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ggoetz56 07.12.2015 14:20

Mikroskopie von Hexamita
 
Hallo zusammen,
ich hoffe mir kann jemand beim mikroskopieren helfen.

Ich habe ein Leitzmikroskop auf dessen Ocular 10x steht, auf dem längsten Objektiv steht NPL 40x/0,65 Phako -- 170/0,17. Deshalb gehe ich von einer 400- fachen Vergrößerung aus. Stimmt das?

Bei den Tieren die ich vor 2 Wochen gekauft habe handelt es sich um 20 Diskusfische ca. 5cm. Die Redsnake haben, behaupte ich mal einen extensiven Hexamita-befall. die Marlboro fressen und haben normal farbige Ausscheidungen. Die weißen Kotfäden weisen jede Menge ca. 3mm (unter dem Microskop) große "Tierchen" auf. Wenn denn die 400 fache Vergrößerung stimmt wären das also so 8 Micro. Ich sehe aber keinerlei Wimpern (geißeln). Sie bewegen sich scheinbar durch Veränderung ihre Zellwand fort. Vielleicht ist die Vergrößerung zu gering?

Des weiteren sehe ich Zellhaufen ca 4 Micro mit ca 5-6 "Eiern", also eine Haut aussen und drinnen 6 runde Zellen.

Können das Hexamita sein?

Danke für euer Antworten.

Gerhard

ggoetz56 07.12.2015 16:03

Also ich habe noch etwas gefunden, jemand der freundlicherweise auch die Vergrößerung dazu geschrieben hat, Das sieht ziemlich so aus wie bei mir, nur ist die populationsdichte bei mir viel höher. So bei 40 Sek. sieht man es recht gut.

https://www.youtube.com/watch?v=2f3gi_Csgwc
Man sieht bei einer 400-fachen Vergrößerung die Geißel(n) einfach nicht.

Gruß
Gerhard

ggoetz56 16.12.2015 17:01

Hexamita unter dem Mikroskop
 
Ich bin mittlerweile ganz gut in der Lage die Burschen unter dem Mikroskop zu finden. Wenn man mit 100-facher Vergrößerung sucht kann man die dann bei 400-facher sehr gut im Detail sehen.

Außerdem hab ich die jetzt fast überall bei mir gefunden. Auch in AQ's die gar nichts mit den Diskus zu tun haben, die schon lange laufen und die nur gesunde Fische mit Nachwuchs beherbergen und nicht nur bei mir.

Es kommt einfach auf die Konzentration an. Auch werden die zugeschrieben Krankheitsbilder offensichtlich nicht primär von diesen Parasiten verursacht. Sie schädigen lediglich das Verdauungssystem und verursachen somit Mangelerscheinung die zu den Krankheitsbildern führen. Man kann also die beobachteten Krankheiten durch Zufuhr von Vitaminen, Mineralien etc je nachdem heilen. Das hilft aber alles nichts wenn der Verdauungstrakt schon erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde und diese nicht mehr aufgenommen werden können.

Ansonsten kommen die Tiere recht gut mit ihren Parasiten zu recht wenn sie nicht überhand nehmen. Bei mir geschah dies offensichtlich durch zusetzen von Fischen und dadurch entstandene Bakterienprobleme.

Also erst Problem beseitigen, dann Hexamita reduzieren, dann Krankheiten heilen. Bei Problem beseitigen und Hexamita reduzieren muss man schnell sein, sonst hilft alles nichts mehr und zur Not muss man sich auch von einem Exemplar trennen um die anderen zu retten. Und man solle halt den Fehler den man begangen hat nicht nochmal wiederholen.

Bei mir war das - die offensichtlich deutschen Nachzuchten nicht zu asiatischen Importen setzen. Und vorher einfach den Lieferanten fragen. Und wenn man sie schon zusammen setzt genau beobachten und beim ersten Anzeichen von Schädigung oder nicht normaler Verhaltensweise wieder trennen. Nicht auf Aussagen wie das wird schon, das ist der Transportstress warte mal 2 Wochen das gibt sich vertrauen.


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