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Algerich 10.11.2017 22:21

Zeitschriften - Amazonas
 
Die Amazonas erscheint aller zwei Monate jeweils gegen Ende eines geradzahligen Monats (Februar, April, Juni usw.) ...

Es handelt sich um eine allgemeine Aquaristik-Zeitschrift mit von Ausgabe zu Ausgabe wechselnden Schwerpunkt-Themen. Als verantwortlich zeichnet Hans-Georg Evers.

Die Zeitschrift besticht durch im besten Sinne des Wortes populärwissenschaftliche Artikel und Reiseberichte, die die Vorzüge der verständlichen Sprache mit inhaltlichem Tiefgang zu vereinen wissen. Auch das Layout ist im Bildteil sehr ansprechend. Trotzdem sind die Hefte jedenfalls für ältere Semester etwas schwer zu lesen, weil die kleine Schrift und die spiegelnden beziehungsweise reflektierenden Glanzseiten einige Anforderungen an die Sehfähigkeit stellen.

Algerich 10.11.2017 22:28

Heft Nr. 74 - November / Dezember 2017, erschienen Ende Oktober 2017

Das Schwerpunktthema dieses Heftes ist BESONDERE HARNISCHWELSE. Als weitere Stichpunkte sind angegeben HALBSCHNÄBLER, HEILPFLANZEN und NEUGUINEA.

Die Welse sind diesmal hervorstechende, bizarre Arten, z. B. Nadelwelse, die mit Sicherheit nicht für für jedes Aquarium geeignet sind, über die zu lesen aber für Welsliebhaber sicherlich gewinnbringend ist. Daneben finden sich Berichte über eine neue (!) Salmlerfamilie und eine Revision der Gattung Copella.

Andreas Wagnitz berichtet über Neues aus Sulawesi und Petra Fitz veröffentlicht einen meiner Meinung nach sehr lesenswerten Beitrag über Heilpflanzen am Beispiel der Seemandelbaumblätter mit einem schönen Schwenk zu heimischen Laubarten, der den hiesigen Forianer auch deshalb erfreuen wird, weil wir das alles schon aus dem Grundlagenbeitrag des Kollegen Schneckinger kennen! Aber wie so oft: Wiederholung ist die Mutter aller Wissenschaft.

Summa summarium: Eine vielseitige Ausgabe, weniger zum Nachstellen im eigenen Becken als vielmehr zum Ausblick auf die weite Welt der Aquaristik.

Algerich 31.12.2017 11:06

Heft Nr. 75 - Januar/Februar 2018, erschienen Ende Dezember 2017

Das Schwerpunktthema dieses Heftes ist KONGOSALMLER. Als weitere Stichpunkte sind angegeben Vieraugenfische, Kugelfische und Peru zur Trockenzeit.

Im Vorwort teilt der Chefredakteur Hans-Georg Evers zunächst mit, dass dies die letzte unter seiner Verantwortung erstellte Ausgabe ist. Die Chefredaktion geht auf Friedrich Bitter über, er selbst will der Zeitschrift aber erhalten bleiben.

Gleich im Anschluss findet sich ein Bericht von Prof. Dr. Peter Finke zur Hamburg-Tagung des Parosphremus-Projekts. Offenbar geht es nicht nur um Nachzucht/Arterhaltung verschiedener Parosphremus-Arten, sondern das Projekt diskutiert auch allgemeine Konzepte zur Biotoperhaltung und Sicherung. Auch wenn ich mich an der Parosphremus-Arterhaltung absehbar nicht werde beteiligen können, fasziniert ich diess Projekt sehr.

Es folgen Berichte über Süßwasser-Rochen, Untersuchungen an Zebrabärblingen über die Wirkweise des Seitenlinienorgans, die L-Wels-Tage in Hannover, eine neue Großmaulgrundel und ein sehr persönlicher Rapport über die Nachzucht des Leopard-Kugelfisches (Tetraodon schoutedeni).

Die ausführlichen und instruktiven Beiträge zu Kongosalmlern lassen sich hier nicht einmal ansatzweise wiedergeben. Für mich, der ich mich mit afrikanischen Salmlern bislang eher am Rande beschäftigt habe, war allein die Vielfalt der vorgestellten Arten und Habitate beeindruckend.

