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Alt 02.09.2018, 20:12   #81
Hans T
 
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Hallo nochmal

seit geraumer Zeit züchte ich ja auch Mikrofex in Dosen. In diesen Dosen stellen sich auch immer andere Würmchen ein, die ich aber leider nicht identifizieren kann. Es sind sicher weder Enchyträus albidus noch Enchyträus buchholzii. Die Würmchen werden ca. 1,5 cm lang und sind relativ dick, jedenfalls im Vergleich zu Mikrofex oder Enchyträen.

Nun hat es sich ja ergeben, dass wir einen sehr warmen Sommer hatten und in der Regel Enchyträen langfristig hohe Temperaturen nicht so gut vertragen. Die Vermehrungsrate geht zurück und die Tendenz zur Schimmelbildung ist auch größer. Man muss also unbedingt für kühlere Temperaturen sorgen, entweder mit kühleren Räumen wie dem Keller oder, wenn man die Möglichkeit hat , gleich einen neuen Ansatz im Gemüsefach des Kühlschranks züchten.

Bei diesen Würmchen ist aber das Gegenteil der Fall, ich habe stark den Eindruck, dass die Mikrofex und diese weißen Würmchen sich bei den anhaltend hohen Temperaturen noch besser entwickeln als sonst. Selbst in kleinen Dosen, wo man es nicht erwarten würde, gab es eine wirklich explosionsartige Vermehrung je länger die Temperaturen hoch blieben. Selbst bei täglichem Abernten wuchsen unglaubliche Mengen nach. Am besten zeig ich Euch das mal in Bildern, damit Ihr eine Vorstellung kriegt:

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Das ist nur eine 1 l Dose, die ich 12 Stunden vorher noch entleert hatte. Ich habe Löcher hinein gemacht, weil es zu warm war und zweimal am Tag lüften nicht gereicht hat.

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So sieht der Deckel von innen aus

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Die hellen Stellen auf dem Seramis sind alles weiße Würmchen. In der Dose befinden sich auch Mikrofex.

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Diese Menge ist nur vom Zusammenschieben auf der Oberseite einer Plexiglasplatte

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Große Mengen von Mikrofex zentrieren sich, so dass man sie gut mit einer Pinzette entnehmen kann

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Hier kann man sehen, wie viele Mikrofex sich auch unter dem Glas befinden und wie groß und dick die weißen Würmchen sind, die Scheibe ist 80 x 90 mm.

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Ich finde es sehr erstaunlich, dass die Mikrofex und die weißen Würmchen gerade bei den hohen Temperaturen so gut gedeihen. Leider kann ich die Würmchen noch nicht identifizieren, vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Link für mich, so dass ich diese näher bestimmen kann.

Viele Grüße
Hans

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Alt 10.11.2018, 11:33   #82
Hans T
 
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Standard Artemiaeier schälen (dekapsulieren) leicht gemacht

Und es geht weiter

Hallo zusammen,

beim Füttern mit frisch geschlüpften Artemiaeiern kommen unweigerlich auch immer Schalen ins Aquarium, je mehr Flaschen täglich verfüttert werden umso mehr. Bisher hielt es sich noch in Grenzen, da ich die Artemiaeier lose in 100 g Portionen kaufe und diese dann auch immer eine hohe Schlupfrate haben sollen. Jetzt ist es aber doch wieder einmal passiert, dass ich eine Lieferung erwischt habe, bei der die Schlupfrate höchstens bei 50 % liegt.

Z.B. bei den Dorichthys martensii habe ich einen 70 %igen Wasserwechsel vorgenommen und natürlich auch die Schwämme durchgespült. Bereits nach kurzer Zeit musste ich die oberen Schwämme wieder entnehmen und noch einmal spülen, da sich sehr viele Resteier im Wasser befanden und in den Schwämmen gesammelt haben. Einige Tage später habe ich eine neue Dose bekommen, in der die Eier besser schlüpfen. In der Zwischenzeit habe ich mich entschlossen, doch noch einmal einen Versuch zu starten, die Eier zu dekapsulieren, was beim ersten Mal ja nicht so gut gelaufen ist. Parallel habe ich aber auch Flaschen mit nicht dekapsulierten Eiern angesetzt, ich wußte ja nicht, ob der Versuch diesmal klappen würde.

