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Alt 19.09.2015, 18:25   #1
firewitch
 
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Standard Aquarium neu aufsetzen - Überlegungen

Salü,

ich werde ja mein Aquarium demnächst umbauen, sprich: neu aufsetzen.
Jetzt habe ich schon die eine oder andere Frage, bzw. Überlegung und es wäre toll, wenn ich dazu mal Eure Meinung hören könnte. Nicht, dass ich dann im Dezember da stehe - kenne mich doch!

Geplant ist, den Besatz mit Altwasser aus dem Becken in so einem Koi-Quarantänebecken zwischenzulagern. Ich werde die größtmögliche Version mit ~300l nehmen, dann schwanken auch die Werte für die Tiere nicht so sehr. Hier kann ich auch den Außenfilter weiterlaufen lassen, gedrosselt dürfte der meine Fische nicht zu sehr im Kreis wirbeln...

Ich bin jetzt gerade am Überlegen, was ich mit dem Bodengrund mache. Im Becken habe ich momentan diesen kunststoffummantelten Kies, den ich auch weiterhin verwenden werde. Die Frage ist, wäre es ratsam neuen Kies zu ordern oder kann ich den alten wieder aufbereiten? Bei normalem groben Kies hätte ich da jetzt keine Bedenken, aber wie sieht es bei soetwas feinem aus? Vorteil vom Wiederverwenden wäre, dass ich mir über die Entsorgung nicht den Kopf zerbrechen muss und den Geldbeutel schonen kann...

Eine weitere Frage die sich mir stellt ist, wie lange vor dem Neuaufsetzen sollte man den Außenfilter nicht mehr gereinigt haben? Mir ist heute aufgefallen, dass die Vorfilterkörbe am Ansaugrohr meines Eheimfilters ziemlich zugeschlonzt waren. Die habe ich also saubergemacht, aber die Pfoten vom Filter ansich gelassen - sind ja nur noch zweieinhalb Monate bis zum Tag "X". Da ich ja dann nur noch die Bakterien im Filter haben werde möchte ich nur ungern einen Nitritpeak riskieren. Einmal reicht mir!

Wie seht Ihr das?

LG
Eva-Maria
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Alt 22.09.2015, 16:57   #2
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Standard

Hallo Eva-Maria

Habe ja gerade einen Komplettumzug hinter mir.

Filter:
Habe ca 1 Monat vorher noch einen von drei Körben gereinigt.
So wie Du auch weiterlaufen lassen im Fischübergangsbecken.
Beim Umzug des Filters und der Fische stand der Filter maximal 2 Stunden still.
Da hast Du einen Vorteil, weil bei Dir gar keine Bakterien darinnen absterben werden.

Im neuen Becken musste ich dann nach wenigen Tagen den Vorfilter reinigen.


Filterkraft:
Ja, in einem Übergangsbecken oder -Wanne ist man erstaunt, wie stark der Filter dort wirbelt. (Ich musste ihn vom 300er in einem 63l Übergangsfischbecken mitlaufen lassen)
Da ich meine Pflanzen nicht auch noch dort hineinlegen konnte, weil alleine diese einen Riesenkübel an Platz brauchten, habe ich im Übergangsbecken alle Wurzeln hineingelegt, zusätzlich mit übrigen schmaleren Glasscheiben Bereiche eingezogen, für die Fische, die sich zurückziehen wollten.
Und alle Höhlen, die ich im Schrank fand.


Wurzeln und Pflanzen:
Sind ja auch mit Biofilm überzogen.
Ich habe darauf geachtet, alles, was ich wiederverwenden will, nur im Aquarium abzuspülen und sofort wieder in einer Wanne mit Wasser zu bedecken.


Bodengrund:
Ich habe ebenfalls Quarzkies. Von Dennerle.
Grau, Schwarz und Weiß.
Sicherlich auch nicht völlig Natur.

War skeptisch, aber wollte einmal versuchen, ihn wiederaufzubereiten.

