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Alt 22.07.2020, 22:28   #1
mokelet
 
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Standard Kupfer im Leitungswasser

Hi zusammen,

Ich bin eigentlich davon ausgegangen, da wir in einem recht neuen Haus wohnen, dass keinerlei Kupfer bei der Wasseranlage verwendet wurde...

Da Morgen die ersten Gäste im AQ einziehen (TDS, Posthorn und Neocaridina davidi), wollte ich doch nochmal kurz testen und war doch sehr verwundert: 0,2 im Leitungswasser. Hab gleich mal was AQ getestet, da bin ich bei <0,05. Da mein AQ-Wasser aus 3 Teilen Osmosewasser und 1 Teil Leitungswasser besteht, ist dadurch wohl der niedrigere Wert zu erklären (oder liegt es auch daran, dass Kupfer mit der Zeit zu Boden sinkt?).
Da die Werte im AQ scheinbar passen, würde ich die Bewohner trotzdem mal ins AQ setzen (hab auch wenig Alternativen).
Aber macht es vllt auf Dauer Sinn, dass Osmosewasser nicht mit Leitungswasser zu mixen, sondern mit einem GH/KH+ Mittelchen zu aufzuhärten? Dann sollte Kupfer doch kein Problem sein, oder?

Vielen Dank und schöne Grüße

Nico
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Alt 23.07.2020, 03:59   #2
dumdi65
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Standard

Hallo Nico.

Um ganz sicher zu gehen würde ich es so machen. Vorsicht ist in dem Fall die Mutter der Porzelankiste
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Alt 23.07.2020, 14:23   #3
mokelet
 
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Ok, Danke. Hab mir da jetzt mal dieses Shrimp Mineral GH/KH+ bestellt. Das sollte ja auch für Fische in Ordnung gehen, oder?
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Alt 23.07.2020, 14:27   #4
dumdi65
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Ich habe zwar nur das GH+, aber meine Fische stört es nicht
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Alt 23.07.2020, 20:31   #5
Otocinclus2
 
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Hallo Nico,

Zitat:
Zitat von mokelet Beitrag anzeigen
Ich bin eigentlich davon ausgegangen, da wir in einem recht neuen Haus wohnen, dass keinerlei Kupfer bei der Wasseranlage verwendet wurde...
gerade neue Kuüferleitungen geben (noch) Kupfer an das Wasser ab. Mit der Zeit bilden sich in den Leitungen aber Beläge (vor allem Kalk), die die Abgabe von Kupfer an das Wasser weitgehend unterbinden. Allerdings kann man nicht wissen, wann dieser Effekt eintritt, also wie lange man warten muss, bis es soweit ist.

Zitat:
Zitat von mokelet Beitrag anzeigen
Aber macht es vllt auf Dauer Sinn, dass Osmosewasser nicht mit Leitungswasser zu mixen, sondern mit einem GH/KH+ Mittelchen zu aufzuhärten? Dann sollte Kupfer doch kein Problem sein, oder?
Kannst du machen.

Alternative: Weiter Leitungswasser verwenden, aber Kupfer (und andere Stoffe) mit einem Carbonit Aktivkohlefilter herausfiltern.

Schau mal hier:

https://www.carbonit.com/

Es gibt eine ganze Reihe von Gutachten zur Wirksamkeit der Filter, teiweise auch ganz speziell bezogen auf einzelne Schadstoffe. Die Effizienz in Bezug auf Kupfer hat der TÜV Berlin-Brandenburg z.B. in diesem Gutachten attestiert:

https://www.carbonit.com/images/stor...100707-D01.pdf

Zitat:
Im Rohwasser (Probenahmestelle vor dem Filter) wurden Konzentrationen an Kupfer zwischen 3,4 und 4,5 mg/l gemessen. Im Reinwasser (Probenahmestelle nach dem Filter) ergaben sich Kupferkonzentrationen von 0,02 (Beginn des Versuches) bis 0,43 mg/l (gegen Ende des Versuches). Es ist somit ein Abscheidegrad zwischen 90 % und 99 % festgestellt worden.

90 bis 99% ist schon eine Hausnummer.

Eine Besonderheit dieser Filter:

Bei lose geschütteter Aktivkohle (wie es in Filtern ja üblich ist) kann ein Aquarianer, der die Wasserwerte nicht durch Messungen regelmäßig überwacht, kaum merken, wann die Kohle erschöpft ist, also das Wasser nur an den Kohlepellets vorbeiströmt, ohne dass die Kohle noch Schadstoffe aufnehmen kann.
Die Carbonit Fliterkartuschen bestehen aber aus einem Block gesinteter Aktivkohle. Je mehr Schadstoffe aufgenommen wurden, um so mehr setzt sich die Kartusche zu, der Wasserdurchfuss lässt nach bis (im Extremfall) zum vollständigen Erliegen. Man kann also gar nicht übersehen, wann es Zeit wird, die Kartusche zu tauschen.


Gruß
Otocinclus2
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