Außerdem ist es ein guter Weg, die nicht so guten Eier doch noch verwerten zu können. Die Schlupfrate wird durch das Schälen nicht wirklich besser, aber man hat keine Eierschalen mehr im Wasser und wenn man nicht geschlüpfte Eier mit absaugt wird diese garantiert jemand fressen können, wenigstens die Schnecken

Ich habe also überlegt, woran es gelegen haben könnte, dass es letztes Mal nicht so gut geklappt hat. Es kann sein, dass die Konzentration der Bleiche nicht hoch genug war, da die meisten Hersteller solcher Reinigungsmittel die Chlorkonzentration weit unter 5 % halten. Die Bleiche, die ich beim letzten Mal verwendet habe enthält auf 100 g Flüssigkeit 2,8 g Natriumhypochlorit. Die höchste Konzentration, die ich finden konnte, ist in der Hausmarke von dm, hier beträgt der Anteil an Natriumhypochlorit immerhin 3,6 g auf 100 g Flüssigkeit (Domestos enthält z.B. gar kein Chlor mehr). Ich möchte aber auch noch einen Versuch beim Apotheker starten, ob es dort noch etwas höher konzentrierten Chlorreiniger gibt.

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Folgendermaßen bin ich diesmal also vorgegangen um die Eier zu dekapsulieren:

Die Einweichzeit habe ich von 2 auf 3 Stunden erhöht. Dazu habe ich einen gehäuften Teelöffel Spülmaschinensalz und ungefähr 200 bis 300 ml warmes Wasser benutzt. Man kann auch eine größere Menge Wasser nehmen, wenn man mehr Eier dekapsulieren möchte, das Wasser wird ja wieder entfernt. Als die Zeit abgelaufen war, habe ich in aller Ruhe über einer größeren Schüssel die Artemiaeier in ein Artemiasieb geschüttet.

Der Rest, der in der Flasche zurück bleibt, stört nicht weiter, der kann ruhig drin bleiben. Es geht darum, die größte Menge Wasser zu entfernen um die Verdünnung des Chlorreinigers zu minimieren. Danach habe ich die Flasche in die Spüle gestellt und einen großen Trichter aufgesetzt (parallel habe ich das Wasser bereits leicht laufen lassen um das Artemiasieb und meine Finger sofort abspülen zu können).

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Nun habe ich das Artemiasieb in den Trichter gehalten und mit dem Chlorreiniger das Sieb gründlich von beiden Seiten ausgespült. Der Reiniger hat eine leicht gelartige Konsistenz, daher sollte man hier vorsichtig einen dünnen Strahl schütten. Dabei sollte man nicht hektisch werden und das ganz in Ruhe machen bis die Flasche mit Reiniger aufgefüllt ist. HIerzu reicht ca. eine halbe Flasche des Reinigers. Das Artemiasieb habe ich kurz mit Wasser abgespült und unter den Wasserstrahl gelegt, damit es weiter gespült wird. Die aufgefüllte Flasche habe ich schnell an die Belüftung angeschlossen und nur noch 30 Sekunden laufen lassen, da die Eier schon ihre Schale verloren hatten und anfingen orange zu leuchten. Um das sofort erkennen zu können, habe ich die Flasche mit einer Lampe stark ausgeleuchtet.

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Danach habe ich die Flasche schnell zur Spüle zurück getragen, das Artemiasieb in eine große Schüssel gehalten (vorsichtshalber) und die Flasche in das Sieb entleert, die Flaschen noch mit dem fließendem Wasser aufgefüllt und wieder in das Artemiasieb gegeben. Da in der Schüssel keine Eier daneben gegangen sind, habe ich diese schnell entleert um das Artemiasieb unter einem dünnen Wasserstrahl in der großen Schüssel vom Chlorreiniger zu befreien. Es hat ungefähr 2 Minuten gedauert bis der Chlorgeruch weg war. Dann habe ich die Schüssel wieder entleert, kurz mit Wasser durchgespült, das Artemiasieb reingesetzt und von dem Essig eine halbe Flasche über die Eier gegeben um das Chlor endgültig zu neutralisieren.

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Das Sieb habe ich noch für ca. 2 Minuten immer wieder im Essig rauf und runter gedrückt, damit es richtig durchgespült wird. Zum Schluß habe ich die Schüssel noch mal vorsichtig über das Artemiasieb in der Spüle entleert und es wieder mit fließendem Wasser über der Schüssel vom Essig befreit.