Auch die Vorstellung der Vieraugen zeigt recht ungewohnte Fischwelten auf. Der Traum, diese bizarren Tiere in das eigene Aquarium zu übernehmen wird freilich für viele angesichts der Anforderung "mindestens 2m Kantelnlänge" ein Traum bleiben müssen. Endlich wird die Größenforderung aber auch einmal konkret begründet: Der Hinweis, dass die scheuen Fisch bei Bewegungen vor dem Aquarium ihr Heil in der Flucht suchen und dann mit hohem Tempo an die Aquarienwand stoßen, macht die Forderung nach ausreichendem Platz sehr nachvollziehbar.

Der nächste ausführliche Bericht bezieht sich auf eine weitere Spielart der Harnischwelse, nämlich den neu entdeckten Ancistrus cf. megalostomus "Inambari" - ein interessantes Exemplar, nicht nur wegen des Fehlens von Barteln, über deren Bedeutung auch interessant nachgedacht wird.

Sodann findet der Leser eine Abhandlung über Zwergkärpflinge (Heterandria formosa), über die wir hier im Forum auch schon häufiger gesprochen haben. Interessant ist, dass dieser Fisch in einer der vielen Debatten um Nanoaquarien als auch für kleine Becken geeignet beschrieben wurde, während der Autor, Michael Kempkes, Aquarien zwischen 120 und 300 Litern empfiehlt, wenn man das ganze Verhaltensspektrum dieser Tiere beobachten will. Die Diskussion kann also weitergehen ...

Für diejenigen, die anspruchsvollere Aufgaben suchen, stellt Evers noch Überlegungen zur Trockenzeit vor. Außerdem findet sich unter den Neuentdeckungen auch eine neue Caridina-Art aus Neuguinea.

Insgesamt zeigt diese Ausgabe für meine Begriffe in noch stärkerem Maße als die früheren die Vielfalt der Aquaristik auf. Eine empfehlenswerte Lektüre für die kommenden Winterabende.

Otocinclus2 13.06.2018 22:12

Heft Nr. 77 Mai/Juni 2018
 
Das Titelthema der Amazonas Nr. 77 lautet: MEDAKA! Für Aquarium und Outdoor
Medakas sind japanische Reisfische (Orysias latipes), die - wie wir in dieser Ausgabe lernen können, recht einfach zu halten und zu züchten sind.


Aber der Reihe nach. Denn das Heft fängt nicht mit dem Titelthema an. Zuerst berichtet Hans-Georg Evers auf den Seiten 6 und 7 über Störwelsiges...und wieder etwas dazugelernt!



Auf den Seiten 8 und 9 berichtet Dietrich Rössel über das im September 2017 wieder eröffnete Aquazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf.


DasTitelthema des Heftes startet dann auf Seite 14 mit dem Artikel Medaka - Einblicke in die Praxis von Friedrich Bitter. Und da plaudert erkennbar ein Kenner und Praktiker auf 8 Seiten aus dem Nähkästchen. Viele tolle Bilder vermitteln die große Bandbreite an unterschiedlichen Färbungen und der informative Text lehrt uns, dass diese attraktiven Fische doch recht leicht schon in relativ kleinen Becken zu halten und zu vermehren sind. Da fragt man sich unwillkürlich: Warum sind diese Fische im Hobby nicht schon längst mehr verbreitet? Auch wenn ich schon länger von der Existenz dieser Fische weiß, muss ich gestehen: so wirklich auf dem Schirm hatte ich sie noch nie - und auf dem Wunschzettel erst recht nicht, ohne dass ich jetzt sagen könnte, warum.


Friedrich Bitter weiß aber noch mehr über Medakas zu berichten. Nämlich über Neue Medaka-Zuchtformen (Seiten 22 bis 29). Und da wird dann auch die in der warmen Jahreszeit mögliche Freilandhaltung angesprochen.


