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Alt 17.07.2017, 10:44   #41
Tempomat
 
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Zitat:
Zitat von jope06 Beitrag anzeigen
Hallo tempomat,

Es ging um Temperaturen - nicht welche Jahreszeiten Fische mitmachen!

gruß jo
genau. Darum war Deine Frage auch so unsinnig.

Selbst die von Dir verlinkte Seite weist sehr hohe Lufttemperaturen auf. Das es nächstens kälter wird, dieses aber nicht auf die Wassermengen durchschlägt, sollte man als bekannt voraussetzen. Sogar der Regen ist recht warm.
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Alt 17.07.2017, 11:08   #42
Heikow
 
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Hi Jo,

Leider kann ich den Bericht von Staeck nicht mehr finden. Meiner Erinnerung nach schrieb er von 6? besuchten Gewässern. Allesamt über 30 Grad warm, allesamt flach und in praller Sonne gelegen.

Die durchschnittliche Lufttemperatur im Schatten ist meines Erachtens nach eine irreführende Angabe, wenn man Wassertemperaturen von Gewässern ermitteln will, die ungeschützt in praller Sonne liegen. Das oft bräunliche Wasser heizt sich extrem auf. Da bringen auch ein paar Grad weniger Temperatur über Nacht nicht viel.

Allerdings stellt sich die Frage: Leben die Tiere in warmem Wasser, weil sie es brauchen, oder hat die Art sich in diesen Gewässern etabliert, weil sie besser mit den Extremtemperaturen zurecht kommt als viele Prädatoren...

Ich hab bessere Erfahrungen bei der Haltung um 28-30 Grad gemacht, als bei der Haltung um 24-26 Grad. Das aber bezieht sich auf die Haltung und Zucht in nur wenigen Aquarien und auch nur über rund zwei Jahre hinweg. Ist also eher von geringer Aussagekraft.
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Alt 17.07.2017, 11:26   #43
Tempomat
 
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Zitat:
Zitat von Heikow Beitrag anzeigen
Leider kann ich den Bericht von Staeck nicht mehr finden. Meiner Erinnerung nach schrieb er von 6? besuchten Gewässern. Allesamt über 30 Grad warm, allesamt flach und in praller Sonne gelegen.
so kenne ich die Darstellung auch. Diese wurden auch von anderen Leuten, die vor Ort gefangen haben, beschrieben.

Zitat:
Allerdings stellt sich die Frage: Leben die Tiere in warmem Wasser, weil sie es brauchen, oder hat die Art sich in diesen Gewässern etabliert, weil sie besser mit den Extremtemperaturen zurecht kommt als viele Prädatoren...
Diese Frage stellt sich bei auffälligen Werten und Lebensbereichen häufig. Zumeist ist es ja ein taktisches Ausweichen in eine ökölogische Nische. Entweder um Fressfeinden auszuweichen oder direkten Konkurrenten.

Die meisten Arten leben so weil sie es können, einige weil sie es müssen.

Zitat:
Ich hab bessere Erfahrungen bei der Haltung um 28-30 Grad gemacht, als bei der Haltung um 24-26 Grad. Das aber bezieht sich auf die Haltung und Zucht in nur wenigen Aquarien und auch nur über rund zwei Jahre hinweg. Ist also eher von geringer Aussagekraft.
mir geht es genauso. Die Tiere waren agiler und nicht sensibel.
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Alt 17.07.2017, 19:48   #44
jope06
 
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Hallo heiko,

Zitat:
. Das oft bräunliche Wasser heizt sich extrem auf. Da bringen auch ein paar Grad weniger Temperatur über Nacht nicht viel.
Das ist deine Mutmaßung - mehr nicht.
Und im Prinzip gibst du selber zu, dass die Tiere nicht permanent diesen hohen Temperaturen weit über 30 Grad ausgesetzt sind.

gruß jo

Geändert von jope06 (17.07.2017 um 20:42 Uhr)
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Alt 17.07.2017, 21:30   #45
Tempomat
 
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Zitat:
Zitat von jope06 Beitrag anzeigen
Das ist deine Mutmaßung - mehr nicht.
Und im Prinzip gibst du selber zu, dass die Tiere nicht permanent diesen hohen Temperaturen weit über 30 Grad ausgesetzt sind.
Es wurde nirgends geschrieben, dass die Tiere permanent hohen Temperaturen weit über 30°C ausgesetzt sind.

Es geht nur darum, dass sie in ihren Herkunftsgewässern deutlich höhere Temperaturen haben, als dem aquarienüblichen Mittelwert von um die 24°C. Nach Fangberichten werden dort 30°C und teilweise mehr gemessen. Von niedrigeren Temperaturen hingegen wurde nicht berichtet.

