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klawo 18.01.2016 14:44

Bodengrund
 
Hallo,

ich überlege mir ein neues Aquarium einzurichten. Als Bodengrund habe ich Naturkies mit 2-3 mm geplant. Höhe 5 cm.

Brauche ich darunter auch eine feinere Sandschicht oder kann ich alles mit dem Kies aufschütten?

lg
klawo

momo0 18.01.2016 15:00

Hallo, ich würde dazu raten mich für eine Art zu entscheiden. Wenn man verschiedene Körnungen mischt besteht das Risiko dass sich der Boden verdichtet/verhärtet.

Hannah 18.01.2016 15:03

Hi,

wie groß soll das Becken denn sein?
Das kannst du so machen wie du willst, allerdings würde ich dir zu einem feineren Kies raten.

Du meinst wahrscheinlich Nährboden unter dem Kies? Den brauchst du nicht unbedingt.
Für Wurzelzehrer wie z.B Echinodoren kannst du ruhig eine Lehmkugel unten rein stecken.

Katrin17 18.01.2016 15:12

Hallo Momo,
Vor kurzem hat mich einer blöd angemacht, ich soll nicht so nen Schwachsinn erzählen mit verdichten. Sei nur ein Gerücht. Erklärt hat aber keiner was, typisch! (War aber nicht hier)

Hallo Klawo,
Mir ist 2-3mm mittlerweile viel zu grob.
Im Laufe der Zeit wurde der Sand immer feiner.
Mittlerweile kaufe ich nur noch 0,5-0,8 oder so ähnlich.

Viele Bodenfische mögen es lieber feiner, lies mal das hier von Heiko. http://www.zierfischforum.info/fisch...enge-cw51.html

Grüße Katrin

klawo 18.01.2016 17:57

Hallo,

es soll ein 180l-Becken mit Panzerwelsen werden. Da ich auch gelesen habe, dass sich Sand verdichtet bzw. im gröberen Untergrund sich mehr Bakterien ansiedeln können hätte ich zu einem groberen Grund gegriffen und einen kleineren Bereich mit Sand "gefüllt".

lg
klawo

thefreak 18.01.2016 18:10

Servus Klawo

Wenn Du die Wahl hast, dann Sand bis 0,8mm nehmen. Alein schon wegen der Welse.
Und wegen verdichten? Setz doch Turmdeckelschnecken rein, dann sollte das Problem auch erledigt sein.

Gruß
Jürgen

Sitha 18.01.2016 22:34

N'abend zusammen,

Das mit dem Verdichten ist so ne Sache...
In den üblichen Wohnzimmer-Aquariengrößen und Schichtdicken halte ich das Problem für vernachlässigbar.
Der Hintergrund: bei unterschiedlichen Korngrößen, also z.B. Kies mit 2-3 mm und Sand mit 0,8 mm können sich die feinen Sandkörner in die Zwischenräume des gröberen Kies legen und diese dicht machen.
So lange jedoch keine Staubanteile dazu kommen oder eine zu dicke (und somit schwere) Schicht eingebracht wird werden Pflanzen da mit ihren Wurzeln schon durchkommen.

Liebe Grüße
Sitha

Verena 21.01.2016 10:01

Hi,

nehme einen vernünftigen Filter, besetze das Becken nicht über, bepflanze es ( Hintergrund/Ränder) gut und dann ist auch Sandboden in Bezug auf verringerte Bakteriendichte kein Problem.

Die meisten Aquarien werden so sauber gehalten, wie ein Esstisch.
Und das ist falsch.
Da wird abgemulmt, geputzt udn wieder jeder Schmutzpartikel abgesaugt, als würden die Besitzer da selbst drin schlafen müssen...
Aber das ist der Versuch ein Stück Natur nachzubilden...und da ist Mulm, abgestorbenes Blatt etc. absolut normal und gehört dazu.

Belasse also auch mal Mulm im hinteren Bereich, zwischen den Pflanzen etc, dann passt das alles.
Für die Panzerwelse ist Sandboden einfach am effektivsten.

Füttere nicht diese dämlichen Futtertabletten, die sich eh nur zum Großteil im Becken auflösen und überall als feiner Staub niederlegen (Schneckenfutter!) , gebe in erster Linie Lebend/Frostfutter oder Granulat.
Dann passt das.
Und die Corys können loslegen.
http://www.verenas-aquaristik.de/ima...b_l_cory01.jpg

Sandboden fault nicht, wenn man das Becken richtig pflegt. :)

Jazzey_F 21.01.2016 10:45

Hi,
also ich persönlich tendiere auch für Sand. Sieht am schönsten aus, und man erkennt schneller, ob da was am Boden rumliegt was da nicht hingehört. Zum sauber machen des Beckens ist es auch am einfachsten, weil der Schmutz in keine Lücken rutschen kann. Zusätzlich hast du bei Pflanzen eine viel größere Auswahl, weil die meisten damit zurecht kommen.

Kleiner Tip für Anubien: An einen kleinen Stein binden und diesen unter den Sand verbuddeln und die Anubia kann frei auf dem Sand gesetzt werden ohne das sie sich löst :-)

Grüße

Jassi

Heikow 21.01.2016 11:15

Zitat:

Zitat von klawo (Beitrag 830421)
Da ich auch gelesen habe, dass sich Sand verdichtet

kann ich nicht bestätigen. Weder beim 0,1-0,4mm Quarzsand im 450er mit immerhin 7-10 cm Bodengrundhöhe, noch in den anderen Becken mit Lavasand, JBL Sansibar oder Ostseesand. Das ist alles selbst nach Jahren noch locker und weich.
Zitat:

bzw. im gröberen Untergrund sich mehr Bakterien ansiedeln können
eben. Und genau da liegt das Problem bei der Panzerwelshaltung. In den Kieszwischenräumen sammelt sich Futter und vergammelt dort. Beste Bedingungen für die Vermehrung allerlei Arten von Bakterien. Auch bösartigen... Und da die Panzerwelse darin nach Futter suchen und deren empfindlichen Barteln tief in diese Bakterienpools stecken, kommt es oft zu bakteriell verursachtem Bartelverlust. Und dieser ist ab einem gewissen Grad nicht mehr reversibel.

Auf Sand passiert das nicht.

LG


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