Nach dem Herausnehmen von Fischen und Pflanzen hatte ich dafür dann 2 Tage Zeit.
Ich habe ihn im alten Aquarium gereinigt.

Also alles durchgewühlt, Wasser komplett abgelassen, wieder geflutet.
Am nächsten Tag gleich nochmal.
Das Ganze immer und immer wieder.
Ich habe das so lange gemacht, bis ich das Wasser im Prinzip sogar getrunken hätte.

Hm, also, wenn es nicht 70 kg teurer Kies gewesen wäre, und ich es mir hätte einfach leisten können, dann wäre neuer Kies viel viel einfacher gewesen.

Aber es geht ganz gut.
Du müsstest Deinen ja nicht einmal herausschaufeln, da Dein Becken ja stehenbleibt.

Der Neustart verläuft TOTAL anders, als meine Neueinrichtung damals.
Ich gebe zu, ich messe jetzt, sonst nicht.
Aber ich habe Teststreifen eh da, und es beruhigt mich ganz einfach.

Keinerlei Algen, keine Trübung, man merkt, dass es viele überlebende Bakterien geben muss.

Nitritanstieg kann ich bis jetzt keinen feststellen, allerdings:
Bin ich ein vorsichtiger Mensch, und wechsel einfach alle paar Tage noch 80% Wasser.

Das werde ich dann schnell wieder auf einmal pro Woche reduzieren können.


Nimmst Du Deine Pflanzen wieder, oder soll da auch umgestaltet werden?
Meine alten Pflanzen wachsen nämlich fast unbeeindruckt wieder weiter.
Kein Vergleich mit dem mühevollen Anwachsen von neugekauften Pflanzen, die z.B über Wasser gezogen werden.

Gruß Sonne
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Alt 22.09.2015, 20:01   #3
firewitch
 
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Hi Sonne,

ja - so in etwa wollte ich das auch machen. Mal schauen, welches die kreuzfreundlichere Variante wird. Mörteleimer in der Badewanne oder Aquarium und Eimer schleppen...
Ob ich die Wurzeln auch in das Koi-Quarantänebecken stellen werde hängt vom Material desselben ab. Weil, ein Loch möchte ich da jetzt äußerst ungern riskieren. Dann hänge ich da lieber eine Decke drüber, so es das Gestänge vom Gewicht her zulässt.

Mit den Pflanzen bin ich relativ klar - ich möchte das Becken gerne mit Bolbitis heudelotii und Aponogeton gestalten. Damit wäre ich dann komplett in Westafrika angekommen, ob ich meine Vallisnerien mitnehmen werde weiß ich nicht sicher. Einerseits sind das ja mittlerweile wirklich Kosmopoliten, aber andererseits sind sie echt schwer im Zaum zu halten. Und so wie ich das Becken mit Wurzeln zubomben werde ist da mit "Ich gehe mal schnell jäten" Schluss. Einen weiteren Farn habe ich auch noch im Becken, den ich wohl als einzigen Ausreiser mitnehmen werde.
Ach ja, und die doofen Wasserlinsen kommen raus! Die "normalen" habe ich ja endlich im Griff - aber jetzt habe ich Wolffia arrhiza drin. Und die sind ja mal richtig mies abzufischen! Andererseits sind die auch in Afrika beheimatet. Naja, vielleicht hebe ich mir doch ein, zwei auf...

Ja, das Wassermessen habe ich beim letzten Mal sträflich vernachlässigt, was mich schlussendlich 10 Kongosalmler kostete. Darum werde ich auch beim Außenfilter Ende Oktober nur noch 1x den Vorfilterkorb säubern, dann sollte da genug Puffer vorhanden sein. Ansonsten sind meine Tiere ja relativ robust, was Wasserwerte angeht. Flössler sind leicht zufriedenzustellen - Hauptsache, Futter ist da!

LG
Eva-Maria
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