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Unregistriert 24.11.2015 04:05

Malawi Besatz
 
Hallo Leute

Hab eine Frage zum Besatz.
Derzeit habe ich ein Juwel Vision 260 am einfahren. Somit ist ausreichend Zeit sich Gedanken über den Besatz zumachen.
Ich plane ein Malawibecken entweder ein Artenbecken Pseudotropheus scolofi oder saulosi mit 3/10 oder ein Gesellschaftsbecken mit 3 Arten 1/3 Labidochromis yellow, Melanochromis Maingano und Pseudotropheus scolofi oder saulosi.
Was haltet ihr von diesen Vorschlägen oder habt ihr alternativen?

Gruß Basti

friedel 60 24.11.2015 10:32

Hallo Gast 260 liter ist nicht die viel für Malawis aber bei vernünftigem steinaufbau
an der hinteren Wand mit vielen Verstecken könnte es klappen ich würde mich für die zweite Variante entscheiden.
Da aggressiven Angriffe sich dann besser verteilten.
Aber wie so oft versuch macht klug meine verstorbene Frau die Malawis gezüchtet hat,
hatte auch Becken in der Größe und sie haben sich sogar vermehrt .
Bei gezielter Zucht muß man die Jungfische aber bei den Maulbrüter aus dem Becken holen.
Man kann sie ab einer gewissen Größe ausschütteln bedarf aber Erfahrung.
Mfg friedel

Wasserwelt 24.11.2015 10:53

Hallo Basti

Für 3 verschiedene Malawi Arten ist ein 260l Becken viel zu klein, dass funktioniert nicht.

Für ein Artenbecken, z.B. Labidochromis yellow oder Pseudotropheus socolofi ist diese Beckengröße unterste Grenze.

friedel 60 24.11.2015 15:34

Hallo da hast du nicht unrecht nur artbecken hält kaum einer der yello ist ein ruhiger vertreter.
Der saulosi ist aggressiver aber klein und sehr versteckt lebend.
Der socolofi ist stabiler und auch ein rabauker.
Meine Erfahrung 1zu 3 pro Art würde ich versuchen.
Immer bei optimaler Becken Einrichtung.
Mfg friedel

Wasserwelt 24.11.2015 15:44

Zitat:

Zitat von friedel 60 (Beitrag 826447)
Meine Erfahrung 1zu 3 pro Art würde ich versuchen.
Immer bei optimaler Becken Einrichtung.

Hallo

Aber nicht bei der Beckengröße.

Mii 24.11.2015 15:53

Hallo Basti,

wie du schon gemerkt haben wirst, ist das Becken ziemlich knapp für Malawis.
Du hast hier mMn drei Möglichkeiten:

1. Artbecken mit nur einem Männchen (1/5 oder noch mehr Weibchen)
2. Artbecken mit einer sehr friedlichen Art (z.B. L. sp. Perlmutt in 3/7-10)
3. Zwei Arten mit jeweils nur nur einem Männchen (z.B die P. saulosi 1/5-6 + eine weiter Art im gleichen Verhältnis)

Wichtig ist dabei, ist das ein Steinaufbau an der kompletten Rückwand vorhanden ist, um genug Verstecke zu bieten.
Grade in so einem "kleinen" Becken würde ich keine 1/3 Haltung versuchen, da die Weibchen dann einfach zu sehr unter Druck stehen. Deshalb immer mindesten 5 oder besser mehr Weibchen.

friedel 60 24.11.2015 16:47

Hallo Malte das ist bei artbecken so da ist es schwierig mit 2 Weibchen.
Aber bei 2 bis 3 Arten ist die aggreson verteilt. Der yellow ist ja nicht aggressiv zählt also nicht.
Mfg friedel

Wasserwelt 24.11.2015 18:39

Zitat:

Zitat von friedel 60 (Beitrag 826454)
Der yellow ist ja nicht aggressiv zählt also nicht.

Hmmm...so eine Aussage habe ich bis heute noch nicht gehört. :o

Mii 24.11.2015 19:33

Hallo Wasserwelt,

was verstehst Du denn unter aggressiv im Bezug auf Mbunas?
Da ist der L. caeruleus noch einer der harmloseren, zumal er kein Revier bildet.

glubschi 24.11.2015 20:18

Hallo,

ich misch mal mit, weil ich bis vor wenigen Jahren fast 20 Jahre lang Malawis, besser Mbunas gehalten habe. Der Wissenstand war vor ca. 25 Jahren etwas anders bzw. die Möglichkeiten, sich zu informieren waren doch sehr begrenzt.

Deshalb hielt ich viele Jahre Mbunas in 240 Litern. Dabei konnte ich beobachten, dass yellow Böcke durchaus aggressiv sein können. Es kommt also immer drauf an.

Gute Erfahrungen habe ich mit hohen Steinaufbauten ( Kein Lochgestein, sondern runde bzw. flache Steine ) gemacht , 2 - 3 , bis zur Wasseroberfläche hoch und ganz wichtig: Platz dazwischen.
So konnten auf dem doch sehr begrenzten Raum zumindest in etwa Reviergrenzen abgesteckt werden. Hat man allerdings Pech und ein besonders selbstbewußtes Männchen, dann sind 120 cm , in meinem Falle also das ganze Becken, das Revier.

Da hilft nur beobachten und notfalls eingreifen durch Selektion. Macht man es nicht, können auch schon mal Tiere verenden.

Aus diesem Grund ist es schon richtig, lieber ein größeres Becken zu planen, weil man dann vermutlich viel mehr Spaß an diesen wunderbaren Fischen haben wird.


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