Über die Zucht und die unterschiedlichen Ansätze dazu weiß Fumitoshi Mori auf den Seiten 30 bis 35 einiges zu erzählen: Drei Medaka-Züchter, drei unterschiedliche Ansätze.


Aber es gibt natürlich noch mehr, als das Titelthema:


Maike Wilstermann-Hildebrand beschreibt Wege zum optimalen Pflanzenwuchs (Seiten 36 bis 39). Vor allem beschreibt sie dabei auch sehr anschaulich und selbst für den blutigsten Laien nachvollziehbar, wie man den Mangel einzelner Nährstoffe erkennen kann. Also ein Artikel mit einem hohen praktischen Nutzen für jeden, der einmal Probleme mit seinen Pflanzen bekommt.


Georg W. Wüst ist auf den Seiten 40 bis 43 Auf der Suche nach Skalaren. Unsereiner begibt sich dazu in das nächste Zoogeschäft. Nicht so Wüst. Er begibt sich an den Rio Negro, um herauszufinden, ob bei dem Städtchen São Gabriel da Cachoeira die Schnittstelle zwischen Pterophyllum scalare und Pterophyllum altum liegt, und ob beide Arten dort hybridisieren.


Auch für Grundel-Freunde ist was dabei! Arnold Schneider weiß etwas über Eine neue Minischläfergrundel aus Nordbrasilien zu berichten (Seiten 46 bis 49).


Mexikanische Buntbarsche kennt man schon länger. Trotzdem ist dieser gut bebilderte Artikel von Michael Pilack (Seiten 50 bis 55) interessant und lesenswert.


Johannes Graf fuhr nach West-Papua - der Regenbogenfische wegen. Und er lässt uns auf den Seiten 56 bis 65 mit vielen Fotos und viel informativem Text an dieser abenteuerlichen Reise teihaben. (Schön, wenn man sowas auf dem Sofa sitzend genießen kann, ohne in den Tropen selbst schwitzen zu müssen :D)


Ute Dederer hatte eine unverhoffte Begegnung im Bibelgarten Bad Rothenfelde. Allerdings nich religiöser Art, wie man spontan vermuten könnte, sondern mit Guppys in einem Goldfischteich, die wohl irgend ein Ar... (ich schreib's jetzt mal nicht aus :cool:) dort klammheimlich ausgesetzt hatte. Entsprechend kritisch wird das von ihr auch zu Recht kommentiert (Seiten 66 bis 71).


Und dann werden auf den Seiten 72 bis 75 einige Fische Kurz vorgestellt - nämlich der Blaubarsch Badius laspiophilus, der Glasbarsch Ambassis interrupta, die Schläfergrundel Morgunda cingulata, der Bärbling Danio sysphigmatus, der Zwergschwarzbarsch Elassoma gilberti und der erneut importierte Vietnamesische Kardinalfisch Tanichtys sp. "Da Nang".


Alles in Allem: Ein sehr interessantes Heft - der Kauf lohnt sich!




Gruß
Otocinclus2

Birka 13.06.2018 22:33

@Oto, hallo
und danke :)


Die Reisfische gleich gegoogelt - und die Amazonas 77 hol ich mir ;)

Birka 14.06.2018 10:37

@ Ergänzung für alle Interessierten :)


hier kann man die Amazonas - und mehr Aquaristisches - altmodisch ( :D ) im Papierformat bestellen - a' 5.90€ , Versandkosten 2.50 € .

Ab 10 € Warenwert versandkostenfrei - Clevere bestellen dann gleich 2 Ausgaben Amazonas oder eben über dem 10 € Limit. ;)

Natürlich kann man hier auch online lesen usw. - mir gefällt das Angebot des Anbieters:


https://www.ms-verlag.de/

Otocinclus2 14.07.2018 16:19

Heft Nr. 78 Juli/August 2018 Gabun - Hotspot Afrikas
 
Das Titelthema der aktuellen AMAZONAS seht ihr schon oben: Gabun - Hotspot Afrikas.
Und der Schwerpunkt innerhalb des Titelthemas ist auf dem Heftcover abgebildet: Killifische.
Apropos Heftcover: Da scheint was schiefgelaufen zu sein. Denn da werden als weitere Schwerpunktthemen Ungebetene Gäste, Südamerikanische Salmler und Cherax-Arten angekündigt. Die Cherax-Arten findet man dann auch in Inhaltsverzeichnis und im Heft - die südamerikanischen Salmler und die ungebetenen Gäste aber nicht. Wobei man bei Letzteren im "richtigen Leben" ja wohl kaum enttäuscht ist, wenn sie ausbleiben. :D
Sei's drum! Das Heft ist auch ohne die angekündigten Sub-Titelthemen sehens- und lesenswert!


