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Alt 28.02.2017, 19:28   #1
Pimelodus
 
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Standard 2 Meter AQ komplett neu für Pflanzen

Hallo liebe Fories,

bis zu unserem Umzug in die USA vor 3 einhalb Jahren, hatte ich immer ein Aquarium (seit meiner Kommunion). Mittlerweile bin ich fast 29, hatte aber nie Aquarien größer als 300Liter.

Im Sommer geht es zurück nach Deutschland und dann soll natürlich auch wieder ein Aquarium einziehen.
Wir haben eine tolle Nische im Esszimmer, wo ein 2 Meter Becken hinpasst. Es soll zwar kein holländisches Pflanzenbecken werden (kubanisches Perlkraut muss nicht sein), aber ich möchte schon schöne sattgrüne und gesunde Pflanzen haben.

Damit hatte ich die letzten Jahre immer Pech. Trotz Pflanzenleuchtsoffröhren und Langzeit- sowie Flüssidünger. Hatte dann auch eine gebrauchte CO2 Anlage bei meinem letzten Aquarium (RIO 125 mit T5 Röhren) aber trotzdem wuchsen die Pflanzen nicht richtig (außer Anubias) oder vergeilten.

Also mein Ziel ist es, ein schönes Amazonasbecken zu haben. Maße werden vermutlich 200 x 50x60 o.ä.

Ist LED Beleuchtung für Pflanzen sinnvoll? Wenn ja, was bzw. wie viel benötige ich? Bei Aquarienbauern geht ja 1 LED Balken bei 250 Euro los

Macht es Sinn ein Komplettangebot zu nehmen oder kommt man günstiger weg, wenn man die Sachen einzeln zum Becken und Unterschrank dazukauft? (Filter, Heizung, Beleuchtung)

Ist es besser 2 Filter zu nehmen? Ich möchte auf jeden Fall einen Außenfilter haben.
Bei der Co2 Anlage hätte ich auch gern ein Modell, dass sich für Anfänger eignet, ich bin technisch gar nicht versiert ohne werde ich wohl nicht auskommen oder? Benötige ich noch weiteres Zubehör? Alles natürlich so kostenschonend (Anschaffung,Strom, Gasverbrauch usw.) es geht.

Und noch die Bodenfrage. Ich hatte sowohl Kies als auch Sand. Ich finde Sand schöner. Hatte aber nie eine Bodenheizung im Aquarium. Ist das zwingend erforderlich?

Also so viel Schnick-Schnack wie nötig, aber so wenig wie möglich, gleiches gilt für die Anschaffungskosten/Verbrauch.

Sorry für die ganzen Fragen, aber ich will unbedingt schöne Pflanzen.

Bin dankbar für jede Produktempfehlung oder Anregung.

Liebe Grüße

Julia
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Alt 01.03.2017, 07:30   #2
Ruthchen
 
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Standard

Hallo Julia

Schön dass du nach Hause kommst, fällt es dir schwer ?

Es ist schön dass du dich schon mit der Planung beschäftigst und dir schon so einiges vorgestellt hast. Es klinkt für mich aber sehr nach Druck den du dir selber machst. Das ist nie gut und bewirkt meist das Gegenteil.
Schöne Pflanzen brauchen ihre Zeit um sich einzuleben und anzuwachsen, vorallem ein neues Becken braucht seine Zeit. Wenn du Pflanzen brauchst, kann ich dir hier aus dem Forum jemanden empfehlen der immer mal wunderschöne Pflanzen verkauft. Wenn du mit ihm in Kontackt trittst kannst du schon Pflanzen reservieren für dein Becken. So sparst du sehr viel Geld denn Pflanzen kosten irre viel. Dazu schreibe ich dir aber noch eine PN.

Zu deinen Fragen wirst du bestimmt unterschiedliche Meinungen hören.