Was Du diesbezüglich mutmaßt, ist ohne Belang.
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Alt 18.07.2017, 08:55   #46
Heikow
 
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Zitat:
Zitat von jope06 Beitrag anzeigen
Das ist deine Mutmaßung - mehr nicht.
Dass sich das Wasser in direkter Sonne extrem aufheizt - nein das sind Fakten.

Dass sich einige Grade Temperaturabfall über Nacht nicht sonderlich kühlend auf den Wasserkörper auswirken - das ist eine beobachtungsbasierte Schlussfolgerung. Ich kenne es von meinem Mörtelkübel, ich kenne es von den Binnengewässern im südwestlichen Indien und aus dem Gebiet zwischen Chiang Mai und Chiang Rai / Thailand. Dort konnte ich beobachten, wie warm die Gewässer trotz fallender Nachttemperaturen blieben. Nur ein Thermometer hatte ich natürlich nicht dabei. Damals lagen meine Interessen noch etwas anders

Zitat:
Und im Prinzip gibst du selber zu, dass die Tiere nicht permanent diesen hohen Temperaturen weit über 30 Grad ausgesetzt sind
Es geht darum, dass diese Art in Aquarien meist viel zu kalt gepflegt wird. Es geht darum, dass diese (auch andere Arten) an etxrem hohe Temperaturen von teilweise deutlich über 30 Grad angepasst sind und selbst außerhalb dieser Temperaturspitzen noch ausserordentlich warm schwimmt. Ob dabei nun die Temperatur in "kühlen" Nächten auf 30 oder auf 28 Grad fällt, oder aufgrund der Temperaturträgheit eines Wasserkörpers bei über 30 Grad verbleibt, ist mir dabei echt egal. Denn genau darum geht es nicht. Es geht um die allgemein falsche Pflege dieser eigentlich recht robusten Tiere. Um die Frage, ob die Empfindlichkeit und Sterblichkeit an der intensiven Zucht liegt oder doch einfach nur der Aquarianer schuld ist, der die Tiere in zu kaltem Wasser hältert.

Vor allem aber geht es, damit wir auch mal zurück zum Thema kommen, darum, wie wichtig welche Messwerte denn wohl sein mögen und wie genau man diese ermitteln muss.

Meiner Ansicht nach wird viel zu viel Bohei um die Ermittlung von PH und Co gemacht. Sei es NO2, ich hatte beispielsweise früher einmal den Tetra Test der überhaupt erst bei größer 0,3mg anschlug, oder sei es die Härte oder auch der PH. Da wird um Nachkommastellen gefeilscht und sich damit auseinander gesetzt, welcher Test nun besser misst. Man feilt an Parametern herum und verliert dabei die wichtigen Dinge aus den Augen. DARUM geht es... nicht um 1,2 oder drei Grad mehr oder weniger Temperatur bei der Haltung einer Art, die einfach besser steht, wenn man sie sehr warm hält. Sehr warm, in einer Range von von mir aus 28-33 Grad, ist eben ein deutlicher Unterschied zur Standardtemperatur der Wohnzimmeraquarien. Die nämlich liegt allzu oft in Bereichen um 23-24 Grad, weil der Besitzer des Beckens entweder sparen will oder ihm das Unkraut wichtiger ist, als der Besatz. Oft auch einfach nur, weil mal wieder in irgendeinem Forum dummes Zeug geschrieben wird und niemand mehr Lust hat, dieser Sache Einhalt zu gebieten.

Und am Ende heisst es dann, Schmetterlingsbuntbarsche seien überzüchtet, empfindlich, besonders weich zu halten oder oder oder... Alles Unsinn, wenn man das Geld für den Testkoffer lieber in Strom und Frischwasser investiert. Dann auf einmal sind die Tiere ganz einfach.
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Alt 18.07.2017, 10:27   #47
DEUMB
 
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Standard Welche Wassertests sind empfehlenswert?

Moin Ihr Lieben,
diesen Thread hatte ich eigentlich eröffnet, weil ich einfach wissen wollte ob es wesentliche Unterschiede bei den Wassertests gibt. Das war Alles, mehr wollte ich nicht. In dieser Richtung gab es dann hier tatsächlich auch einige Beiträge die dazu passten. Ob Einigen das Ergebnis #22 oder die Fragestellung (Welche Wassertests sind empfehlenswert?) gefällt oder nicht - was solls, es muss ja keiner hier lesen oder dazu schreiben dem das nicht gefällt. Es war auch nie das Ziel hochwissenschaftlich belastbare Ergebnisse zu erzielen, auch wenn das der Eine oder Andere nicht verstehen will. Die Frage nach den Wassertests habe ich in den Raum/ das Forum gestellt, weil es mich interessiert hat und nicht weil ich "viel zu viel Bohei um die Ermittlung von PH und Co" mache . Und ich dachte auch an die Anfänger, die vielleicht in dieses Forum schauen um Antworten zu finden. Und die lesen/ hören nunmal von Wasserwerten und -tests und versuchen deshalb Informationen auch zu diesem Thema zu finden.