Also, auf geht's:


Wie auch schon in der aktuellen aquaristik 4/2018 wird hier die Gefährdung von Aquarienfischen in ihrer natürlichen Umgebung angesprochen, und zwar schon im Vorwort, mit der Ankündigung von weiteren Berichten. Auf einen Skandal wird aber schon in diesem Heft auf Seite 6 hingewiesen:
Das Sumpfgebiet Barra de São João in Brasilien galt seit den 90er-Jahren als Lebensraum von 3 sympatrischen und 1 endemischen Zahnkarpfenarten. Die letzgenannte wurde erst 1988 erstmals wissenschaftlich beschrieben. Durch Baumaßnahmen wurde das Sumpfgebiet immer kleiner - bis nur noch ein kleiner sumpfiger Teich zwischen zwei Grundstücken übrigblieb. Der Eigentümer dieses Grundstückes mit dem Teich schuf - Naturschutz hin oder her - Fakten: er ließ alles zubaggern!
Ob es noch Aquarienpopulationen der dort vorher lebenden Arten gibt und ob die reichen, die Arten zu erhalten, ist noch offen.


Nun zu weniger deprimierenden Themen:
Das Schwerpunktthema des letzten Heftes waren ja Medakas, wobei auch auf die mögliche temporäre Freilandhaltung hingewiesen wurde. Grund genug für Friedrich Bitter, hier noch einmal "nachzutreten:

Auf Seite 7 berichtet er über die überaus erfolgreiche Freilandzucht von Medakas in einem Foliengewächshaus als Bausatz mit Mörtelwannen (Sommerfrische für Fische). Das lässt sich sicherlich auch auf andere geeignete Fischarten übertragen.


Auf Seite 8 rezensiert Friedrich Bitter das Buch von Peter Pretor: Unsterbliche Wassertiere. Einsichten in die Welt der Planarien und Hydren
Ein mit 52 Seiten und 39 Farbfotos sicher überschaubares Büchlein, in dem aber nicht nur die Biologie der vorgenannten Unsterblichen gut erklärt sein soll, vielmehr werden auch zielführende Tipps gegeben, wie man sie los werden kann. Wer wissen will, ob es mit spitzen Holzpflöcken, Pistolenkugeln aus massivem Silber oder mit anderen Mitteln funktionieren kann, sollte sich das Büchlein für 7,50 € zuzüglich 2,50 € Versand zulegen. Da es der Autor im Eigenverlag vertreibt, wird es im Buchhandel wohl kaum zu haben sein. Wer es also kaufen will, ohne sich vorher die AMAZONAS zu kaufen:

pp-eigenverlag@freenet.de



So, auf Seite 12 geht es dann endlich mit dem Titelthema los:
Gabun und seine Cichliden von Anton Lamboj. Immerhin 8 Seiten mit viel informativem Text und vielen guten Fotos - auch wenn die meisten der Cichliden nicht sonderlich farbenprächtig sind. Aber Farbenpracht muss ja auch nicht unbedingt das ausschlaggebende Kriterium zur Haltung eines Fisches sein.


Gersom Monerris Hernández berichtet dannauf den Seiten 20 - 27 mit vielen prächtigen Bildern über Wahre Juwelen Gabuns: Prachtkärpflinge der Untergattung Diapteron.

Joe Cutler ist auf den Seiten 28 - 33 Auf der Suche nach dem Gesang der Mormyriden. Wobei es sich bei diesem "Gesang" der Elefantefische bzw. Nilhechte um die von ihnen erzeugten elektrischen Felder handelt. Und an eben diesen elektrischen Signalen kann man die Arten wohl tatsächlich besser und zuverlässiger unterscheiden, als nach ihrem Aussehen!