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Nun sind die Eier fertig dekapsuliert. Um sie zu lagern habe ich ein relativ kleines Behältnis genommen, das nicht soviel Platz im Kühlschrank einnimmt. Dort habe ich einen Löffel von dem Salz rein gegeben und soweit mit Wasser aufgefüllt, dass die Eier bedeckt sind, bevor ich die Dose verschlossen habe. Sicherheitshalber habe ich die Dose bereits nach vier Tagen mit neuem Wasser und Salz versetzt, da dies ja relativ wenig Wasser ist und sich schnell zu viele Keime bilden können.

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Nach dem Dekapsulieren habe ich alle benutzten Gegenstände sorgfältig abgespült. Wichtig ist, die Belüftung nicht zu vergessen und auch diese ordentlich zu spülen.

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Mittlerweile habe ich diese Prozedur schon drei Mal durchgeführt und es hat jedesmal gut funktioniert. Das Artemiasieb hat durch das Chlor keinerlei Schaden genommen. Vor allem kann ich feststellen, dass meine Aquarien wesentlich weniger verdreckt werden. Bei vier Aquarien, von denen eins täglich sechs Mal gefüttert wird (und das wird sich noch auf acht bis zehn Mal steigern), ist dies ein erheblicher Effekt. Ohne dekapsulierte Eier würde ich vermutlich aus dem Reinigen des Beckens gar nicht mehr heraus kommen

Wenn man ruhig und überlegt vorgeht, ist Dekapsulieren wirklich nicht schwierig, im Nachhinein frage ich mich, warum ich es nicht schon viel früher noch einmal probiert habe, es hätte mir viel Mühe beim Reinigen erspart.

Bis zur nächsten Meldung
Hans

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Alt 10.06.2019, 17:27   #83
Hans T
 
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Standard Rädertierchen, Algen

Hallo zusammen,

seit längerer Zeit züchte ich ja bereits Rädertierchen in Einmachgläsern um Minifutter für meinen Nadelnachwuchs zu haben. Die Rädertierchen "bade" ich vor dem Verfüttern 4-6 Stunden in einer hohen Dosis Selco s. presso um den Nährwert zu steigern. In der Zucht habe ich sie auch alle auf Selco s. parkle als Futter eingestellt, sehr stark verdünnt und pro Glas nur wenige Tropfen. Ob man die richtige Menge nimmt, erkennt man daran, dass sich am Boden nicht viel algenähnliche Klumpen bilden.

Mikrofex züchte ich auch in Einmachgläsern mit kleinen Stücken von Salatrippen. Auch da kommen ein, zwei Tröpfchen rein. Nun habe ich mal in ein Glas wirklich nur ein Tröpfchen mit Rettichtierchen gegeben und nach zwei Tagen war das Glas extrem voll. So schnell habe ich sie sich noch nie vermehren sehen. Normalerweise entstehen bei der Vergesellschaftung verschiedener Futtertiere keine großen, verfütterbaren Mengen, auch wenn die Tiere vielleicht gegenseitig vom Zusammenleben profitieren. Da ich eine große Menge benötige, kommt mir diese starke Vermehrung entgegen. Ich sauge ca. ein halbes Einmachglas ab, siebe die Tierchen mit einem 15 µ -Sieb durch und gebe sie in ein Extraglas. Das Einmachglas fülle ich wieder auf und kann eigentlich am selben Tag noch einmal eine Portion rausholen falls nötig. Sie vermehren sich so stark, dass man das nur machen sollte, wenn man wirklich große Mengen braucht, sonst muss man alle zwei Tage den kompletten Inhalt wegschütten, weil das Glas sonst umkippt. Am Boden bildet sich sehr schnell eine Schicht aus Salatmatsch, den ich einfach absauge und wegkippe. Die paar Tiere, die da mit abgesaugt werden, fehlen nicht, weil sie sich so schnell vermehren. Der Vorteil der kleinen Einmachgläser ist die hohe Dichte an Tieren auf wenig Wasser, die man schnell ernten kann.

