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Alt 28.11.2014, 12:22   #1
Pacifica-744
 
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Hallo zusammen,

ich habe jetzt schon seit einigen Jährchen Aquaristik als Hobby, wollte aber trotzdem nochmal eure Meinung hören.

Ich hab ein neues 260Liter Becken, welches nun genau eine Woche läuft (ohne Fische). 3 Pflanzen und 3 Steine wurden aus dem alten Becken übernommen (Alle unter Wasser abgespült), sowie ein Filtermedium (Juwel Cirax). Leider habe ich auch das "versehentlich" unter Leitungswasser ausgespült - in dem Moment war mein Verstand wohl auf Standby... Die schönen Bakterien
Aber ich denke mal ein paar konnten sich doch noch "festklammern" und sind ins neue Becken mit eingezogen
Außerdem habe ich die alten Filterschwämme im neuen Aquarium ausgedrückt und werde das heute noch einmal machen. Zusätzlich würde ich gerne noch Starterbakterien zugeben, auch wenn über diese ziemlich diskutiert wird. Ich sag es mal so - schaden können Sie nicht und wenn man mal ehrlich ist machen es die 10€ auch nicht aus wenn man bedenkt was so ein Aquarium sonst kostet

Aber nun zur eigentlichen Frage: Ich hatte in den letzen Wochen einen Pilzbefall im Aquarium und konnte da nur bedingt was gegen tun weil sich 15 Garnelen mit im Becken tümmeln. 2 Platys haben jetzt wieder eine helle Stelle und ich möchte sie ungerne wieder ins Quarantänebecken geben (12L). Viel lieber würde ich die Garnelen umsetzen (ins neue Becken) und im alten Aquarium alle Fische behandeln bevor der Pilz komplett die Runde macht.

Die Frage ist halt im Moment ob die Garnelen (Amano) robust genug sind schon in das neue Becken zu können. Wie gesagt, 2x geimpft, Starterbakterien (kommen dann kurz vorher rein) und leider ausgewaschenes Filtermaterial (Juwel Cirax) ist drin.
Wasserwerte sind momentan top, aber die Frage ist ob das von Dauer ist... => Nitritpeak

Ich würde sie jetzt vom Bauchgefühl umsetzen (Kann auch noch altes Aquarienwasser zugeben - aber das soll ja angeblich nichts bringen). Was würdet ihr in dem Fall tun? Lieber noch eine Woche warten und die angeschlagenen Fische ins Quarantänebecken schicken oder Garnelen umsetzen und AQ komplett behandeln?

Gruß Daniel
Pacifica-744 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 28.11.2014, 12:58   #2
molly5592
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Moin
Erstmal ist Nitrit ein Fischgift und Wirbellose reagieren da nicht so stark wie Fische drauf außerdem würde ich kein Wasser vom alten Becken nehmen wenn du da eine Krankheit drin hast. Ich würde die Garnelen ein Setzen und die Fische erst ins neue Becken setzten wenn alle 1-2 Wochen lang wieder gesund sind. Ich habe Krebse auch nach einer Woche eingesetzt
Ohne alten Filter oder Wasser aus meinen anderen Becken genommen.
molly5592 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.11.2014, 23:41   #3
jope06
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Hi,

Zitat:
Erstmal ist Nitrit ein Fischgift und Wirbellose reagieren da nicht so stark wie Fische drauf
In der US-Datenbank wird Nitrit global giftiger gegenüber Wirbellosen(Krebstieren) als gegenüber Fischen eingestuft.

gruß jo
jope06 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2014, 11:26   #4
Molchmotive
 
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Hi

Wie US -Datenbank? Was ist denn das?

Thomas
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Alt 29.11.2014, 18:20   #5
jope06
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Hi,

Zitat:
Wie US -Datenbank? Was ist denn das?
PAN database
Eine Datenbank, wo Untersuchungen zur Toxität verschiedener Chemikalien auf verschiedene Organismen, gesammelt sind.

gruß jo
jope06 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.11.2014, 22:20   #6
Katrin17
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Hi,
Hab da was gefunden:
http://www.crustakrankheiten.de/grun...er/nitrit-wert
Grüße Katrin

PS: kann leider nicht viel dazu sagen, da ich total übermüdet bin (2 Kinder krank und Nachts wach) und mir ist das gerade zu kompliziert...
Katrin17 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2014, 13:30   #7
Dennis Furmanek
 
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Hallo,

so richtig belastbar ist Crustakrakheiten aber wohl auch nicht, denn Belegstellen für die zentralen Aussagen gibt es nicht.
Zudem trifft das:

Zitat:
Zitat von crustakrakheiten.de
[...] bei einem pH-Wert unter 7,0 wird Ammoniak in das ungiftige Ammonium umgewandelt. Wie können also Garnelen die bei einem pH Wert von zum Beispiel 6,5 gehalten werden, bei Nitrit eine Ammoniak Vergiftung bekommen wenn dies erst ab einem pH Wert von 7,0 entsteht?
so auch nicht zu. Auch bei pH-Werten unterhalb 7 liegt Ammoniak vor. Ob die Ammoniak-Konzentration hoch genug ist, um Vergiftungen auszulösen, hängt also neben dem pH-Wert auch von der Gesamtammonia-Konzentration ab. Bei pH 6,5 und 25°C liegt etwa 0,1-0,2% des Gesamtammonia als Ammoniak vor.

Allerdings besteht immer die Frage der Verlässlichkeit der Methode, mit welcher der pH-Wert bestimmt wurde. Das heißt, es steht die Frage im Raum, ob die tatsächliche Ammoniak-Konzentration im gegenständlichen Szenario nicht womöglich tatsächloch doch höher liegt, als sie berechnet wurde. Wenn der pH-Wert tatsächlich nur etwas höher liegt, sieht die Sache nämlich schon wieder anders aus. Dann ist nämlich aus gar nicht ohne Weiteres bestimmbar, welche Substanz nun für Vergiftungen und mögliche Todesfälle verantwortlich ist.

Die artspezifischen Empfindlichkeiten für Nitrit dürfte bei Zehnfußkrebsen ähnlich breit gefächert sein., wie bei Fischen. Das heißt, dass es empfindliche und unempfindliche Arten gibt, die eine vielfach höhere Konzentration überstehen.


Zusätzlich ist die Giftigkeit von Nitrit nicht nur von inneren, sondern auch von äußeren Faktoren abhängig. Wie bei Fischen bekannt, hemmt beispielweise Chlorid auch bei Zehnfußkrebsen die Nitritaufnahme. In chloridreichen Wässern werde also höhere Nitritkonzentrationen vertragen als in chloridarmen Wässern.

Geändert von Dennis Furmanek (01.12.2014 um 13:34 Uhr)
Dennis Furmanek ist offline   Mit Zitat antworten
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