Auf die Reise Zu den Fischen ins Nebelland begibt sich Friedrich Bitter auf den Seiten 34 - 41. Und hier sind wieder die Killis (auch auf den zahlreichen Bildern) die Hauptakteure. Und Friedrich Bitter, der über seine zahlreichen Reisen nach und in Gabun berichtet.


Ein etwas unschönes Thema hat uns (leider aus gegebenem Anlass) Gerald Bassleer zu bieten: Auf den Seiten 42 - 45 bescheibt er die Unterschiede zwischen dem "altbekannten" Ichthyophthirius und dem Erreger einer neuen Weißpünktchenkrankheit: Neoichthyophthirius schlotfeldti.
Lichtblick: Er lässt uns nicht rat- und hilflos zurück. Er beschreibt -vor allem auch mit einer sehr übersichtlichen Tabbelle, in der er beide Erreger und die teils unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten gegenüberstellt - auch, wie man sie los werden kann.


Und jetzt kommen die Grundel-Freunde wieder zum Zuge:
Andreas Wagnitz weiß uns auf den Seiten 48 - 53 viel über Algengrundeln der Gattung Stiphodon im Aquarium zu berichten.


Das Apfelschnecken-Verbot durch die EU (wie sinnvoll auch immer das gewesen sein mag) hat ja viele Aquarianer verunsichert. Maike Wilstermann-Hildebrand erörtert die Frage: Apfelschnecken im Aquarium - neue Arten als Alternative zu Pomacea? Für die Freunde von (z.T. auch ausgesprochen farbenprächtigen) Apfelschnecken sind die Seiten 54 - 59 sicherlich lesenswert.


Jens Kühne begibt sich in die Hochlandbiotope in Laos, um die traumhaft schöne Heimat seltener Bärblinge zu beschreiben. Auf den Seiten 60 - 65 bringt er uns dieses Thema näher.


Friedrich Bitter (der Chefredakteur muss [oder will er?] ja diesmal richtig ran!:D) erzählt uns dann auf den Seiten 66 - 71, wie Cherax-Arten von Neuguinea richtig gehalten werden. Schon allein die Fotos mit den überaus prächtig gefärbten Panzerrittern verlocken geradezu dazu, es einmal zu versuchen!


Auf den Seiten 72 - 74 werden dann einige Fische Kurz vorgestellt:
Der L-Wels Micracanthicus vandracti, der Medaka Oryzias sp. aff. sinensis "Bohai Bay", der L-Wels Hemiloricaria sp. "Puerto Ayacucho", der Zwergdrachenflosser (Salmler) Corynopoma riisei, der Salmler Hyphessobrycon cf. pulchripinnis "orangerot" und das kaum bekannte Blauauge Pseudomugil paludicola "Timika".


Meine Meinung zu diesem Heft:
Eine sehens- und lesenswerte Ausgabe. Klare Kaufempfehlung!




Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 08.09.2018 16:36

Heft Nr. 79 September/Oktober 2018 Kampffische
 
Das Titelthema der aktuellen AMAZONAS lautet: Kampffische - Immer wieder faszinierend.
Außerdem: Schützenfische, Lebensraum in Gefahr und Afrikabarben.

Auf Seite 6 teilt Hans-Georg Evers zunächst mit, dass der bislang unter der Codenummer C22 geführte Panzerwels wissenschaftlich beschrieben wurde und den Namen Corydoras benattii erhalten hat (C22 beschrieben!).



Dann wird auf Seite 7 das "Unter"-Titelthema Schützenfische ein erstes mal kurz aufgegriffen: Uwe Schatz berichtet über Toxotes Blythii - erste Erfolge bei der Vermehrung.

Dann beginnt ab Seite 10 das Titelthma. Friedrich Bitter referiert auf 8 Seiten mit zahlreichen Fotos von Fumitoshi Mori über Betta splendens in der Praxis. Haltung und Zucht werden sehr ausführlich beschrieben.


