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Alt 17.06.2014, 22:32   #1
Simon-164
 
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Standard Wasser säuern mit Brunnenwasser!?

Hallo alle zusammen,

ich habe da mal ein Problem:
Vor etwas längerer Zeit habe ich mein Wasser mal vom Zoo"fach"geschäft testen lassen. Die sagten mir, dass ich einen PH-Wert von ca. 6,8 habe.
Ich dachte eigentlich dass sich dieser Wert von alleine nicht unbedingt ändert und habe ihn nicht weiter beobachtet...
Ja das war ein Fehler, das weiß ich jetzt, denn:
Nachdem ich mir jetzt einen Tröpfchen Test für den PH-Wert zu ermitteln gekauft habe musste ich feststellen, dass ich mittlerweile einen PH-Wert von ca. 7,8 - 8,0 habe... (laut Wasserversorger hat unser Wasser aus der Leitung einen Wert von 7,96 und wenn ich das teste komme ich auch auf ca 8)

Das ist für manche meiner Fische leider nicht so verträglich!
Lange Rede kurzer Sinn: Wir haben im Dorf einen Brunnen, der durchaus Trinkwasserqualität hat. Dieses Wasser habe ich auf dessen Säuregehalt mal getestet und dabei kam ein PH-Wert von 6,0 raus.
Frage:
Wie kann ich feststellen, ob dieses Wasser für das Aquarium geeignet ist?
Ich meine was könnte da alles drin sein, was mir Probleme bereitet.
Der Plan ist eben mit diesem Wasser mein Aquariumwasser auf einen Wert um die 7,2 zu bringen.

Was haltet ihr allgemein von der Idee
Ich hab leider grad gar keine Ahnung ob das sinnvoll ist, was ich vor habe...
Simon-164 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 18.06.2014, 03:30   #2
Duras
Standard

Hi,

Ich kenne einige Leute, die Brunnenwasser für das Aquarium nutzen. Probleme kann es hier mit Nitrat geben, was zwar für die Fische egal ist, aber für den Algenwuchs nicht unbedingt.
Nur sag ich dir ganz ehrlich, keinen Fisch wird es interessieren, wenn du den Ph von 7,8 auf 7,2 drückst.
Es gibt zwar ein paar Fischarten, die Probleme mit dem Ph bekommen können, aber vor allem Fische aus harten, alkalischem Wasser bekommen in zu weichem, saurem Wasser Probleme. Umgekehrt geht das besser.
Die meissten Fischarten aus weichem, sauren Wasser haben bei etwas höheren Wasserwerten keine Probleme. Nur mit der Vermehrung gibt es bei einigen Arten dann mächtig Probleme.
Ausnahmen gibt es aber auch manchmal bei den Weichwasserfischen. Aber das sind dann meisst Fische, die einen Ph von 4,5-5,5 brauchen. Selber hab ich da bei Betta rubra leichte Probleme gehabt. Nicht das die Fische ein unnatürliches Verhalten gezeigt haben, aber ihre Färbung kam bei zu hohen Werten einfach nicht durch.

Gruss
Sascha
Duras ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2014, 06:53   #3
benmao
 
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Hallo,

Möglicherweise ist das Wasser aus dem Dorfbrunnen das selbe ohne Aufbereitung. Der Nitratgehalt wäre der selbe, da man Nitrat nicht mit vernünftigem Aufwand rauskriegt. Es handelt sich dann wohl um recht weiches Wasser mit Kohlensäure. Dieses aggressive Wasser wäre sicherlich für viele Fische zum Vermehren/Züchten besser geeignet, nicht jedoch für die Wasserleitungen. Deshalb wird im Wasserwerk CO2 entfernt/Kalk zugesetzt/Polyphosphat zugesetzt und/oder anderes.

Ich stelle mir nur das Wasserholen aus dem Dorfbrunnen so vor, wie in Reportagen aus Afrika bzw Geschichten aus dem Mittelalter. Eimer auf den Kopf und ab zum Brunnen. :-)

Mich würde eher die Wasserhärte bei beiden Wässern interessieren. Es kann auch passieren, dass sich beim Zumischen von Brunnenwasser nicht viel ändert (Du also sehr viel von dem Brunnenwasser benötigst) und Du dann besser gleich das Brunnenwasser pur nehmen kannst.

