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Alt 29.04.2016, 10:24   #1
Peyton
 
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Standard CO2-Probleme!

Guten Morgen liebe Aquarianer,

nachdem mein 240l-Becken (Juwel-Rio) nun schon seit August relativ erfolgreich läuft (zumindest ohne große Verluste), möchte ich jetzt tiefer in das Metier einsteigen und mich intensiver um die Pflanzenpflege kümmern.

Von Anfang an dünge ich mit CO2 (Dennerle, Einweg), was mir zu Beginn ein echt tolles Pflanzenwachstum beschert hat.
Mein Ziel, ein Urwaldbecken, war schnell erreicht.

Leider gibt es die meisten dieser Pflanzen nicht mehr, irgendwie haben sie sich mit der Zeit aufgelöst.

Die Echinodorus-Arten sind alle weg (schreibe das den Antennenwelsen und Schnecken zu), auch die dünnstängeligen, roten Pflanzen (Rotala und Kirschblatt-Riesenwasserfreund) sind mir immer wieder oben geschwommen und abgebrochen. Vereinzelt schwimmen sie noch zwischen den Schwimmpflanzen, teilweise durchaus noch rot. Beim Einpflanzen halten sie einfach nicht im Bodengrund, auch nicht mit Hilfe sog. "Pflanzklammern" oder durch Steine, die beschweren. Irgendwann hatte ich die Nase voll und habe sie einfach schwimmen lassen

Einzig die Riesenvallisnerien gedeihen prächtig, fluten auf dem Wasser und bilden Ausläufer.
Zudem habe ich eine Schwimmpflanzendecke (bedeckt gute 90 % der Oberfläche) mit Froschbiss, der doch recht wenig Licht nach unten lässt und sich rasend vermehrt. Die nächsten Tage werde ich hier ein wenig ausdünnen, weil ich neue Pflanzen bestellt habe. Aber ich hänge an meinem Froschbiss (er zieht wohl Nitrat aus dem Becken, habe ich gehört), zudem hält sich mein Kampffischmännchen gern darin auf.

Seit einigen Wochen habe ich 2 Wasserkelche im Becken, die sich trotz des geringen Lichteinfalls gut machen

So, jetzt will ich aber endlich wieder mehr Pflanzen: Den Lichteinfall (HiLite T5) habe ich neuerdings mit Reflektoren modifiziert. Ich habe mir den Dünger EasyLife Ferro besorgt und probiere ihn mal aus (nachdem ich den Eisengehalt im Wasser getestet hab`).

Ein paar Werte von gestern:
Besatz:
2 Bettas (Männchen u. Weibchen - ja, sie sind fit und gedeihen prächtig, schon seit Beginn des AQ )
2 Buntbarsche (die anderen sind leider gestorben) - keine Probleme mit den Bettas, im Gegenteil, sie kommen "gut aus"
2 Antennenwelse
4 Panzerwelse (Marmor)
1 Dornauge (ursprüngl. waren es 4)
4 White Fin -Salmler (waren die ersten Bewohner und haben sich prima entwickelt)
4 Fünfgürtelbarben, die wundervoll rötlich leuchten (die Männchen)
2 Raubturmdeckelschnecken
viele andere Schnecken (junge Turmdeckelschnecken etc.)
- Unzählige leere Schneckengehäuse. Ich nehme an, durch die Raubschnecken?
Im Boden (Manado) lange, weiße Würmer, die sich winden

3 selbst gesammelte große Moorwurzeln (richtig aus dem Moor gezogen)

Wasserchemie:
Kh: 10

PH: 7,4 (trotz CO2-Düngung!)

Nitrat: 0
Ammoniak: k.A. (wird heute gemessen)
Dennerle-Ei: heute früh eher heller grün, gestern mehr tief-dunkelgrün bis bläulich.
Beleuchtungsdauer: ca. 12 h- 14 h pro Tag. Keine Algen momentan für mich erkennbar.
Die CO2-Anlage schalte ich manuell ca. 1 h vor Lichteinschaltung an und ca. 2 h bis 3 h vor Lichtabschaltung ab.
Ungefähr 35 Blasen pro Minute (bei weniger Blasen hängen diese im Flipper fest, sammeln sich zu einer großen Blase und gehen dann erst nach oben.
Bei über 30 Blasen gehen sie zügig durch und kommen zwischendurch als großer "Blubb" oben raus).