Auf den Seiten 18 bis 23 schließt sich der Bericht von Jens Kühne über Traditionelles Kampffischfarming in Thailand an.


Friedrich Bitter beschreibt auf den Seiten 24 bis 33 Kampffisch-Zuchtformen im Hobby. Bei den Abbildungen werden erwartungsgemäß hauptsächlich großflossige Exemplare gezeigt, allerdings auch einige ausgesprochen attraktive kurzflossige Formen.


Ab Seite 34 berichtet Hans-Georg Evers auf 6 Seiten in dem Artikel Rote Teufel über die erolgreiche Nachzucht von Hyphessobrycon piranga, einem neu beschriebenen Zwergsalmler aus Brasilien.


Um bunte Killifische zu in freier Natur zu sehen, muss man nicht unbedingt in die Tropen reisen. Gersom Monerris Hernández weiß auf den Seiten 40 bis 46 einiges Zum Vorkommen europäischer Killifische in Spanien zu erzählen. Allerdings sind deren Lebensräume leider bedroht - womit wieder einmal belegt ist, dass es nicht die Aquarianer sind, die für das Aussterben von Fischen in freier Natur verantwortlich sind. Ein schwacher Trost.



Anton Lamboj bringt uns dann mit Afronandus sheljuzhkoi - eine Rarität aus Westafrika näher, einen "kleinen Räuber mit großer Klappe" aus der Familie der Vielstachler Polycentridae (Seiten 48 bis 51).


Dann kommen nochmal die Schützenfische dran. Andreas Wagnitz berichtet uns vom Schützenfest im Süßwasser-Aquarium. 8 Seiten mit informativem Text und zahlreichen Fotos - mit vielen Tipps zur Haltung dieser interessanten Fische.


Der Faszination Bolivien erlegen ist Ernst Sosna. Auf den Seiten 60 bis 67 bringt er uns dieses Land aus dem Blickwinkel eines Aquarianers mit seinem interessanten Reisebericht näher.



Die Barben der Gattung Enteromius aus Gabun werden uns von Friedrich Bitter auf 6 Seiten vorgestellt.


Den Abschluss macht Ute Dederer. In ihrem Artikel Ein "sonniger" Fisch schreibt sie über die Haltung und Vermehrung des Zwergkärpflings Heterandria formosa. Zwar nur 2 Seiten mit wenigen kleinformatigen Fotos - trotzdem recht gehaltvoll, weil sie aufgrund des kleinen Druckbildes viele Informationen in den Text packen konnte. Ältere Semester wie meinereiner müssen da aber schon die Lesebrille gut putzen! :rolleyes:




Kaufempehlung? Eindeutig ja! Und das nicht nur für Kampfischfreunde.





Vorschau auf Heft Nr. 80:
Das Titelthema ist Hexenwelse aus Peru. Außerdem noch Afrikasalmler, Stachelröhrenmäuler und Schmetterlingsbuntbarsche.


Gruß
Otocinclus2

Otocinclus2 27.10.2018 17:53

Heft Nr. 80 Hexenwelse aus Peru
 
Die 80. Ausgabe der Amazonas ist da!


Schwerpunktthema: Hexenwelse aus Peru.


Subschwerpunkte: Afrikasalmler, Stachelröhrenmäuler und Schmetterlingsbuntbarsche.


Das Schwerpunktthema der neuen Amazonas wird auf den Seiten 10 bis 31 ausgebreitet.


Es beginnt mit Hexenwelse aus Peru von Norman Behr und Anja Katzschmann auf den Seiten 10 bis 17.
Die beiden Autoren berichten (reich bebildert) über viele Arten von Hexenwelsen, überwiegend gegliedert nach ihren Verbreitungsgebieten in den verschiedenen Flüssen. Dabei können leider einige unschöne Asspekte wie Biotopvernichtung (kritisch gerade auch bei nur lokal vorkommenden Arten) und Vergiftung (Goldsucher = Quecksilber!) nicht unerwähnt bleiben.