Zu dem Boden möchte ich dir als erstes sagen welche Erfahrung ich gemacht habe. Sandboden finde ich persönlich am besten, man kann Turmdeckelschnecken halten. Diese graben sich durch den Boden und lockern ihn auf, fressen Futterreste und abgestorbene Pflanzenreste. Mit ihrer Ausscheidung düngen sie sogar die Pflanzen.
Ich habe nie co2 gehabt und meine Pflanzen wachsen wie irre, sogar die roten.
Es gibt von Dennerle längliche Tabletten, die habe ich zu Anfang in die Wurzel gesteckt. Die halten Monate und danach habe ich im Boden nicht mehr gedüngt, das erledigen die Turmdeckel dann. Ab und an nehme ich Flüssigdünger für die Sorten an Pflanzen die über die Blätter ihre Nährstoffe aufnehmen.

Mit Aussenfilter war ich nie ganz zufrieden, aber der HMF läuft und läuft.
Weißt du schon welche Tiere du haben möchtest ? Auch diese spielen eine Rolle.
Es gibt ja Tiere die gerne mal an Pflanzen rupfen, das ist zwar nicht ganz so schlimm aber kann schon Schäden anrichten. Ich hatte Antennenwelse, die fressen ganz gut an den Pflanzen rum. So war es auf jeden Fall bei mir.

LED Licht ist so eine Sache und mit der kenne ich mich nicht so gut aus. Ich habe auch LED und die Umstellung war für die Pflanzen schon sehr heftig.
Algen über Algen , die habe ich Monat für Monat zum Teufel geschickt.
Das braucht Geduld und Zeit. Zu Anfang würde ich die Pflanzen nicht den ganzen Tag beleuchten, mit Lichtpause ist doch besser.


Zum Kauf von allem was du brauchst. Das Becken kannst du neu kaufen, aber auch über Kleinanzeigen sehr viel Glück haben und Geld sparen. Dazu musst du dir die Nähte gut anschauen wie das Silikon aussieht.

Du wirst bestimmt noch viele Tips bekommen und ich hoffe dass du für dich die richtigen Antworten bekommst.

Lg
Ruth
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Alt 01.03.2017, 10:32   #3
Birka
 
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@Julia, hallo
herzlich willkommen im Forum !
Bestimmt freust du dich auf' Zuhause - und Vorfreude, planen und träumen sind einfach das Größte !
Wie Ruth schon schreibt , du hast ein sehr komplexes Thema eingestellt, bei dem es dann auch noch unterschiedliche Vorstellungen und Erfahrungen gibt - wie immer in der Aquaristik !
Richtig,deine Besatzwünsche spielen genauso eine Rolle wie deine Visionen bezüglich der Art der Pflanzen.
Ich hatte zwar noch nie Ancistren, welche an meinen Pflanzen geknabbert haben ( sie bekommen grundsätzlich viel Grünfutter zur Auswahl) , aber bei Barschähnlichen z.B. muß man ja schon anders bepflanzen als bei Salmlerschwärmen .
Ich berichte mal von meinen Erfahrungen und Erkenntnissen aus rund 20 Jahren , ich hatte durchweg Südamerika Gesellschaftsbecken.
Als Bodengrund hatte ich in den Anfangsjahren Kies ( so sind die Tipps in meinen älteren Büchern) ,heute favoriesiere ich Sandboden.
Ich hatte / habe immer Corys, ich sehe sie gern gründeln, oder schau hier:
http://www.zierfischforum.info/856447-post8.html
Sand ist optisch netter, Mulm läßt sich oberflächlich besser absaugen ( wenn überhaupt), die Pflanzen wachsen prima.
Ich benutze schon lange keinen Depotgrunddünger mehr - macht Siff bei Pflanz / Strukturierungsarbeiten - bei mir bekommen die Wurzelzehrerpflanzen je eine Nährstoffkugel /Düngekugel, reicht für ca. 6 Monate.
Flüssigdünger nehme ich nicht , CO2 habe ich auch nicht.
( Viele haben ganze, höchst komplizierte Düngesysteme - ob das was bringt - keine Ahnung .)
Meine Pflanzen sehen gesund aus, selbst manche Rötliche, Getupfte oder Gestreifte gedeihen.
Inzwischen hab ich fast nur noch Cryptocorynenarten, Echinodoren, Anubia , Javafarn- die sind nicht so anspruchsvoll.
Im 330 er Eheim Vivaline hab ich 2 x T5 , je 54 W Standartbeleuchtungsausstattung, im 110 l Juwel Primo LED - in beiden Becken gedeihen die Pflanzen gut.
Im Kleinen hab ich fast keine Algen, was aber vielleicht daran liegt, dass dort einfach mehr Schnecken durchkommen ( im Großen verhindern das die Maronis !)
Außerdem sind im Juwelbecken jede Menge Otos - vielleicht mögen dier Algen das Aufwuchsangeknabbere nicht so !
Einen Vorschlag für Beckentypen (Herstellernamen) oder Filter hab ich in der Größenkategorie nicht - bei der Beckengröße sind aber sicher Außenfilter oder HMF angesagt .

