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Mollyfisch 14.02.2020 09:00

Altes Aquarium wieder in Betrieb nehmen?
 
Guten Morgen,

nach langjähriger Pause, muss nun endlich mal wieder ein Becken in bisschen mehr Wasser in meine Wohnung. Leider bietet sich aufgrund meiner derzeitigen Zukunftsplanung nur ein kleines Aquarium an. Ich habe das Reisen für mich entdeckt und da wir zu zweit in einem großen, nicht wirklich isolierten Haus leben, sollte das neue Aquarium gut transportierbar sein. Die ganze Bude über Wochen zu beheizen ist leider nicht drin.

Daher sollen es zwischen 30 und 60 Liter werden, am besten auf einer stabilen Holzplatte damit man bei einem großzügigen Wasserwechsel das Becken einfach an einen anderen Ort tragen kann.
In der Gartenhaus meiner Eltern stehen noch unzählige leere Glasbecken. Unter anderem ein TertaArt 30L. Das Becken hab ich vor knapp 10 Jahren gekauft...mit 14 Jahren...wenn ich so drüber nachdenke liegt das ewig zurück. Danach war das Aquarium vielleicht 5 Jahre in Betrieb, dann für 2 Jahre im nicht beheizten Gartenhaus und danach nochmals 1-2 Jahre bei meinen Eltern im Gebrauch, bis es vor einem halben Jahr wieder ins kalte Gartenhaus kam. Bisher war es immer dicht, aber in Anbetracht der Lagerung in einem Holzschuppen bin ich mir nicht sicher, ob ich mir sowas in die Bude stellen möchte...
Habe leider schon so oft Geschichten von plötzlich undicht gewordenen Aquarien gehört. Was meint ihr dazu? Soll ich es probieren oder besser gleich in was neues investieren?

Das 40iger Cube von Aqualantis würde mich auch anlachen. Eigentlich wollte mich mir ein nacktes Becken mit aufsteck Leuchte holen. Aber nach erster Recherche sind die Leuchten gar nicht mal so billig. Da wirkt so ein Set doch echt attraktiv. Hat damit jemand persönlich Erfahrung mit gemacht?

Über den Besatz mache ich mir dann Gedanken wenn es da ist. Habe total Lust auf ein CPO Pärchen, obwohl ich mir damals geschworen habe, die kleinen aggressiven Krebschen nicht mehr zu halten. Aber die Erfahrung muss ich wie es ausschaut nochmal sammeln. Diese knallige orange ist einfach zu verlockend.

Öhrchen 14.02.2020 09:17

Hallo Julia,


das 30er AquaArt ist prinzipiell gut transportabel, es sitzt ja sogar in einem Rahmen, das macht es zusätzlich sicherer. Man darf nur nicht oben an dem Rahmen/Sichtblende anfassen, wo der Deckel dran hängt, den hat man dann nämlich in der Hand :D Weiß ich aus Erfahrung :D
Ich würde mich das trauen - auf Raumtemperatur kommen lassen, alle Nähte und Scheiben optisch checken, und Wasser rein für Dichtigkeittest.
Nur ist das Becken nicht für CPO geeignet. Zu wenig Bodenfläche, die Höhe nutzt in dem Fall nicht viel. Und die Beleuchtung ist natürlich auch nicht so dolle. Das 14 Jahre alte Becken wird wohl noch eine T8 Leuchte haben? Geht dann nur für einfache Pflanzen, und Bodendecker gar nicht.


Wenn du dir ein neues kaufst, und wirklich CPO willst - nimm es so groß, wie es für dich möglich ist. Ich würde schon in Richtung 60x30x30 gehen. Und es braucht eine Abdeckung, die Kerlchen klettern raus! Das spricht etwas gegen die Variante Glasbecken mit Aufsetzlampe, da sitzen oft die Glasscheiben nicht so eng am Rand. Muß man sich anschauen.
Außerdem ist die Sache mit dem Rahmen wirklich nicht zu verachten, wenn das Becken ab und zu transportiert wird.

DEUMB 14.02.2020 09:17

........

dumdi65 14.02.2020 11:22

Hallo Julia.

Das Becken von Tetra kenne ich nicht und auch von CPO habe ich nur so viel Ahnung das sie Bodengebunden leben.

An Becken kann ich dir die SuperFish, Amtra und Aquael empfehlen. Da gibt es schon schöne Becken für wenig Geld.

Bei Beckenbewohnern bist bei der Größe aber schon etwas eingeschränkt. Es gehen Garnelen und auch kleine Kärpflinge. Aber auch einige Boraras Arten gehen wie Maik gerade beweist mit seinen B. naevus.

Öhrchen 14.02.2020 11:52

So richtig bodengebunden sind die CPO gar nicht, die klettern erstaunlich viel. Aber alles, was Revierkämpfe betrifft, findet unten statt. Und da braucht es etwas Platz, um das Becken zu strukturieren.
Was in dem Tetra Becken super ginge, wären Elassoma. Die benötigen aber leider Lebendfutter, was für Urlaubsvertrtungsphasen ungünstig ist. Dann wohl eher kleine Bärblinge.

