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Alt 08.02.2020, 13:48   #1
mokelet
 
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Hi Zusammen,

ich bräuchte mal einen Rat zu meinen Wasserwerten. Keine Sorge, hier steht noch nix außer das leere Aq, ich kann mich also in Ruhe informieren ^^.

Laut Wasserversorger haben wir hier folgendes Wasser:

Gesamthärte °dH 40,3

Gefühlt also steinhart... Die genauen Werte werde ich am Montag mal messen, wenn ich mir die entsprechenden Tests kaufe. Aber ich weiß ja jetzt schon, dass ich etwas tun müsste.

Mein Aq hat 84l. Bei einem wöchentlichen Wasserwechsel mit vllt 40l bräuchte ich doch somit 30l Osmosewasser/destiliertes Wasser, welches ich mit dem Leitungswasser mixe, um auf 10GH zu kommen, richtig?

Mein Örtliches Zoofachgeschäft bietet Osmosewasser für 29Cent/Liter an. Wären dann 8,70€ pro Wasserwechsel ...

Da das recht teuer ist, hab ich mir überlegt, eine Osmoseanlage zu kaufen.

Verbrauchen sich die Filter und die Membran deutlich schneller, weil das Wasser so hart ist? Das Restwasser dürfte ja auch mehr sein, als üblich. Und woran merke ich, dass ich die Filter oder die Membran austauschen muss? Ich gehe hier mal von einer 70€ Anlage aus.

Und wo kann man die Anlage überall anschließen? Am liebsten wäre mir in der Dusche. Der Anschluss dürfte dort wohl 1/2 Zoll sein. Die Anlage hat 3/4, denke ich. Kann man da einen Adapter verwenden?

Bin für Tipps sehr dankbar ^^

Schöne Grüße

Nico
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Alt 08.02.2020, 13:51   #2
dumdi65
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Hallo Nico.

Ich verlinke dir hier einfach mal was von David zum lesen

https://www.zierfischforum.info/tech...oseanlage.html
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Alt 08.02.2020, 21:06   #3
mokelet
 
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Nabend,

Ist denn ein so großer Wasserwechsel wöchentlich nötig?

Hab jetzt grad gelesen, dass 30% alle 2 Wochen vollkommen ausreichend wäre. Wenn ich nur Dario Dario pflegen würde (+ eventuell Garnelen), wäre die Belastung ja eventuell auch geringer.

Überlege noch, ob es nicht einfacher wäre, mir das Wasser doch von Fachgeschäft zu besorgen. Da kommts halt drauf an, wie viel ich am Ende benötige.
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Alt 08.02.2020, 21:48   #4
dumdi65
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Also ich persönlich wechsel jede Woche 30%. Habe aber auch getorftes Wasser welches ja von Natur aus keimarm und sauer ist.

Ich sehe die Sache mit dem Wasserwechsel immer von der praktischen Seite aus: mache ich es regelmäßig jede Woche, dann kann ich mir auch sicher sein wenn ich einmal, warum auch immer, verhindert bin, das auch bei 2 Wochen Standzeit nichts aus dem Ruder läuft. Und natürlich sind mir meine Tiere zu sehr ans Herz gewachsen um es nicht immer im Griff zu haben.

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Alt 09.02.2020, 10:43   #5
David Teichfloh
 
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Hi,

das mit dem WW musst du ausprobieren - da gibt es keine so klare Regel. Vielleicht das hier (stammt aus einem Aqua-Buch von 1960!):
- kleines Becken = häufiger WW
- großes Becken = seltener, aber große WW
- viele oder und große Tiere (!nicht nur Fische beachten!) = viele WW
- viele Pflanzen = weniger WW
- häufige WW dürfen auch klein sein
- seltene WW sollten größer sein (Achtung: Wasserwerte anpassen!)

behelfen kannst du dir mit einem Messgerät für die Leitfähigkeit (Leitwert) - allerdings nur dann, wenn du es regelmäßig benutzt.

