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Alt 30.11.2013, 08:17   #11
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Moin,

und schlussendlich kommt es nicht darauf an, ob nun eine Einlaufzeit mit oder ohne Fische stattfindet. Wer seinem Aquarium wochenlang ohne Fische zusehen will, dem sei diese "Freude" doch unbenommen. Fakt bleibt dabei jedoch, das wurde schon erwähnt, dass Besatzerhöhung mit Belastungserhöhung einher geht. Insofern sei davor gewarnt, nach wochenlangem fischlosen Zusehen nun freudig den Besatz in einem Schwung einzubringen. Darauf ist weder ein komplett frisches, noch ein mehrere Wochen altes Becken eingestellt. Es kommt zu Stoffanhäufungen, u.a. auch dem benannten Nitritpeak.

Zitat:
Zitat von magdeburger
Und fleissig Wasser wechseln, bei 0,5 mg Nitrit, ist schon mehr als Übereifer. Das ist schon fast kontraproduktiv, dennn dieses weniger Nitrit was ja die Bakis zu Nitrat umwandeln sollen, wird ihnen nun auch noch genommen, damit genau die gewünschten Bakis hungern müssen und ihr Gleichgewicht somit wohl nie finden werden.
Dass Wasserwechsel, egal in welcher Menge, kontraproduktiv sein kann, passt meinem Verständnis nach nicht. Ich verstehe die Anhäufung von Nitrit als Folge einer nicht ausreichenden Population von nitritzehrenden Bakterien. Es ist also zu viel Futter für zu wenig Bakterien da. Halbiere ich durch einen 50% Wasserwechsel diese Futtermenge, so ist noch immer mehr Futter vorhanden, als von den Nitritzehrern veratmet wird. Gleichzeitig wird von den Ammoniumzehrern mehr Nitrit produziert, als verbraucht wird. Aus diesem Grund entsteht die Anhäufung ja erst. Erst wenn die Produktion von Nitrit dem Verbrauch gleichgestellt ist, kann ein Nitritwert nahe 0 entstehen.

Meiner Ansicht nach kann ein Überangebot von gelösten Stoffen jederzeit bedenkenlos durch Wasserwechsel entfernt werden.

Zitat:
0,5 mg, sind absolut kein Grund für irgendwelche Panikmache, Wasserwechselmanie, oder auch nur eine Diskussion wert.
Jedoch kann ein hoher NO2 Wert bei gleichzeitig hohem PH Wert (unsere Leitungswässer tendieren vielerorts im frischen Aquarium zu erhöhten PH Werten, insbesondere wenn mangels zugeführtem CO2 noch biogene Entkalkung dazu kommt), einen parallel hohen Ammoniakwert indizieren. Insofern halte ich mehrere beherzte Wasserwechsel in den ersten Tagen/Wochen eines besetzen Aquariums nicht für falsch. Leider sind unerklärte Fischsterben in frischen Aquarien auch ohne messbaren Nitritanstieg oder bei nur geringen Messwerten nicht gerade selten und meiner Ansicht nach oft auf unbemerkt angestiegene Ammoniakwerte zurück zu führen.

LG
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Alt 30.11.2013, 17:04   #12
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Hallo Ihr Lieben,

jetzt wenden wir uns nach der üblichen Nitrit-Diskussion aber mal wieder der eigendlichen Frage zu.
Also ich werd das zumindest tun .

Hallo Becher,deine Werte klingen doch recht gut. An deiner Stelle würde ich so langsam die ersten 3-4 Fische einsetzen. Mit den Neons kannst du beginnen, die sind wirklich robust. Und dann deren Bestand nach und nach aufstocken auf die gewünschte Größe der Gruppe.
Immer ein bissel drauf schauen, und die üblichen WW und dann sollte das eigendlich gut anlaufen .
Wenn du Schnecks auch ein Heim bieten willst, können die ebenfalls mit rein.

LG Molly

Geändert von Aquamolly (30.11.2013 um 17:06 Uhr)
Aquamolly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2013, 06:25   #13
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Hallo,

Wahrscheinlich liest Becherstecher hier gar nicht mehr mit, ansonst wäre eine Antwort auf diese Frage immer noch interessant:

Zitat:
Zitat von benmao Beitrag anzeigen
Vielleicht entsteht das Nitrit ja gar nicht im Aquarium.
@Becherstecher: Kannst Du auch mal das Leitungswasser messen (Nitrit und Nitrat)?


... weil ....


Zitat:
Zitat von magdeburger Beitrag anzeigen
Nitrit hochgespielt werden.
0,5 mg, sind absolut kein Grund für irgendwelche Panikmache,
Wenn ohne Fische bereits 0,5 mg NO2/L mutmaßlich gebildet worden sind, besteht denn dann nicht die Gefahr, dass bei einem sofortigen Besatz in dieser Situation sehr wohl ein Nitritproblem entstehen kann?

Ernst
benmao ist offline   Mit Zitat antworten
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