Seit vorhin habe ich die Filterpumpe (also die Wasserbewegung) tiefer gestellt. Bisher hatte ich immer leichte Oberflächenbewegung (auch ein Grund für den hohen PH-Wert?).

Mein Ziel: Ein PH-Wert von unter 7, ohne irgendwelche Zusatzmittelchen (PH-Senker etc.). Nur mittels CO2.

Ach ja, Erlenzapfen habe ich bestellt, die kommen noch ins Wasser.
Im Herbst hatte ich einiges an Laub reingeworfen (alles aus einem Moorgebiet mit vielen Birken), damit das Wasser weicher wird - wohl ohne Erfolg.
Und: ich habe viele, viele große Flusssteine im Becken, um die noch immer hochtreibenden Moorwurzeln zu beschweren und um das Becken "uriger" aussehen zu lassen - natürlich auch, um Höhlen für die Bewohner zu schaffen. Kontraproduktiv?

Nun stelle ich mich bei der Berechnung der CO2-Blasenzahl und des CO2-Gehalts total doof an
Ich blicke leider einfach nicht durch und bitte Euch deshalb dringend um Hilfe

Wenn ich einen CO2-Wert von 30 mg/l brauche - um den Wunschwert PH 7.0 zu erhalten - (lt. Onlinerechner), wieviel Blasen sind das dann in der Minute????

Habt Ihr sonst noch Tipps?
Langfristig möchte ich ein schön gepflegtes Urwaldbecken haben, so wie einige Layouts online von z.B. Tropica zu finden sind. Also den Fischbesatz so lassen, aber mit roten Pflanzen in der Mitte, hohen Pflanzen im Hintergrund (eine richtige Wand) und einem Grasteppich vorne. Dazwischen immer wieder viele, unterschiedliche Pflanzen....



Geändert von Peyton (29.04.2016 um 10:27 Uhr)
Peyton ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 29.04.2016, 10:47   #2
hbmänchen
 
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du müsstest ca. 50 blasen einleiten um etwa auf den Gewünschten wert zu kommen

aber das alleine reicht nicht durch dein Schwimmpflanzen wirst du zu wenig licht haben
auch kommt es auf die Düngung an was du vorhast ist ja schon Aquascaping
und da müssen alle Faktoren stimmen Auch der Bodengrund muss Nährstoff reich sein
also bevor ich an so ein Vorhaben ran ginge würde ich mir erst einmal ein Buch darüber zulegen und mich kundig machen
zb dieses
http://www.amazon.de/Aquascaping-Fib...wdanielbies-21

Danke: (2)
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Alt 29.04.2016, 11:06   #3
Peyton
 
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Zitat:
Zitat von hbmänchen Beitrag anzeigen
du müsstest ca. 50 blasen einleiten um etwa auf den Gewünschten wert zu kommen

aber das alleine reicht nicht durch dein Schwimmpflanzen wirst du zu wenig licht haben
auch kommt es auf die Düngung an was du vorhast ist ja schon Aquascaping
und da müssen alle Faktoren stimmen Auch der Bodengrund muss Nährstoff reich sein
also bevor ich an so ein Vorhaben ran ginge würde ich mir erst einmal ein Buch darüber zulegen und mich kundig machen
zb dieses
http://www.amazon.de/Aquascaping-Fib...wdanielbies-21

Danke Dir für den Buchtipp

Obwohl mir Aquascaping unheimlich gefällt (habe mich schon online ins Thema eingelesen), ist mir das zu hoch gegriffen und passt wohl nicht zu meinem Besatz (in erster Linie aufgrund der Düngemethoden).
Hätte ich einige Nanobecken, dann würd` ich mich gern an diese Thematik rantrauen und einfach mal ausprobieren....aber nicht bei meinem eingefahrenen 240er.

Nein, ich möchte nur gesunde Pflanzen (immer noch im "Urwaldstyle") und einen hohen Wohlfühlfaktor für die Tiere erreichen - und das alles optisch attraktiv

Also zum Beispiel die Wurzeln so anordnen, dass eine Art "Dunkle Höhle" entsteht, die von Pflanzen umgeben ist.... sowas in der Art
Peyton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2016, 11:25   #4
Algerich
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Hallo,

letztlich ist es gleichgültig, ob wir das als Aquascaping bezeichnen oder nicht: Roland hat auf ein beachtliches Problem hingewiesen, nämlich dass die CO2-Düngung zwar für viele Pflanzen sinnvoll ist und Du natürlich über die CO2-Steuerung auch Einfluss auf den pH-Wert nehmen kannst, dass das aber nur ein Bruchteil der Fragen ist, die sich für die Pflanzenpflege stellen.