An Die Farben des Chamäleons (Seiten 18 - 23) erinnert die Wandlungsfähigkeit des Chamäleon-Flunderharnischwelses (Pseudohemiodon apithanos), wie uns die beiden vorgenannten Autoren zu berichten wissen. Besonders eindrucksvoll wird dies auf der Seite 18 an ein und demselben Tier mit 3 Aufnahmen innerhalb von 30 Minuten demonstriert. Da möchte man als unbedarfter Laie kaum glauben, dass es dieselbe Art ist - und noch viel weniger, dasselbe Tier!
Berichtet wird auch, dass es Maulbrüter sind und schon erste Zuchterfolge verzeichnet werden konnten.


Johann Forsthuber steuert den Artikel Eine Bereicherung für die Aquaristik - Fonchiiloricaria nanodon! auf den Seiten 24 bis 31 zu dem Schwerpunktthema bei.
Eine Art, die man bis auf weiteres wohl kaum im Zoofachhandel antreffen wird, da sie bislang kaum aus Peru exportiert wurde und wohl auch nicht ganz anspruchslos ist.

Futter: neben Aufwuchs haupsächlich Lebendfutter.
Zucht: in Gefangenschaft bislang wohl noch nicht gelungen.


Auf den Seiten 32 bis 35 kommen die Freunde des Schmetterlingsbuntbarsches (Mikrogeophagus ramirezi) auf ihre Kosten. Tobias Pentzek bekam nämlich von Frau und Tochter Ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk.

Nun sind ja Tiere als Geschenk (zumal als "Überraschungsgeschenk") sicherlich nicht nur in meinen Augen etwas heikel. Zumal es sich im vorliegenden Fall nicht um die Naturform (für die der Autor schwärmt) handelte, sondern um die Zuchtform mit Schleierflossen. Pentzek verbarg allerdings seine anfängliche Enttäuschung - um sich dann später über einen Zuchterfolg zu freuen.


Nun zum ersten Subthema:
Im letzten Heft waren es ja Barben aus Gabun. Nun sind es Salmler aus Gabun.
Friedrich Bitter stellt uns eine ganze Reihe von Arten aus diesem Gebiet auf den Seiten 36 bis 41 vor.



Und der Chefredakteur der Amazonas ist es auch, der dann auf den Seiten 42 bis 47 viel Interessantes über Nordamerikanische Zwergflusskrebse der Gattung Cambarellus zu berichten weiß.


Die Seiten 43 bis 53 gehören wieder Afrika.
Anton Lamboj stellt uns Eine empfehlenswerte Barbe aus Westafrika: Enteromius ablabes vor. Auch wenn dieser Fisch (wie viele Fotos zeigen) nicht übermäßig farbenprächtig ist - der Autor versteht es gleichwohl, unser Interesse für dieses Tier zu wecken, zumal dessen Zucht recht einfach sein soll.


Nun kommt Friedrich Bitter wieder zum Zuge:
Dass Rhinogobius linshuiensis Eine ungewöhnliche chinesische Nasengrundel ist, vermittelt er uns auf den Seiten 54 bis 57 - einschließlich Nachzuchterfolg!


Die Stachelröhrenmäuler - die Gattung Industomus stellt uns Alexander Dorn auf den Seiten 58 bis 63 vor. Wir erfahren, dass diese idealerweise nur im Artaquarium zu haltenden Stichlinge nur mit Lebendfutter zu ernähren - dann allerdings auch durchaus nachzuzüchten sind.


Ernst-Otto von Drachenfels legt uns dann Sanfter Tourismus in Südamerika oder: ein kleiner Beitrag zum Naturerhalt nahe (Seiten 64 bis 68).


Friedrich Bitter stellt uns schließlich Aus Nordamerika: die Längsbandorfe vor (Seiten 70 - 73).




Vorschau auf's nächste Heft (81):

Schwerpunktthema ist Die Gattung Pelvicachromis
Subthemen: Tüpfelbärblinge, Saugbarben und Cardinal-Guppy




Kaufempfehlung?
Für Freunde der Hexenwelse ein Muss!
Aber auch für alle anderen empfehlenswert!