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Mein erster Versuch mit Chlorella vulgaris-Algen hat nicht besonders gut funktioniert. Ich wußte erst nicht genau, woran es lag, am Licht konnte es nicht liegen, da sie am Fenster stehen. Also habe ich erst mal recherchiert und festgestellt, dass es sinnvoll zu sein scheint, die Algen zu düngen, am besten nach der Methode von Guillard. Dann habe ich einen neuen Ansatz mit 800 ml Algenwasser besorgt und ihn auf zwei Gläser verteilt. Es gab eine Anleitung des Züchters nach der 3 Teile Algen mit 1 Teil Wasser versetzt werden sollen. Durch die geringe zugesetzte Wassermenge wird das Erscheinen und Ausbreiten anderer Algenarten reduziert. Ich habe vollentsalztes Wasser genommen, dann ist man ganz auf der sicheren Seite.

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Das habe ich zwei Tage stehen lassen und dann angefangen zu düngen. Da ich bei Dünger die Herstellerangaben oft für zu hoch halte, habe ich den HI F2P Phytodünger im Verhältnis von ca. 20:1 mit Reinst-Wasser verdünnt und nicht wie vom Hersteller vorgegeben 1:1, hiervon habe ich nur 20 ml angesetzt. Von dieser Mischung habe ich zu Anfang 1 ml pro Liter in das Algenglas gegeben. Von da an habe ich täglich eine Woche lang ca. 1 cm Wasser aufgefüllt. Die Algen haben sich gut entwickelt, wegen der steigenden Wassermenge habe ich dann auf wöchentlich 2 ml Düngerlösung-Zugabe erhöht.

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Als beide Gläser voll waren, habe ich ihren Inhalt auf drei Gläser aufgeteilt und nach der gleichen Methode wieder herangezüchtet. Im vierten Glas hatte ich noch Algen, die sich durch Zugabe von s. parkle in den Mikrofex-Gläsern entwickelt hatten, diese habe ich teilweise verfüttert und den Rest in eine Flasche gegeben.

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Das vierte Glas enthält jetzt also auch Chlorella vulgaris, bei der Düngung mische ich jetzt im Verhältnis 10:1, habe die Menge also verdoppelt. Probeweise habe ich schon kleine Mengen der Algen verfüttert, ich möchte aber noch einen gezielten Test machen und eine Wanne Wasserflöhe nur mit Algen füttern. Die Gläser siebe ich nach ungefähr zwei Wochen mit einem 120 µ-Sieb und einem darunter gesetzten 55 µ-Sieb in eine Wanne durch um große Fremdalgen und Dreck zu entfernen. Beim Zurückschütten passt das 55 µ-Sieb genau auf das Einmachglas und der Inhalt kann so noch einmal durchgesiebt werden. Zum Absaugen verwende ich eine 10 ml Pipette, die ich auch für nichts anderes nehme.

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Den Dünger habe ich nur bei einem Hersteller bekommen können

Da die Algen erst vier Tage nach dem Düngen wieder nutzbar sind, dünge ich nun die Gläser im Wechsel und habe so immer verfütterbare Algen zur Verfügung.

Bis zum nächsten Mal
Hans

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Alt 22.10.2019, 20:54   #84
heduobacht
 
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Standard Mikrofex Zuchtversuche

Hallo

Ich hab Anfang 2017 von Hans damals auch Mikrofex erworben und sie bis heute am Leben erhalten. Kürzlich hatte ich mit Ihm Kontakt und er bat mich meine Experiemente hier zu veröffentlichen, was ich im folgenden tun werde. (Extra dafür angemeldet)

Ich kultiviere meine Mikrofex in IKEA Besteckhaltern (Sunnersta) diese wurden an das Aquarium gehängt und es wird täglich das Wasser in der Kultur mit dem Aquariumwasser gewechselt. Das passiert vollautomatisch über ein NodeMCU mit einem Motorshield und dem passenden Arduino Programm dazu, das steuert eine Pumpe in 2 Richtungen an. Zwischen 100ml und ca. 200ml Wasserinhalt konnte ich keinen großen Unterschied in der Vermehrungsrate feststellen, allerdings kann man an der Vermehrungsrate grob die Wasserqualität des Aquariums erkennen. Ich kann pro Behälter ca. 1x pro Woche ernten, was mir noch etwas zu wenig ist. Allerdings hab ich mit den Behältern nur minimalen Aufwand, nämlich Füttern und mehr nicht. Schnecken verstopfen hier manchmal ebenfalls die Leitungen, aber Schwämme an die Pumpleitungen anbringen ist riskant, falls Futter mit angesaugt wird verstopfen diese Schwämme recht schnell.