Mollyfisch 14.02.2020 12:02

Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Zitat:

Zitat von DEUMB (Beitrag 886059)
........

War was mit deiner Nachricht nicht in Ordnung? Hab Sie vorhin am Handy kurz überflogen. Den Beitrag über techniklose Becken habe ich mir vorhin auch schon angeschaut. Ich mag Becken ohne Filter! Hatte früher auch schon einige ohne Technik. 160L und 84L auf einer niedrigen Kommode vor einer Fensterfront. Pflanzen: Hornkraut, Krypto, Anubia und ganz viel Javamoss. Dazwischen Äste von der Erle. Sah echt super aus und Algenbildung gab es kaum. Jahre später hab ich nochmal einen Versuch an einem anderen Standort gestartet, auch 160L aber das ging total in die Hose. Nach wenigen Tagen hat man nur noch Algen gesehen. Dieses Becken war das erste und einzige was mein Partner von mir kannte und "Sowas kommt ihm nicht ins Haus". Daher ist eine Lampe und ein Standort nicht direkt vorm Fenster jetzt erst mal Pflicht.

Zitat:

Zitat von dumdi65 (Beitrag 886060)
Das Becken von Tetra kenne ich nicht und auch von CPO habe ich nur so viel Ahnung das sie Bodengebunden leben.

An Becken kann ich dir die SuperFish, Amtra und Aquael empfehlen. Da gibt es schon schöne Becken für wenig Geld.

Da habe ich um ehrlich zu sein ganz andere Erfahrungen gemacht. Liegt vielleicht daran, dass ich in den meisten fischlosen Becken viele feine Äste und ein regelrechtes Pflanzengestrüpp hatte. Hatte das Gefühl, dass sich die Krebschen bevorzugt weiter oben aufgehalten haben. Daher sehe ich da auch bei 30L erstmal kein großes Problem. Sobald es zu Nachwuchs kommt muss ich mir eh was überlegen. Egal ob 30 oder 60 gibt's bei zu vielen Krebsen stress.

Mollyfisch 14.02.2020 12:19

Die Funktion mit den mehreren Zitaten gefällt mir. War zu lange nicht mehr hier :cool:

Zitat:

Zitat von Öhrchen (Beitrag 886058)
das 30er AquaArt ist prinzipiell gut transportabel, es sitzt ja sogar in einem Rahmen, das macht es zusätzlich sicherer. Man darf nur nicht oben an dem Rahmen/Sichtblende anfassen, wo der Deckel dran hängt, den hat man dann nämlich in der Hand :D Weiß ich aus Erfahrung :D
Ich würde mich das trauen - auf Raumtemperatur kommen lassen, alle Nähte und Scheiben optisch checken, und Wasser rein für Dichtigkeittest.
Nur ist das Becken nicht für CPO geeignet. Zu wenig Bodenfläche, die Höhe nutzt in dem Fall nicht viel. Und die Beleuchtung ist natürlich auch nicht so dolle. Das 14 Jahre alte Becken wird wohl noch eine T8 Leuchte haben? Geht dann nur für einfache Pflanzen, und Bodendecker gar nicht.


Wenn du dir ein neues kaufst, und wirklich CPO willst - nimm es so groß, wie es für dich möglich ist. Ich würde schon in Richtung 60x30x30 gehen. Und es braucht eine Abdeckung, die Kerlchen klettern raus! Das spricht etwas gegen die Variante Glasbecken mit Aufsetzlampe, da sitzen oft die Glasscheiben nicht so eng am Rand. Muß man sich anschauen.
Außerdem ist die Sache mit dem Rahmen wirklich nicht zu verachten, wenn das Becken ab und zu transportiert wird.

Das spricht dafür es doch zu Probieren! Hab mich schon für nächstes Wochenende bei meinen Eltern angekündigt. Mal schauen was ich sonst so noch finde. Mein Becken hat so eine undefinierbare Lampe. Wie ein liegendes U. Dünner wie T8 und T5. Der Lampentyp wird wohl in Kühlschränken genutzt, so bin ich damals jedenfalls an meine Ersatzlampe gekommen. Hoffe da bekomme ich noch Nachschub wenn mal wieder der Geist aufgeht. :rolleyes:
Mit der Beleuchtung war ich jedenfalls damals zufrieden. Das was ich wollte ist gewuchert.

Hast du selbst die Erfahrung gemacht, dass die CPOs klettern? Hab mit den Kerlchen (und den alabamas) die ersten Semester fast mein Studium finanziert. Hatte den Nachwuchs nur in offenen Becken und meines Wissens nie einen trockenen Krebs beim Räumen meiner Bude gefunden. Da waren die Amanos und die asiatischen Cherax deutlich bessere Ausbruchskünstler.
Sollte es ein kleines Cube werden lege ich aber schon wert auf ne Glasplatte. Wer weiß auf was für Ideen die Kerlchen kommen.