Im Übrigen leben meine Schmetterlingsbuntbarsche bei 26°, vermehren sich dabei, sind völlig unproblematisch und es geht auch meinem "Unkraut" gut. Wasser und Strom habe ich nebenbei auch ausreichend. Und das obwohl ich aus Neugier/ Interesse verschiedene Wassertests (auch einen Koffer) zum Probieren gekauft habe.

@Jo, mal ganz ehrlich: Deine Beiträge in diesem Thread waren doch wohl mehr als Provokation gedacht, oder? Tempomat und Heikow haben doch in puncto Wassertemperatur klare Fakten gebracht, auch wenn das eigentlich nicht zu diesem Thread gehört, aber das macht nichts. Manche Dinge nehmen eben ihren eigenen Verlauf.

Geändert von DEUMB (18.07.2017 um 10:31 Uhr)
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Alt 18.07.2017, 18:13   #48
jope06
 
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Hallo,

Zitat:
o, mal ganz ehrlich: Deine Beiträge in diesem Thread waren doch wohl mehr als Provokation gedacht, oder? Tempomat und Heikow haben doch in puncto Wassertemperatur klare Fakten gebracht,
Aha
gucken wir mal bei wkipedia
Zitat:
Mikrogeophagus ramirezi lebt sowohl in kristallklaren, langsam fließenden Bächen mit starker Vegetation und schlammigem Boden als auch in den bewachsenen Uferbereichen trüber warmer Seen. Staeck erwähnt die Untersuchung von sechs Habitaten in Venezuela, wiederum mit dichtem Pflanzenwuchs und klarem Wasser. Koslowski zitiert vor Ort vorgenommene Wasseranalysen: pH 5,1; 3 µS/cm; 28,5 °C beziehungsweise pH 4,6 bis 7,3; <10 bis 40 µS/cm; 27,5 bis 31 °C.
Fakt ist, dass der ramirezi in der Natur unter 30° anzutreffen ist. Ergibt sich bereits aus den Klimadaten und hier nochmal durch Sammler bestätigt.

Geändert von jope06 (18.07.2017 um 22:47 Uhr)
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Alt 18.07.2017, 18:19   #49
Tempomat
 
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und Fakt ist, dass er bei höhere Temperaturen lebt und eben nicht bei den üblichen 24°C und die >30°C kommen eben auch vor.

Was wolltest Du nun eigentlich?

und wenn Du mal meinen Betrag #35 liest, dann steht darin "Die ganz banalen Schmetterlingsbuntbarsche z.B., leben in der Natur bei sehr hohen Werten. 30° und teilweise höher. Andere Fische mögen es halt eher unter den üblichen 24°C. "
Also genau das was Du jetzt selbst zeigst. Keine Ahnung was Dein Wirbel mal wieder sollte.

Geändert von Tempomat (18.07.2017 um 18:27 Uhr)
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Alt 18.07.2017, 22:13   #50
jope06
 
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Hi deumb,

Zitat:
Jo, mal ganz ehrlich: Deine Beiträge in diesem Thread waren doch wohl mehr als Provokation gedacht, oder?
Ich würde mich an deiner Stelle verkriechen
Gucken wir mal, was du so für einen Unsinn anstellst.
Zitat:
Ich habe diese Werte für das Leitungswasser:
Angaben Wasserwerk 2,8 mmol/l = 11,2 °dh (Umrechner http://www.wasserhaerte.net/calculator/show benutzt)
Der Umrechnungsfaktor ist 5,6 - sollte man wissen!
Und wenn ich in diesen supercalculator 2,8 mmol/l eingebe erhalte ich 15,68 °dH!. Das heißt, du bist nicht in der Lage den Kalkulator ordentlich zu nutzen, aber saftest hier los. Toller Hecht.

Zitat:
Tetratest 8
JBL-Test 21
Die Werte weichen zwar auch deutlich voneinander ab, aber der Tetratest ist erheblich dichter an den "offiziellen Angaben" dran. Tetra -3; JBL +
Damit ist diese Aussage Quark, nonsens oder Makulatur. Der jbl-Test ist näher dran.

Zitat:
Warum deine Testergebnisse jetzt so abweichen, kann ich dir auch nicht sagen, nur mach dir keinen so großen Kopf drum. Ich persönlich würde 11,2°dh als korrektes Ergebnis nehmen,
Ist aber nicht das korrekte Ergebnis.
Ich kann es teilweise sagen, der Kandidat kann den Kalkulator nicht bedienen und ist nicht in der Lage mmol/l in °dH umzurechnen.

Geändert von jope06 (18.07.2017 um 22:34 Uhr)
jope06 ist gerade online   Mit Zitat antworten
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