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Alt 06.01.2015, 17:07   #1
chicorico14
 
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Standard 500l Becken-Boden in Gefahr?

Hallo zusammen...

Bin seit einger Zeit mal wieder hier und hab natürlich ein paar Fragen.
Hab günstig ein 500l Becken mit den Maßen 200x50x50 erworben.
Nun stellt sich die Frage ob unser Fußboden das Gewicht trägt???
Das Endgewicht von ca. 650kg soll ich auf einer Fläche(Arbeitsplatte) von mind. 250x50 oder 300x50 verteilen.
Da wir in einer Altbauwohnung im 2.OG wohnen macht mir das ein wenig Bauchschmerzen.
Ich denke mal,daß der Boden von Holzbalken getragen wird.
Das ganze soll später noch an der Wand verankert werden um ein "Kippen" nach vorn zu verhindern.
Im Moment steht an der selben Stelle mein 375l Frontosabecken samt modifiziertem Highboard.
Bis jetzt konnte ich keine Veränderungen (Neigung oder ähnliches) feststellen.
Hat jemand Erfahrung mit solchen Dimensionen?

Gruß,Rico
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Alt 06.01.2015, 17:56   #2
friedel 60
 
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Hallo Rico da kann dir keiner raten oder Sicherheit geben .
Selber hatte ich auf einem alten Dielenboden schon ein Becken von
700 Liter stehen es gab bei mir keine Probleme aber wie es bei dir ist???
Mfg friedel
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Alt 06.01.2015, 18:20   #3
Tina Planlos
 
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Hallo Rico,

du kannst nach dem Motto "Wer nichts wagt..." handeln, oder lieber einen Statiker fragen. Ich würde letzteres machen, auch wenn ich hier schon oft gelesen habe, dass vor allem Bücherregale oft ein enormes Gewicht haben und da niemand drüber nachdenkt, was unter dem Fußboden ist. Dennoch...ich selbst verzichte auf große Becken im oberen Stockwerk, weil auch sehr alter Altbau.

LG, Tina
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Alt 06.01.2015, 18:39   #4
Shar
 
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Servus.

Das Becken kommt vmtl. mit Inhalt etc. auf ein Gewicht von ca. 750kg. Das schafft man m.M.n. nicht im Ansatz mit einem Bücherregal.
Meines Erachtens geht ihr absolut gar kein Weg dran vorbei, bei der Gebäudeverwaltung respektive Statiker nachzufragen.

Ich selber wohne auch im Altbau (1954/55) und hatte wegen meinem, im Vergleich Mini-Aquarium (112l) bei der Verwaltung angefragt.
Und man staune, deren Statiker hatte gesagt, bis 200kg besteht von seiner Seite aus keine Bedenken.
Ich bin damit auf der sicheren Seite.


Grüße ~Shar~
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Alt 06.01.2015, 19:06   #5
chicorico14
 
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Danke an Euch!!!

Im Moment steht das 375l Becken auf 150x50.
Und das 500l soll mind. auf 250x50 stehen.
Die Last pro qm wär also ähnlich verteilt,was natürlich nichts am Gesamtgewicht ändert...

Hmmmm....
Also bleibt mir wohl nur noch der Umzug...

Gruß,Rico

Geändert von chicorico14 (06.01.2015 um 19:10 Uhr)
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Alt 06.01.2015, 19:32   #6
Shar
 
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Servus.

Nicht jedes Haus ist gleich.
Warum fragst du nicht bei der Hausverwaltung (die dürften vmtl. auch einen Statiker an der Hand haben, der sich mit dem Gebäude auskennt) nach? Das sind die einzigen, die dir dazu was verbindlichen sagen können.
Alles andere, wie es friedel 60 schon geschrieben hat, ist reines Raten ins Blaue ohne Gewährleistung.


Grüße ~Shar~
Shar ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2015, 10:15   #7
ghhe
 
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Hallo,

also alles über 250kg würde ich tatsächlich abklären lassen. Das ok kann dir nur die Hausverwaltung geben. Und das wird sie in diesem Fall vermutlich nicht. Solche Grenzen werden immer mit extrem hoher Sicherheit angenommen (daher auch die bis 200kg bei Shar). Immerhin resultiert daraus ja auch eine Haftung.

Die Gewichtsverteilung ist maximal für den Estrich relevant. Dahingehend würde ich mir auch keine Sorgen machen, da du jetzt schon ein sehr großes Becken dort hast.
Wie du aber richtig sagst, ändert das am Gesamtgewicht, das von der Deckenkonstruktion getragen werden muss nichts.

