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Alt 27.01.2013, 16:22   #41
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Hallo,

bei einem ad hominem schwingt immer mit, dass die vorgebrachten Argumente des Gegenübers a priori als unzutreffend oder nicht folgerichtig abgestempelt werden - und es deshalb auch gar nicht erst nötig ist, sie auf sachliche Richtigkeit und Schlüssigkeit zu prüfen, also in der Sache zu verfahren.
Dennis Furmanek ist offline  
Alt 27.01.2013, 19:00   #42
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Zitat:
Zitat von Dennis Furmanek Beitrag anzeigen
Hallo,

bei einem ad hominem schwingt immer mit, dass die vorgebrachten Argumente des Gegenübers a priori als unzutreffend oder nicht folgerichtig abgestempelt werden - und es deshalb auch gar nicht erst nötig ist, sie auf sachliche Richtigkeit und Schlüssigkeit zu prüfen, also in der Sache zu verfahren.
Ja, es ist auch nicht sinnvoll Zeit damit zu verschwenden.
Ganz einfach weil ein intelligenter Mensch nicht über seine tatsächlichen Kenntnisse heraus irgendwelche Ansagen vermuten und diese dann als Tatsache veröffentlichen würde. Ein intelligenter Mensch kennt seine Grenzen und schreibt nur übe Dinge die er hinlänglich kennt und wo er nicht schätzen muss.

Daher ist es durchaus richtig und angemessen auf der sicheren Seite liegend davon auszugehen, dass wenn jemand über etwas schreibt was er nicht wirklich kennt, dieses auch inhaltlich mit hoher Wahrscheinlichkeit Unfug ist.

Am Beispiel Doerre wird das wunderschön deutlich und auch viele andere Internetseiten zeigen das. Ich wüsste allerdings nicht, dass jemand ohne ausreichende Sachkenntnis mal was gutes geschrieben hätte.
 
Alt 28.01.2013, 08:09   #43
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Hi,
den Dörre oder wie er auch heißt kenne ich leider nicht. Bin nicht so lange Aquarianer wie ihr. Das war nur was ich im Netz über das Thema gefunden habe.
Die Aussage daß, die Fische sich in ihren Lebensräumen bestimmten Wasserwerten angepasst haben lese ich aber sehr oft. Hier noch ein Beispiel:

"Wer nun Fische im Aquarium pflegen möchte, dem lege ich folgenden Gedanken ans Herz: Fische sind an das Wasser gebunden und leben seit Jahrtausenden in "ihren" Heimatgewässern. Die Evolution hat Millionen von Jahren benötigt, die Fische an den jeweiligen Lebensraum anzupassen.

Wenn nun der Mensch die Fische willkürlich umsetzt, ist dies ein grober Eingriff in die Natur und das jeweilige Lebewesen reagiert (unterschiedlich) auf diese groben Änderungen mit möglichen Krankheiten oder sogar Veränderungen der inneren Organe. Man sollte wenigstens das "falsche" Wasser etwas aufbereiten, am besten mit natürlichen Hilfsmitteln.
Oft liest oder hört man, dass der Züchter seine Fische in zB. hartem Wasser hält und diese es schon gewohnt sind! Doch welcher Züchter ist Millionen Jahre alt?"

Der Link:http://www.malawifish.com/grundlagen_wasser.html
Vielleicht ist den Fischen doch nicht egal in welchem Wasser sie schwimmen?
Gruß adfi
adfi ist offline  
Alt 28.01.2013, 08:54   #44
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Zitat:
Zitat von adfi Beitrag anzeigen
Hi,
den Dörre oder wie er auch heißt kenne ich leider nicht. Bin nicht so lange Aquarianer wie ihr. Das war nur was ich im Netz über das Thema gefunden habe.
Die Aussage daß, die Fische sich in ihren Lebensräumen bestimmten Wasserwerten angepasst haben lese ich aber sehr oft. Hier noch ein Beispiel:
ja, dass klingt auch gut.

Nur isat es in der Form nicht richtig. Viele Fische der extremen Gewässer leben nicht da weil sie es wollen sondern weil sie es können. Sie haben eine ökölogische Nische gefunden.

Der normaltumbe Forenaquarianer denkt z.B. immer, dass der Neonfisch das Weichei sei. Dass man ihm das Wasser speziell aufbereiten müsse, weil er kommt ja aus sehr weichem und saurem Wasser. Der übliche Platy und Molly hingegen kann Leitungswasser.

Ist aber nicht. Der weiche und saure Fisch kann sehr wohl auch in normalem Wasser schwimmen, er kann aber auch auch in weichem und saurem. Der Playt hingegen kann in weichem Wasser nicht, er kann nur in normalem Wasser.


Zitat:
Der Link:http://www.malawifish.com/grundlagen_wasser.html
Vielleicht ist den Fischen doch nicht egal in welchem Wasser sie schwimmen?
Du musst nur ordentlich goggeln und wirst zu jeder Frage jede von Dir gewünschte Aussage finden und könntest die als "Beleg" bringen.

Nur eines solltest Du Dir merken. Macher erst einmal ein paar Jahre Aquaristik mit Zucht und allem. Dann kommst Du irgendwann in den Beriech wo Du etwas behaupten kannst. Vorher läufst Du immer wieder Gefahr, dass Du das was Du da behauptest und verlinkst fachlich nicht überschauen kannst.