Die Backup Kultur besteht aus einem Plastikschälchen, das mit einem Ring Depron (ähnlich Styropor) schwimmfähig gemacht wurde. Die Wasseröffnungen wurden mit blauen Röhrchen realisiert. Da die Mikrofex immer am Rand Hochklettern und die Röhrchen etwas ins innere der Box ragen ist die Ausbruchrate der Mikrofex gering, dafür finden einige Schnecken und manchmal auch Garnelen die Öffnung und verirren sich in die Schüssel. Allerdings erweist sich diese Methode nicht als sonderlich ergiebig sie dient nur als Backup falls bei den anderen Behältern etwas schiefgeht. Mikrofex sollten in dem Behälter theoretisch immer im frischen Aquariumwasser schwimmen aber in der Praxis scheint es wohl nicht so zu sein, zumindest wenn man die Vermehrungsrate mit den anderen Behältern vergleicht.


Weiter hab ich auch eine Trockenzucht probiert, wie in folgendem Video zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=l_1s_kQjvB0
Allerdings sind die Versuche gescheitert, da sich die Mikrofex immer wieder ins Wasser zurück gezogen haben. Evtl. auch weil das Futter nicht feucht genug war.


Zum Futter:
- Es wird oft die Verwendung von Spinat oder Salat empfohlen. Hier muss man aber aufpassen wie viel man füttert. Füttert man zuviel kippt das Wasser recht schnell (gerade bei der von mir verwendeten minimalen Wassermenge in der Kultur)
- Ich hab gute Erfahrungen mit Haferflocken gemacht. Diese sind recht langzeitstabil und sofern man zuviel gegeben hat stirbt die Kultur auch nicht gleich weg. Da ich beruflich oft unterwegs bin kommt mir das sehr entgegen. Gemahlene Haferflocken werden entgegen meiner Erwartungen allerdings nicht ganz so gut angenommen.
- Nudeln ungekocht sind auch möglich, diese sind ebenfalls sehr stabil und belasten das Wasser wenig.
- Oregano hab ich ebenfalls probiert, da es auf dem Balkon wächst, hier verhält es sich ähnlich wie Salat
- Ich hab auch einige wissenschaftliche Arbeiten zu der Fütterung unter Laborbedingungen gefunden. Grob ging es da um "freshwater oligochaeta" zu denen auch Tubifex gehören. Hier wird Senfölkuchen, Sojamehl, Rinderdung und Weizenkleie empfohlen. Diese hab ich auch in dem entsprechenden Mischungsverhältnis ausprobiert. Die Variante mit Rinderdung belastet das Wasser zu stark und die Kultur fängt das müffeln an. Dementsprechend hab ich es mal ohne Rinderdung probiert, sobald man das Futter ins Wasser kippt, flüchten alle Mikrofex an die Wasseroberfläche und kehren erst nach ein paar Stunden wieder zum Grund und zum Futter zurück. Dann verhält es sich wie die Haferflocken. Den Fluchtreflex konnte ich mir allerdings noch nicht erklären.
- Weizenmehl und Semmelbrösel wurden ebenfalls probiert, aber ohne Verbesserung im Vergleich zu den Haferflocken.
Angehängte Grafiken
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Alt 30.12.2019, 17:12   #85
Funfetti
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Sehr hilfreich, lieben Dank für deinen Bericht.

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Alt 11.05.2021, 16:20   #86
Hans T
 
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Hallo zusammen,

nach langer Zeit melde ich mich hier mal wieder, diesmal mit einer verbesserten Methode zur Umsetzung von Wasserflöhen.

Aus Holzstäben (Rankhilfen für Pflanzen) und Blumendraht habe ich ein Gestell gebaut, in das ein Artemiasieb gehängt wird.

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Das Ganze setze ich dann auf eine leere Wanne. Die Wanne, die ich ernten will, habe ich vorher unter Licht gestellt, damit die Wasserflöhe möglichst alle oben sind. Ich habe dann beide Hände frei um die Wanne langsam über das Artemiasieb in die neue Wanne zu schütten ohne den Dreck am Boden mit aufzuwirbeln und abzuschütten.

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Wenn der Wannenboden extrem dreckig ist, sauge ich ihn vorher ab und gebe ihn in einen Schütte. Hier kippe ich dann auch die Reste aus der entleerten Wanne rein, damit der Dreck sich setzen kann und die verbliebenen Wasserflöhe oben noch abgeschüttet werden können.

