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Alt 17.05.2016, 17:16   #1
Algerich
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Hallo,
der aktuelle Planungsstand zu meinem Schwebegarnelen-Projekt sieht vor, die Tiere im Weichwasser ähnlich dem für Bienengarnelen zu halten, so dass ich das Wasser verschneiden muss. Zur Abklärung meines hier nur theoretischen Wissens bitte ich um Unterstützung bei folgenden Fragen:

1. Orientierungspunkt Gesamthärte oder Leitwert?
Bisher habe ich traditionell Karbonat- und Gesamthärte bestimmt. Statt dessen wird aber vielfach auf den Leitwert abgestellt. Da ich ein Leitwertmessgerät erst kaufen müsste, wäre ich für einen Hinweis dankbar, ob dies wesentliche Vorzüge bietet.

Sollte es erforderlich sein, wäre ich auch für Hinweise auf ein praktikables Leitwertmessgerät dankbar.

2. Verschneiden oder Aufsalzen?
Grundsätzlich kann ich Weichwasser auf zwei Weisen gewinnen: ich mische destilliertes und Leitungswasser in einem noch zu berechnenden Verhältnis oder ich nehme das destillierte Wasser als Ausgangspunkt und salze es auf.

Ich ging bislang davon aus, dass das Aufsalzen zweckmäßiger ist, weil die Garnelen dann gleich die "richtigen" Mineralien für Wachstum etc. erhalten. Ist das richtig?
Falls ja: Kann ich die im Handel vertreibenen Bienensalzprodukte auch für andere Gattungen als caridina verwenden?

3. Lagerung von aufgesalzenem/verschnittenen Wasser?
Mein Wasserwechselprojekt bei Wirbellosenbecken basiert auf Teilwasserwechseln von 2-5% täglich. Es ginge bei angesrebten 54 Liter Beckenvolumen also um 1-3 Liter täglich. Da ich keine Neigung habe, so kleine Mengen zurechtzuschneiden, würde ich gern einen 50-Liter-Eimer vorbereiten und im Lauf der Zeit aufbrauchen. Wenn ich diesen verschließe, also vor Licht und Verunreinigungen schütze, taugt es dann trotz des Abstehens noch als Wechselwasser?

Dank und Gruß!

Algerich
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Alt 17.05.2016, 20:05   #2
Öhrchen
 
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Hallo,

Zitat:
Zitat von Algerich Beitrag anzeigen

1. Orientierungspunkt Gesamthärte oder Leitwert?
Bisher habe ich traditionell Karbonat- und Gesamthärte bestimmt. Statt dessen wird aber vielfach auf den Leitwert abgestellt. Da ich ein Leitwertmessgerät erst kaufen müsste, wäre ich für einen Hinweis dankbar, ob dies wesentliche Vorzüge bietet.

Sollte es erforderlich sein, wäre ich auch für Hinweise auf ein praktikables Leitwertmessgerät dankbar.
Leitwert ist in dem Fall aussagekräftiger. Und zwar immer im Frischwasser gemessen, nicht im Becken.

Ich habe das Gerät "Hanna DIST 3" und bin sehr zufrieden. Es ist nicht das Billigste - läßt sich aber bei Bedarf kalibrieren, hat Temperaturanpassung, und zeigt µS an. Die günstigen Geräte messen oft ppi, was man erst umrechen muß.

Zitat:
2. Verschneiden oder Aufsalzen?
Grundsätzlich kann ich Weichwasser auf zwei Weisen gewinnen: ich mische destilliertes und Leitungswasser in einem noch zu berechnenden Verhältnis oder ich nehme das destillierte Wasser als Ausgangspunkt und salze es auf.

Ich ging bislang davon aus, dass das Aufsalzen zweckmäßiger ist, weil die Garnelen dann gleich die "richtigen" Mineralien für Wachstum etc. erhalten. Ist das richtig?
Falls ja: Kann ich die im Handel vertreibenen Bienensalzprodukte auch für andere Gattungen als caridina verwenden?
Für Tiere mit Spezialansprüchen finde ich es einfacher, und sicherer, das passende Wasser komplett aus Osmose (oder sonstwie neutralen) Wasser und Mineralmischung zusammenzubasteln. Anstatt es mit Leitungswasser zu verschneiden.

Welches Salz du verwendest, hängt von den Ansprüchen der Garnelen ab - das GH+ (Liquid oder Salz) scheint aber zu passen.

Zitat:
3. Lagerung von aufgesalzenem/verschnittenen Wasser?
Mein Wasserwechselprojekt bei Wirbellosenbecken basiert auf Teilwasserwechseln von 2-5% täglich. Es ginge bei angesrebten 54 Liter Beckenvolumen also um 1-3 Liter täglich. Da ich keine Neigung habe, so kleine Mengen zurechtzuschneiden, würde ich gern einen 50-Liter-Eimer vorbereiten und im Lauf der Zeit aufbrauchen. Wenn ich diesen verschließe, also vor Licht und Verunreinigungen schütze, taugt es dann trotz des Abstehens noch als Wechselwasser?
Da streiten sich die Geister. Eigentlich sagt man, aufbereitetes Wasser nicht, oder nicht lange, lagern. Für den überschaubaren Zeitraum von einer Woche wird es aber wohl möglich sein, wenn du das in Kanistern lagerst.

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