Viel Freude am Planen
Birka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 14:53   #4
Pimelodus
 
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Hallo Ruth und Birka,

lieben Dank für die nette Begrüßung und die tollen Anregungen.

Ich mochte schon immer Zahnkarpfen und wenn Cichliden, dann Apistogramma (oder sowas, ich hatte auch mal Sajica Barsche, die sind aber was die Babyproduktion betrifft so schlimm wie Zebras). Ancistrus haben bei mir auch die Pflanzen in Ruhe gelassen. Ich hatte eigentlich immer brave Fische. Selbst die Sajicas, denen man nachsagt dass sie gärtnern, haben bei mir bis auf eine kleine Mulde vor ihrer Bruthöhle nix umgegraben.

Das Becken werde ich wohl anfertigen lassen. Also unter Druck setze ich mich jetzt nicht, es ist mehr die Vorfreude die aus mir raussprudelt endlich weider ein Aquarium zu haben

Mein 125er Juwel steht noch bei meiner Tante im Keller. Aber wenn ein 2 Meter Becken ins Esszimmer passt, dann will ich lieber das hihi.

Geduld habe ich schon, ich hätte auch kein Problem damit, die Pflanzen erstmal ein paar Monate wachsen zu lassen. Nur möchte ich optimale Voraussetzungen für ein schön bepflanztes Becken schaffen.

Und sowas in der Art sollte sich dann halten https://www.aquarienpflanzen-shop.de...r#&gid=1&pid=1

Vielleicht gibts ja hier jemanden der Erfahrung mit großen Pflanzenbecken ab 500 L hat. Ich stelle mir da eben die Co2 Versorgung und Beleuchtung kompliziert vor.
Ich tendiere auch wieder zu Sand, weil es einfach schöner ist finde ich.

Ach ja, ich kenne auch meine Wasserwerte noch nicht, da müsste ich mal schauen was dort so aus der Leitung kommt. Es wird aber wohl sehr weich sein, da wir eine Weichwasseranlage bekommen werden (Malawi oder Tanganjika kommt eh niemals in Frage). Vermutlich dann nicht so gut für Schnecken oder?
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Alt 01.03.2017, 14:58   #5
Pimelodus
 
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Zitat:
Zitat von Ruthchen Beitrag anzeigen
Hallo Julia

Schön dass du nach Hause kommst, fällt es dir schwer ?
Überhaupt nicht, wir sind heilfroh endlich wieder nach Hause zu kommen
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Alt 01.03.2017, 15:55   #6
Öhrchen
 
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Hallo Julia,

wo in den USA seid ihr denn (noch)?