Ich überlege mir gerade, ob ich mein 60iger schon einmal mit Inhalt transportiert habe. Ob das geht kann ich mal bei meinen Eltern testen. Davon steht nämlich auch noch eins rum. Leider mit einer alten T8 Röhre, die überhaupt nichts taugt. Sowas kostet aber ja heute auch nicht die Welt.

Zitat:

Zitat von Öhrchen (Beitrag 886061)
So richtig bodengebunden sind die CPO gar nicht, die klettern erstaunlich viel. Aber alles, was Revierkämpfe betrifft, findet unten statt. Und da braucht es etwas Platz, um das Becken zu strukturieren.
Was in dem Tetra Becken super ginge, wären Elassoma. Die benötigen aber leider Lebendfutter, was für Urlaubsvertrtungsphasen ungünstig ist. Dann wohl eher kleine Bärblinge.

Früher dachte ich immer, als nächstes kommen die Killifische. Mein Traum war immer im Urlaub einen Torfansatz mit Eiern mitzunehmen und daheim aufzuziehen. Bin im Winter wieder in Bangkok, da ist so ein toller, riesiger Fischmarkt! Aber das ist mir der Stress mit dem Flieger nicht wert. Im Internet gibt es glücklicherweise auch die Möglichkeit legal zu bestellen. Jetzt werden es aber erst mal Krebschen oder Garnelen...Hauptsache es krabbelt

carpenoctemtom 14.02.2020 12:25

Hi Julia, also meine CPOs kletterten wie verrückt. Sie hatten bei mir auch viel bis zur Wasseroberfläche, inkl. Fledermausspielen am Froschbiss. Tolle Kerlchen, leider gab's bei mir nie Überlebenden Nachwuchs...
Tom

DEUMB 14.02.2020 17:42

Zitat:

Zitat von Mollyfisch (Beitrag 886062)
War was mit deiner Nachricht nicht in Ordnung? Hab Sie vorhin am Handy kurz überflogen. Den Beitrag über techniklose Becken habe ich mir vorhin auch schon angeschaut. Ich mag Becken ohne Filter! Hatte früher auch schon einige ohne Technik. 160L und 84L auf einer niedrigen Kommode vor einer Fensterfront. Pflanzen: Hornkraut, Krypto, Anubia und ganz viel Javamoss. Dazwischen Äste von der Erle. Sah echt super aus und Algenbildung gab es kaum. Jahre später hab ich nochmal einen Versuch an einem anderen Standort gestartet, auch 160L aber das ging total in die Hose. Nach wenigen Tagen hat man nur noch Algen gesehen. Dieses Becken war das erste und einzige was mein Partner von mir kannte und "Sowas kommt ihm nicht ins Haus". Daher ist eine Lampe und ein Standort nicht direkt vorm Fenster jetzt erst mal Pflicht.

Hallo, ne das klappte alles nicht wie gewollt. Ich hatte das nebenbei auf Arbeit geschrieben, aber mit der dort neuerdings gespiegelten Form des Internets klappt alles nicht so richtig.

Jetzt also der Vollständigkeit halber nochmal: Ich habe ein 45er technikloses Aquarium auf Arbeit laufen, welches wegen eventueller Transporte auch auf einem Brett steht, vielleicht kannst Du dort ja Ideen für Dich finden. So etwas in der Art hatte ich wohl geschrieben. Der Pflanzenbestand besteht aus Anubias und bras. Wassernabel und läuft von Anfang an bestens und Algen halten sich in Grenzen.

Eine Aufstecklampe oder eine Aufsetzlampe wie ich sie u.a. für das 25 und das 60er habe sind da leicht zu befestigen und gibt es in verschiedenen Größen und Lichtstärken.


Nachtrag:
Zitat:

Zitat von Mollyfisch (Beitrag 886057)
Bisher war es immer dicht, aber in Anbetracht der Lagerung in einem Holzschuppen bin ich mir nicht sicher, ob ich mir sowas in die Bude stellen möchte...
Habe leider schon so oft Geschichten von plötzlich undicht gewordenen Aquarien gehört. Was meint ihr dazu? Soll ich es probieren oder besser gleich in was neues investieren?

Einfach die Silkionnähte auf mechanische Schäden/ Veränderungen prüfen, wenn da nichts ist wie von Stefanie geschrieben einen Dichtigkeitstest machen. Im Zweifelsfall würde ich den einfach über mehrere Tage auf Papier machen, da bekommst Du jeden Tropfen Wasser mit. Und wenn dann nichts ist - einfach loslegen, weil Pech kannst Du auch mit einem neuen Aquarium haben. Mein 82er z.B. ist gebraucht und läuft super.

Öhrchen 14.02.2020 21:39

Mein CPO haben sich nicht vermehrt und sind nach und nach ausgestorben. Aber ich kann mich sehr gut an ihre Kletteraktionen erinnern, da war ich froh über die Abdeckung.


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