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Die Wasserflöhe im Artemiasieb stelle ich dann in ein Schälchen und gebe etwas von dem gerade gesiebten Wasser hinzu. Die schmutzige Wanne ist jetzt leer. Falls nötig, reinige ich grob den Boden, die Algen an den Wannenwänden belasse ich aber, also keine Intensivreinigung. Von dem durchgesiebten Wasser kommen 2-3 cm zurück in die gereinigte Wanne und der Ansatz aus dem Artemiasieb. Dazu kommen dann vielleicht noch 1-2 cm abgestandenes Frischwasser, je nachdem, wie empfindlich die Wasserflöhe sind. Dann füttere ich die Wasserflöhe erst einmal mit einigen lebenden Algen und meinem selbst gemischten Algenmix. Alle 2-3 Tage füge ich dann 1-2 cm Wasser hinzu bis ich auf 10-12 cm bin.

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Ich hatte einen sehr gut laufenden Stamm Wasserflöhe, den ich über Jahre immer weiter gezüchtet habe. Dieser Stamm ist leider ziemlich abrupt ausgestorben. Auch konnte ich keine Dauereier mehr zum Leben erwecken um den Ansatz wiederzubeleben. Ich bin dann losgezogen und habe reichlich Wasserflöhe gekeschert. Fündig geworden bin ich meist in städtischen Brunnenanlagen mit mehreren hintereinander geschalteten Becken. Es war aber nichts wirklich brauchbares dabei, ich konnte sie zwar verfüttern, aber nicht züchten. Daraufhin habe ich verschiedene Stämme von Bekannten oder auch zugekaufte Stämme probiert. Das war mit viel Arbeit verbunden, bis ich wieder halbwegs stabile Populationen hatte, aber leider war kein so robuster Stamm dabei wie mein früherer. Es waren bestimmt 10 verschiedene Ansätze, von denen im Endeffekt 3 übrig geblieben sind. Und auch die vermehren sich mal besser, mal schlechter. Ich habe es auch mit verschiedenen Wasserzuständen probiert, niedrige Härtegrade brachten auch keine besseren Ergebnisse, genauso wie verschiedenen Futtervarianten. Bevor ein Ansatz ganz weggestorben ist, habe ich es auch mit reiner Hefefütterung versucht. Das rettete zwar den Ansatz, hat aber langfristig auch keine besseren Resultate gebracht.

Ich konnte also tatsächlich keinen Ansatz finden, der indoor auch nur ansatzweise so gut zu vermehren ist wie mein ursprünglicher Ansatz. Die relativ großen Ansätze, die ich bekam, waren wohl direkt aus dem Außenbereich entnommen.

Ich zeig Euch mal ca. 2/3 meiner Lebendfutterzucht, damit Ihr einen Eindruck von dem Aufwand kriegt. Von den Wasserflohwannen stehen in anderen Zimmern noch einige auf den Fensterbänken, weil sie sich mit Sonnenlicht besser vermehren als wenn sie im Regal stehen. Das unterstützt meine These, dass sie eigentlich alle direkt von draußen kommen.

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Bei den Algen hat sich folgendes entwickelt: Die gekauften Ansätze ließen sich langfristig nicht halten, egal wie intensiv ich mich darum gekümmert habe. Auch rechtzeitiges Neustarten mit konzentrierter Brühe und langsam wieder aufschütten hat nichts genützt. Die einzigen Algen, die langfristig überdauern, sind meine selbst gefangenen, die sich auch immer wieder mit einem konzentrierten Ansatz regenerieren lassen. Am Anfang gebe ich nur 1-2 cm Wasser dazu, aber das erhöhe ich dann um schnell auf 2, 4 und 6 Gläser zu kommen. Gedüngt wird auch nur zu Anfang mit drei Tröpfchen im Abstand von 4-5 Tagen mit langsamer Steigerung. Von 3 auf 6 und später dann auf 10 Tröpfchen und mehr. Man muss dann sehr aufpassen, dass es nicht umkippt und man überdüngt. Es ist oft so, dass ich eher eine Viertelmenge des Glases entnehme als es stehen zu lassen und das Konzentrat vom Boden aufzunehmen. Dadurch wird das Wasser im Glas regelmäßig erneuert und man kann den Punkt des Neuanfangs länger herauszögern. Beim letzten Neustart hatte ich zwei Gläser mit Konzentrat von ungefähr 2 cm, aber nach einigen Tagen ist das zweite Glas doch umgekippt.