Zu deinen Fragen, ich picke mir mal das raus, was mir aufgefallen ist:
  • LED Beleuchtung. Wenn es möglich und kostenmäßig drin ist, würde ich das machen. Die teure Anschaffung amortisiert sich durch den geringeren Stromverbrauch (bei guter Qualität der LED!), und man hat einfach viele Möglichkeiten in Sachen Lichtintensität, und Farbe. Eine der Aquariengröße angemessene Beleuchtung mit Leuchtstoffröhren ist aber auch möglich, umstellen kann man auch später noch. Nur, wenn du so einen Dschungel willst, wie auf dem Bild - mit Bodendeckern - dann mußt du schon etwas mehr beleuchten, als standardmäßig bei Aquariensets angeboten wird.
  • CO2: Es geht ohne, das werden hier noch viele schreiben. Aber, mehr Spaß in Bezug auf Pflanzenwuchs macht es mit
  • Filter, da fehlt mir die Erfahrung, ich betreibe nur Becken mit Außenfiltern und kleine mit Innenfiltern. Aber bei der Beckengröße könnte man sogar über ein Filter/Technikbecken nachdenken. Da du das Becken eventuell anfertigen lässt, kann man auch ein Filterabteil einbauen lassen. Das nur als Gedenkananstoß.
  • Weichwasseranlage: Eher negativ in Bezug auf Aquarienwasser! Diese Anlagen funktionieren mit Ionentauschern. Grob gesagt wird Calcium gegen Natrium ersetzt. Und das ist in größeren Mengen nicht so toll für Wasserpflanzenwuchs. Wenn ihr die Wahl habt, lasst euch einen Abzweig zur Wasserentnahme vor dieser Anlage einbauen. Und nutzt dieses Wasser fürs Aquarium.
Noch viel Spaß beim Planen, und einen reibungslosen Umzug wünnsche ich
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Alt 01.03.2017, 21:34   #7
Pimelodus
 
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Zitat:
Zitat von Öhrchen Beitrag anzeigen
Hallo Julia,

wo in den USA seid ihr denn (noch)?

Zu deinen Fragen, ich picke mir mal das raus, was mir aufgefallen ist:
  • Filter, da fehlt mir die Erfahrung, ich betreibe nur Becken mit Außenfiltern und kleine mit Innenfiltern. Aber bei der Beckengröße könnte man sogar über ein Filter/Technikbecken nachdenken. Da du das Becken eventuell anfertigen lässt, kann man auch ein Filterabteil einbauen lassen. Das nur als Gedenkananstoß.
  • Weichwasseranlage: Eher negativ in Bezug auf Aquarienwasser! Diese Anlagen funktionieren mit Ionentauschern. Grob gesagt wird Calcium gegen Natrium ersetzt. Und das ist in größeren Mengen nicht so toll für Wasserpflanzenwuchs. Wenn ihr die Wahl habt, lasst euch einen Abzweig zur Wasserentnahme vor dieser Anlage einbauen. Und nutzt dieses Wasser fürs Aquarium.
Noch viel Spaß beim Planen, und einen reibungslosen Umzug wünnsche ich
Ich habe mal etwas gegoogelt und halte den Fluval FX6 für geeignet... Preisleistung scheint da zu stimmen.


Jaaa... mit der Weichwasseranlage wird es wohl drauf hinauslaufen einen separaten Anschluss zu wählen. Kostet wieder extra aber was solls.

Ich hatte auch schon überlegt, Regenwasser in einer Tonne zu sammeln und immer wenn es gerade geregnet hat, das Wasser im AQ zu wechseln weil das Regenwasser dann schön frisch ist (um Kosten zu sparen). Aber ich habe keine Ahnung von Wasserchemie, da gibts jetzt bestimmt einige, die die Hände überm Kopf zusammenschlagen
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Alt 01.03.2017, 21:34   #8
Pimelodus
 
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Zitat:
Zitat von Öhrchen Beitrag anzeigen
Hallo Julia,

wo in den USA seid ihr denn (noch)?
Noch in der Nähe der Hauptstadt Washington D.C.
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Alt 01.03.2017, 21:39   #9
Katrin17
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Hallo!

Den ersten beiden Punkten von Stefanie stimme ich voll zu.
Mit CO2 ist einfach ein himmelweiter Unterschied. Das merkt man, wenn mal die CO2 Anlage kaputt ist... ich spreche da gerade aus Erfahrung

LED: haben wir fast überall, es sind nur noch zwei mit Röhren.

Auch würde ich vermutlich nie wieder Kies nutzen. Viele bodenorientierte Fischarten mögen Kies lieber, Panzerwelse (oder Schmerlen) zB. Für mich hat sich die Körnung 0,3-0,7mm am Besten heraus gestellt, was die Bepflanzung angeht.