Ernst

Geändert von benmao (18.06.2014 um 06:59 Uhr)
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Alt 18.06.2014, 14:28   #4
Simon-164
 
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Danke schonmal für die bisherigen Antworten!
Also Nitrat will ich heute mal testen lassen genauso wie Eisen? Könnte das noch Probleme machen? Wenn zuviel vorhanden ist?
@Sascha:
Du meinst also es macht den Fischen nichts aus? Ich habe 3 Querbandhechtlinge im Becken und die werden - je nach Infoquelle - von 6,0 bis 7,2 bzw. 7,5 PH-Wert angegeben.
Ist das nicht ein bisschen viel?
Ich will da eigentlich keine Wissenschaft draus machen, nur fehlt mir dafür das Gefühl ob das noch im Rahmen des Vertretbaren ist, oder eben nicht...

@ Ernst:
Ich weiß es nicht sicher, aber ich glaube unser Wasser aus der Leitung hat einen anderen Ursprung als das Wasser aus dem Brunnen. So sagt man zumindest.
Aber ja du hast recht, es ist leicht Kohlesäurehaltig und hat eine GH von ca 10 diese Härte haben wir auch in etwa bei dem Wasser aus unserer Leitung.

Die Frage für mich ist jetzt, wie kritisch ist das ganze für meine kleinen Hechtlinge und was soll ich jetzt tun...?

Mir ist bewusst, dass das ein ganz schöner Akt wäre da immer das Wasser an dem Brunnen holen zu fahren, aber ich hab grad sonst keine Alternative...
Frische Ideen werden gerne gelesen

Gruß Simon
Simon-164 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2014, 14:48   #5
Duras
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Hi,

Ne, den Querbandhechtlingen macht das nichts aus. Da brauchst du dir keine Gedanken machen.
Wie gesagt, ich hätte da nur etwas bedenken bei Fischen, die einen Ph von 4-5 bevorzugen. Aber selbst da sind viele recht tollerant.

Gruss
Sascha
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Alt 18.06.2014, 15:48   #6
Katrin17
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Hallo Simon,
mal was anderes...
Was hast denn du alles im Becken drin an Deko? Also mal alle Steine fotografieren, die Wurzeln sind egal. Hast du nen speziellen Bodengrund? Es gibt zB auch kalkhaltige Steine, die solltest du dann eher rauslassen.
Eigentlich geht in den meisten Becken der PH runter, wenn's ne Weile läuft.
Welchen genauen Besatz hast du? Also alle Fische, vielleicht macht's den meisten ja nix aus? Da können dann viele Leute hier ihren Senf dazu geben
Gruß Katrin
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2014, 17:43   #7
Simon-164
 
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Hallo,

dass es den Hechtlingen nicht so viel ausmachen soll, hat mir heute die Zooladendame auch gesagt, aber auf deren Aussage gebe ich nicht all zu viel...

Aber wenn ihr das auch so seht, werde ich die Sache wohl mal im Auge behalten und wahrscheinlich erstmal etwas die Füße still halten.

Die Fische verhalten sich relativ normal, wenn ich das überhaupt bei den Hechtlingen schon bewerten kann, kenne diese Art ja noch nicht.

@ Katrin:
Ich habe ein 112l Becken mit 2 Antennenwelsen, ein paar Mollys (ca. 10-12) und eben diese 3 Hechtlinge.
So weit ich weiß macht es den restlichen Bewohnern meines Beckens nichts aus, wenn dann den Hechtlingen.
Im Becken habe ich garkeine Steine, habe ein Stein-Immitat mit Löchern und Höhlen drin, welcher von meinen Welsen als Versteck genutzt wird.
Und als Boden hab ich Handelsüblichen Aquarienkies drin und ein Pflanzenlangzeitsupstrat.
Ach ja und einen Nylon-Damen-Strumpf mit Torf, war ein Versuch das Wasser zu säuern, bis jetzt aber noch ohne Erfolg, ich nehme an die Karbonathärte ist zu hoch, so dass sich der PH-Wert nicht so leicht verschiebt.

Der Rest sind Pflanzen und eine Wurzel.
Wieso sagst du die Wurzeln seien egal? Ich dachte so eine Wurzel säuert das Wasser leicht?
Simon-164 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2014, 19:13   #8
Inguiomer
 
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Moin

Ich habe selber Querbandhechtlinge und ähnlich hartes Leitungswasser. Das ist kein Problem, unter den Bedienungen kannst du die Hechtlinge nicht nur halten, sondern auch Züchten.

Grüße

Ingo
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Stichworte
ph-wert, säuern, senken, zu hoch

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