Geändert von David Teichfloh (09.02.2020 um 10:44 Uhr) Grund: schlechtReibung ... oder so
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Alt 09.02.2020, 10:51   #6
mokelet
 
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okay, dann würde ich mal folgende Rechnung aufmachen:

Im final eingerichteten Aquarium sind vllt 70l Wasser.
Bei 30% Wasserwechsel wären das 21l.

Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass ich die 21l reines Osmosewasser nehme und mit Wasseraufbereitung auf die Idealwerte von GH 6 und KH 0 bringen könnte, wären das: 21l * 0,29€ = ca. 6€ pro Woche.

Macht 6€ * 52 Wochen = 312€ pro Jahr

Dafür spar ich mir den Stress mit der eigenen Anlage ...

Ich würde mich da vielleicht auch am Wasser vom Verkäufer orientierten, dann kann ich es eventuell ja auch etwas mit Leitungswasser mixen.

Hab ich irgendwo einen Rechenfehler, oder passt das so?
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Alt 09.02.2020, 11:24   #7
Volker1986
 
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Mahlzeit,

kommt stark auf den Besatz an. Man staunt, wie schnell sogar scheinbar mäßiger Besatz das Wasser belasten kann.

Nicht zu vergessen, dass bei Krankheiten und sonstigen Problemen schnell einiges an Wasserwechseln extra fällig wird.

312 Euro + unvorhergesehene Wechsel = 400 +/- Euro pro Jahr nur für das Wasser eines 84 Liter Beckens ist sehr teuer.

Kann man aber machen wenn Geld kein Faktor ist.

Gruß

Volker
Volker1986 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2020, 11:26   #8
dumdi65
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Moin.

Mit einer angestrebten GH von 6 liegst du ungefähr bei einem Leitwert von 200µS. Wenn du das O-Wasser mit Leitungswasser mischen willst, vorrausgesetzt eine GH von 6, wird die Leitfähigkeit entsprechend steigen. Von daher wäre es vielleicht besser sich einen Leitwert als Ziel zu setzen. Auch das Messen wäre einfacher: Messgerät rein und ablesen, kein Gepansche mit Chemikalien.
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Alt 09.02.2020, 12:12   #9
mokelet
 
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Hi,

Stimmt schon, ist echt ne Menge Geld ... ich werd nochmal drüber schlafen.

Was den Leitwert angeht. Welche Werte ersetzt er mir denn? Für die meisten Werte muss ich doch trotzdem mit Chemikalien arbeiten, nehme ich an.
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Alt 09.02.2020, 12:58   #10
dumdi65
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Der Leitwert ersetzt dir im Prinzip nichts. Er erleichtert das Arbeiten mit Wasser und dessen Grundbestimmung. Das heißt wenn du Wasser mit GH 6 durch aufsalzen erreichen willst kontrollierst du das über Tropfentest einmalig. Dann mit dem Leitfähigkeritsmessgerät messen welcher Leitwert das ist. Bei den weiteren Aufsalzungen brauchst du den Tropfentest nicht mehr, du kennst ja die LFK.

Was dein Aquariumwasser angeht hilft es dir auf jeden Fall weiter, denn am Leitwert siehst du wie dein Wasser arbeitet. Ist der Leitwert nach einer Woche z.B. im Aquarium gefallen, dann kannst du davon ausgehen das deine vorhandenen Pflanzen zu viele Nährstoffe aus dem Wasser gezogen haben. Ist der Leitwert allerdings gestiegen, dann kann das mehrere Faktoren haben: zu hoher Besatz, zu viel Futter, zu viel abgestorbene Biomasse.

Aber auch hier sagt dir der Leitwert weder etwas über die Härte oder Nitrit, Nitrat oder Phosphat aus. Aber er erleichtert das feststellen das es nötig ist etwas zu verändern.

Hört sich aber wirklich komplizierter an als es ist
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