Gruß
Otocinclus2











Otocinclus2 22.12.2018 15:22

Heft Nr. 81: Kamerunische Pelvicchromis
 
Das neue Jahr ist schon da!
Jedenfalls bei der Amazonas. Das Heft 81 Januar/Februar 2019 lag schon heute beim Zeitschriftenhändler aus, und da hab ich es mir selbst zu Weihnachten geschenkt.


Das Titelthema seht ihr oben. Subschwerpunkte sind Tüpfelbärblinge, Saugbarben und Cardinal-Guppy.


Das Titelthema startet mit einem Beitrag von Michel Kejman und Uwe Werner. Kameruns Pelvicachromis im Überblick präsentieren sie auf den Seiten 10 bis 13 mit prächtigen Fotos. Insgesamt sind es 8 Arten.


Die beiden gleichen Autoren gehen dann im nachfolgenden Artikel mehr ins Detail: Das "Salz in der Suppe": bekannte und neuere Lokalformen von Pelvicachromis kribensis (Seiten 14 bis 24). Natürlich auch hier wieder mit zahlreichen Fotos, aber auch sehr ausführlichem Text.


Und da die Beiden schon mal richtig "in Fahrt" sind, steuern sie auch gleich die nächsten beiden Artikel bei, nämlich Die "anderen" kamerunischen Pelvicachromis (Seiten 26 bis 29) und Haltung und Nachzucht kamerunischer Pelvicachromis (Seiten 30 bis 35). Alles reich bebildert mit wirklich hochwertigen Fotos, die die zahlreichen unterschiedlichen Färbungen wiedergeben und vermitteln, dass sich diese Barsche, was die Farbenpracht angeht, nicht hinter den "Ostafrikanern" zu verstecken brauchen.


Nachzucht ist auch das Stichwort für den nächsten Artikel: Hans Georg Evers und Jeffrey Christian verkünden nämlich auf den Seiten 36 bis 39: Nachzucht gelungen: der Nilkugelfisch, Tetraodon lineatus

Das erste Subthema schließt sich dann ab Seite 40 an. Warum nicht mal Tüpfelbärblinge? fragt Ute Dederer, die sowohl Text als auch Fotos zu dem 6 Seiten langen Artikel beigesteuert hat.


Ein Leben auf der Überholspur führen die meisten Killifische. Rüdiger Schäfer beschreibt dieses Turboleben der Gattung Nothobranchius auf den Seiten 46 bis 51.


Das nächste Subthema: Zunächst nur Grau in Grau - aber mit Potenzial! Garra flavatra aus Myanmar Der Chefredakteur Friedrich Bitter weiß auf 5 Seiten viel Interessantes über die auf den ersten Blick unscheinbaren Garras zu berichten - einschließlich der Tatsache, dass sie bei guten Haltungsbedingungen auch durchaus prächtig gefärbt sein können. Was er auch prompt mit entsprechenden Bildern unter Beweis stellt.


Das 3. Subthema steuert ebenfalls Friedrich Bitter bei: Ein Souvenir aus Japan - der Cardinal Guppy (Seiten 68 bis 62).


Dann sind wieder Killifische an der Reihe: Der Blaue Prachtkärpfling: Namenswirrwarr inklusive Friedrich Bitter versucht auf 5 Seiten, dieses Namenswirrwarr aufzulösen.


Kurz vorgestellt werden auf den Seiten 72 bis 75 der Schokoladenbraune Hexenwels Rineloricaria cf. laneceolata von Hans Georg Evers, der Saugwels Guyanancistrus longispinis von Ernst-Otto von Drachenfels, und vom gleichen Autor auch der Saugwels Hypostomus nematopterus.
Friedrich Bitter stellt uns schließlich den Reisfisch Oryzias sakaizumii und den Riesengurami Osphronemus goramy vor.


Für das aktuelle Heft eine klare Kaufempfehlung von mir!




Vorschau auf das nächste Heft:
Schwerpunkt des nächsten Heftes (Nr. 82) werden nordamerikanische Fische sein, nämich Shiner, Minnow & Co.
Subthemen: Elassoma, Großmäuler (Betta macrostoma) und Apistogramma.





Gruß
Otocinclus2






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