Auch jetzt schon ist es Dir ja passiert, dass Du kritiklos anderes verlinkst ohne dass Du gemerkt hast was Du eigentlich anrichtest. Du merist es sicherlich gut, aber im Ergebnis ist es schlecht und nur das Ergebnis zählt, nicht die Absicht.
 
Alt 28.01.2013, 13:19   #45
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moin

@ adfi

Zitat:
"Wer nun Fische im Aquarium pflegen möchte, dem lege ich folgenden Gedanken ans Herz: Fische sind an das Wasser gebunden und leben seit Jahrtausenden in "ihren" Heimatgewässern. Die Evolution hat Millionen von Jahren benötigt, die Fische an den jeweiligen Lebensraum anzupassen.
irgendwie siehst du das ganze etwas einseitig, fische leben in den heimatbiotopen nicht 365 tage im jahr bei konstanten werten, auch da gibts im jahresrythmus schwankungen in wasserwerten, futter , temperaturen etc

wenn man mal an südamerika denkt wie die flüsse in der regenzeit riesenwaldflächen überfluten und zb neon auf einmal zwischen waldbäumen schwimmen nebst den damit einhergehenden kontakten zu multimilliarden neuer organismen und damit klarkommen sind fische wohl doch weitaus anpassungsfähiger als du denkst

wenn die tatsächlich so festgelegt wären auf standardheimatbedingungen könnte man die niemals in unsere kleinen glaskästen unterbringen, dazu kommt noch die ernährung, statt leckerer lebendfutterhappen trockenes futter aus der discounterdose, die umstellung auf unser wasser wird da das kleinste problem sein
kellerkind49 ist offline  
Alt 28.01.2013, 14:33   #46
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Hallo,
Zitat:
Zitat von adfi Beitrag anzeigen
Hi,
ich werde mir paar Gedanken machen, danke !
Ist da inzwischen bezüglich der sehr unterschiedlichen Habitate was bei rumgekommen?
Das dürfte nämlich deutlich interessanter sein, als diese elendig lange und praktisch ziemlich irrelevante Diskussion um biotopnahes Wasser.

Wenns dir wirklich um die Darstellung eines Biotops gehen würde, dann würde deine Fischkonstellation doch schon völlig anders aussehen als das, was du da aktuell hast/planst.
Axelrodia ist offline  
Alt 28.01.2013, 22:35   #47
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Hi Axelrodia,
mir ging's nie um eine Biotop Nachbildung, was ich eigentlich wissen wollte, möchte ich nicht zum x-mal wiederholen.
So wie es aussieht ist es manchmal besser sich vor dem AQ zu setzen, beobachten und Tee trinken als eine Frage zu stellen.
Gruß adfi
adfi ist offline  
Alt 28.01.2013, 22:46   #48
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Moin
Die Frage kann dir aber eben keiner beantworten. Heute sind die Werte so, morgen anders. Wenn naturnah, müsstest du auch diese jahreszeitlichen Wechsel mit durchziehen.
Über den Sinn oder Unsinn der Leitwertabsenkung wurde genug gesagt.
magdeburger ist offline  
Alt 28.01.2013, 23:29   #49
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Zitat:
Zitat von adfi Beitrag anzeigen
Hi Axelrodia,
mir ging's nie um eine Biotop Nachbildung, was ich eigentlich wissen wollte, möchte ich nicht zum x-mal wiederholen.
So wie es aussieht ist es manchmal besser sich vor dem AQ zu setzen, beobachten und Tee trinken als eine Frage zu stellen.
Gruß adfi
so sieht es aus. Du machst Dich nur selber verrückt und dienst den Fischen gar nicht.
Abstand solltest Du von allen Internetseiten nehmen, die die Aquaristik kompliziert machen und wohlmöglich auf die Moraltrommel hauen "die Fischis sollen sich doch wohl fühlen". Sobald man auf Seiten zu irgendwas bedrängt wird, Vorsicht!
 
Alt 29.01.2013, 00:04   #50
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Hallo,
Zitat:
Zitat von Banzai
Daher ist es durchaus richtig und angemessen auf der sicheren Seite liegend davon auszugehen, dass wenn jemand über etwas schreibt was er nicht wirklich kennt, dieses auch inhaltlich mit hoher Wahrscheinlichkeit Unfug ist.

Es geht mir aber darum, dass man durch ein ad hominem eben genau diesen Effekt erzielen auch kann, OBWOHL es inhaltlich KEIN UNFUG ist.
Schließlich kann man auch bloß unterstellen, derjenige habe ja keine Ahnung weshalb das was er erzählt auch nicht stimmen könne - ohne das aber inhaltlich zu prüfen.

Deshalb ist es eleganter, den Verdacht solcher bloßen unehrlichen Trickserei auf sich zu ziehen, wenn das gar nicht nötig ist. Inhaltlich und tatsächlich demonstrieren, dass jemand Unsinn erzählt reicht da vollkommen aus.

Geändert von Dennis Furmanek (29.01.2013 um 00:41 Uhr)
Dennis Furmanek ist offline  
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