Da ich nicht weiß, welche Pflanzen Du im Detail pflegst, kann ich hier nur im Allgemeinen bleiben, aber ein paar Punkte fallen auf:

- Rote Pflanzen brauchen generell viel Licht. Selbst ohne Schwimmpflanzendecke kann das schwierig sein. In der Praxis führt das auch häufig dazu, dass die Pflanzen zwar im oberen Bereich eine schöne Rotfärbung zeigen, nach unten aber mehr und mehr grün werden, einfach, weil der Lichteinfall am Boden naturgemäß schwächer ist. Das muss kein Problem sein, wird es aber, wenn es Dir gerade auf den Farbeffekt ankommt.

- Froschbiss ist eine nützliche Pflanze, auch weil sie Nitrat verbraucht. Das tun die anderen Pflanzen aber auch. Generell ist Nitrat ein wesentlicher Pflanzennährstoff, der teilweise sogar via Düngung zugefügt wird. Das Gleichgewicht zwischen der für die Pflanzen nützlichen und den Fischen noch nicht abträglichen Nitratmenge zu halten, ist eine der Aufgaben, die es in einem gesunden Pflanzenbecken zu lösen gilt.

- Pflanzen nehmen Nährstoffe unterschiedlich auf. Es gibt Pflanzen mit starkem Wurzelwerk, die ihre Nahrung vorwiegend aus dem Boden ziehen. Hier ist ein Nährboden oder eine regelmäßige Bodendüngung geboten. Andere Pflanzen nehmen Nährstoffe über die Wassersäule auf, so dass Du, wenn Du sie düngen willst, mit Flüssigdünger arbeiten musst.

- Verschiedene Pflanzen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. Neben dem schon erwähnten Nitrat kann es um Phosphat, Eisen o. a. gehen. Wenn Du die Pflanzenpflege intensivieren willst, wäre ein erster Schritt, eine Liste der zu pflegenden Pflanzen aufzustellen und zu sehen, welche Nährstoffe sie wie benötigen.

(Anm.: Zu Deinem Fischbesatz gäbe es auch losgelöst von der Betta-Problematik einiges zu sagen, da Du danach aber nicht gefragt hast und ich keine unerbetenen Ratschläge erteilen möchte, stelle ich das hier zurück. Auf Nachfrage gern mehr.)

Beste Grüße

Algerich

Danke: (3)
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Alt 29.04.2016, 12:50   #5
Sonnentänzerin
 
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Hallo Pee

Vielleicht HAST Du gar keine CO2-"Probleme"

Ich leite nur in eines von 7 Becken überhaupt CO2 ein, und messe nicht einmal die Blasenzahl. In der alten Wohnung war das Wasser viel härter, und trotzdem im jedem Becken Wald.

Und ich behaupte, Du hast auch kein pH-Problem.

ICH persönlich würde auch bei Deiner Bewohnerauswahl gar nichts drücken wollen.

Sondern lieber wie bereits von Roland und Algerich beschrieben, die ANDEREN Faktoren aufrüsten, die Pflanzen zum Wachstum benötigen.

.

Froschbiss
Nett als Nitratzehrer, ja, aber Du hast jetzt GAR KEIN Nitrat mehr.
Idee: überhaupt einmal zudüngen, MIT Nitrat.
Ich habe hier im Forum schon zwei Mal eine geniale Idee gesehen:
da wurde mit einem Stock oder einer flachen Wurzel einfach ein Drittel in einem Eck abgeteilt, und dort lebt der Froschbiss eingezäunt.

Z.B vorne links, dann kannst Du Deine dichte Hintergrundbepflanzung trotzdem haben, UND Deinen Rasen, der unbedingt volles Licht abbekommen muss.

.

Ludwigia
Du musst da mehr dran bleiben!!
Wie Algerich sagt, unten fangen sie an zu verblassen. Bei meiner Beckenhöhe von 65 cm auch, und wie - aber das siehst Du nicht.
Ich nehme jede Woche, immer VOR dem Wasserwechsel ca zwei Stängel heraus, kürze sie, aber nur WENIG, damit sie noch genügend Höhe haben.
Und wieder hinein zu den anderen.
Niemals alles aus dem Boden ziehen, denn ihr gut ausbildendes Wurzelgeflecht schützt vor Gesellen wie Antnnenwelsen.

