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Dre 26.07.2009 15:23

Bitte erklärt mir jemand "Süßwassertang"?
 
Hallo!

Ich stoße immer wieder auf folgende Begriffe:
Round Pellia
Lomariopsis lineata

Welcher von den beiden ist nun der Süßwassertang der aussieht wie DIESER mit den schönen kräftigen runden Blättern?

Ich googel beides aber die sehen absolut identisch aus! Seien jedoch komplett verschieden!

tigershark 26.07.2009 17:06

Hey

Seltsamer weiße wird Süßwassertang in deutschland häufig unter dem Namen "Rond Pellia" angeboten...Ursache unbekannt!
Der wissenschaftlich korrekte Name ist Lomariopsis lineata ;)

Dre 26.07.2009 17:34

Ja aber das Problem ist, dass ich bei einigen Shops UND E*ay folgende Sätze gelesen habe:
"Es handelt sich hier um den echten Süßwassertang Lomariopsis lineata und nicht um Round Pellia der so häufig angeboten wird"

und genau DAS verwirrt mich ja so

Tango 26.07.2009 22:54

zu Round Pellia leider nichts gefunden


Lomariopsis lineata

beschreibung gerade gefunden:

Der "Süßwassertang" ist weder ein Moos noch eine Alge, sondern ein Prothallium (Vorkeim, Gametophyt) eines Farns.
Unlängst wurde bei molekularsystematischen Analysen festgestellt, dass die untersuchten DNA-Sequenzen dieses Prothalliums zu 97% mit denen des südostasiatischen Farns Lomariopsis lineata übereinstimmen.

Diese eigenartige Pflanze sieht dem Lebermoos Monosolenium tenerum (irrtümlich oft als "Pellia" bezeichnet) ähnlich und wird nicht selten mit diesem verwechselt. Beide Pflanzen bestehen aus einem verzweigten, bandförmigen sogenannten Thallus.

Unterscheidung:

- "Süßwassertang":
Thallus durchweg membranartig dünn (nur eine Zellschicht dick), ohne Mittelrippe, mit breiten, runden Lappen ohne Kerbe an der Spitze. Rhizoiden (wurzelhaarähnliche Haftorgane) unregelmäßig auf der Unterseite verstreut, auch nahe dem Thallus-Rand, oft büschelartig gehäuft. Thallus transparenter und dunkler grün, flexibler und weniger brüchig als Monosolenium.

- Monosolenium tenerum:
Thallus stärker, mehr als eine Zellschicht dick, mit läglicheren, schmaleren Gabelästen, Spitze weniger abgerundet, teilweise mit kleiner Kerbe. Deutliche Mittelrippe, die auf der Unterseite hervortritt und dicht mit Rhizoiden besetzt ist. Im Gewebe sind Ölkörperzellen als kleine helle (im Auflicht) oder dunkle (im Durchlicht) Pünktchen sichtbar. Die Pflanze ist sehr brüchig. Bei Schwachlicht wachsen die Thallus-Äste aufrecht und sind sehr schmal ausgebildet.


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