Ein altes Blumenregal aus Plexiglas (selbstgebaut und ohnehin schon zersägt) ist jetzt Träger für die neue Magnetrühranlage.

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Ich habe alles mit Sekundenkleber zusammengebracht, da die einzelnen Bauteile keiner großen Belastung ausgesetzt sind. Die Ventilatoren sind alle nur lose reingelegt um sie besser positionieren und austauschen zu können. Diesmal habe ich die Stecker benutzt, weil es einfach schneller geht und ich mir das ganze Gelöte damit erspart habe. Außerdem hat das Regal genug Platz, da es sowieso höher steht um den Fensterrahmen zu überwinden. Später habe ich auch noch die offenen Seiten nach vorne und hinten mit einem Streifen transparentem Packband verklebt um der Verstaubung entgegen zu wirken.

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So sieht das Ganze fertig aus auf der Fensterbank in Betrieb. Dazu gibt es aber auch noch ein kurzes Video: https://www.youtube.com/watch?v=Bf9lJAXB6y8

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Und hier noch ein Bild vom aktuellen Zustand, gerade wieder hochgearbeitet auf 6 Gläser

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Geändert von Hans T (11.05.2021 um 19:54 Uhr)
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Alt 11.07.2021, 22:12   #87
Hans T
 
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Standard Mickrowürmchen regenerieren

Hallo zusammen,

ich bin mitten in den Sommervorbereitungen. Bei andauernder Wärme reichen ein paar Löcher im Deckel nicht mehr, vor allen Dingen wenn meine Dosen voll werden. Eine neu angesetzte Grindaldose war so voll, dass die Würmchen aus der Dose abhauen wollten. Daher habe ich den Deckel ausgeschnitten und mit Organza verklebt. So bekommen sie genug Luft, auch wenn der Deckel mal 2 Tage drauf ist und wollen nicht fluchtartig die Dose verlassen. Ein Viereck ausschneiden destabilisiert den Deckel zu sehr, deswegen habe ich mir diese Dreiecksform überlegt.

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Das Organza wird zuerst geheftet und muss dann durchgehend an den Kanten entlang verklebt werden. Hier muss man aufpassen nicht zu große Flächen auf einmal zu kleben bzw. den Raum sehr gut zu lüften, da der Sekundenkleber stark ausgast. Außerdem habe ich im Handel flexible Schneidbretter entdeckt, die sich sehr gut eignen um Dosen zu entwässern. Erst habe ich für meine verschiedenen Dosen Pappschablonen erstellt und danach die Schneidbretter entsprechend zugeschnitten. Da sie hinten ein Rautenmuster haben, kann man sich da sehr gut beim Ausschneiden mit einer leicht stumpfen Schere dran orientieren. Wenn der Wasserspiegel steigt, kann man dann mit einer Hand alles festhalten und das Wasser abgießen.

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Meine Mikrowürmchen habe ich seit vielen Jahren. Die werden in den Schalen regelmäßig nachgefüttert und morgens eine halbe Stunde ohne Deckel hingestellt, damit sie sozusagen durchatmen können. Das läuft so ganz gut, mit regelmäßigem Erneuern haben sie sich auch nie erschöpft. Durch die steigende Wärme war jetzt aber morgens immer eine Kamhaut über dem Doseninhalt und die Würmchen befanden sich am Rand. Also wieder ein bisschen Futter drüber gestreut, alles schön eingesprüht und am nächsten Tag war doch wieder eine Kamhaut drauf. Das Problem war, dass die Würmchen einfach zu wenig Sauerstoff durch die wenigen Löcher im Deckel bekamen.

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Also wollte ich für mehr Belüftung sorgen und habe den Deckel ausgeschnitten. Den Deckel habe ich vor langer Zeit mal mit Gewebeklebeband geflickt und da das über die ganze Zeit so gut hielt, habe ich beschlossen, das Organza diesmal nicht mit Sekundenkleber, sondern damit zu befestigen.

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Das Gewebeklebeband habe ich schon sehr lange und es lässt sich sehr gut verarbeiten. Es ist 5 cm breit, ich habe es oben ein Stückchen durchgeschnitten und auf eine Länge von 12 cm, dann konnte ich es einfach abreissen und das Organza an einer Seite erstmal befestigen.

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Wenn man das Ganze ein bisschen fixiert, kann man das Organza sehr gut zuschneiden.