Ich hab auch einen, deshalb wächst meine Ludwigiagruppe NEBEN einer seiner Lieblingshöhlen. Er rauscht also vorne raus, und meine Ludwigia bleibt heil.
Zusätzlich könntest Du ein paar Deiner vielen Steine im Dreieck als Schutz setzen, bis die Gruppe gut angewachsen ist.

.

Echinodorus MÖGEN sogar härteres Wasser, und eher gar nicht saures Wasser.
Sehr gerne werden sie viel zu tief gesetzt. Und sie brauchen zusätzlich zum Volldünger jeweils eine Bodendüngetablette.

Du kannst eine Kombi versuchen aus Düngung und Futter.
Zum Beispiel kurz gekochte Löwenzahn- und Brennnesselblätter.
Das düngt extrem, billig und natürlich, und viele Welse lassen sofort von den Pflanzen ab.

Ich dünge den Hauptanteil über Futter.


.

Kirschblätter
Auch sie tolerieren sogar hartes Wasser.
Sie wachsen mit und ohne CO2. Oft haben sie KALIUMmangel.
Apotheke Kaliumnitratpulver, aber WENIG!!!!

.

Die "dunkle Höhle, von Pflanzen umwachsen", lässt sich zum Beispiel gut mit einigen Cryptocorynenarten machen.
In Bodennähe auf der Höhle aufgebunden bilden sie recht schnell einen dichten Wall aus Blättern und Wurzeln.
Auch weiter oben lassen sich viele "normale" Pflanzen aufbinden, wenn man trickst.
Ich verwende dazu meine Grünalgenpolster, etwas weniger geeignet ist auch umwickeltes Moos.
Das gibt ihren "Boden". Sie merken es gar nicht, dass sie nicht "unten" sind.

.

Rückwand(teile) mit Moos?
Ein Gitter dicht bepflanzen, oder eine rauhe Rückwand mit Bewuchs, und Du musst nicht warten, sondern hast das Grün sofort bis oben hin.

.

Fazit: Die muss irgend etwas ausgegangen sein, denn zuerst HATTEST Du ja Deinen Urwaldwuchs, mit CO2 explodierte es geradezu.

Und dann war ein Nährstoff nach dem anderen aufgesogen, Du musst jetzt düngen, Makro-Mikronährstoffe (MIT Nitrat), und pro Wurzelzehrer zusätzlich im Boden.
Aber erst dann, wenn die neuen Pflanzen sichtbar loswachsen.
Niemals kümmerlich wachsende oder ganz neu gesetzte Pflanzen sofort düngen.
Dazu wieder mehr Licht und: der billigste Pflanzenwiederanschieber ist Wasserwechsel.

Edit: oh, und sei vorsichtig mit Deinem frisch gekauften Easy life Ferro....
Zuerst würde ich normal Makronährstoffe und Mikros zuführen, Eisen gebe ich nur ganz gezielt zu (ohne messen), wenn ich sehe, dass z.B die Rote Ludwigia oder meine Limnophila anfangen, zu verblassen.
Gibst Du Eisendünger als Erstes bekommst Du evtl eher Algen als Pflanzenwuchs

Gruß Sonne


Geändert von Sonnentänzerin (29.04.2016 um 12:54 Uhr)
Sonnentänzerin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2016, 14:29   #6
Birka
 
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Standard

@hallo

Zitat:
Zitat von Sonnentänzerin Beitrag anzeigen
Froschbiss:
Ich habe hier im Forum schon zwei Mal eine geniale Idee gesehen:
da wurde mit einem Stock oder einer flachen Wurzel einfach ein Drittel in einem Eck abgeteilt, und dort lebt der Froschbiss eingezäunt.

