öde. Aber das Argument, in der Natur kommt ein krasser Wechsel eher selten vor leuchtet ein, irgendwie hatte ich Ebbe und Flutgebiete im Kopf, aber selbst das geht langsamer als "Menge Salz zukippen und umrühren". Also erst mal ohne.

Das mit dem Weibchen hatte ich so verstanden, ja. Nach der Häutung raus, dann das Salz dazu. Dann erst mal so, vielleicht erweiter ich die Sammlung irgendwann auf "Mutterbecken" (süß) und "Kinderbecken" (salzig), dann kann ich das auch bepflanzen.
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Stichworte
amanogarnelen zucht, brackwasser, moose

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