Zum Filter gibt es so viele verschiedene Meinungen, wie es Leute gibt...
Ich mag zB keine Hamburger Mattenfilter, andere hier nutzen die nur.
Mein großes 1000l wird gefiltert von einem Filterbecken, das 400l brutto fasst. Genauso habe ich ein 90l Becken, das nur eine kleine Pumpe mit Schaumstoffpatrone hat, Geringfilterung. (Bei Flowgrow gibt's ein tolles Thema dazu, nur unendlich lange, wenn ich das richtig in Erinnerung habe).
2 Außenfilter sind möglich, ein Filterbecken, ein Hamburger Mattenfilter (HMF), 1 Filter,...

Wir haben unsere beiden Großen bei eBay Kleinanzeigen gefunden und mit Anhänger abgeholt.
Vorteil ist natürlich der unschlagbare Preis. Weil keine Sau 1000l Becken will, sind die meist recht günstig. Und wir haben unheimlich viel Zubehör dazu bekommen, da beide Male die Leute uns den Rest einfach mitgaben.
Nachteil ist, dass sie eben gebraucht sind. Aber auch neue Aquarien können platzen oder undicht sein.

Pflanzen besorgst du dir am Besten von privat, solche Pakete, wie du sie verlinkt hast, sind doch recht teuer.

Bodenheizung ist nicht unbedingt notwendig, wir nutzen keine mehr und haben keinen wirklichen Unterschied gemerkt.

Nährboden würde ich auch lieber lassen. Die Wurzelzehrer kannst du gezielt mit Düngekugeln (oder Sticks oder Tabs) düngen.
Flüssigdünger ist allerdings von Vorteil, wenn du üppiges Pflanzenwachstum und anspruchsvolle Pflanzen pflegen möchtest.

Pflanzen wachsen am Besten bei gleichbleibenden Bedingungen, das schließt das Wasser mit ein, sprich: regelmäßiger Wasserwechsel. Ich würde da nicht ab und zu wechseln, wenn es gerade mal regnet...

Grüße Katrin

Geändert von Katrin17 (01.03.2017 um 21:41 Uhr)
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.03.2017, 22:57   #10
Otocinclus2
 
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Hallo Julia,

willkommen zurück Zuhause und hier im Forum!

Gehörst du mit deiner Familie etwa zu den ersten Ausweisungs-Opfern des Trumpel-Tiers?

Sei´s drum. Schön, dass du dich auf ein schönes Hobby zurückbesonnen hast. Und die von dir angedachte Beckengröße ist ja auch eine Hausnummer - ideal für den Wiedereinstieg!
200x50x60 hast du genannt. Gehen auch 200x60x60 (720 l)?
Könnte dir dann ein Becken mit Unterschrank von Akva Stabil gefallen?
Schau mal hier:
https://www.aqua-united.de/wp-conten...-II-+-MOVE.pdf

Der Hersteller ist eine dänische Firma, die Qualität ist sehr gut. Ich selbst habe zwar kein Becken von Akva Stabil, aber ein Bekannter von mir.

Die serienmäßige Standard-Beleuchtung (4 x 39 W T5) dürfte zwar nicht für alle von dir angedachten Pflanzen ausreichen, aber die Abdeckungen von Akva Stabil lassen sich um weitere Leuchtbalken erweitern. Und eine Umrüstung auf LED könnte auch jetzt schon Sinn machen, auch wenn LED´s in den nächsten Jahren sicherlich nicht nur noch leistungsfähiger sondern wohl auch noch preiswerter werden dürften. Schon jetzt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis qualitativ hochwertiger LEDs zumindest akzeptabel und liefert weniger Abwärme, als T5.

Mit Fluval-Filtern machst du nichts verkehrt; früher war ich absoluter Eheim-Fan, aber seit vielen Jahren verwende ich nur noch Fluval-Filter. Absolut zuverlässig und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Also:
Gute Heimreise und einen guten Neustart in das alte/neue Hobby!



Gruß
Otocinclus2
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