Z.B vorne links, dann kannst Du Deine dichte Hintergrundbepflanzung trotzdem haben, UND Deinen Rasen, der unbedingt volles Licht abbekommen muss.
Ich erreiche einen ähnlichen Effekt durch ein paar im Hintergrund gepflanzte Vallisneria gigantea, (die sind noch hinter der "regulären Hintergrundbepflanzung " in Form von Wurzeln mit Anubien und auch Echinodurusarten) ich lasse die langen Blätter in der Strömung so fluten,
das sie Froschbiss und Muschelblume eingrenzen.
Klappt wahrscheinlich mit Stock oder Wurzel noch besser, aber vereinzelte Schwimmpflanzen lasse ich "frei" schwimmen - und die Vallisnerienart mit den rötlichen Blättern sieht im Licht recht apart aus .
Alle 2 Wochen dünne ich die Schwimmpflanzen radikal aus - um Verdunklungsgefahr und zuviel Nitratzehrung zu vermeiden - max. 20 %
der Wasseroberfläche bleiben dann bedeckt.
Sie vermehren sich ja schnell wieder, und für die schwimmpflanzenliebenden Fische reicht das so.
Zitat:
Ich dünge den Hauptanteil über Futter.
Mein dschungelartiges 330 l Becken wächst im Prinzip so dicht zu, wie ich das möchte ( ohne CO2 - Zugabe, auch Flüssigdünger gebe ich nur sporadisch zu), die Wurzelzehrerpflanzen bekommen alle paar Monate eine JBL - Nährstoffkugel in den Boden.
Aber ich füttere ca. 2 - 3 mal wöchentlich kurz abgekochten Löwenzahn , und Brennesseln (außer Gurke, Zuccini und den verschiedenen Futtersorten
für die Fische) - vielleicht trägt das zum stetigen Pflanzenwuchserfolg bei !
Nitrat o.Ä. messe ich nicht, solange alles im grünen Bereich (im wahrsten
Sinne des Wortes!) bleibt erscheint mir das unnötig !
Übrigens lasssen meine 2 Ancistrusdamen und auch diverse Hexenwelse
alle Pflanzen unbehelligt wachsen - sie haben ja genug Grünfutter
.

Danke: (1)
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.04.2016, 15:06   #7
Birka
 
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@hallo nochmal,
hab ein Foto gefunden, wo man die Schwimmpflanzeneingrenzung durch Vallisnerienblätter etwas erkennen kann !
Angehängte Grafiken
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Alt 29.04.2016, 23:01   #8
Peyton
 
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Also erstmal ganz lieben Dank an alle, die sich so viel Mühe gemacht und mir so viele Tipps gegeben haben!!!

Ich bin echt begeistert davon, vor allem von Deinen Ideen, Sonne


Das Eingrenzen mit Stöckchen gehe ich gleich morgen mal an, könnte tatsächlich klappen.

All` die anderen Tipps werde ich jetzt und die nächsten Tage einfach mal "sacken lassen", also in Ruhe drüber nachdenken

Aber zu den Löwenzahn- und Brennesselblättern nochmal: Sind die nicht schädlich? Ich habe im Netz einige kritische Stimmen gelesen, was Brennesseln im AQ angeht....
Wie genau (und wie oft) macht ihr das mit den Blättern? Einfach ein bisschen kochen (wie lange ungefähr?) und dann ins Wasser geben (wie lange dürfen die im Becken liegen?)?

Finde ich total spannend, deshalb nochmal die konkreteren Fragen

Gibt es noch weitere Tipps, wie ich mir einen gesunden Dünger evtl. selbst herstellen kann (ich habe mal was von Kartoffelwasser gehört, betrifft aber wohl nur Gartenpflanzen).

Eisen habe ich allerdings heute doch gedüngt. Ich habe nämlich das 1. Mal einen Test gemacht und festgestellt, dass 0,0 Eisen im Becken ist.

Die nächsten Tage poste ich mal wieder Fotos.

Derweil noch einen schönen Abend.
Peyton ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2016, 10:17   #9
hbmänchen
 
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Löwenzahn und Brennesselblättern sind eigentlich kein Dünger eher Garnelen Futter meine Welse zb mögen die nicht
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Alt 30.04.2016, 10:33   #10
Shar
 
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Servus.

Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, daß hier "wild" im Sinne von planlos drauf los gedüngt wird und es in ein paar Wochen/Monate womöglich ein neues Thema im Algenbereich geben könnte.
Die m.M.n. bisher einzige verhältnismäßig gesicherte Erkenntnis wäre, daß zu wenig NO3 im AQ ist. Aber ohne die anderen Wasserwerte zu kennen bzw. jene vom verwendeten Leitungswasser bin ich skeptisch, ob das "wilde Düngen" was wird.

Grüße ~Shar~
Shar ist offline   Mit Zitat antworten
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