Aber fragen kostet ja (meistens) nichts.
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Alt 07.01.2015, 10:48   #8
Dumdidum
 
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Dieses Thema ist so alt wie die Aquaristik

Estrich ist in einem Altbau mit Holzbalkendecke normalerweise nie vorhanden.
Da sind die Balken und darauf Bretter (meist 25mm), das war´s.
Die Balken liegen in unterschiedlichen Abständen, je nach Stärke, Baujahr etc
In der Regel 60-80cm Abstand.

Über eine längere Platte verteilt sich die Last NICHT gleichmäßig weiter, das ist ein Irrglaube. Dazu müsste man eine ziemlich dicke Stahlplatte oder ähnliches verwenden, was niemand macht/kann, außerdem wäre dann die Platte schwerer als das Becken...
In Frage kommen also nur Tischlerplatten, Siebdruckplatten u.ä., aber diese biegen sich dort, wo sie überstehen, unmerklich hoch, die Lastverteilung ist zwar gegeben, aber ungleichmäßig. Im mm Bereich könnte das theoretisch sogar dazu führen, daß der Unterbau des Beckens sich verzieht (gewölbte Verteilplatte) und man Spannungen im Glas bekommt...

Die Altbaudecke wird nachgeben. Vielleicht nicht sofort, aber sie wird durchhängen, das kann auch über einen Zeitraum von 1-3 Jahren der Fall sein. Wieder Gefahr von Spannungen im Glas.

Einen Statiker braucht man in dem Fall gar nicht zu bemühen. Schriftlich gibt der einem sowieso nix, ansonsten gehen die immer 100% auf Nr. sicher, besonders bei Aquarien.
Bei Estrich auf Betondecke geben Statiker i.d.R. nur bis 160kg/m² schriftlich grünes Licht, bei Holzbalkendecke weiß ich es nicht.
Mit allem, was darüber liegt, steht man allein da.

Vorsicht ist bei großen Becken immer geboten, auch bei Estrich.
Die Gefahr beim Estrich ist nicht, daß er am Rand wegbricht oder sowas, das passiert normalerweise nicht und der Estrich selbst ist ja hart.
Die Dämmung darunter ist es aber nicht. Das ist immer Styropor, Dämmwolle oder eine Kombination aus beidem. Die geben nach, ganz langsam. Aber nur unter´m Becken, im Rest des Raumes nicht.
Dadurch kann der Estrich sich im Laufe der Zeit (übertrieben ausgedrückt) wieder in Sand auflösen, weil er auf Dauer dem Druck nicht standhält. Auch das kann plötzlich nach 5, 7 oder was auch immer Jahren passieren.

Mein Becken wiegt mit Filterbecken und allem drum und dran ca. 1.100kg, auf rund 0,9m².
Ich habe den Estrich in dem Bereich ausgeschnitten und eine dünnere Styrodurdämmung statt Styropor eingesetzt. Styrodur ist sehr druckbeständig und verformt sich auch bei hohem Gewicht kaum. Alternativ kann man Schaumglas als Dämmung nehmen, noch druckfester, aber sehr teuer.
Ich habe 10cm Styropor gegen 6cm Styrodur getauscht, dadurch konnte ich unter´m Becken die Estrichplatte von ca. 5cm auf ca. 9cm verstärken. In den neuen Estrich habe ich drei Lagen Armierung eingebracht und den Zementanteil erhöht (Estrich ist ja kein Beton), außerdem eine etwas gröbere Körnung des Sandes genommen.
Mit der Konstruktion kann ich ruhig schlafen, da passiert nix mehr.
Ansonsten würde ich niemals 1,1t auf 1m² gewöhnlichen Estrich stellen.

Letztendlich gibt einem bei großen Becken niemand schriftlich ein ok, man muss es immer selbst verantworten.
Schriftlich bekommt man nur etwas, wenn der Pott schon im Bau eingeplant wurde oder dem Statiker die vollständigen Unterlagen des Gebäudes vorliegen, so daß er wirklich rechnen kann. Ist das nicht der Fall, zieht er sich garantiert auf die 160kg/m² zurück.

Geändert von Dumdidum (07.01.2015 um 10:52 Uhr)
Dumdidum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2015, 11:04   #9
friedel 60
 
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Hallo naja als Statiker habe ich nie gehandelt sonst hätte ich nie
ein Becken aufgestellt.
Muss aber dabei schreiben ich hatte nur Becken im eigenem Haus
stehen und nur ich hätte ein Problem beim Glasbruch gehabt.
Daher habe ich einfach gehandelt und immer Glück ob es ein einzelnes
Becken war oder eine Anlage.
Mfg friedel
friedel 60 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2015, 11:26   #10
Champsochromis
 
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Hi Björn,

was hat dein Becken den für Maße wenn das Gesamtgewicht von 1,1t auf nur 0,9qm2 drücken?

mein 960er im Keller verteilt seine ca. 1,5t auf 2qm2, also 750kg/qm2
Champsochromis ist offline   Mit Zitat antworten
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