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So arbeitet man sich Seite um Seite voran bis zum letzten Feinschnitt.

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Man kann auch ruhig von dem Klebeband wegschneiden und den letzten Streifen dann zukleben.

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So sieht die fertige Dose aus. Die kaputten Stellen rechts und links habe ich auch noch geflickt und es hält alles sehr gut.

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Ich habe die Dose neu angesetzt, aber es hat sich alles verflüssigt und die Würmer saßen wieder am Rand. Dann habe ich die Flüssigkeit mit einem Löffel entsorgt ohne den Rand zu entfernen, in die Mitte etwa einen Teelöffel Babybrei gegeben und die Würmchen vom Rand durch Schwenken der Dose über dem Brei verteilt. Dann habe ich den Deckel wieder drauf gemacht und die Dose zwei Stunden in den Kühlschrank gestellt. Danach habe ich die Dose mit dem Organzadeckel ins Regal gestellt und einen Ventilator leicht in die Richtung gedreht um sie zu kühlen. Damit die Würmchen nicht austrockneten, deckte ich die Dose teilweise ab.

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Nach ein paar Stunden habe ich nachgesehen, ob die Würmchen sich regenerieren. Da sich dort wieder Leben zeigte, habe ich etwas Futter nachgestreut und ein bisschen Wasser nachgesprüht. Eventuell muss man die Würmchen mehrfach durch Schwenken wieder über das Futter spülen, aber eigentlich sollte das schon reichen, dass sie sich wieder durchfressen.

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Man kann am Flimmern sehen, dass sie sich jetzt in kurzer Zeit gut regeneriert haben. Ab hier muss man zusehen, dass die Dose wieder aufgebaut wird und man Masse aufbaut, damit sie nicht austrocknet. Dazu decke ich das Organza immer wieder teilweise ab, füttere regelmäßig und sprühe mit wenig Wasser nach.

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Jetzt muss ich morgens nicht mehr den Deckel abmachen, sondern nur noch das Organza freilegen und gucken ob ich nachfüttern oder nachsprühen muss. Von Aussterben oder sich erschöpfen kann also nicht die Rede sein, man muss nur sehen, dass man regelmäßig neu ansetzt, in kleineren Dosen kann das unter Umständen auch leichter gehen. In jedem Fall ist es in erster Linie eine Sache der regelmäßigen Kontrolle und vor allen Dingen Belüftung.

Viele Grüße
Hans

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Alt 14.07.2021, 10:19   #88
Didione
 
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Standard Urlaub, wie Microfex überleben lassen?

Moin, ich hab die Microfex endlich richtig ins Laufen gebracht. Und nun kommt meine nächste Sorge: 14 Tage Urlaub, wo ich mich nicht um die Microfex kümmern kann. In den Kühlschrank geht wohl nicht, weil ich gehört habe, das die Microfex Kälte nicht mögen. Was ratet ihr mir?

LG Didi
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Alt 20.07.2021, 19:43   #89
heduobacht
 
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Ich habe bei mir eine Schale ins Aquarium, die mit einem Styroporring schwimmt. Dort in die Seiten kleine Löcher rein gemacht und Schläuche mit ca. 2cm durch gesteckt.

Durch die Einbringung ins Aquarium kommt durch die Schläuche immer genug Frischwasser zu den Mikrofex. Da die Mikrofex immer am Rand hoch kriechen und die Schläuche ca. 1cm in die Schale rein stehen ist der Anteil der Mikrofex, die das Loch in die Freiheit finden auch recht gering. Jetzt muss man nur noch schauen, dass von außen keine ungebetenen Besucher zu den Mikrofex rein kommen. Das kann man ja recht gut durch den schlauchdurchmesser regulieren. Bei mir hat der Schlauch 2mm innendurchmesser. Somit kommen nur recht kleine Schnecken in die Schale. Mit dem Vorgehen kommst du locker über die 2 wochen denke ich.

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Alt 20.07.2021, 20:34   #90
Christine XX
 
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Daphnien auf der Fensterbank.
Läuft gut :-)

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Jetzt will ich testweise mal einen Schwung in die Filterkammer meines HMF packen. Darin ist ja kaum spürbare Strömung und immer reichlich Futter.
WENN das funktionieren sollte, wäre das eine super Dauerverpflegung.
Der Luftheber wird ja immer wieder einige ansaugen und ins Becken befördern.
Bin gespannt...
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